Unabhängige Beratung?

30. August 2011 | 1.462 mal gelesen

Insbesondere Makler nutzen bei der Ermittlung von Produktvorschlägen Vergleichsprogramme. Am Ende wird dem Kunden dann das Produkt angeboten, das im Ranking des Vergleichsprogramms an der Spitze steht.

Macht den Anschein einer wirklich unabhängigen Beratung.

Weit gefehlt, darauf weist die WELT am Sonntag in ihrer Ausgabe vom 28. August ausführlich hin.

“Je nachdem, was gerade getestet wird, befindet sich eine Gesellschaft mal an der Spitze, mal im Mittelfeld und mal am Ende der Tabelle”,

so die WamS.

Dies zeigt das Dilemma auf: Je nach Einstellung des Vergleichsprogramms lässt sich das Ergebnis beeinflussen. Und werden verschiedene Vergleichsprogramme mit den identischen Daten gefüttert, führt dies fast immer zu abweichenden Ergebnissen.

Unabhängige Beratung? Kaum, nur schade, dass es der Kunde nicht merkt.

Deshalb das Resumée: Vor allem wenn es um langfristige Vorsorgeverträge geht, sollten nicht Produktratings, sondern die Solidität und Finanzstärke des Anbieters im Vordergrund stehen.


Kommentare für diesen Artikel (42)

  1. Marcel H. Costin, 30. August 2011 um 11:50 Uhr

    …das würde ja bedeuten, dass diese Art zu vergleichen auf eine imaginäre, abstrakte Ebene gehoben wird, dass bestimmte Eigenschaften eines Produktes bewertet und in einen Zahlenwert umgerechnet und diese Zahlenwerte untereinander verglichen werden. Das sollte man mal mit Kunst versuchen um heraus zu finden welches Kunstwerk das Schönere ist. 😉

    Irgendwo geht da doch der Bezug zur ursprünglichen Sache verloren. Auch ist es auf die Art anfällig für Manipulation. “Wessen Brot ich ess…”

    Software(-krücke) darf höchstens als Unterstützung herangezogen werden um komplexe Sachverhalte einfach darzustellen (Assistenzsysteme, siehe Auto – ABS, ESP, etc.) und um aus einem großen Pool an Informationen die für mich wichtigen raus zu filtern. Entscheiden und die bewußte Kontrolle behalten sollte dann der Mensch.

    Spuckt solche Vergleichssoftware eine Übersicht über Vor- UND Nachteile aus? Dürfte schwer sein, da es nicht nur Zahlenwerte sind, sondern (zeitlich und auf Bedingungen bezogene) Optionen und Eigenschaften die sich nur schwer in Zahlen darstellen lassen und Vor-/Nachteile relativ sind. Wie beispielsweise stellt man dar, dass ein Produkt in ferner Zukunft steuerlich einen Vorteil/Nachteil hat? Man kann diese Bewertung immer nur im Rahmen einer ganzheitlichen, tendenziellen Betrachtung durchführen und auch diese ist nicht absolut und für alle Zeiten festgeschrieben. Das Leben ist in Bewegung und da ist das relativ “beste” Produkt, welches möglichst viel Flexibilität gestattet oder zumindest bereits berücksichtigt – abgesehen von Stabilität (Finanziell gut aufgestellte Konzerne). Was nützt mir der beste Fonds mit höchster Garantieverzinsung wo gibt, wenn ich irgendwo unterwegs aussteigen muss, weil das Leben mal wieder an die Türe geklopft hat?

    Je nach Situation kann ein Nachteil auch ein Vorteil sein. So wurde ich gestern Abend noch gefragt was im Rahmen der VwL am Besten wäre, ein Bausparer oder ein Fonds. “DAS BESTE” gibt es nicht! Deswegen kann auch kein Mensch “DAS BESTE” heraus suchen. Ich tendiere eher zu der Aussage “Das Sinnvollste / Vernünftigste nach aktuell bekanter Situation unter Berücksichtigung der einen oder anderen Wahrscheinlichkeit für die Zukunft” – Also immer auf die jeweilige Situation zutreffend.
    Eine Software die all diese Variablen ehrlich berücksichtig wäre enorm komplex und die Zeit die wir mit Eingabe der Informationen verbrauchen können wir auch anders nutzen. In der Zeit kann man die Rechenleistung des eigenen Gehirns nutzen, da ist bereits alles vernetzt und die Infso liegen vor – muss man eben die grauen Zellen auch mal was anstrengen. 😉

    Und auf genau diesem Prinzip basiert Vermögensberatung. Software und Hilfsmittel nur so viel wie notwendig. “Stay at the roots”.

    Haben wir nicht genau deswegen Banken-,Finanz-, und Weltwirtschaftskrise? Es wurden Finanz-Konglomerate auf einer abstrakten Ebene verkauft, ohne die tiefergehenden, einfachen Zusammenhänge zu kennen oder zumindest kritisch zu hinterfragen.
    Gegen Verkauf auf abstrakter Ebene spricht grundsätzlich nichts, es muss nur gewährleistet sein, dass das System ansich rund und sauber läuft und man ihm dadurch vertrauen kann. Ferner sollte im Falle des Falles eine Nachvollziehbarkeit gewährleistet sein.

    Deswegen mag ich die Naturwissenschaften, da basiert alles auf den kleinsten (bekannten) Elementen und alles baut nachvollziehbar und grundehrlich aufeinander auf. 😉

    .

