Teamwork

10. Februar 2012 | 805 mal gelesen

Männer sind für die Finanzen zuständig, ein längst der Vergangenheit angehörendes Klischée.

Dies bestätigt erneut eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, nach der 70 Prozent aller Paare Entscheidungen im Zusammenhang mit langfristigen Geldanlagen und mit Altersvorsorge gemeinsam treffen.

Dies auch einer der Gründe, warum Vermögensberater der DVAG ihre Kunden im Regelfall in deren “zu Hause” beraten und bei Paaren wann immer möglich beide Partner an den Beratungstisch holen.

Der Grund ist einfach: Langfristig wirkende Entscheidungen im Zusammenhang mit Geld belasten dauerhaft das aktuell verfügbare Haushaltsbudget. Werden solche Einschränkungen nicht gemeinsam getragen, sind Differenzen quasi programmiert und abgeschlossene Verträge gefährdet.

Ein weiterer Grund: Bei Paaren ist Altersvorsorge nie für einen Partner allein regelbar. Es ist zwingend notwendig, die Ausgabensituation im Alter nicht für den Einzelnen, sondern immer für den Haushalt zu betrachten. Ebenso ist es erforderlich den Hinterbliebenenschutz in die Betrachtung mit einzubeziehen.

Allerbeste Gründe also dafür, immer beide Partner am Tisch zu haben.


Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. stefandeppisch, 10. Februar 2012 um 10:07 Uhr

    liebe Blogger,

    die These der Mann entscheidet kommt wohl noch aus der Zeit “Frauen an den Herd”. Nach meiner Erfahrung entscheidet die Frau und der Mann zahlt 😀

    Spaß bei Seite – gerade bei ehelosen Partnerschaften im Frühstadium macht es Sinn zusammen zu planen – falls man denn möchte 🙂 – im Versicherungsbereich sind da schnell ein paar hundert Euro gespart die wieder zum Aufbau für Rücklagen o. ä. Verwendet werden können.

    Ein sonniges Wochenende aus “Fastnacht im Franken ‘BR’)