Und es lohnt sich doch …

12. Dezember 2011 | 853 mal gelesen

Die Kritik der Verbraucherschützer und der daran anknüpfenden Medien an der Riester-Rente ist ein Schlag ins Gesicht der dringend benötigten, privaten Altersversorgung.

Bedauerlich, dass diejenigen, die in dieser Zeit für diese Kritik und öffentliche Meinungsbildung verantwortlich sind, später in 15, 20 oder 25 Jahren nicht zur Rechenschaft für möglicherweise flächendeckende Altersarmut gezogen werden können.

Wobei wie immer anzumerken bleibt: Die Riester-Rente allein wird bei weitem nicht ausreichen, Altersarmut zu verhindern.

Wer sich noch weitergehender mit den Vorteilen und der Notwendigkeit der Riester-Rente beschäftigen will, dem sei die Stellungnahme des GDV vom 6. Dezember nahegelegt.


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Kommentare für diesen Artikel (10)

  1. Michael Miedl, 12. Dezember 2011 um 11:56 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    schon vor 50 Jahren – als auch heute – und auch noch in 50 Jahren hat das Sprichwort Gültigkeit: “Haste was, biste was – haste nix, biste nix!”
    Also legt mal schön was beiseite, egal ob Riester, Fonds, LV, BSV, oder sonst was. Ach ja – mir steht die Diskussion hierüber mittlerweile bis zum Hals… 😉

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken

    Michael Miedl

  2. Jack Hoffman, 12. Dezember 2011 um 14:31 Uhr

    Fehlende Transparenz trotz VVG, Geldprobleme der Versicherer und immer geringere Ausschüttungen an die Kunden. Versicherungen als Geldanlage werden immer mehr ein Auslaufmodell.
    Hinzu kommt noch mangelnde Flexibilität und Verluste bei Kündigungen. Die Uni Bamberg hat gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Hamburg ermittelt, daß Kunden in den letzten 10 Jahren 160 Milliarden Euro Verluste durch gekündigte Lebensversicherungen erzielt haben.
    In sehr vielen Fällen bedeutet die Investition in eine Lebensversicherung vor allem Geldvernichtung.

  3. Thomas Lange, 12. Dezember 2011 um 15:07 Uhr

    “Wer sich noch weitergehender mit den Vorteilen und der Notwendigkeit der Riester-Rente beschäftigen will, dem sei die Stellungnahme des GDV vom 6. Dezember nahegelegt.”

    Dazu FTD-Online vom 07.12.2011:

    “Die Generalattacke versuppt im schrägen Wirrwarr von Modellrechnungen, bei denen der Normalverdiener mit 85 Jahren eine Rentabilität von 3,72 Prozent und die Alleinerziehende mit einem Kind den Breakeven einschließlich der Zulagen, die sie für ihr Kind länger als 20 Jahre bekommt, mit 74 Jahren erreicht …”

    Das sagt doch alles. Warum sollte der GDV auch auf den Zug DIW und Verbraucherschützer aufspringen, wo er doch von den Versicherungsunternehmen finanziert wird?

  4. , 12. Dezember 2011 um 19:07 Uhr

    @ Jack Hoffman

    Ich empfehle eine kritischere Auseinandersetzung mit vermeintlich unabhängigen und wissenschaftlichen Analysen. Dies gilt umso mehr, wenn die Auftraggeber solcher Studien ideologisch argumentierende und auf eigene Vorteile bedachte Verbraucherzentralen sind. Gerade in der aktuellen Kapitalmarktsituation gibt es neben der privaten Renten- und Lebensversicherung kein gleichermaßen sicheres wie rentierliches Vorsorgeprodukt. Und was meist vergessen wird: Sie bietet obendrein auch noch Versicherungsschutz.

  5. , 12. Dezember 2011 um 19:09 Uhr

    @ Thomas Lange

    Ganz einfach: Um die eklatanten Fehler und Verkürzungen des DIW aufzudecken, mit denen massenweise Bürger grundlos verunsichert werden.

