Kostendeckelung

29. Februar 2012 | 842 mal gelesen

Immer wieder gibt es “intertessante” Vorschläge zur Reformierung der Riester-Rente, meist aus dem Lager der Verbraucherschützer.

Ein neuer: Der Gesetzgeber möge die Verwaltungs- und Abschlusskosten deckeln (siehe DIE WELT, 25. Februar 2012, S. 17).

Eines ist sicher: Mit einer solchen Vorgehensweise würden viele der Anbieter ihre Produkte vom Markt nehmen, weil es Verluste bringen würde. Und genauso würden viele Berater und Vermittler die Riester-Rente nicht mehr ansprechen.

Die Folge: Weniger Wettbewerb, weniger vermittelte Produkte und damit der direkte Weg zum Flop. Und das in einer Situation, in der nur jedem Zulagenberechtigten dringend zum Abschluss einer Riester-Rente geraten werden kann.

Und weiter: Die meisten Riester-Renten werden mit sehr niedrigen Eigenbeiträgen abgeschlossen. Das Margenpotential für die Anbieter und für die Berater ist damit ohnehin schon extrem gering. Würde dieses nun auch noch gedeckelt, würde das möglicherweise das Ende der staatlich geförderten, privaten Altersversorgung über Riester-Renten bedeuten. Wohl nicht im Sinne des Erfinders …


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Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. geraldehrlich, 29. Februar 2012 um 16:07 Uhr

    Die Verbraucherschützer schützen den Verbraucher … vor ein bisschen Wohlstand im Alter :-((