Achtung: Unfall

27. November 2011 | 1.755 mal gelesen

Was, wenn ein Kind sich durch Unfall verletzt und eine (Voll-)Invalidität erleidet?

Geschah der Unfall in der Schule bzw. im Kindergarten sowie auf dem Weg dorthin, gibt es Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

Soweit so gut.

Tatsächlich passieren aber nur knapp 11 Prozent aller Unfälle von Kindern in der Schule oder im Kindergarten. Die meisten (60 Prozent) zu Hause. Heißt: Wer seine Kinder wirkungsvoll gegen Invalidität absichern will, kommt um eine private Unfallversicherung nicht herum.

Nachzulesen in der Wirtschaftswoche, Heft 45/2011.


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Kommentare für diesen Artikel (8)

  1. mechanic, 27. Februar 2012 um 15:18 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    zu diesem Thema, habe ich als etwas verunsicherter Kunde, ein paar Fragen, die mir mein örtlicher Vertreter nicht beantworten konnte:
    Ich habe für meine Frau und meine Kinder eine Unfall 1000 Plus bei der AM über die DVAG abgeschlossen.
    Nun sind bei mir nach Recherchen folgende Fragen aufgetaucht, die bis jetzt nicht beantwortet sind.

    Wo bekomme ich eine grafische oder tabellarische Darstellung des Progressionsverlaufes?
    Damit ich sehen kann, welche Auszahlung bei welchem Invaliditätsgrad erfolgt.

    Welche Invaliditätsumme halten Sie bei diesem Produkt für das Minimum ,um auch bei “kleineren” (<=50%) Schadigungen eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten?
    Gerne auch eine Beispiel dazu (Grundsumme 30´000 Invalidität 40 %, was bekomme ich ?)
    Laut Aussage aller Makler die ich befragt habe und auch im Internet bilden diese "kleineren" Unfälle, das Gros der Versicherungsfälle, während bleibende Schädigungen über 70 % eher selten sind.
    Alle haben mir von der 1000% Variante abgeraten, solange ich nicht weiß, wie die Kurve aussieht.

    Sollte die Invalidiätsumme für Kinder niedriger oder höher sein, als bei Erwachsenen (DVAG sagt Niedriger / freier Makler sagt Höher) ?

    Mehrere freie Makle rhaben mir geraten, Ihre Versicherung zu kündigen, da mit dem jetzigen Vertrag die Versorgung bei kleineren Invaliditäten durch die starke Progression zu niedrig sei und bei entsprechender Anpassung der Invaliditätsumme, die Beiträge für Ihr Produkt viel zu teuer würden.
    Um wieviel Prozent würde meine Beitrag steigen, wenn ich die Grundsumme von 30´000 Euro auf 50´000 Euro erhöhen würde?

    Der Rat ALLER Makler und auch im Internet war, eine möglichst hohe Invaliditätsumme und eine Progression von ca 225% bis max. 500% zu wählen.
    Das bieten Sie aber nicht an, sondern nur die 1000%., dies wird als größter Nachteil Ihres Produktes angesehen.
    Was sagen Sie dazu ?

    Vielen Dank im Voraus.
    MFG

  2. , 1. März 2012 um 13:50 Uhr

    @ mechanic

    Sie sollten sich entscheiden: Für einen Vermögensberater oder für einen Makler. Denn beide werden sie aus ihren unterschiedlichen Blickwinkeln beraten, jeder mit seinen Vorteilen.

  3. Frank Schmidt, 1. März 2012 um 19:13 Uhr

    Hallo Mechanic,

    die UV der AM ist nicht schlecht. Allerdings benötigt man doch etwas Übung und/oder Erfahrung, um aus den AVB herauslesen zu können, was es genau gibt. Das ist aber bei sehr vielen Gesellschaften so.
    Sie könnten sich aber auch an einen Makler wenden, der vorher mal VB war.

    MfG
    FS

  4. Steffen, 2. März 2012 um 11:11 Uhr

    Oder Sie fragen einen VB, der mal Makler war.