  6. Robert Reichelt, 12. Dezember 2011 um 22:17 Uhr

    @Jack Hoffmann
    Zitat: In sehr vielen Fällen bedeutet die Investition in eine Lebensversicherung vor allem Geldvernichtung.
    …doch aber nur, weil der VN den Vertrag nicht erfüllt!
    In meinem Alltag zeigt sich beim Besuch der Kunden, welche sich Ihre Verträge nach ordnungsgemäßen Ablauf auszahlen lassen, wie ordentlich bis spitzenmäßig die Renditen waren/sind. Oft so gut das der Kunde von alleine weiter in eine LV investieren möchte! Warum erfüllen viele Kunden Ihre Verträge nicht? Fehlendes kurz-mittelfristiges Finanzpolster! Also ist doch die Lösung dieser Problematik eine ordentliche Strategie, dabei ist es völlig egal ob erarbeitet durch einen VB, Versicherungsvertreter oder Makler etc.
    Wenn der Kunde in der LV Beratung fragt was er denn machen soll, wenn ihm auf dem Weg zur Rente mal das Geld für seinen Vertrag ausgeht, sollte doch bitte jeder Berater eine Strategie bereit halten, dann erübrigen sich diese Diskussionen in Zukunft, und die Kunden erhalten auch ihr wohlgespartes Geld zurück.

    kollegiale Grüße aus Braunschweig

    RR

  7. Mechler, 12. Dezember 2011 um 23:49 Uhr

    @ Robert Reichelt

    In meinem Alltag zeigt sich beim Besuch der Kunden, welche sich Ihre Verträge nach ordnungsgemäßen Ablauf auszahlen lassen, wie ordentlich bis spitzenmäßig die Renditen waren/sind
    Ist es richtig, daß Sie im Alter von 30 Jahren erst seit 2007 bei der Allfinanz sind?
    Wann wurden die oben genannten Verträge mit den spitzenmäßigen Gewinnen von Ihnen abgeschlossen?

    Gruß

  8. Andreas Röhr, 13. Dezember 2011 um 11:15 Uhr

    @ Mechler,

    für welchen Vertrag ist es, bei der Berechnung der Rendite, wirklich wichtig von welchem Vermittler / Berater dieser Vertrag abgeschlossen wurde ?
    Dass kann nicht wirklich Ihr Ernst sein !!! ….. Kopfschütteln ……

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Röhr

  9. Robert Reichelt, 13. Dezember 2011 um 14:43 Uhr

    @Andreas Röhr, danke;-)

    @Mechler,

    die über 5 Mio. Kunden der AM wurden nicht von ausschließlich heute noch aktiven Vermögensberatern gewonnen! Auch Vermögensberater scheiden aus dem Unternehmen oder manchmal leider auch aus dem Leben. Um diesem Problem entgegen zu wirken, fördert man (bei mir damals war es die AachenMünchener Vers.) junge Azubis und Mitarbeiter und lehrt Ihnen unter anderem die Kundenbestände von ehemaligen Kollegen zu erhalten, auszubauen also zu betreuen.
    Beispiel: Horst Berater geboren am 12.11.1951 möchte nach über dreißigjähriger Tätigkeit aus dem Berufsleben ausscheiden. In den letzten drei Jahrzehnten hat er mehr als 1000 Kunden gewonnen und gut betreut. Nach einem Gespräch zu diesem Thema mit dem Direktionsleiter, wird gemeinsam entschieden den Bestand durch zwei Vermögensberater, einer gerade ausgelernt, einer mit frischem Gesellenbrief von der Pfefferminzia ausgestattet, betreuen zu lassen.
    Nach einer Einarbeitungsphase, Kundenanschreiben und weiteren Schritten wird der “neue” Berater (hier, Robert Berater geboren am 12.11.1981) die ganze Verantwortung für die Anliegen der von Horst aufgebauten Kunden übertragen.
    Im besten Falle wieder für die nächsten Jahrzehnte.

    Vielen dank für Ihr Interesse lieber Mechler!

    Grüße aus der Löwenstadt

    PS: Nein, auch ich kann nicht in die Zukunft blicken und schon garnicht 30 Jahre!
    Bin aber optimistisch und investriere auch in Rentenversicherungen;-)

  10. , 13. Dezember 2011 um 16:01 Uhr

    @ Robert Reichelt

    Ganz meinerseits! Und im Übrigen: Gerade bei der Altersversorgung sind nicht der letzte “Produktschnörkel” oder die “Hinterkommarendite” entscheidend. Viel wichtiger ist, dass der Kunde den Vertrag bis zum Ablauf – Bus zur Rente – durchhält und nicht vorher das Rentenkapital konsumiert.