Sachwerte

13. Januar 2012 | 1.121 mal gelesen

Es soll sie geben: Menschen, die Geld anlegen wollen.

Und es gibt sie durchaus, in großer Zahl. Dies zeigen die gewaltigen irrationalen Zuflüsse in Sichteinlagen (Sparbücher) bei Banken und Sparkassen.

Auf der anderen Seite: Verunsicherte Anleger, die überteuertes und hochvolatiles Gold oder völlig überteuerte Immobilien als Kapitalanlage kaufen.

Richtig ist: Inflation kann mit Blick auf die hohe Staatsverschuldung – auch in Deutschland – mittel- bis langfristig nicht ausgeschlossen werden. Auch wenn es zur Zeit danach nicht aussieht. Die Anlage in Sachwerten ist deshalb durchaus überlegenswert.

Viele machen dabei aber immer weiterhin einen großen Bogen um Aktien bzw. Aktienfonds. Einerseits verständlich angesichts der Enttäuschungen der letzten Jahre.

Aber: Ganz egal was geschieht –  viel oder wenig Inflation, mit oder ohne Griechenland, mit oder ohne Euro, mit oder ohne Währungsschnitt: Siemens, Daimler, Bayer und all die anderen starken Industrie- und Handelsunternehmen in Deutschland werden auch in Zukunft “made in Germany” produzieren und am Weltmarkt absetzen. Warum also nicht sich einen Teil dieser Unternehmen als langfristige Wertanlage kaufen? Und wer die Mischung einem Profi überlassen will: Passende Aktienfonds bietet unser Partner DWS.


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Kommentare für diesen Artikel (8)

  1. Thomas80, 13. Januar 2012 um 14:07 Uhr

    Wieso einem “Profi” überlassen, wenn man diese Aktien selbst günstig über einen Discountbroker kaufen kann.

    Frei nach Kostolany: Kaufen, schlafen und liegenlassen. Mit dieser Strategie fahr ich sehr gut !

    Meine DAX Aktien, die ich schon lange habe (SAP schon vor 10 Jahren gekauft) und noch sehr lange besitzen werde : Siemens, BASF, SAP, Fresenius Medical Care

    Jährliche Rendite bisher : 8,5 % (ohne Dividende)

    Beste Dividendenrendite : BASF mit 9,1 % (Kaufkurs war 2009 bei 24 Euro)

    Darüber hinaus hab ich weitere Perlen :

    Hugo Boss
    Mobotix ( Digitale Videoüberwachungsanlagen lösen die alten Videoüberwachungen ab)
    2g Energy (Kraft-Wärme-Kopplung ist hocheffizient !)

    Sicherlich habe ich viel Zeit investiert, um diese deutschen Nebenwerte herauszufinden und zu kaufen, aber ich wurde mit einer sagenhaften Rendite über 250 % belohnt.

    Auch im Auslands gibts tolle Unternehmen, die man einfach kaufen muss :

    Nestle (muss man einfach haben)
    Rio Tinto
    ExxonMobil (muss man einfach haben…ein besser geführtes Erdölunternehmen gibt es nicht)
    Visa
    IBM
    Intel
    Coca-Cola (muss man einfach haben)

    Fazit : wer sich mit Aktien beschäftigt und diese als langfristige Wertanlage ansieht (kein Zocken) kann grosse Gewinne erwirtschaften; auch in unsicheren Börsenzeiten. Qualität wird immer geschätzt !

  2. , 13. Januar 2012 um 19:15 Uhr

    @ Thomas80

    Also wirklich mal ein Kompliment! Sie sind der Warren Buffett der Neuzeit! Sicher nicht mehr lange, und auch Sie werden Milliardär sein. Glückwunsch zu Ihrem ‘goldenen Händchen’.

  3. Michael Miedl, 13. Januar 2012 um 21:38 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    ich hätte da mal ´ne Idee – wir küren den “Blog-Star” des Monats!
    Ich schlag für Januar schon mal “Thomas80” vor! 😉

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken

    Michael Miedl

  4. Frank Schmidt, 14. Januar 2012 um 08:56 Uhr

    Hallo Thomas80,

    Aktien(fonds) kaufen kann jeder. Und was in 5 Jahren sein wird, wissen wir doch alle nicht.

