Helfen, sparen, gewinnen …

18. September 2011 | 1.014 mal gelesen

Man zahlt fünf Euro ein, vier Euro davon werden bis Jahresende zinslos auf einem Sammelkonto geparkt und ein Euro wird abgezweigt für eine Lotterie, bei der jeder Teilnehmer einmal im Monat die Chance auf einen Gewinn, z.B. in Höhe von 50 Euro, hat, wobei garantiert ist, dass 57 Prozent der Lotterieeinnahmen ausgespielt werden. Die monatlich angesparten vier Euro werden am Jahresende als Spareinlage gutgeschrieben.

Casino?

Nein. Genau diesem Muster folgen die “Gewinnspar-Konzepte” der Sparkassen und Genossenschaften.

Ein gutes Geschäft?

  • Für denjenigen, der nur einmal eines oder wenige Lose gekauft und in der Ziehung 50 Euro gewinnt: Ja, Glück gehabt.
  • Für die Sparkassen und Genossenschaftsbanken: Ganz sicher ja. Denn die Ansparbeträge stehen reichliche Zeit zinslos zur Verfügung und können so z.B. in lukrative Dispo-Kredite investiert werden. Und aus der Lotterie bleiben ja auch einige Mittel übrig.
  • Für alle anderen Mitspieler (= Kunden): Ein miserables Geschäft.

Und so kommt DIE WELT in ihrer Ausgabe vom 29. August 2011 auch zu der treffenden Aussage:

“Da hat man am Roulettetisch deutlich bessere Gewinnchancen”.

Erstaunlich, dass dennoch sehr viele “mitspielen”. Da halten wir es lieber mit unserem Premiumpartner AachenMünchener und dessen Werbeslogan “Mit Geld spielt man nicht”.


Kommentare für diesen Artikel (16)

  1. Thomas80, 18. September 2011 um 09:15 Uhr

    Warum spielt man überhaupt um Geld ? Derjenige, der mit Geld spielt, erhofft sich einen Gewinn durch den Beitrag, den diese Person eingesetzt hat (siehe Lottospieler…)

    Übertragen wir diese Situation auf Fondsmanager :

    Ein Fondsmanager setzt einen bestimmten Betrag auf eine Position (Wertpapiere, Immobilien,Rohstoffe…..) und erhofft sich ebenfalls, dass sein Betrag mittels Gewinn steigen wird.

    Folglich : auch ein Fondsmanager, der nicht in 100 % sichere Anlagen investiert, spielt mit Geld !

    Folglich dürfte die AachenMünchener Versicherung viele der DWS Fonds NICHT anbieten, wenn das Motto “Mit Geld spielt man nicht” nicht nur ein Werbeslogan sondern Firmenleitsatz wäre.

  2. Wolfgang Reinhardt, 18. September 2011 um 18:33 Uhr

    Thomas, ein nahezu brillanter Themenschwenk, um uns wieder einmal auf Teufel komm raus eine Laus in den Pelz zu setzen. Sie werden immer erfinderischer. Richtiger werden Ihre Thesen leider nicht – höchstens unterhaltsamer 🙂

  3. Ralf Gottfried, 18. September 2011 um 19:47 Uhr

    Hallo Thomas80,

    eine Frage die wir uns immer Stellen? Warum schreiben Leute Ihre Meinung (das wir sehr gut finden) nicht mit Ihrem richtigen Namen rein?

    Nun zum Thema: Die Sparkasse spielt mit dem Geld, da der Gewinn nicht garantiert ist. Die Aachen Münchener spielt nicht mit dem Geld der Kunden! Sowas nennt man Garantiefond (Auf die Aussage von Thomas80 bezogen).

    Wenn ein Kunde 1000€ was bei der Aachen Münchener einzahlt, bekommt er mindestens auch garantiert die 1000€ wieder raus, getreu nach dem Motto der Aachen Münchener: Mit Geld spielt man nicht (vorallem wenn es nicht das eigene ist 😉 )!

    Herr Thomas80 man sollte wenn man solche Aussage macht, versuchen auch vorher sich damit zu beschäftigen.

    Ich wünschen einen schönen Sonntag.