    Mit besten Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion Düsseldorf/Köln
    0177/7616059

  2. Marcel H. Costin, 30. August 2011 um 12:38 Uhr

    …eine Sache die mir noch wichtig bei folgendem Satz zu ergänzen ist…

    “[…] Und auf genau diesem Prinzip basiert Vermögensberatung. Software und Hilfsmittel nur so viel wie notwendig. “Stay at the roots”. […]”

    Es kommt bei Vermögensberatung NICHT darauf an, das relativ “beste” Produkt zu haben, sondern das relativ “beste” Konzept! Dass möglichst gute Produkte darin eine tragende Rolle spielen ist verständlich. Mit einem guten Konzept bügelt man den einen oder anderen, relativen Nachteil eines Produktes langfristig aus. Und dann gibt es natürlich noch die Spezialfälle, sind aber nicht die Regel.

    Was auch oft nicht gesehen wird, konzeptionelle Kombination von mehreren Produkten kann ein neues “Produkt” ergeben, was sich in der Form und Umfang nicht mehr vergleichen lässt! Und wenn hier keine Schnittstellen vorhanden sind, oder die Produkte diese Kombination nicht ermöglichen, kann auch keiner auf die Idee kommen diese Kombinationen zu nutzen – ich nenne es “Marktblindheit”. 😉

    Zutatenvergleichssoftware hin oder her, der Koch ist wichtig!

    .

    Mit besten Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion Düsseldorf/Köln
    0177/7616059

  3. kadir temel, 30. August 2011 um 13:27 Uhr

    …. endlich mal ein klasse Bericht! Das sage ich jedem Kunden und das seit über 14 Jahren meiner Tätigkeit. Ein guter Freund von mir ist eben so ein Programmierer von 3 verschiedenen “Makler” Softwaren. Er klagt immer wieder und sagt, dass wenn die Zahlen nicht stimmen muss er die Software wieder anders programmieren damit die Gesellschaft oben steht wo Umsatz gebraucht wird. Er meinte dass wir “DVAG” wissen was wir dem Kunden anbieten und das schätze er uns hoch an, nur viele Makler wissen das nicht mal.
    Die Herausforderung liegt eben daran, dass solche “Makler” momentan wie Sand am Meer sind und wirkürlich Versicherungen an den Mann/Frau bringen ohne ein richtiges Interview zu führen, weil die Provision im Vordergrund steht. Es wird das vermittelt, was die höchste Provision bringt und wo der Umsatz noch fehlt, um die hohe Provision zu bekommen. Und 2 Jahre später wir die RV oder Riester usw. geändert und auf einen anderen Anbieter gewechselt usw. bis der Kunde nach 10 Jahren sieht, ohhhhh da ist ja nix drin!!!! Das zum Thema Makler!!!! Es ist wirklich an der Zeit, dass da mal Klarheit rein kommt !!! Danke für den Bericht WELT am SONNTAG, und jetzt sich mal von 10 Makler 10 Angebote holen, weil dann wird mal einiges klarer!!! Das geht mal gar nicht…..

  4. Thomas Lange, 30. August 2011 um 14:22 Uhr

    “Und 2 Jahre später wir die RV oder Riester usw. geändert und auf einen anderen Anbieter gewechselt usw. bis der Kunde nach 10 Jahren sieht, ohhhhh da ist ja nix drin!!!! Das zum Thema Makler!!!!”

    Zum Glück kommt das bei der DVAG vor. Ein Arbeitskollege von mir, hat da aber im Bereich Riester “andere Erfahrungen” gemacht. Das mal nur am Rande.

  5. Frank Schmidt, 30. August 2011 um 14:46 Uhr

    Hallo

    Wer sich die Zeit nimmt, den Artikel zu lesen, erkennt, wie wichtig es ist, einen umsichtigen Makler als Partner zu haben. Es ist richtig und wichtig, sich NICHT auf Ratings zu verlassen. Optimal ist es, wenn das Produkt zum Kunden passt.

    Zur angesprochenen Solidität. Die fließt bei M&M nur zu 10% ins Ergebnis ein. Wichtiger sind die Bedingungen des Vertrages (50%) und die Erfahrung/Größe und Spezialisierung des Anbieters (30%).

    Ein Makler muss neben der Solidität aber auch Dinge wie, Frühstornoquote, Spätstornoquote, Verwaltungskostenquote und Anlagequote … berücksichtigen. Deswegen und wegen des Tarifdschungels habe ich vollstes Verständnis dafür, wenn ein Kollege seine „Lieblinge“ hat. So lange er damit nicht all zu weit, vom Spitzenwert weg liegt.

    @ Herr Costin,
    Sie haben Recht, es gibt keine Software, die alle Variablen des Lebens berücksichtigt. Wir können die Produkte vorausschauend nur so wählen, dass aus heutiger Sicht, eine optimale Lösung gefunden wird.

    @ Herr Temel
    Sie schrieben: „Und 2 Jahre später …. bis der Kunde nach 10 Jahren sieht, ohhhhh da ist ja nix drin!!!!“
    Das ist aus dem Leben gegriffen. Ist mir gerade wieder gestern über‘n Weg gelaufen. Und was soll ich sagen, der Kunde hatte es gar nicht gemerkt, dass er wieder 5 Jahren Gebühren bezahlen sollte, die eigentlich schon bezahlt waren.

    MfG
    FS

  6. Carsten Günther, 30. August 2011 um 15:43 Uhr

    Sehr geehrte DVAGler,

    ich als Versicherungsmakler lese öfters in dem DVAG Block und muss bei manchen Kommentaren schon schmunzeln. Sie führen hier an, das “DIE
    MAKLER” doch nur nach Provisionen verkaufen und der Kunde und dessen Bedürfnisse im Hintergrund stehen. Leider musste ich auch feststellen, das manche DVAG Berater das selbe tun.
    Man kann jetzt wieder anfangen aufeinander einzuschlagen oder sich wie Erwachsene verhalten. Denn leider gibt überall schwarze Schafe und auch die DVAG ist davor nicht geschützt.
    Ich möchte Herrn Costin in dem einen Punkt zustimmen ” DER KOCH IST WICHTIG”.
    Übrigens: Es gibt auch genügend negative Berichte in Funk und Fernsehen über die DAVG.

