Studenten wollen persönliche Beratung

2. November 2011 | 858 mal gelesen

Klar: Studenten sind Trendsetter, nutzen pausenlos und für alles das Internet und brauchen deshalb in Finanzfragen ganz sicher keinen persönlichen Berater.

Falsch: Die Kölner Unternehmensberatung MSR Consulting befragte 800 Studenten. 77 Prozent und damit fast vier von fünf Befragten wählen für den Abschluss von Finanzprodukten einen persönlichen Berater.

Wenn das kein Trend ist … 🙂

Und Anlass genug für jeden Vermögensberater, auch das Gespräch mit Studenten zu suchen.

Quelle: MSR Consulting

http://www.msr.de/Pressemitteilungen-Details.aspx?newsid=636


Kommentare für diesen Artikel (10)

  1. Tom, 2. November 2011 um 12:33 Uhr

    Studenten? Ist für diese Zielgruppe nicht eher die MLP Ansprechpartner Nummer 1? Die haben meines Wissens doch spezielle Produkte für diese Klientel kreiert.

  2. , 2. November 2011 um 12:40 Uhr

    @ Tom

    Wußten Sie eigentlich schon, dass die Anzahl der Akademiker im Kundenbestand der DVAG größer ist als die Gesamtanzahl der Kunden des von Ihnen erwähnten Finanzvertriebes?

  3. Wolfgang, 2. November 2011 um 14:52 Uhr

    @ Tom
    Ihr Wissensstand ist ja sehr interessant. Was sind denn das für “spezielle Produkte ” ? Heidelberger Leben vielleicht ? Auch für Akademiker sind normale Produkte gestickt. Lassen Sie sich nicht mit kunstvollen Produktnamen beirren. Fondspolicen gibt es schon länger als die MLP. Die MLP hat nichts neues erfunden. Das ist meines Wissens so.

  4. Tom, 2. November 2011 um 16:27 Uhr

    @Wolfgang
    Ich meine keine bestimmten Versicherer, sondern eine Produktvariante, nach der Studenten am Anfang der Laufzeit nur geringe Beiträge bei einem Versicherungsschutz zahlen brauchen, der der Höhe nach einem sehr viel höherem Monatsbeitrag entsprechen würde. Nach Abschluss des Studiums wird der Beitrag dann an die bestehende Vers.Summe automatisch angepasst (also statt z.B. 50,00 € mtl. dann 250,00 €). Ich weiß allerdings nicht, ob die AM ein derartig auf diese Zielgruppe gestricktes Produkt ebenfalls mit im Angebot hat. Richtig ist aber, dass die MLP diese Variante zielgruppenspezifisch eigen kreiert hat, da Studenten während der Zeit des Studiums i.d.R. über keine Möglichkeit verfügen, angemessen hohe Beiträge zu zahlen, wie es der spätere Berufsstand verlangt.

    @Dr. Helga Lach: bei 5,5 Mio Kunden wäre es verwunderlich, wenn dem NICHT so wäre ;-). Denn dann müsste unterstellt werden, dass die DVAG keine Akademiker als Kunden gewinnen kann.

  5. Janko Lach, 2. November 2011 um 16:29 Uhr

    Ja, ganz spezielle Produkte mit ganz spezieller Kostenquote sind das. Getreu dem Motto: Wer mehr verdient kann auch mehr an Kosten zahlen! Hihi 🙂

  6. Andreas Röhr, 2. November 2011 um 17:51 Uhr

    @ Tom,

    ” Ich weiß allerdings nicht, ob die AM ein derartig auf diese Zielgruppe gestricktes Produkt ebenfalls mit im Angebot hat ”

    Hat sie !!! Und nicht nur für diese spezifische Zielgruppe, auch andere Zielgruppen können diese Tarife nutzen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Röhr

  7. Marvin Meißner, 2. November 2011 um 19:42 Uhr

    @ Tom die MLP hat einen großen Nachteil für Studentinnen und Studenten. Ein Teil der MLP-Beratung verläuft online und die Seite ist immens Trafficlastig. Vor allem Wohnheimstudentinnen und Studenten haben i.d.R. eine Trafficbegrenzung.

    Darüber hinaus hat meines Wissens nach die MLP nur ein einziges Produkt, was auf Studenten maßgeschneidert ist und das ist ein Girokonto.
    Dennoch stimme ich Ihnen in Ihrer Grundaussage zu. Es müssen mehr Produkte geschaffen werden, die für Studenten finanzierbar sind – und das branchenübergreifend!

    Ich selber bin ehemaliger Wirtschaftsstudent (auf VWL) und musste, trotz guter Noten, aus Kostengründen abbrechen. Von daher weiss ich nur all zu gut, wie die finanzielle Situation vieler Studenten ist und genauso weiss ich, dass der Wille zur Absicherung vorhanden ist, aber die finanziellen Möglichkeiten nicht vorhanden sind. Dieser Zustand ist gesellschaftlich nicht tragbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marvin Meißner

  8. Wolfgang, 2. November 2011 um 23:58 Uhr

    @ Janko Lach

    Diese Kostenquoten bei speziellen Verträgen haben Sie doch auch als Telis- Mann. Oder ??

  9. Janko Lach, 3. November 2011 um 08:27 Uhr

    @Wolfgang

    Nicht mehr und nicht weniger als Sie auch. Aber scheinbar haben Sie keine Kenntnis über die Kostenstruktur bei der Heidelberger Leben.

  10. Wolfgang, 3. November 2011 um 10:03 Uhr

    @ Janko Lach

    wer rechnen kann ist im Vorteil. Sie sind Verkäufer, ich rechne.

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