    Meine Erfahrung lehrt mir aber, dass es die meisten Leute nicht fertig bringen, ihre Entscheidung auch mal kritisch zu sehen, und rechtzeitig zu verkaufen. Bzw., dass sie ungünstiger Weise ihre Kaufaktivitäten einstellen, wenn die Kurse am Boden liegen. Die meisten entwickeln (leidvoll) die Fähigkeit, Verluste auszusitzen, vergessen aber Gewinne mit zu nehmen.

    Schlußfolgerung, wenn man einen Profi sucht, hört man sich am besten bei den Leuten um, die erzählen, wann sie VERKAUFT haben.

    MfG
    FS

  5. Wolfgang Stadler, 14. Januar 2012 um 11:09 Uhr

    besser: http://www.thomas80-blog.de 🙂

  6. Ekke, 14. Januar 2012 um 18:22 Uhr

    Mein Resümee nach ungefähr 20 Jahre Börse sieht wie folgt aus:
    Die einzige Möglichkeit als Kleinanleger am Kapitalmarkt Geld zu verdienen ist, in schlechten Zeiten das Depot aufzubauen und in guten Zeiten Aktien zu verkaufen. Das Schwere dabei ist, das man gegen das eigene Bauchgefühl, die eigene Angst und Gier kämpfen und gegen den Strom der Meinungen schwimmen muss. Wer der Meinung ist, dass die Profis ihre Gefühle besser im Griff haben und deshalb Aktienfonds kauft, der wird enttäuscht. Selbst ein Top Fondmanager wie Klaus Kaldemorgen von der DWS kann nichts machen, wenn die Fondbesitzer in schlechten Zeiten ihre Anteile verkaufen und in Hochphasen die Fonds kaufen. Die Fondmanager werden zwangsläufig Opfer der prozyklischen Mittelzu- und abflüsse. Die einzige Lösung heißt selbst in Aktien zu investieren und ich kann jeden nur raten, die immer noch günstigen Kurse zu nutzen und sich ein Portfolio aus substanzstarken Aktien – idealerweise mit hoher Dividendenausschüttung – aufzubauen.

  7. Thomas Lange, 15. Januar 2012 um 10:06 Uhr

    Wo ist denn das Problem, wenn sich Thomas80 selber drum kümmert?

    Man kann den Eindruck gewinnen, dass es die Leute einfach nur stört, dass er keinen VB aufgesucht hat, welcher ihm praktisch die gleichen Produkte verkauft hätte – mit dem Unterschied, dass keine Provision für einen VB und den ganzen “Anhang” einer Struktur raus gesprungen ist. 🙂

    Ich glaube, dass an dem Slogan einer Bank was wahres dran ist: “Nehmen Sie Ihr Geld doch mal selbst in die Hand.” Das sollten mehr Menschen machen.

    Seit ich mich um meine Versicherungen und Finanzen selbst kümmere, geht es auch mir besser. Ich spare Geld, bin nicht überversichert und habe nicht alles doppelt und dreifach, so wie ich das oftmals im Freundes, Bekannten und Verwandtenkreis sehe, die sich teils auch von VB, aber auch dem normalen Versicherungsvertreter der Allianz von nebenan haben “beraten” lassen.

  8. Frank Büch, 17. Januar 2012 um 15:36 Uhr

    @ Thomas Lange

    Solche Pauschalaussagen bringen mich immer zum schmunzeln…
    (“Seit ich es allein mache, bin ich nicht überversichert…, habe nicht alles doppelt und dreifach…”)
    Ihre Situation unterscheidet sich sicherlich von der anderer Menschen, soll heißen, was für den Einen zuviel, ist für den Anderen eventuell zu wenig.
    Ihre Ausführungen implizieren, dass jemand, der sich Rat holt ein völlig entmündigter Einwohner dieses Landes ist.
    Ich rate meinen Kunden zu dem Einen oder Anderen für die individuelle Situation passend und DANN ENTSCHEIDET IMMER NOCH ER oder SIE.
    Ich denke meine Kunden sind durchaus kluge und selbständig denkende Menschen!!! (…hier wird so getan als ob der VB oder sonst ein Berater “magische” Mittel hat um jeden einzulullen und alles verkaufen zu können…)

    Doch zurück zum Thema, hier ging es ja vordergründig um Anlagen… 🙂
    Mir gefällt, wenn jemand Zeit und Muße hat sich mit dem Thema auseinanderzusetzen (siehe Thomas80), doch manch einer hat das nicht und dann sei ihm doch die Ratsuche zugestanden.

    In diesem Sinne 🙂