Falsch versichert

26. September 2011 | 876 mal gelesen

Wie wichtig der Rat eines kompetenten Beraters ist, macht ein Beitrag in der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 8. September 2011 deutlich.

Unter der Headline “Falsch versichert” wird thematisiert, wie viele Haushalte in Deutschland viel Geld für unnötigen Versicherungsschutz ausgeben, gleichzeitig aber in wichtigen Bereichen unterversichert oder gar nicht versichert sind.

“Wenn es um materielle Bedrohung geht, sind die Deutschen im Vergleich zu anderen Ländern überdurchschnittlich versichert. Nur die viel größeren Risiken Altersarmut und Krankheit werden zu oft ignoriert. Für die großen Lebensrisiken wird viel zu selten vorgesort. Und wer es doch tut, gibt zu wenig Geld dafür aus.” So DIE ZEIT.


Kommentare für diesen Artikel (16)

  1. Mechler, 26. September 2011 um 14:32 Uhr

    Beitrag der Wochenzeitung DIE Zeit Uraltzeitung vom 8 September 2011 gelesen
    Auszug aus der Wochenzeitung DIE ZEIT.

    »Die wichtigsten Versicherungen fehlen ihnen. Viele investieren hingegen in eine Kapitallebensversicherung. Dabei handelt es sich aber schlicht um Sparverträge, und zwar ganz schlecht verzinste.
    Stimmt das alles was die Zeit so schreibt?

  2. , 26. September 2011 um 14:51 Uhr

    @ Mechler

    Das hängt wohl sehr vom Anbieter ab. Unser Partner AM Leben weist derzeit eine Überschussbeteiligung von über 4 Prozent aus – risikolos.

    Mit Blick auf den Markt ganz sicher alles andere als eine schlechte Verzinsung, denn die Banken wären froh, sie könnten da auch nur ansatzweise mithalten.

  3. Mechler, 26. September 2011 um 15:22 Uhr

    Herr Dr. Lach

    Im § 21 AVB ist festgelegt wie ich an den erwirtschafteten Überschüssen beteiligt werde.
    Auszug aus meinem AM Vertrag.
    Die Überschußanteilsätze werden vom Vorstand unseres Unternehmens jährlich festgelegt; sie können sich von Jahr zu Jahr ändern. Verbindliche Angaben über die Höhe der künftigen Überschußbeteiligung sind daher nicht möglich.

  4. Frank Schmidt, 26. September 2011 um 15:27 Uhr

    Hallo

    Thema Rentenversicherung: Wenn ich nicht völlig irre, haben die diesbezüglich als “mustergültig” bezeichneten Niederländer und Schweizer, auch ein anderes Rentensystem. Es liegt an uns, dies auch hier einzuführen. Dann sollte auch der blümsche Spruch stimmen :-).

    Thema BU: Mann sollte mal einen Blick auf die Diskrepanz zwischen Einkommen und BU-Kosten werfen, dann wird sofort klar, warum so wenige vorsorgen. Und sehr viele die es doch tun, sichern sich in unzureichender Höhe ab.

    Andernfalls kann ich nur bestätigen, was in dem Artikel steht. Nur der letzte Satz, der ist echt schlecht recherchiert.

    MfG
    FS

  5. Steffen Hecht, 26. September 2011 um 16:33 Uhr

    “Das hängt wohl sehr vom Anbieter ab. Unser Partner AM Leben weist derzeit eine Überschussbeteiligung von über 4 Prozent aus – risikolos.”

    Nun sollte aber auch gesagt werden, dass von bspw. 100 EUR Prämie im Monat ersteinmal die Kosten abgezogen werden und quasi auf die Nettosumme dann die 4 Prozent gezahlt werden und das was “abgeht”, sind mehr als 4 Prozent. Oder täusche ich mich da? Zinseszinseffekt hin und her.

    Ohnehin glaube ich persönlich, dass die klassische Form der Leben- und Rentenversicherung mit Garantiezinsen und Überschussbeteiligung, ein Auslaufmodell ist. In Aktien gehen die Unternehmen nicht mehr bzw. wenig, sichere Rentenpapiere bringen nichts (unlängst las ich, dass Deutsche Bundesanleihen mit 10 Jahren Laufzeit 1,8 Prozent Zinsen bringen – Überschrift: “Noch nie kam der Staat billiger an Geld) und die Papiere aus guten Zeiten laufen aus.

    Was kommt dann?

    Ich habe mich bewusst im Falle der “Riester-Rente” dagegen entschieden und ein Fondsprodukt gewählt.

  6. , 26. September 2011 um 18:17 Uhr

    @ Steffen Hecht

    Ich wünsche Ihnen, dass Sie oder Hinterbliebene nie in die Situation kommen, eine private Renten- oder Lebensversicherung zu benötigen.
    Im Übrigen täuschen Sie sich tatsächlich: Mit dem Beitrag wird auch Versicherungsschutz erworben, und der kostet etwas. Dennoch liegen die Auszahlungen im Regelfall trotz Verwaltungskosten und Kosten für Versicherungsschutz über der Beitragssumme. Ein exzellentes Ergebnis.

  7. Steffen Hecht, 26. September 2011 um 19:43 Uhr

    @Herr Lach

    Auf Grund meiner zahlreichen Erkrankungen bekomme ich leider weder eine Riskiolebensversicherung etc. noch eine BU. Von daher spielt es in meinem Fall keine Roll. Leider.

  8. Wolfgang, 27. September 2011 um 12:23 Uhr

    @ Steffen Hecht das ist so nicht ganz richtig, auch Sie können einen echten Todesfallschutz erhalten. Ohne Gesundheitsfragen !! Es geht !!

