Beratungsqualität (I)

19. Januar 2012 | 727 mal gelesen

Beratungsqualität in der Finanzbranche – inzwischen eines der beliebtesten Themen der Medien, der Branche, aber zunehmend auch der Politik und sich selbst so bezeichnender Verbraucherschützer.

Mehrfach haben wir in unserem Blog an dieser Stelle deshalb zu diesem tatsächlich wichtigen Thema Stellung genommen. Meist mit dem Resumée, dass es letztendlich am Berater selbst liegt: An dessen Qualifikation, dessen Seriösität, Ehrlichkeit und seiner Befähigung, auf Menschen und deren Bedürfnisse eingehen zu können. Wenn dann dazu noch die Qualität der Produkte stimmt, ist weit mehr als die “Hälfte der Miete” drin.

Doch was kann ein Allfinanzvertrieb wie die DVAG aktiv dazu beitragen, Beratungsqualität zu gewährleisten?

Viel !!!

Deshalb hier im Blog in den nächsten Tagen in loser Abfolge eine ganze Reihe von Faktoren, die deutlich machen werden, warum sich die Kunden der DVAG Deutsche Vermögensberatung auf Ihre DVAG und ihren Vermögensberater verlassen können – ganz besonders auch, wenn es um die Qualität in der Beratung geht.

Morgen im Blog: “Beratungsqualität und Vergütungssystem”.


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Kommentare für diesen Artikel (16)

  1. Michael, 19. Januar 2012 um 09:43 Uhr

    Guten Morgen Herr Dr. Lach,

    da schreiben sie ganz in meinem Sinne, dass eine hohe Beratungsqualität in großem Maße auch von der Ausbildung des Beraters abhängt. Mit erschließt sich nur nicht, v.a. nach ihrer Aussage, wieso sich die DVAG so dagegen gewehrt hat, dass sich die DVAG-Handelsvertreter nicht nach den gleichen strengen Maßstäben in das Vermittlerregister eintragen müssen, wie z.b. ein freier Makler, sondern ein Haftungsdach anbietet für die Versicherungsvermittlung. Ich gehe doch mal davon aus, dass jeder DVAG-Vermittler eh eine saubere Schufa und ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis hat. Dann kann es ja nur noch darum gehen, dass die DVAG Angst hatte keine schlecht ausgebildeten Quereinsteiger mehr als Vermittler nehmen zu können. Wieso aber, bei all den hier beschriebenen hohen eigenen Qualitätsansprüchen???

    Viele Grüße Michael

  2. Thomas80, 19. Januar 2012 um 14:26 Uhr

    Wie man die Beratungsqualität schnell und deutlich verbessern kann ?

    Indem man die Ideen des FAZ-Finanzexperten umsetzt : Beratung und Verkauf muss nun mal getrennt werden !

    Auszüge aus seinem aktuellen und sehr lesenswerten Artikel :

    “Die Qualität der Finanzberatung ließe sich vielleicht durch Neutralität und Verschreibungspflicht steigern. Es ist in Deutschland seit Jahrzehnten bewährter Brauch, dass Pharmazeuten zwar Arzneimittel herstellen, dem Patienten diese Medikamente aber nicht selbst verschreiben dürfen. Das ist ausgebildeten Ärzten vorbehalten, und für dieses Privileg gibt es gute Gründe. Warum wird das Prinzip aus der Medizin nicht einfach auf die Finanzberatung übertragen?

    Banken, Bausparkassen und Versicherungen dürfen in Zukunft weiterhin herstellen, was ihnen beliebt, doch die Produkte werden wie in der Medizin verschreibungspflichtig. Sie können in Apotheken, beim Bäcker oder in Supermärkten eingekauft werden, wenn sich die Patienten, in diesem Fall also die Privatleute, die Geld anlegen oder aufnehmen wollen, zuvor bei ausgebildeten und neutralen Fachleuten „behandeln“ ließen und ein Rezept erhalten haben. Auf diese Weise könnten, wie in den folgenden Beispielen deutlich wird, nicht alle, aber viele Unglücke und Fehlinvestitionen verhindert werden….

    …Die Umstellung der Finanzberatung auf Honorarbasis ist Staatssache, die Vergütung der Experten ist Privatsache. Wer Geld anlegen oder aufnehmen will, muss eben dafür bezahlen. Der Fahrlehrer kostet Geld, die Krankenkasse kostet Geld, der Notar kostet Geld, der Schornsteinfeger kostet Geld. Warum sollte der „amtliche“ Finanzberater nicht auch Geld kosten?”

    Quelle :

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/vermoegensfragen/die-vermoegensfrage-beratung-und-verkauf-in-der-finanzberatung-trennen-11605572.html

  3. , 19. Januar 2012 um 17:38 Uhr

    @ Michael

    Wie kommen Sie auf die These, unsere Vermögensberater seien nicht registriert? Jeder Vermögensberater wird im Vermittlerregister angemeldet, gem. seinem Status als im Versicherungsbereich gebundener Vermittler.

