Altersarmut

19. September 2011 | 870 mal gelesen

Zwei Drittel der Deutschen haben Angst vor Altersarmut, so die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von 1.000 Bundesbürgern (siehe Financial Times vom 15. September 2011, Seite 22).

Immerhin traut jeder Fünfte der Politik zu, die Altersarmut in Deutschland wirksam zu bekämpfen (… es wäre interessant gewesen, diesen Personenkreis auch einmal danach zu fragen, wie das denn funktionieren soll).

“Lieblingskind” ist und bleibt mit knapp 50 Prozent die eigene Immobilie. Wichtig hierbei, schon in frühen Jahren sinnvoll anzusparen, zum Beispiel mit einem Bausparvertrag. Und ist es dann so weit, wird auch die Wahl der richtigen Finanzierung ganz maßgeblich dafür sein, ob die Immobilie tatsächlich dabei helfen kann, Altersarmut wirklich zu vermeiden.

Zweitliebstes “Kind”: Immer noch und richtigerweise die private Rentenversicherung.

Jeder Fünfte glaubt, dass Anlagen in Gold gegen Altersarmut helfen. Ein gefährlicher Glaube, denn Gold ist und bleibt eine spekulative Anlage, die im Regelfall nur als Beimischung (bis zu 10%) empfohlen werden sollte.


Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. Goldfinger, 23. September 2011 um 20:05 Uhr

    Also, ich habe mit physisch Gold gute Erfahrung gemacht …. 2007 hatte mich eine Unze Gold 620 $ gekostet …. gegenwaertig kostet eine Unze Gold noch.1644 $, also knapp 2,5 mal soviel wie vor 4 Jahren, weil sich jede nicht durch Edelmetalle gedeckte fiat-money Waehrung sowieso langfristig seinem inneren Wert (dem Brennwert im Ofen) naehert – neben einer Immobilie und Land ist Gold also noch die beste Anlage, erst danach kommen dividendenstarke Aktientitel von global playern.

  2. , 24. September 2011 um 09:55 Uhr

    @ Goldfinger

    Wie hochspekulativ Gold ist, zeigen doch gerade diese Tage: Allein vom 5. bis 22. September 2011 ist der Goldpreis mit über 200 US Dollar Kursverlust je Feinunze geradezu abgestürzt. Also weiter viel Spaß beim “Zocken”.