… welch Überraschung

1. September 2011 | 729 mal gelesen

Große Aufregung in den Medien, Tageszeitungen genauso wie Fernsehen: Bis zum Jahr 2025 wird das Absicherungsniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung um 10 Prozent sinken, von aktuell 50,8 auf dann 45,2 Prozent.

Als würden nicht seit über 35 Jahren Vermögensberater ihre Kunden eindringlich auf die damit verbundene Notwendigkeit privater Vorsorge hinweisen. Als gäbe es nicht seit vielen Jahren staatlich geförderte, private Vorsorge, mit der der Staat zur privaten Vorsorge motivieren will. Als würden nicht seit vielen vielen Jahren alle, die etwas von Demographie und Sozialversicherung verstehen, auf dieses Problem hinweisen!!!

Man muss sich schon wundern, wie schnell die Medien alten Wein in neuen Schläuchen als neueste Top-Meldung verkaufen. Besser wäre, wenn sich namhafte Tageszeitungen schon vor 10 Jahren dazu entschlossen hätten, jeden Tag auf Seite 1 ihres Blattes mit einem roten Banner mit der Aufschrift “Nicht vergessen: Haben Sie heute schon privat vorgesorgt?” die Bürger mit dem Thema zu beschäftigen. Das wäre nachhaltig und wirksam.


Kommentare für diesen Artikel (4)

  1. Thomas, 1. September 2011 um 22:32 Uhr

    Seit wann gilt die fondsbasierte Rentenversicherung als nachhaltig und wirksam ?

    Dieses Produkt ist so unglaublich teuer, intransparent und völlig überflüssig, dass sogar die Absenkung des Rentenniveaus und das Sparen auf ein Tagesgeldkonto besser ist als eine fondsbasierte Rentenversicherung
    abzuschliessen.

  2. paul, 2. September 2011 um 13:16 Uhr

    @ Thomas
    Es gibt doch tatsächlich Lebewesen, die an J.W. Goethes “Osterspaziergang” einen Kuhfladen entdecken.
    Wahrscheinlich diesselben Lebewesen, die nichts anderes als solche Haufen produzieren.
    Bitte Artikel lesen und erkennen, das “ÜBERHAUPT ETWAS TUN” besser ist als nur zu meckern und schlecht zu reden.
    Diese Welt braucht Problemlöser und keine Problemgärtner!!!

  3. Mechler, 2. September 2011 um 15:13 Uhr

    @Paul
    gehört Thomas nicht zu eurer Familie? Wenn ihr keine andere Meinung als eure hören wollt, dann macht einen geschlossenen Blog für Mitarbeiter. Was sie gebracht haben ist mehr als schwach und bestimmt keine Werbung für die DVAG. Leute die so von sich eingenommen sind treten ohne es zu merken in einen solchen Haufen und meinen dann sie wären Problemlöser.

  4. jens Demsat, 3. September 2011 um 15:53 Uhr

    Hallo,
    als aktiver und seit 26 Jahren erfolgreicher Kundenbetreuer und Gruppenleiter hier einige persönliche Anmerkungen. Schön ist, wenn man kommentiert, sich auch mit Namen zu bekennen. Aber zum Thema, wir sollten uns auf Argumente und Fakten beschränken und nicht auf “Parolen”. Sicher gibt es bei absolut jedem Produkt Kritikpunkte. Und sicher gibt es keine Pauschallösung für alles und jeden.Aber und damit sind wir bei der DVAG, es gibt, wenn die Idee der Allfinanz gelebt wird und ich tue das, für jeden Kunden eine konkrete Beratungsempfehlung mit konkreten Produkten und Beiträgen. Da wir als DVAG Vermögensberater Zahlen.Daten und Fakten liefern müssen um erfolgreich zu sein und zu bleiben, sind wir transparent und für jeden der will kontrollierbar. Auch unsere Kunden können rechnen und nach nun 26 Jahren gibt es bei mir eine schöne Anzahl an Kunden , die sich freuen auf meine Beratungsempfehlung gehört zu haben und nun die Ergebnisse genießen dürfen! Viele andere profitieren davon immer wieder Geld zwischendurch zu erhalten, aber nicht durch Tagesgeldkonten und schon gar nicht durch dieses Produkt für die Altersversorgung! Die Absenkung des Rentenniveaus ist ein Faktum und kann durch geeignete Produkte gemildert werden. Staatlich geförderte fondsgebundene Rentenversicherungen gehören sicher dazu. Riester, wie Rürup leben durch unsere Beratung und sind aus den zukünftigen Bezügen nicht mehr wegzudenken!
    Aber, wer es meint besser zu wissen, na dann ran an den Kunden und Fakten auf den Tisch! Der Wettbewerb ruft und das ist gut so! Aber, traut euch zu sagen wer Ihr seid, nur dann bekommt die Aussage auch wirklich Stärke!
    Jens Demsat/Direktionsleiter/DVAG