    MfG

    Carsten Günther

  7. Sascha Neumann, 30. August 2011 um 16:11 Uhr

    Hallo
    Ich bin mal wieder begeistert wie manche Menschen andere alle über einen Kamm scheren! Ich bin mir sicher das es Makler gibt die hervorragende arbeit für ihre Kunden leisten, genau wie ein Vermögensberater der DVAG und wenn die Kunden mit ihrem Berater zufrieden sind ist das einer der wichtigsten Punkte! Aber das geht nur wenn der Mensch / Kunde im Vordergrund steht und die persönliche Situation genau analysiert wird und nicht durch Programme das eventuell beste Produkt raus schmeisst. Trotz des Verhaltenskodex in diesem Blog versuchen immer noch einige Leute dieses hier zu nutzen um den anderen ans bein zu Pi…..n! Das finde ich schade da wir uns eigentlich alle gegenseitig helfen und unterstützen könnten so wie es die Berufsgemeinschaft eigentlich vor gibt. Wenn ich sehe das ein Makler / Versicherungsvertreter / Finanzdienstleister / oder sogar ein Vermögensberater einen Kunden schlecht oder gar vorsätzlich falsch beraten hat um seinen eigenen Vorteil zu vergrößern ( die Provision ) werde ich dem Kunden helfen sein recht auf gute Beratung in Anspruch zu nehmen. Und wenn wir alle die hier schreiben der gleichen Meinung sind egal ob DVAG oder Makler etc. Gehören wir in eine Berufsgemeinschaft und sollten nicht immer hierrum schiessen! Wem es auch so geht kann ja gefällt mir klicken ( um in der Sprache von Facebook zu sprechen)

  8. Tom, 30. August 2011 um 16:55 Uhr

    Zwei Dinge fallen mir auf, die hier bislang gar nicht zur Sprache kam:

    1.)Im Welt Artikel steht:
    “Das Geschäft mit den Produktvergleichen scheint jedoch wie geschmiert zu laufen, misst man es an der Flut von Gütesiegeln, die mittlerweile den Versicherungsmarkt überschwemmt”

    “Bei Morgen & Morgen (M&M) etwa ist die Zahl der mit fünf Sternen ausgezeichneten Tarife und Versicherer in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Konnten 2008 gerade mal acht Gesellschaften Angebote mit dem entsprechenden Gütesiegel präsentieren, waren es im März dieses Jahres bereits 34 Gesellschaften. Nahezu jeder dritte der insgesamt 365 vom Ratingunternehmen bewerteten Tarife erhielt die Höchstnote.”

    Diese inflationäre Entwicklung betrifft natürlich auch die AM, deren “Exklusivität” im 5-Sterne-Bereich damit verwässert wird.

    2.) Laut Welt-Bericht interessierte sich der “Webdesigner Mika F” für eine FONDSpolice. Jeder sollte wissen, dass das Rating der Versicherungsgesellschaft dann vernachlässigt werden kann. Viel wichtiger sollte ein gutes Rating der ausgewählten Fonds sein.

  9. Eduard Berg, 30. August 2011 um 19:20 Uhr

    Makler vergleichenProdukte für den Kunden die er haben will.
    Vermögensberater helfen dem Kunden beim Vermögensaufbau und der Vermögenssicherung.
    Ein sehr großer Unterschied den viele Makler nicht kennen.
    Deshalb gibt es zur Deutschen Vermögensberatung KEINE Alternative.
    Gruß aus der schönsten Stadt der Welt
    Eduard Berg

  10. joerg renner, 30. August 2011 um 19:21 Uhr

    @ Sascha Neumann.

    Ihrer Meinung kann ich mich voll und ganz anschließen!

    Also ich drück mal den ” Gefällt mir Knopf ” 😉

  11. Bertram L., 30. August 2011 um 19:24 Uhr

    ..wenigstens kann ein Makler z.B. BU-Tarife Vergleichen (z.B. Softfair) und zwar nach Leistungskriterien…die DVAG hat nur AachenMünchner im Leben- und BU Bereich sicher nicht für jeden Menschen in Deutschland das beste. Im übrigen
    Zahlen die meisten Gesellschaften inzwischen ähnliche Cortagesätze die nur noch gering Abweichungen. Da die meisten Makler heute mit Pools arbeiten,
    wird dies immer mehr vereinheitlicht.

  12. Thomas Lange, 31. August 2011 um 00:19 Uhr

    “Deshalb gibt es zur Deutschen Vermögensberatung KEINE Alternative.”

    OMG!

  13. Andreas Brauer, 31. August 2011 um 07:49 Uhr

    @ Eduard Berg

    “Deshalb gibt es zur Deutschen Vermögensberatung KEINE Alternative.”

    Es gibt im Leben immer Alternativen, auch zur DVAG! Und das ist auch gut so.

    Mit besten Grüßen
    Andreas Brauer

  14. Christian Loose, 31. August 2011 um 09:02 Uhr

    @ Sascha Neumann

    “I like!” 🙂

  15. monika maruschke, 31. August 2011 um 09:50 Uhr

    @kadir temel
    ich zitiere hier mal:
    “Ein guter Freund von mir ist eben so ein Programmierer von 3 verschiedenen “Makler” Softwaren. Er klagt immer wieder und sagt, dass wenn die Zahlen nicht stimmen muss er die Software wieder anders programmieren damit die Gesellschaft oben steht wo Umsatz gebraucht wird.”

    Das ist hier zwar mittlerweile zu einem Selbstbeweihräucherungsblog mutiert. Aber so einen Unsinn braucht der DVAG Blog nicht.

