Abschlusskosten in der Lebensversicherung

13. September 2011 | 830 mal gelesen

Jedes Jahr veröffentlicht die Zeitschrift für Versicherungswesen Kennzahlen zu den deutschen Lebensversicherern, in der aktuellen Ausgabe vom 1. September (Seite 564) beispielsweise zu den Abschlusskostensätzen.

Diese sind Indikator dafür, wie teuer ein Vertrieb arbeitet.

Erfreulich entwickelt sich hierbei in den letzten Jahren unser Partner AachenMünchener: Erneut konnte der Abschlusskostensatz 2010 ggü. Vorjahr abgebaut werden, auf nunmehr 5,0 Prozent (Vj. 5,2 Prozent).

Damit liegt die AM bereits im oberen Mittelfeld: Nur noch 17 der 50 größten deutschen Lebensversicherer weisen niedrigere Kostensätze aus.

Zeigt sich: Die vor gut drei Jahren erfolgte Übertragung der Stammorganisation der AM auf die Allfinanz Deutsche Vermögensberatung sowie die Einstellung des Maklervertriebes haben eine überaus positive Wirkung. Nicht nur auf die Abschlusskostensätze.


Kommentare für diesen Artikel (5)

  1. Frank Schmidt, 13. September 2011 um 15:17 Uhr

    Hallo,

    ich fände es gut, wenn etwas mehr Transparenz einziehen würde. Noch immer weisen die meisten Versicherer etwa 4% als Abschlußkosten aus. Obwohl, wie oben geschrieben, doch allseits bekannt ist, dass das so nicht stimmt.

    Ich kenne eine Versicherung (leider nicht in D beheimatet), die die korrekten Kosten ausweist. Und man staune, deren Musterberechnung kann man (fast) ganz genau nachvollziehen.
    Und, das Thema gab es an anderer Stelle hier erst vor kurzem, mit den Sptizenprodukten in den Hitlisten der Vergleichsprogramme, kann diese Police daher nicht mithalten.

    MfG
    FS

  2. , 13. September 2011 um 15:27 Uhr

    @ Frank Schmidt

    Es handelt sich hier um Abschlusskostenquoten, die aus den entsprechenden Werten in den Gewinn- und Verlustrechnungen der Lebensversicherer errechnet werden. Diese sind beim Blick in den Geschäftsbericht für jeden nachvollziehbar, und der Kostenausweis erfolgt auf der Grundlage anspruchsvoller gesetzlicher Rechnungslegungsvorschriften. Zudem sind die Zahlen vom Wirtschaftsprüfer testiert und insoweit sehr belastbar. Transparenz ist also durchaus gegeben. Naürlich können aber solche Quoten nur sehr mittelbar (als Durchschnittsbetrachtung) etwas über die Kostenbelastung des abgeschlossenen Neuvertrages aussagen.

  3. Wolfgang, 13. September 2011 um 16:53 Uhr

    Abschlußkostenquote ist das Verhältnis der Abschlußkosten zum Beitragsaufkommen des eigereichten Geschäfts. Beitragsaufkommen ist die Summe aller gezahlten Beiträge.
    Sinkt die Beitragseinnahme, dass die Abschlußkosten sinken ?
    Die Abschlußkosten sinkt mit der Ablaufsumme der Auszahlung. Warum ?

  4. , 13. September 2011 um 17:13 Uhr

    @ Wolfgang

    Die Abschlußkosten hängen in erster Linie vom Neugeschäft ab, die Beitragseinnahmen und die Ablaufsummen vom vorhandenen Bestand. Insoweit sind die Effekte schwer berechenbar.

  5. Wolfgang, 15. September 2011 um 08:34 Uhr

    Kommentar gelöscht, bitte halten Sie sich an die Kommentarrichtlinien.