  4. , 19. Januar 2012 um 17:39 Uhr

    @ Thomas80

    Es können wohl nur Theoretiker auf die Idee kommen, dass Vermittlung ohne Beratung möglich ist.

  5. Tim Wolff, 20. Januar 2012 um 09:13 Uhr

    @Thomas80

    ja, das stelle ich mir spannend vor: im Autohaus – Beratung, aber kein Verkauf. Beim Zahnarzt: Beratung, aber keine Behandlung/Verkauf, im Klamottengeschäft: Beratung, aber kein Verkauf.
    Das Beispiel mit den Medikamenten ist super: genauso ist es ja. Nicht die Versicherungsgesellschaft/Bank/Bausparkasse (Arzneihersteller) berät den Kunden, sondern der Vermögensberater (Arzt). Genauso wirds ja auch gemacht.

    Leider auch Praxisfremd: das Ausweisen der Provisionen. Möchte gerne, dass auch Autohäuser ‘gezwungen’ werden, aufs Verkaufsschild zu schreiben, für wie viel sie den Wagen eingekauft haben.
    Die Menschen sind dazu ebenso wenig aufgeklärt/fähig, wie dass sie den Beipackzettel lesen.

    Es bringt nix, alles versuchen zu reglementieren. Den Menschen in unserem Land muss wieder bewusst werden, dass sie selbst verantwortlich sind. Dann hören sie auch wieder auf ihr Gefühl. Die meisten Berater machen doch ein sauberes Geschäft – und die, die es nicht machen – erkennt man, wenn man sich Mühe gibt!!

  6. Wolfgang, 20. Januar 2012 um 15:30 Uhr

    @Thomas80

    Ihr Vorschlag Pharmaindustrie – Finanzberatung. hinkt de Zeit hinterher. Dass ein Produzent von Versicherungen – Investmentprodukten – Bausparprodukten nicht selber verkauft dürfte sich dorch herum gesprochen haben. Ihre Vorstellungen – Wünsche werden seit Jahrzehnten praktiziert. Kennen Sie Mehrfachagenten – Investmentmakler – Finanzmakler – vermögensberater – Finanzberater – ja sogar Bankkaufleute vermitteln hausfremde Anlagemöglichkeiten. Was bei der Pharmaindustrie Brauch ist wisssen Sie, was aber in der Finanzwelt obligatorisch ist, wollen Sie nicht so richtig verstehen.

  7. Wolfgang Stadler, 20. Januar 2012 um 21:40 Uhr

    naja, Thomas80 meint ja eher, dass der Berater den Kunden berät – ihm dann eine Planung übergibt und der Kunde geht dann zu einer anderen Plattform und holt sich das Produkt.

    Prima!

    1. Der Honorar-Berater möchte Geld verdienen
    2. Die Gesellschaft möchte Geld verdienen
    3. Der Produkt-Lieferant möchte Geld verdienen

    Da ist doch sehr einfach geklärt, ob dieses System funktioniert.

    zum Satz “…Die Umstellung der Finanzberatung auf Honorarbasis ist Staatssache” – wo kommen wir da hin, wenn der Staat überall regulierend eingreift? Planwirtschaft?

    Wir befinden uns in einer freien sozialen Marktwirtschaft – wo ist der Markt, der nach Beratern schreit, die nur beraten – das entsprechende Angebot aber dann nicht zum Abschluss bringen. Genügend Zahlen belegen, dass die Menschen das nicht wohlen – nur Theoretiker.

  8. Wolfgang Reinhardt, 21. Januar 2012 um 12:24 Uhr

    Hallo Wolfgang Stadler 🙂

    Die Berater die nur beraten gibt es doch:

    http://www.dvag-unternehmensblog.de/2012/01/07/verbraucherzentralen-wenig-gefragt/

    Sie werden nur nicht nachgefragt!

    Der Markt regelt eben Angebot & Nachfrage. So läuft das seit der Steinzeit. Trotzdem gibt es immer wieder Menschen die nach dem Staat schreien. Ich empfehle Nordkorea oder Kuba. Da ist die Welt noch in Ordnung 🙂

  9. Roger Wittgen, 22. Januar 2012 um 09:11 Uhr

    Sehr geehrte Blog-Schreiber,

    es ist sehr interessant Ihre Kommentare mitzulesen. Der Herr (Thomas 80) hat allerdings schon recht mit dem was die FAZ schreibt.
    Sie alle sind Bestandteil eines MLM Unternehmens. STRUKKis.
    Herr Dr. Lach macht hier einen prima Job mit seinen Beiträgen. (falls er diese schreibt).
    Die DVAG ist und bleibt ein knallharter Strukturvertrieb. Fertig!!! Ist doch bekannt das beim Kunden alte LV´s platt gemacht werden und dann eine Riesterrente abgeschlossen wird. Diejenigen die hier schreiben sind vielleicht erfolgreich. Aber wie geht es dem ganzen Rest?? 🙂 Ja klar, man ist selbst verantwortlich was man verdient. Richtig. Darum hat jeder normale Uni oder FH Abgänger eine festen Arbeitsplatz mit festem Gehalt und fängt dann (weils ja Sinn macht) bei der DVAG im Vertieb an. HAHA. Witzig irgendwie, oder??
    Spass beiseite. Ich will hier ja keinen von persönlich angreifen. Aber leider ist das Realität. Die DVAG macht nach aussen ein prima Bild. Macht Lidl ja auch:-).
    Doch hinter den Kulissen sieht es bei Ihnen ganz ganz anders aus….leider.