  9. Sascha Neumann, 27. September 2011 um 14:31 Uhr

    @Herr Hecht
    Lieber Herr Hecht das ist nicht ganz Richtig trotz Erkrankungen und Beschwerden würden sie eine RLV oder eventuell eine BU (aber das hängt dann wirklich vom Gesundheitsstatus ab) Sie müssten sich nur mit einem VB zusammen setzten da würden sie eventuell sehen was alles Möglich ist (und alles auf legalem und Rechtlichen Weg bevor wieder jemand meint ……)
    Viele Grüße
    Sascha Neumann

  10. Harald Patberg, 27. September 2011 um 21:54 Uhr

    @sascha neumann
    …..klar, wenn man evtl. größere probleme hat eine risikoabsicherung zu bekommen geht man naturlich zu einem auschließlichkeitsvertreter…..
    sorry, aber das ist so ziemlich das dümmste, was er tun könnte….

  11. Andreas Röhr, 28. September 2011 um 11:04 Uhr

    Lieber Herr Patberg,

    seit wann ist es dumm sich eine Möglichkeit anzuhören ? Im Gegenteil, meiner Meinung nach lernt man bestimmte Lösungen für die eigenen Probleme bei der Absicherung nicht kennen wenn man sich schon im Vorfeld der Möglichkeiten beraubt, nur weil man sagt:”Da gehe ich erst gar nicht hin”!

    Nebenbei bemerkt, …. auch ich weiß das es diese Lösungen für das beschriebene Problem gibt !!!

    Viele Grüße
    Andreas Röhr

  12. Sascha Neumann, 28. September 2011 um 11:15 Uhr

    @Harald Patberg
    1. Bin Ich kein Auschließlichkeitsvertreter genauso wenig wie meine kollegen,
    2. Wir arbeiten ausschliesslich mit der AM zusammen ich bin aber selbstständiger Vermögensberater!
    3.Hat das eine nichts mit dem anderen zutun die Aachen Münchener hat Produkte die eine Risiko Absicherung unter bestimmten Vorraussetzungen ohne Gesundheitsprüfung anbietet!!
    Bevor sie Parolen loslassen Informieren sie sich vorher Richtig

  13. Frank Schmidt, 28. September 2011 um 13:24 Uhr

    Hallo,

    also bis vor etwa 2 Jahren gab es garantiert mind. eine LV-Gesellschaft, die ohne Gesundheitsfragen sofort den Todesfall versichert hat. Da wurde preislich nur zwischen Raucher und Nichtraucher unterschieden.

    Heute kenne ich mind. 1 Gesellschaft die lediglich eine “gefährliche” Frage stellt. Ungefähr so: “Wurde schon einmal ein Antrag abgelehnt.”

    Es spricht also stets sehr viel dafür, nicht in wilden Aktionismus zu verfallen, sondern sich gut beraten zu lassen. Und wenn ein VB die Annahmerichtlinien der AM kennt und eine von vorn herein sinnlose Antragstellung unterläßt, ist auch dort dem Kunden geholfen.

    Wer Vorerkrankungen hat, bekommt meist keine (gescheite) BU Versicherung. Doch auch da gibt es Alternativen, auch wenn diese (meist) qualitativ an eine BU Absicherung nicht heran kommen. Hier spricht sehr viel dafür, sich, ich will’s mal gesellschaftsübergreifend nennen, beraten zu lassen.

    MfG
    FS

  14. A., 28. September 2011 um 13:42 Uhr

    @H.Patberg
    Es ist schon ganz schön anmaßend von Ihnen, andere als “dumm” hinzustellen, wenn sie/er auf die Beratung eines VB (Ausschließlichkeitsberater) zurückgreifen möchte.
    Wenn Sie keine Ahnung haben, was wir für Möglichkeiten haben, dann sollten Sie sich in Ihren Äußerungen zurückhalten, denn das stellt Sie nicht gerade in ein “helles” Licht! 😉

  15. Harald Patberg, 1. Oktober 2011 um 08:13 Uhr

    Welche Möglichkeiten ?
    BU/EU etc. nur von einem Versicherer möglich….oder irre ich da ?
    as ist zB. mit Dread-Desease…..
    das hat mit anmaßend nichts zu tun…..wenn ein Kunde weiß, daß er relativ schwer versicherbar sein wird, macht es absolut keinen sinn, einen ausschlißlichkeitsvermittler zu kontaktieren.
    ich denke da wird mir sogar herr dr. lach zustimmen….wenn es auch schwer fällt 🙂
    ich habe niemand als dumm hingestellt, sondern die reaktion auf die o.g. situation als dumm bezeichnet !

  16. Andreas Brauer, 2. Oktober 2011 um 19:00 Uhr

    @ Harald Patberg

    Stimme Ihnen zu!

    Dread Disease nimmt eine immer größere Rolle in der Absicherung ein.

    Die Erkrankung von ca. 1 Million Menschen alleine jährlich an Krebs, Herzinfarkt
    und Schlaganfall sind nicht von der Hand zu weisen!!!

    Bei manchen Maklern ist diese Absicherung mit eingeschränkter oder ganz ohne Gesundheitsprüfung möglich. Ebenfalls Krankentagegeld, Zahnzusatz und sonstige Krankenzusatzversicherungen! Auch Unfall und Todesfallabsicherung ohne Gesundheitsfragen sind möglich!

    Ebenso die Absicherung von Erwerbs- u. Berufsunfähigkeit! Für die Absicherung von biometrischen Risiken ist ein unabhängiges Versicherungsmaklerunternehmen zumindest nicht die schlechteste Adresse 🙂

    Beste Grüße
    Andreas Brauer