    Und allen anderen sei gesagt….Vergleichsprogramme werden genutzt um die guten von den weniger guten Tarifen zu trennen. Das heiß aber noch lange nicht, daß der günstigste empfohlen wird. Sondern dann beginnt erst das Vergleichen…

  16. Mechler, 31. August 2011 um 09:52 Uhr

    @ Eduard Berg
    Makler vergleichen Produkte die der Kunde haben will. Dafür suchen sie den Makler in seinem Büro auf und das ist gut so. Der Vermögensberater kommt meist über Adressenweitergabe zum Kunden ohne daß er vorher für ein bestimmtes Produkt angesprochen wurde.
    Das habe ich bereits hinter mir. Leider! Geblieben ist jetzt noch die Hausratsversicherung der Volkswohl, damals vermittelt über deren Vertreter.
    Die festgelegte Vertragslaufzeit läuft jetzt aus Ein Vertreter wollte über meine Frau ein Termin ausmachen. Wenn er sich wieder meldet und es sich um ein Berater einer anderen Gesellschaft handelt kann er zu Hause bleiben.

  17. Andreas Eswein, 31. August 2011 um 10:16 Uhr

    Kurz zu den Fakten:
    Fakt ist … es gibt eine Software die Versicherungen “prüft”
    Fakt ist…. keiner weiß (genau) wie “geprüft” wird
    Fakt ist … DVAG hat nur die Generali Gruppe
    Fakt ist … auf den Koch mit dem Konzept kommt es an
    Fakt ist … Makler können nicht alles anbieten
    Fakt ist … das es gute und schlechte Berater gibt (mehr gute als schlechte)
    Fakt ist … DVAG gibt keine Vorgaben vor
    Fakt ist … der Kunde ist wichtig
    Fakt ist … ich wünsche allen einen schönen und erfolgreichen Tag 😉

    Exklusive Grüße
    DANKE

  18. Thomas Lange, 31. August 2011 um 12:48 Uhr

    @Andreas Estwein

    Und das ist bei Versicherungen, wie dem LVM, HUK-Coburg, Gothaer, Allianz und wie sie alle heißen, anders?!

    Ich bin Kunde bei einem der oben genannten Unternehmen und bin auch durchaus zufrieden. Von daher erschließt sich mir immer noch nicht, was an der DVAG “so anders” sein soll.

    Bei meinem Versicherer bekomme ich auch die breite Palette des Konzerns und was sie nicht anbieten, läuft über Kooperationspartner.

    Mein Vertreter hat mich bspw. noch nie gefragt oder gebeten, dass ich ihn an Freunde, Bekannte und Verwandte von mir weiter empfehle.

    Das habe ich zwar schhon getan, aber aus freien Stücken, weil ich a.) mit dem Vertrter und b.) mit dem Unternehmen zufrieden bin.

  19. JoMa, 31. August 2011 um 14:07 Uhr

    @Thomas Lange

    Es erschließt sich mir ebenso wenig, warum die DVAG besser sein sollte, als jedes andere Versicherungs- oder Finanzberatungsunternehmen. Zwei Berater waren bereits bei mir, also habe ich mit der Beratung der DVAG schon meine Erfahrung gemacht.

    Ich habe schon einmal hier geschrieben, dass diese ständige Eigenbeweihräucherung nicht positiv rüber kommt. Man sollte gewisse Dinge einfach versuchen etwas objektiver zu sehen bzw. zu betrachten.

    In JEDEM Unternehmen, vor alle in der Versicherungsbranche, gibt es genügend schwarze Schafe, deren Beratungsqualität zu wünschen übrig lässt, auch bei der DVAG! Da kann mich auch niemand vom Gegenteil überzeugen.

    Herr Lange, die DVAG lebt nicht nur von den Kunden, sondern eben auch von den “Verkäufern”. Daher wird in diesem neuen Format des Multi-Level-Marketings neben den Produkten auch das Unternehmen verkauft. Ein weißes Hemd verkauft sich besser als eines mit Flecken, von daher würde auch nie ein DVAG-Vertreter etwas schlechtes über sein Unternehmen sagen. Genau dies ist auch der Grund, warum man mit Mitarbeitern der DVAG keine vernünftigen Diskussionen führen kann.

    In der “unteren” Ebene sind es meist junge Menschen, Sie können sich vorstellen, dass diese noch leichter in eine Richtung gelenkt werden können. In jungen Jahren habe ich auch noch nicht so vieles hinterfragt. Von daher kann ich die Reaktionen mancher hier nachvollziehen.

    Gruß
    JoMa

  20. Janko Lach, 31. August 2011 um 15:30 Uhr

    Auf den Koch kommt es also an? Schön, dass diese Metapher ins Spiel gebracht wird. Ich glaube, es gibt keine passendere!

    Ein Koch, der immer wieder mit den gleichen, wenigen Zutaten kocht word zwar irgendwann sein Gericht perfekt kochen, aber ein Sterne-Koch wird er nie und nimmer und es wird auch nicht jedem schmecken!

    In diesem Sinne Grüße aus der Pfalz

  21. , 31. August 2011 um 16:44 Uhr

    @ JoMa

    Warum sollte ein Mitarbeiter eines Unternehmens, für das er gerne arbeitet und in dem er sich wohl fühlt, über dieses Unternehmen in einem öffentlichen Blog etwas Negatives sagen? Wir freuen uns sehr darüber, dass die meisten unserer Vermögensberater voll und ganz hinter ihrem Unternehmen stehen. Das zeichnet uns aus und unterscheidet uns von vielen anderen.

