Automat statt Mensch

1. November 2011 | 1.084 mal gelesen

Von über 55.000 im Jahr 2000 auf inzwischen unter 40.000 Filialen hat sich nach Angaben der Bundesbank das Präsenz-Netz der Banken und Sparkassen in Deutschland verringert. Die Anzahl der Geldautomaten ist hingegen von knapp 50.000 auf über 60.000 angestiegen. Gleichzeitig klagen Banken und Sparkassen über fehlenden Kundenkontakt.

Und sucht man heute (notgedrungen) eine Filiale auf, zum Beispiel, weil man Devisen benötigt, reiht man sich nur allzu oft in eine Warteschlange ein.

Gut, dass es Vermögensberater gibt: Der verweist nicht auf einen Automaten, sondern besucht den Kunden auf Wunsch zum vereinbarten Termin zu Hause – ohne Warteschlange.


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Kommentare für diesen Artikel (12)

  1. Anastasia, 4. November 2011 um 13:19 Uhr

    Eine etwas komische Darstellung der Tatsachen 😉

    Wie man jetzt einen Automaten, der Bargeld, Kontoauszüge und kontospezifischen Auskünfte erteilt mit einen Vermögensberater vergleichen kann ist mir ein Rätsel. Das mit den Devisen hab ich auch nicht ganz verstanden…

  2. Harald Patberg, 4. November 2011 um 14:02 Uhr

    ….und ohne Devisen 😉

  3. Anastasia, 4. November 2011 um 15:51 Uhr

    Nein, macht genauso wenig Sinn!

  4. Thomas80, 5. November 2011 um 13:17 Uhr

    Mir reicht mein Handy, um meine Bankgeschäfte zu machen. Mir reicht meine Kreditkarte (und EC-Karte) um bargeldlos zu bezahlen. Dabei bevorzuge ich meine VISA Kreditkarte, da sie überall auf der Welt eingesetzt werden kann.

    Bankautomaten sind wichtig, um Geld mit meiner VISA – Karte zu ziehen, denn bei vielen kleinen Händlern bzw. Kleinbeträge muss ich derzeit leider noch mit Bargeld bezahlen.

    Aber das wird sich hoffentlich bald ändern :

    Für kleine Beträge werde ich bald mit meinem Handy bezahlen können (Google und NFC Chip sei Dank).

    Eine Filiale hab ich noch nie besucht, um Devisen zu bekommen ! Folglich auch noch nie an einer Warteschlange angestanden.

  5. Martin, 5. November 2011 um 14:31 Uhr

    @ Thomas 80 – na das ist doch prima für Sie, dass Sie sich so gut auskennen.

    Und wie viel Prozent der Bevölkerung sind heute so weit?

    Wie lange wird der Durchschnittsdeutsche, der heute noch immer mit ordentlich Bargeld durch die Welt geht, brauchen, bis er Google bzw. seinem Handy so weit “vertraut”, dass er darüber Zahlungsvorgänge abwickelt?

    Kreditkarten gibt es in den USA seit 1950. Wieso zahlt die Mehrheit an der Kasse immer noch in Cash..?!

  6. Michael Miedl, 6. November 2011 um 10:49 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    es ist schon was Wahres dran, dass die Banken sehr viel dafür tun, keinen Kundenkontakt mehr zu haben. Nein – der Geldautomat unterhält sich nicht mit ihnen über ihre finanzielle Lebensplanung. Auch die ältere Generation bedauert, keinen Ansprechpartner zu finden, der sich noch die Zeit nimmt, über – vielleicht auch nur kleine – Alltagsprobleme in Sachen Geld zu reden.
    Es gibt noch genügend Menschen, die ihre Bankgeschäfte eben nicht über ihr Handy erledigen – schön, wenn bei Thomas80 alles so gut klappt.
    In diesem Zusammenhang fällt mir gerade der Spruch meiner Mutter ein: “Der Esel nennt sich immer zuerst.” 😉

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken

    Michael Miedl

    .

  7. Thomas80, 6. November 2011 um 12:34 Uhr

    @ Martin: Warten Sie es ab. In 5 Jahren gibts mehr Menschen von meiner Sorte hier in Deutschland 🙂
    Schon heute ist Onlinebanking nicht mehr wegzudenken; und bald verlagert sich das Onlinebanking auch bei vielen anderen Menschen aufs Smartphone.

    In den USA wird jetzt schon hauptsächlich mit der Kreditkarte gezahlt. An vielen Tankstellen dort geht ohne Kreditkarte sogar gar nichts mehr.

    Bei meinem kürzlichen Aufenthalt in Singapur hab ich ziemlich viele Menschen gesehen, die dort mit dem Handy bezahlen. Handy einfach nah am Lesegerät halten und der Betrag wird abgebucht. Hat keine 20 Sekunden gedauert.

    @ Miedl : Ich wurde von meiner letzten Bank schwer genervt, dass ich doch mal die Private Banking Abteilung aufsuchen solle, um über interessante Themen (Geldanlage, Steueroptimierung, Vorsorge) zu reden.

    Zum Spass bin ich mal da hin und der nette, aalglatte Berater meinte, dass mein Depot unausgewogen wäre und ein hohes Risiko aufweisen würde.
    Z.B. wäre BASF wäre nun mal ein Zykliker und ich sollte die Position reduzieren und in einem ausreichend diversifizierten Fond investieren. Als dieser Anlageberater mir auch eine fondsbasierte Rentenversicherung schmackhaft machen wollte, hab ich ihn direkt gefragt, was er an Provision kassieren würde, wenn ich zu all dem ja sagen würde.

    Da ist er ins Stottern gekommen und das Gespräch war für mich beendet.
    Eines der besten Unternehmen im DAX nämlich die solide wirtschaftende BASF verkaufen zu wollen, grenzt für mich an Falschberatung. Zumal ich kein Laie im Wertpapierhandel bin.

    Seitdem hab ich die Bank gewechselt und werde nicht mehr von irgendwelchen Verkäufern genervt.

  8. Michael Miedl, 6. November 2011 um 14:57 Uhr

    ….stimmt tatsächlich, lieber Thomas80 – schon heute gibt es mehr Menschen, die mit ihrem Handy sprechen, anstelle mit den Menschen! 😉

    Nix für ungut – und noch einen schönen Sonntag!

  9. Anastasia, 8. November 2011 um 12:28 Uhr

    Schade das mein Kommentar wieder einmal nicht veröffentlicht wurde, obwohl themenbezogen, sachlich und den sonstigen Kommentar-Richtlinien entsprechend.

    Ändern Sie dann doch einfach ihre Richtlinien!

    Gruß
    Anastasia

  10. , 9. November 2011 um 13:34 Uhr

    @ Anastasia

    Kommentare beleidigenden Inhaltes werden nicht veröffentlicht

  11. Anastasia, 9. November 2011 um 16:18 Uhr

    @Dr. Lach

    Vielen Dank für diesen Kommentar. Was bitte soll ich darauf antworten, wenn Sie die Kommentare nicht veröffentlichen und mir dann noch einen beleidigenden Inhalt unterstellen. Dies entspricht einfach nicht der Wahrheit und ist zugleich eine Frechheit!

  12. Daytrader, 4. Dezember 2011 um 09:34 Uhr

    Ich benötige ebensowenig einen “Bankberater”, sowie jemanden, der mir Devisen tauscht, da ich Devisen im Ausland eintausche und nicht hier.