    Gruß Steffen

  5. mechanic, 2. März 2012 um 14:00 Uhr

    Sorry,
    hier scheint ein Mißverständnis vorzuliegen.
    Ich bin Endkunde und dachte hier in diesem Blog sind die Gurus unterwegs, die mir auf den Punkt erklären können, warum das Produkt das IHRE Vetreter verkaufen besser ist als das der anderen. Und zwar anhand meiner konkreten Fragen.
    Stattdessen erhalte ich hier den Rat, mich von jemanden beraten zu lassen.
    Ich dachte, das hat der Verkäufer der DVAG schon getan?
    Nun sagt mir Herr Dr. Lach, daß der Verkäufer der DVAG andere Blinkwinkel hat als der Verkäufer der Versicherung XY (Makler/Verkäufer/Berater am Schluß wollen alle nur das Eine)
    Für mich stellt sich damit automatisch die Frage, welchern Blinkwinkel hatte denn nun IHR Verkäufer ?
    Den der möglichst hohen Provision. Und damit hat er mir ein Produkt verkauft, von dem er weiß, daß es nicht gut ist und er mir es entweder gar nicht oder unter Vorbehalt hätte anbieten sollen.
    Oder ist das Produkt eigentlich ganz gut und er hatte den Blinkwinkel des “Ich will dem Kunden was Gutes verkaufen”.
    Dann wundere ich mich über diese nichtsagenden Beiträge, die mit keinem Wort auf meine Konkreten Fragen eingehen.
    Vielleicht wissen Sie aber wirklich nicht was die DVAG da verkauft oder, die schlimmste Möglichkeit, Sie wissen es und sagen es mir nicht………..

    Den anderen beiden Herren danke ich ebenfalls für Ihre Antwort, aber der Verkäufer nennt sich DVAG Vermögensberater und das ist er seiner Aussage nach schon seit mehr als zehn Jahren.
    Dennoch konnte er mir diese konkreten Fragen nicht beantworten und von der AM, der ich die selben Fragen direkt gestellt habe, habe ich auch noch keine Antwort bekommen.
    Was Progression im mathematischen Sinne für Auswirkungen haben kann, eben je nach Kurvenverlauf, mußte ich ihm erklären.
    Entweder Doof gestellt, oder er wußte es wirklich nicht.

    Allmählich bekomme ich ein komisches Gefühl……..

  6. Hans-Juergen Backhaus, 3. März 2012 um 22:34 Uhr

    Eine Unfallversicherung deckt zwar nicht alle denkbaren Schadensereignisse ab, ist aber trotzdem eine sinnvolle Ergänzung neben Berufsunfähigkeitsrente und Pflegeversicherung und der Krankenversicherung.
    Damit ergibt sich – im Falle eines Unfalls – die sachliche Abmilderung des Schadens für den Betroffenen.

  7. , 4. März 2012 um 09:35 Uhr

    @ mechanic

    Dieser Blog dient nicht dazu, einzelvertragliche Auskünfte zu erteilen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Vermögensberater oder direkt an die AachenMünchener Versicherung AG.

  8. Christina Sommerfeld, 4. März 2012 um 13:01 Uhr

    @Mechanic

    Ich halte ich eine hohe Grundsumme in Verbindung mit einer vernünftigen Progression (500 Prozent) für weitaus sinniger, als eine hohe Progression (1.000 Prozent) mit einer niedrigen Grundsumme. In der Tat bewegen sich die Entschädigungszahlungen im unteren Bereich und da macht ganz einfach eine hohe Grundsumme mehr Sinn.

    Sollten Sie keine BU haben oder bekommen können, wäre durchaus eine Unfallrente sinnig und eine Todesfallsumme, welche in der Regel nicht nur bei tot zahlt, sondern auch wichtig sein kann, Vorschüsse von der Versicherung zu erhalten, sollte ein bleibender Schaden absehbar sein. Zumindest ist das in meinem Vertrag so geregelt.

    Auf Schnickschnack wie kosmetische OPs oder Unfallkrankenhaus-Tagegeld kann man meiner Meinung nach getrost verzichten. Das kostet nur unnötig Geld, aber nützt einem nichts bei bleibender Invalidität.

    So lassen sich die Kosten der Versicherung auch im Rahmen halten. Ich bin kein Kunde der AMV, aber halte persönlich auch nichts von Unfallversicherungen im Internet, wo einem Topleistungen für “ein Appel und Ei” angeboten werden. Letztlich müssen sich die Verträge rechnen.