  22. , 31. August 2011 um 16:47 Uhr

    @ Janko Lach

    Na damit können Sie ja ganz offensichtlich die DVAG nicht meinen: Ganz regelmäßig bringen wir gemeinsam mit unseren Partnergesellschaften neue Exklusivprodukte heraus, und die Anzahl der uns zur Verfügung stehenden Produkte geht weit in den vierstelligen Bereich hinein. Reichlich Zutaten also für jeden Geschmackswunsch unserer Kunden und dazu Gerichte, die es in keinem anderen Restaurant gibt. Das nenne ich 3-Sterne-Küche 🙂

  23. JoMa, 31. August 2011 um 17:03 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Lach,

    ich hätte keine andere Antwort erwartet. Es geht aber überhaupt nicht darum, sein Unternehmen schlecht zu machen oder etwas negatives darüber zu verbreiten. In einem öffentlichen Blog würde das auch nicht so gut ankommen 😉 Nein, darum geht es nicht. Aber was ich wirklich vermisse ist, dass man auch mal gewisse Themen objektiver betrachtet.

    Die DVAG möchte ich nicht schlecht machen, es gibt aber viele gute Unternehmen, und jedes Unternehmen hat seine Stärken und Schächen. Auch zu den Schwächen kann man stehen, denn die werden durch die Stärken locker kompensiert, sonst wären die Top-Unternehmen nicht dort wo sie sind. Ich kann ihnen nur meine Meinung schreiben, und ich finde es sympathisch mit jemanden auf möglichst objektiver Basis zu diskutieren, Dinge kritisch zu betrachten und Lösungswege zu erarbeiten.

    Sie sind das wissenschaftliche Arbeiten gewohnt, hier hinterfragt man ständig Theorien um neue zu entwickeln. Und mit dem System des MLM, mit dem die DVAG arbeitet, sind viele Vorteile verbunden, es gibt aber auch Nachteile. Und wenn jeder DVAG´ler für jedes Problem bereits die passende Lösung postet und über jeden Zweifel erhaben ist, hat das einen Hauch von Propaganda. Das ist meine ehrliche Meinung und nicht böse gemeint.

    Viele Grüße
    JoMa

  24. Kadir Temel, 31. August 2011 um 21:21 Uhr

    @Monika maruschke,
    Es gibt gerade einen wunderbaren Artikel über Makler bzw. Versicherungsportale und deren Machenschaften auf http://www.Welt.de ! Da können sie mal lesen was hinter diesen Portalen und Vergleichsrechner steckt! Sorry, aber ich weiss nicht wie lange Sie in der Branche sind und wieviel Vergleichssoftware Sie kennen. Das hier hat nichts mit Selbstbeweichräucherung zu tun, auf meiner Visitenkarte steht drauf mit wem ich arbeite und nicht Makler um Kunden dann …… Naja, es hat hier sicherlich keiner etwas dagegen wenn die Makler sagen würden mit wem sie wirklich arbeiten. Auch wenn es große Pools sind, dann redet doch mal mit den Jungs ganz oben mal bei ein paar Bier an der Bar, evtl.Sieht ihr das auch mal an.

  25. monika maruschke, 1. September 2011 um 07:00 Uhr

    @kamir temel
    ich bin seit 1987 in der branche und seit mehreren jahren als makler aktiv.
    diese vergleichsrechner haben doch mit maklern überhaupt nichts zu tun. das sind doch vergleichsrechner für den “endkunden” da mag das wohl zutreffen.
    aber mit vergleichsoftare für makler, ob levelnine, m&m, f&b !!!
    ich arbeite mit mehreren pools zusammen um eben mehr oder eniger jede gesellschaft anbieten zu können. ich muß aber nicht unbedingt eine riesenanalyse für ne hundehalter-hp führen. da gibt es z.b. eine gesellschat mit top konditionen…leistung und preis 😉
    alles andere wird anständig recherchiert. und dort sind eben die top gesellschaften oben….aber desegen muß der günstigste im vergleich nicht unbedingt auch erste wahl sein…

  26. , 1. September 2011 um 08:51 Uhr

    @ monika maruschke

    Da möchte ich gerne widersprechen: Ich habe selbst bei einem Makler gearbeitet und weiß so aus eigener Berufserfahrung, dass viele Makler Vergleichsprogramme nutzen, beispielsweise in der BU, in Leben und in K. Auch im Bereich der Fondsanlagen spielen Vergleichsprogramme eine Rolle. Ebenso möchte ich aus eigener Berufserfahrung bestätigen, dass sich durch Veränderung der Gewichtung der Ratingfaktoren die Reihenfolge der Anbieter / Tarife aktiv beeinflussen lässt, nicht immer durch den Makler selbst, auf jeden Fall aber durch Einwirkung auf den Anbieter des Vergleichsprogrammes.

  27. kadir temel, 1. September 2011 um 10:25 Uhr

    @monika maruschke;
    unser Prinzip ist Vermögensberatung und nicht vergleich von Hundehalter Haftpflichtversicherungen!!! Aach ja und was sind Top Gesellschaften, wie werden diese denn rechachiert!?! Ablaufleistungen? Überschussbeteiligungung, Stillereserven, wirschaftung mit den Kundengeldern, oder Risikobereitschaft des Unternehmens oder evtl. Betriebs/Vertriebskosten, hört mir bitte auf mit den Flosskeln was alles “Makler” sagen. Ich bin nur so etwas aufgeregt gegen Makler, weil mir einige über den Weg gelaufen sind und sich bei mir beworben haben! Leider(einige sind liebe Menschen)/ zum Glück konnten wir diese nicht einstellen (Schufa, Führungszeugnis Note 6 +) und solche Menschen gehen dann mit Kundengeldern um, sorry (0) verständnis dafür! Ah ja noch was zu der Software, es gibt mittlerweile ca. 100 verschiedene “Maklersoftware” und ca. 19 große Makler Pools (testierte) die nicht das gleiche Anbieten,weil der größte Teil dieser Pools an Gesellschaften gebunden sind. Sehe nicht dich alleine, sondern mal die großen die richtig Umsatz schreiben, da gehts ums Volumen (dadurch auch um Provisionen ) an der Spitze (für den Pool)! Ich habe mich für die DVAG entschieden, weil ich eine große Gesellschaft habe und ich nicht für “viele” Frauen ein guter Mann sein kann.
    lg

  28. Thomas Lange, 1. September 2011 um 14:51 Uhr

    @Kadir Temel

    Das ist ja alles schön und gut. Mir hat sich dennoch IMMER NOCH NICHT erschlossen, was an der Deutschen Vermögensberatung soviel anders sein soll, als das was bspw. jeder andere Versicherungskonzern über seine Vertreter anbieten. Klammern wir Makler mal aus.