  10. Frank Schmidt, 22. Januar 2012 um 10:09 Uhr

    Hallo,

    nur mal als Hinweis, es gibt den Beruf des Versicherungsberaters. Der verkauft nicht, er berät ausschließlich. Leider, wohl aus Sicht vieler Kunden, muß der auch leben und erdreistet sich daher, für seine Beratung Geld zu nehmen.

    Es steht jeden Bürger frei, der sich im Bereich Versicherungen nicht sicher ist, dessen neutrale Dienste in Anspruch zu nehmen. Da ist man allemal besser aufgehoben, als auf einer Verbraucherschutzzentrale. Leider gibt es davon nur so etwa 200 Berater in Deutschland.

    Und dessen Dienste werden sehr wohl in Anspruch genommen. Häufig leider erst, wenn es Streit zwischen Versicherung und Kunden gibt und der Rat eines neutraler Fachmann erforderlich ist.

  11. , 22. Januar 2012 um 12:15 Uhr

    @ Roger Wittgen

    Na da haben Sie sich aber ordentlich Luft gemacht. Sie stimmen ein in das überholte und falsche Lied derjenigen, die sich ihr Bild zur DVAG über Vorurteile und Pauschalverurteilungen machen. Gerne vermittle ich Ihnen Kontakt zu einem unserer vielen hundert Vollakademiker in den Reihen unserer Vermögensberater, die Sie gerne in die Arbeitsweise eines Vermögensberaters einführen. Unabhängig davon ist ein akademischer Abschluss aufgrund unseres exzellenten Ausbildungssystems nicht notwendig.

    Natürlich ist auch bei der DVAG nicht alles Gold, was glänzt. Gehen Sie aber fest davon aus, dass wir unsere Hausaufgaben kennen und abarbeiten, so wie es sich für das Management eines professionellen Unternehmens gehört.

    P.S.: Alle Blogbeiträge wurden ausschließlich durch mich persönlich verfaßt, dies aber nur am Rande….

  12. Wolfgang Stadler, 22. Januar 2012 um 13:16 Uhr

    Danke für den Beitrag @ Dr. Lach, stehe gerne zur Verfügung

    Dipl.-Wirtschaftsingenieur
    Wolfgang Stadler

  13. Hans Müller, 22. Januar 2012 um 16:00 Uhr

    @ Wolfgang Reinhardt

    seien sie versichert, dass Verbraucherzentralen nachgefragt werden. Das einzige was in diesem Beitrag festgestellt wurde ist die fehlende Kostendeckung. Wie man aber, bei einer vom Steuerzahler finanzierten Institution, überhaupt mit solchen Zahlen auf eine fehlende Nachfrage schlussfolgern kann bleibt wohl ein Geheimnis der Verfassers! Aber vielleicht reicht dazu auch einfach mein Horizont nicht.

  14. , 22. Januar 2012 um 16:38 Uhr

    @ Hans Müller

    Gerne will ich Ihnen die Logik erläutern:

    Verbraucherzentralen erheben für eine Beratung in Finanzfragen ein durchaus nennenswertes Honorar (Gebühr). Da aber die Nachfrage so gering ist, reichen die Einnahmen nicht aus, um die Fixkosten wr Gehälter, Mieten etc. zu decken. Jeder freiberufliche Berater müßte Konkurs anmelden, wenn seine Leistungen so wenig gefragt wären. Nicht so die Verbraucherzentalen, denn deren Defizit bezahlt der Steuerzahler.

  15. Hans Müller, 22. Januar 2012 um 22:56 Uhr

    Herr Lach, sie treffen den Nagel auf den Kopf, die Kosten für diesen Bürgerservice trägt zum großen Teil der Souverän. Diese Umstand ist auch seit bestehen dieses Vereins so vorgesehen gewesen. Daher war es auch nie die Absicht kostendeckend zu arbeiten. Wäre ja auch noch schöner wenn der Staat mit Verbraucherschutz womöglich noch Geld verdienen würde.

    Ihre akademische Ausbildung war ja auch nicht kostendeckend. So ist das halt mit dieser Gemeinnützigkeit. Außerdem sind Verbraucherzentralen gegenüber andere Ausgaben des Staatshaushalt sehr günstig.

  16. , 23. Januar 2012 um 09:56 Uhr

    @ Hans Müller

    Nehmen Sie es mir nicht übel: Ich favorisiere generell wo mögich privatwirtschaftliche Initiativen mit der Notwendigkeit wirtschaftlicher Effizienz.