  4. Marcel H. Costin, 18. September 2011 um 21:57 Uhr

    Herr Thomas80,

    was für einen Unsinn Sie schreiben.

    Ein Hund ist keine Katze, auch wenn folgende Eigenschaften übereinstimmen: vier Beine, Schwanz, Torso, Kopf, Fell, Raubtier.

    Lotto spielen ist Freizeit, es wird aus Jux und Dollerei betrieben, es besteht Hoffnung, Einflußnahme ist fast nicht gegeben, es hängt nichts davon ab, mit mathematischer Sicherheit tendieren die Gewinnchancen gen 0, keine Verantwortung. Simples System.

    Fondsmanagement ist eine Profession (das ist die nominative Herleitung von “Professionell”), es stecken ganz andere Interessen als Spiel, Spaß und Spannung dahinter. Es bedingt Sachkenntnis und Erfahrung, so wie strategische Planung (Wenn-Dann Bedingungen, diverse Handlungs-Optionen, etc.). Die Einflußnahme ist bedeutend höher und es hängt sehr viel davon ab ein Ergebnis zu erzielen. Es wird nicht gehofft, es wird drauf hingearbeitet, Mikromanagement, Controlling, das ziehen von Konsequenzen und das Bestehen von Verantwortung. Komplexes System.

    Dass es Ihnen nicht gelingt den Unterschied zu erkennen gibt mir zu denken. Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

    .

    Mit besten Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion Düsseldorf/Köln

  5. Tom Kuschel, 18. September 2011 um 23:29 Uhr

    @ Thomas 80 oder unter welchen Namen Sie sonst noch hier auftauchen

    Danke, das mich meine Eltern Tom und nicht Thomas genannt haben (siehe Bibel).
    Sie scheinen zu viel Freizeit zu haben, mit der sie nichts sinnvolles anzufangen wissen. Deshalb tummeln Sie sich wohl in Blogs. Sie werden wissen, warum? Wir wollen es nicht wissen!
    Wissen ist Macht. NICHTS WISSEN und trotzdem etwas sagen (schreiben) scheint Ihr Motto zu sein.
    Unterlassen Sie es doch einfach in Zukunft Ihre unqualifizierten Kommentare hier einzustellen!
    Alle ernsthaft Interessiert sind Ihnen schon heute dafür dankbar.

  6. Anastasia, 19. September 2011 um 09:20 Uhr

    Hallo zusammen,

    @ Ralf Gottfried

    Zitat: „Die Sparkasse spielt mit dem Geld, da der Gewinn nicht garantiert“

    Ich finde nicht, dass die Sparkasse mit dem Geld spielt. So wie es im Beitrag steht, ist das für mich doch ein sehr durchschaubares System. Wer da mit macht, weiß auf was er sich einlässt. Mit 20% werden „gezockt“, die restlichen 80% werden als Spareinlage gutgeschrieben. Bei Fonds ist das etwas ganz anderes. Auch wenn die Einlage wieder ausbezahlt wird, nur mit Risiko bekommt man eine entsprechende Rendite. Und wenn ich nach 40 Jahren nur meine Beiträge wieder zurück bekomme, ist das auch ein schlechtes Geschäft! Ausserdem geht es bei Fonds um ganz andere Beträge.

    @Marcel H. Costin

    Ein Fondmanager ist eine Profession, da bin ich ganz bei Ihnen. Was die strategische Planung an geht, da bin ich mir nicht so sicher, aber da kann man auch geteilter Meinung sein und bleiben. Aus den vergangenen Finanzkrisen (zuletzt „Subprime-Krise“) werden Sie aber mitbekommen haben, dass „das ziehen von Konsequenzen und das Bestehen von Verantwortung“ eben nicht vorhanden ist. Die Gewinne dürfen unter dem Strich die Steuerzahler finanzieren. Zweifellos handelt es sich um ein „komplexes System“, so komplex, das es für die „Allgemeinheit“ kaum bis nicht durchschaubar ist (opportunistisches Handeln). Zudem können Milliarden-Gewinnen realisiert werden, eine entsprechende Haftung ist aber nicht vorhanden (Moral Hazard). So funktionieren Märkte nicht!

