Entwicklungsland in der Vorsorge

1. Oktober 2011 | 647 mal gelesen

Gelegentlich lohnt ein Blick über die Grenzen, um die Situation im eigenen Land zu bewerten. Das machte jüngst DIE ZEIT in ihrer Ausgabe vom 8. September 2011 (S. 46).

4.550 Euro p.a. geben Niederländer und Schweizer für Versicherungen aus, vor allem für Altersversorgung und Krankheitsvorsorge. In England und Frankreich sind es rund 3.150 Euro. Deutschland? 1.955 Euro p.a., rund 1.100 davon für private Altersversorgung. Hinter Deutschland liegen damit europaweit nur noch Spanien und Österreich.

Erschreckende Ergebnisse, denn eines ist sicher: Das Argument, dass ja bei uns der Staat mit der Sozialversicherung für die Altersversorgung seiner Bürger sorgt, hat längst keine Gültigkeit mehr. Und mit durchschnittlich nicht einmal 100 Euro monatlichen Investitionen lässt sich eine auskömmliche private Altersversorgung ganz sicher nicht darstellen.