Vermittler: Braucht man sie – oder nicht?

24. Januar 2012 | 555 mal gelesen

Viel wird in diesen Monaten geschrieben über die Tätigkeit der Berater in der Finanzbranche, oft nicht mit Bezug zur Sache, sondern politisch oder aus Eigennutz motiviert. Schade. Denn so gerät schnell ins Hintertreffen, welchen volkswirtschaftlichen Nutzen Beratung und Vermittlung haben:

  • Bedarf zu wecken, vor allem mit Blick auf dringend benötigte private Vorsorge, eine für den langfristigen Wohlstand eines Landes nicht hoch genug zu bewertende Funktion.
  • Zur Vermögensbildung und damit zum Konsumverzicht zu motivieren und so daran mitzuwirken, vor allem den privaten Haushalte größere Investitionen wie zum Beispiel den Immobilienerwerb überhaupt erst zu ermöglichen.
  • Dabei mit zu helfen, Vermögenswerte sowohl der privaten Haushalte als auch die der Unternehmen gegen Risiken jedweder Art abzusichern und so einen Beitrag zur Erhaltung des Vermögens einer Volkswirtschaft zu leisten.
  • Den Menschen Wege aufzuzeigen, wie sich zur Verfügung gestellte staatliche Subventionen und steuerliche Vorteile bei Vorsorge- und Anlageentscheidungen erschließen lassen.
  • Und, letztendlich, Nachfrage und Angebot im Bereich der Finanzprodukte zusammen zu bringen, also insbesondere dem Kunden verdeutlichen, welches Produkt das für ihn beste ist.

Gute Gründe also, den Berufsstand des Beraters und Vermittlers in der Finanzbranche die Wertigkeit beizumessen, die angebracht ist.

Aus ganz anderem Blickwinkel beschäftigt sich damit – sehr lesenswert – Prof. Dr. Beenken, nachzulesen im Versicherungsjournal vom 23. Januar 2012.


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