    Gruß
    Ana

  7. Thomas Lange, 19. September 2011 um 10:36 Uhr

    “eine Frage die wir uns immer Stellen? Warum schreiben Leute Ihre Meinung (das wir sehr gut finden) nicht mit Ihrem richtigen Namen rein?”

    Und dann?

    Er könnte schreiben er heißt Klaus Janse, Peter Schmidt, Ulf Müller … Sie können ja auch anders, als “Ralf Gottfried” heißen.

    Man kann und wird im www. solange es nichts verbotenes nie wissen, ob die Leute wirklich so heißen wie angegeben.

  8. Stefan Deppisch, 19. September 2011 um 12:07 Uhr

    Ach Kinder :)) die ewigen Diskussionen langweilen so langsam: Fakt ist der Artikel kommt von “die Welt” nicht von der DVAG! schlaue Kunden machen bei derartigen Lotterien eh nicht mit… sondern sparen lieber, selbst ein 0,5er Sparbuch der Spk ist da besser.

  9. Mechler, 19. September 2011 um 12:08 Uhr

    @TOM Kuschel
    Thomas 80 hat Sie nicht persönlich angegriffen. Am besten die Kommentarrichtlinien durchlesen. Wenn ein Kommentar nicht in Ordnung ist kann er vom Autor (und nur von ihm) gesperrt werden. Ihm ein Kompliment, er ist sehr großzügig.
    Ich lese hier gerne die Blogbeiträge der DVAG und die dazu eingestellten Kommentare. Leider weichen sehr viele vom Blog ab.
    Zur Sache: Aachen Münchener Versicherung bietet auf ihrer Seite
    DWS Flex Prof 80 + 85 + 90 an. Über das Geschäft dieser Anlagen und deren Gewinne oder Verluste der letzten Jahre kann man auf deren Seite nachlesen und dann mit anderen Fondsgesellschaften vergleichen. Auch die Verbraucherzentrale schreibt einiges zum Garantiefond. Selbstverständlich wird auch Die Welt vom 29.August 2011 von mir gelsen.
    Bleibt nett zueinander!
    Schönen Tag noch

  10. Sascha Neumann, 19. September 2011 um 16:01 Uhr

    Oh Herr lange das seh ich anders, ich bin der gleichen Ansicht, wenn hier jemand etwas schreibt und seine Meinung vielleicht auch nicht ganz so positiv uns als dvagler gegenüber steht dann sollte er/sie aber doch wenigstens so viel Respekt zeigen, so wie Wir (auch wenn einige Kollegen mal drüber schlagen 😉 ), und seinen richtigen Namen angeben. Meinen Namen können sie überall hin verfolgen und sogar unter meiner Tel anrufen da ich mich und meine Meinung nicht verstecken brauch und werde. Ich finde es wichtig über alles informiert zu sein und sich auch andere Meinungen anzuhören, doch Respekt zeigt man wenn man zu sich steht und sich auch zeigt ( mit Namen). Wie z.B Janko Lach keiner von uns andere Meinung aber mit Respekt !!!!!!

  11. Ralf Gottfried, 19. September 2011 um 17:50 Uhr

    @Anastasia:

    Sie sagen es doch selber, dass die Sparkasse mit dem Geld der Kunden zockt:
    “Ich finde nicht, dass die Sparkasse mit dem Geld spielt.” “Mit 20% werden „gezockt“, die restlichen 80% werden als Spareinlage gutgeschrieben. ” Zocken ist doch ein Ausdruck von spielen oder bin ich da falsch informiert? Wenn der Kunde nicht gewinnt hat er schonmal einen Verlust, denn 20% gehen ja ins Spiel ( mit den Zinsen bei der Sparanlage sind es warscheinlich nicht mehr 20% Verlust).

    @Thomas Lange:

    Ich gebe Ihnen Recht, es ist nicht auszumachen ob ich wirklich Ralf Gottfried heiße oder Marcel H. Costin wirklich so heißt. Aber das ist warscheinlicher das unsere Namen stimmen als z.B. Thomas80 (im Personalausweis) steht.