    Ich bekomme heute bei jeder Versischerungsgesellschaft von A wie Alte Leipziger, bis Z wie Zürich alles geboten.

    Von A wie Autoversicherung bis zu Z wie Zahnzusatz. Über Fonds, Girokonten, Bausparverträge, Lebens- und Rentenversicherung und so weiter und so fort.

    Für mich stellt die DVAG nichts besonderes mehr da. Und ehrlich – wenn ich immer das Wort Premium lese, dann frage ich mich auch, was an einem Premiumpartner AM anders sein soll, als an einer Allianz, Württembergischen, LVM, HUK-Coburg und so weiter.

  29. Marcel H. Costin, 1. September 2011 um 17:50 Uhr

    Hallo liebe Finanzkollegen,

    ja, es stimmt!!! Auch bei manchem Vermögensberater läuft es nicht ganz sauber ab (der Konzern arbeitet intensiv daran die Qualität stets weiter zu erhöhen) und nicht alle Makler und Wettbewerber sind der Wolf im Schaafspelz.

    Es geht hier im Eifer des Gefechts manchmal etwas unter zu betonen, dass niemand persönlich gemeint ist, sondern dass schwächen im jeweiligen System angesprochen werden. Dass das dann auf ein Berufsbild synonymisiert wird ist dann wohl die menschliche Komponente. Jeder ist Fan seines eigenen Lagers und ab und zu auch mal ein bisschen betriebsblind, das ist normal.

    Ist ja bisschen wie im Fussballstadion hier, Südkurve vs. Nordkurve und irgendwo dazwischen mal ein Flitzer… 😉 Aber hey, es hat sich doch schon sehr viel getan hier im Forum! Auch hier steigt die Qualität der Kommentare, friedfertiger, niveauvoller und der IQ-Durchschnitt scheint auch zu steigen …finde ich. Nein? 🙂

    Auf weiterhin fairen, sportlichen Wettbewerb untereinander!

    .

    Mit besten Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion Düsseldorf/Köln
    0177/7616059

  30. Sascha Neumann, 1. September 2011 um 18:54 Uhr

    @Marcel H.Constin
    Meine Worte …… Vielen dank !
    Es gibt auf dm Markt soviel durcheinander da einem schon schwindelig werden kann deswegen ist meine Meinung immer noch wenn die die hier Posten und wirklich sauber beraten sollten sich austauschen und nicht Tod diskutieren es gibt immer verschiedene Meinungen über verschiedene Unternehmen und das ist auch gut so.
    @Thomas lange
    Was macht die DVAG so besonders anders? Sie nimmt uns als Vermögensberatern eine Menge an rechtlichen, vertraglichen und organisatorische Dinge ab die uns (und das ist nunmal einmalig auf dem Markt) dabei helfen uns rein auf den Kunden zu konzentrieren! Die Kunden sind nicht bei der DVAG Kunde sondern bei ihrem persönlichem VB, und ja Herr lange auch bei anderen Versicherungsgesellschaften kann man alles mögliche bekommen und die mögen auch nicht schlecht sein aber das macht noch lange kein Konzept aus!! Die DVAG ist eine betreuungs Gesellschaft die uns hilft, aber das muss jeder der sich in der Branche bewegt selber wissen um wieviel vertraglichen Kram er sich kümmern will, ich will es nicht und bin dankbar das Dr. Pohl und seine Söhne mir das alles abnimmt und ich mich nur um den Kunden und meine Mitarbeiter kümmern kann!!
    Auch meine Kunden können sicher sein, das ich mich mit den Partnern und deren Produkten auskenne und darauf geschult bin was sich in den Produkten befindet und das kann ein Makler so gut er auch sein mag nicht behaupten da er immer noch ein Mensch ist und von diesen vielen verschiedenen Tarifen und Produkten nicht alles wissen kann. Aber das Gerüst DVAG ist nicht für jeden etwas da es Menschen gibt die ihre Selbstständigkeit ohne Hilfe stemmen wollen und die ihre eigenen regeln machen wollen aber auch diese Menschen können von uns lernen so wie wir von ihnen wenn es sachlich und mit Respekt passiert!

    Erfolgreiche Grüße
    Sascha Neumann

  31. Wolfgang Reinhardt, 2. September 2011 um 00:18 Uhr

    Lieber Thomas Lange! Sie wollen wirklich wissen was die DVAG einzigartig macht? Ich sage es Ihnen und empfehle Ihnen, darüber mal ein paar Tage nachzudenken. Auch bei mir hat es etwas gedauert, bis ich die Tragweite begriffen habe.

    Es ist die Tradition. Sie haben richtig gelesen, so einfach ist es. Aber es klingt nur so einfach, und Tradition ist betriebswirtschaftlich nur schwer messbar. Aus unserer Tradition heraus sind wir ein Allfinanzkonzern zu dessen Grundwerten es gehört, den verschiedenen miteinander konkurrierenden Branchen zunächst einmal neutral gegenüber zu stehen. Wir stehen diesen Branchen nicht nur neutral gegenüber, wir halten uns sogar aus der Produktion von Finanzprodukten heraus, was unsere Neutralität stärkt.