    Aber lassen Sie uns nun mehr auf das Thema eingehen. 😉

    Schönen Montag wünsch ich.

  12. Tobias Kugler, 19. September 2011 um 18:35 Uhr

    @Anastasia

    Also ich finde ihre Rechnung toll!

    Angenommen Sie haben 100€ im Geldbeutel. Verlieren 20 davon und vergessen es. Wenn Sie dann 20€ finden ist das (nach ihrer Rechnung) eine Rendite von 25%!

    Wenn ich 100€ in meinem Geldbeutel habe und 20 davon verliere, ist das für mich eine Rendite von -20%! Wenn ich dann allerdings durch Zufall wieder 20€ finde, bin ich in meinen Augen bei einer Rendite von 0%!

    Da verliere ich lieber meine 20€ nicht und habe (obwohl 0% Rendite!!) trotzdem gleichviel wie Sie!!!

    Kleiner aber feiner Unterschied wie ich finde. 😀

    Viele Grüße aus dem sonnigen Süden
    Tobias Kugler

  13. Anastasia, 19. September 2011 um 20:19 Uhr

    @Ralf Gottfried

    Da habe ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt 😉
    Der Anleger zockt bewusst, nicht die Sparkasse. So wie ich es verstanden habe, ist das eine Art Lotterie, also ein einfaches durchschaubares System. Ich würde da mein Geld nicht anlegen, aber es ist für mich durchschaubarer als Fonds.

    @ Tobias Kugler

    Keine Ahnung wie oder wo ich in meinem Beitrag eine Rendite von 25% ausgerechnet habe, aber egal 😉 Wie ich auch schon Ralf Gottfried geschrieben habe, das System ist ehrlicher als ein Fond. Das ist die ganze Aussage von meinem letzten Beitrag. Damit sage ich doch nicht, dass ein Fond schlechter ist, niemals.

  14. Sumit Guha, 21. September 2011 um 00:27 Uhr

    Liebe Anastasia,

    ich habe mit Verwunderung Ihre Blogbeiträge bei uns in den letzten Tagen gelesen.

    Mit Verlaub gesagt: Sie haben für Finanzen und dem Markt keinerlei Expertise und Affinität ( s. Prozentrechnung, etc.). Ich wundere mich, dass Sie so fest Ihre Meinung vertreten und teilweise auf Stammtisch Niveau argumentieren.

    Ich empfehle Ihnen einen vertrauensvollen Berater an Ihrer Seite, der Sie ehrlich und offen zu Ihren Bedürfnissen berät und Sie nicht übervorteilt. So können Sie Ihr Wissen vertiefen und Klarheit schaffen.

    Tun Sie sich bitte nicht solche Kommentare an, siehe auch VV Anneliese Pohl Seedorf. Das haben Sie doch gar nicht nötig. 🙂

    Wenn Sie wissen wollen, ob ich auch einen wie von Ihnen beschriebenen, “unehrlichen Beruf” gelernt habe und genug “Ahnungslose” gefunden habe, dann googeln Sie mich einfach. Lesen Sie mal was Klienten über uns in Xing, Facebook und Whofinance schreiben…

    Viele Grüße aus Hannover

    Sumit Guha
    Sumit.Guha@dvag.de
    0511 300 331 33

    P.S.: Ich arbeite gerne 60-84 Stunden… Es lohnt sich… 😉

  15. Anastasia, 21. September 2011 um 10:47 Uhr

    Anmerkung des Moderators: Kommentar gelöscht. Wir bitten alle Teilnehmer, stärker themenbezogen zu kommentieren.

    @ Anastasia: Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen doch ggf. direkt an Herrn Guha.

  16. Thomas Lange, 21. September 2011 um 16:49 Uhr

    @Sumit Guha

    “Ich empfehle Ihnen einen vertrauensvollen Berater an Ihrer Seite, der Sie ehrlich und offen zu Ihren Bedürfnissen berät und Sie nicht übervorteilt. So können Sie Ihr Wissen vertiefen und Klarheit schaffen.”

    Und dieser sollte selbstverständlich von der DVAG sein, oder!? 🙂