    Die von Ihnen genannten Unternehmen sind aus ihrer Tradition heraus Versicherungsunternehmen, die eigene Produkte produzieren, und diese natürlich absetzen müssen. Natürlich ist man im Laufe der Zeit auf den Zug “Allfinanz” aufgesprungen. Allerdings wird ein Versicherer niemals andere Branchen wie Bank, Bausparen oder Investment auf die gleiche Ebene heben. Das geht schon rein aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht.

    Um mir diesen Zusammenhang aufzuzeigen hat mir mein damaliger Gruppenleiter einmal die Frage gestellt, warum Tschibo neben Kaffee so ganz nebenbei alles mögliche an Nonfood-Ware äußerst erfolgreich verkauft. Die Antwort ist sehr einfach. Das Ziel dieser Strategie ist es letztlich, mehr Kaffee zu verkaufen. Keine Bank und kein Versicherer kann es sich heutzutage leisten, ausschließlich spartenbezogen zu verkaufen. Das spartenübergreifende Denken aber macht erst den Unterschied aus, und das finden sie bei den Kollegen aus der Assekuranz und den Banken eben nicht.

    Ein schönes Beispiel für meine Thesen ist die gescheiterte Fusion zwischen Allianz und Dresdner Bank. Diese Fusion scheiterte im Wesentlichen am Spartendenken. Die Allianzer hatten keine Lust auf Konten, und die Banker keine Lust auf Haftpflichtversicherungen. Darüber hinaus verlangte dann der Konzern noch, die Mitarbeiter aus den verschiedenen Welten sollten zusammen arbeiten, und die Kunden gemeinsam beraten. Niemand wollte das, und fürchtete die Konkurrenz. Die Mission “Ich baue mir meinen Allfinanzkonzern” scheiterte grandios.

    Diese Denke werden Sie bei uns nicht finden. Wir sind eben kein fusionierter Haufen, sondern ein aus der eigenen Mitte heraus organisch gewachsener Konzern. Unser Geschäftsmodell heißt: Allfinanz! Und nichts anderes. Jede Innovation, die wir von unseren Partnern einfordern, dient nur einem Zweck: Unserem Kunden eine noch bessere Allfinanzberatung zukommen lassen zu können.

    In diesem Sinne, viele Grüße aus der Hauptstadt, Wolfgang Reinhardt!

  32. Thomas Lange, 2. September 2011 um 09:54 Uhr

    @Wolfgang Reinhardt

    “Aus unserer Tradition heraus sind wir ein Allfinanzkonzern zu dessen Grundwerten es gehört, den verschiedenen miteinander konkurrierenden Branchen zunächst einmal neutral gegenüber zu stehen.”

    Nehmen Sie mir dies bitte nicht krum, aber branchenübergreifend kann mir auch ein Versicherungsvertreter der genannten Versicherungen bieten. Auch wenn diese Produkte aus dem gleichen Konzern oder Kooperationspartnern stammen.

    Wie gesagt. Ich glaube dieses Konzept war mal “neu” – jetzt ist es eines unter vielen.

    Anders sieht es bei der DVAG auch nicht aus, die ja der Ausschließlichkeitsvertrieb der AM geworden sind. Und was der General-Konzern nicht bieten kann, dass denkt man logischwerweise über Partner ab. Letztlich könnte ich doch auch gleich zum Generali-Verterter um die Ecke gehen und sehe da noch Vorteile drin.

    Möchte ich ein Angebot zu einer Hausratversicherung, dann bekomme ich dies und muss mich nicht wie bei der DVAG “nackig” machen und erfahre eine Komplettberatung über Produkte die ich nicht haben möchte. Ok, dann kommen wieder die Kritiker: “Sie müssen ja nichts kaufen”. Nur ich sage dann, sogar im Sinne des Beraters: “Ok, ich möchte nichts kaufen und erspare Dir die Mühe, ein Konzept zu erstellen.”

    @Sascha Neumann

    Bei einem Makler war ich noch nie, da ich mich da auch skeptisch zeige, ob ich wirklich das günstigste und / oder für mich beste Angebot bekomme.Auch bin ich kein Fan von die eine Versicherung dort und die andere da zu haben. Ich bin seit knapp 10 Jahre mit meinen Versicherungen Kunde bei einem Unternehmen (und ich bin schon mal auf die Nase gefallen) und sowohl mit dem Unternehmen, als auch dem Verterter zufrieden. Ein “Geiz ist geil”-Fan bin ich auch nicht und für mich macht einen guten Verterter aus, der auch mal sagt: “Nein, dass ist nichts für Sie oder das brauchen Sie nicht …”

  33. , 2. September 2011 um 10:47 Uhr

    @ Thomas Lange

    Ohne diesem zu nahe treten zu wollen: Beim durchschnittlichen Generali Vertreter werden Sie bestimmt eine ordentliche Beratung zu allen Versicherungsfragen erhalten.

    Was Sie dort nicht erhalten werden: Eine Konzeptberatung mit ausführlicher Analyse, deren Auswertung und einem auf die Ziele und Wünsche des Kunden ausgerichteten Gesamtkonzept, das alle Bereiche der Finanzbranche (Versicherung, Vorsorge, Geldanlage, Bausparen, Baufinanzierung und Zahlungsverkehr = branchenübergreifend) umfasst. Und genau das ist Vermögensberatung.

  34. Wolfgang Reinhardt, 2. September 2011 um 12:11 Uhr

    Herr Lange, danke für Ihre viel zu schnelle Antwort. Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber haben Sie meinen Kommentar eigentlich wirklich GELESEN? Ihre Kommentare klingen wie eine Endlosschleife Ihrer Vorurteile, Bedenken und Abwertungen.

    Wie auch immer – Ich wollte Sie inspirieren, einmal Ihre Gedankenrichtung zu verändern. Deswegen ist unser Kopf nämlich rund 😉

    Alles Gute für Sie!

  35. Sascha Neumann, 2. September 2011 um 13:32 Uhr

    @Thomas lange

    Wie gesagt. Ich glaube dieses Konzept war mal “neu” – jetzt ist es eines unter vielen.
    Ja da gebe ich ihnen recht aber die DVAG ist das Original ! Wenn wir uns auf andere Bereiche konzentrieren z.b Nahrungsmittel: es gibt ganz viele Nuss Nugat Creme doch nutella ist das original und schmeckt am besten, es gibt ganz viel Cola doch Coca Cola ist das original und auch da ist das original Rezept kopieren heisst nicht kapieren! Aber da wir ca 82 Millionen Menschen in Deutschland haben ist es natürlich schwierig alle für das original zu begeistern und das muss man auch garnicht da es Menschen gibt wie sie die sich (und das meine ich positiv ) auch anders informieren und wahrscheinlich wissen was sie tun, doch von den 82 Millionen Menschen in Deutschland haben vielleicht ( und das ist meine Einschätzung ) 15 – 20 % die Zeit das wissen oder gar das Interesse sich mit dem Thema Finanzen und Ziel Erfüllung aus einander zusetzten. Die restlichen Bürger in Deutschland brauchen keinen Vertreter keine billige Haftpflicht Versicherung, keine pauschal Rentenversicherung etc. Sondern die brauchen einen Berater der ihnen hilft in allen Bereichen bei Seite steht! Eine Kundin wollte vor drei Jahren ein haus kaufen – sie ist zu den Banken gegangen und hat keine Finanzierung bekommen ( Bonität Rücklagen und Einkommen stimmte) der bänker hat sich nicht bemüht! Nach meiner Hilfe lebt das paar seit drei Jahren glücklich in ihrem haus!! Ein weiteres Kunden paar hat finanzielle Probleme nach einer ausführlichen Analyse stellte sich heraus das der Vers. Vertreter Zuviele und zu hohe Rentenversicherungen verkauft hat und nicht das Einkommen berücksicht hat – die kunden hatten ein minus von 150€ jeden Monat, jetzt sparen die Kunden und haben ein plus auf dem Konto und fahren jedes Jahr in Urlaub und ich kann noch einige Fälle erzählen!
    Herr Lange ich finde es super das sie ein Mensch sind der sich wohl auskennt doch es gibt Menschen die brauchen uns und unsere gesamt Analyse um beraten werden zu können! Ich finde es unfähr das hier immer wieder erzählt wird das wir nur mit der AM arbeiten. Das ist falsch !! Wir haben sehr viele Partner für den allfinanz Bereich und dem Kunden ist es im normal Fall egal wo er ist wenn ich ihm als Berater bei seinen Anliegen vertrete!!
    Viele Grüße
    Sascha Neumann

  36. Frank Schmidt, 2. September 2011 um 15:33 Uhr

    Hallo,

    das schweift zwar wieder vom Hauptthema ab, welches “UNABHÄNGIGE BERATUNG” lautete, aber ich will mal versuchen, es dem Leser näher zu bringen, was an der DVAG so gut ist.

    In der Kundenberatung macht es tatsächlich keinen Unterschied, ob sie sich von einem Allianzer, einem Vermögensberater der DVAG oder ….. beraten lassen. Sie sind alle nicht unabhängig, um den Bezug zum Thema nicht ganz zu verlieren. Gebundener Vermittler ……, steht da.

    Selbst die Makler sind nicht völlig unabhängig. Auch wenn sie in ihrer Entscheidung unabhängiger sind, haben fast alle Makler ihre Lieblinge.
    Im Endeffekt wird es am Berater selbst liegen, wie gut Sie als Kunde beraten werden. Entscheidender als die Erstberatung, ist die Betreuung der Kunden.

    Aber was ist an der DVAG einzigartig, wenn nicht die Produkte/Produktvermittlung? Ich finde, es ist das Aufstiegssystem. Ich will nicht sagen dass ich es aus Kundenberatersicht gut finde, eher im Gegenteil, aber es ist genial durchdacht, das muß man neidlos anerkennen. Dieses System finden Sie bei keiner Sparkasse, keiner Allianz und auch nicht bei den anderen genannten Versicherungen.

    MfG
    Framal

  37. Marcel H. Costin, 2. September 2011 um 18:51 Uhr

    @Thomas Lange
    Nur Produkte kaufen zu wollen, grenzt schon an Missbrauch eines Vermögensberaters. Wer NUR Baumaterial braucht, ist beim Architekten falsch und soll in den Baumarkt gehen und sich sein Haus selber bauen.

    Denn, Vermögensberatung bedeutet in erster Linie Architekturkonzeption mit Vermittlung von Baumaterial und das Baumaterial ist unter Garantie sorgfältig ausgewählt worden und aufeinander abgestimmt und wurde so gestaltet, dass es in einem Konzept verbaut werden kann – was nicht mit jeder beliebigem Finanzproduktlösung von der Stange / am Markt möglich ist.

    Das Baumaterial, das es über den Vermögensberater-Architekten zu erstehen gibt ist NUR und AUSSCHLIEßLICH für die Konzeptplanung gedacht, nicht zum Einzelverkauf.

    Vermögensberatung ist eine DIENSTLEISTUNG mit angeschloßenem Vertrieb. Kein Vetrieb mit angeschloßener Dienstleistung. Bitte die REIHENFOLGE beachten, nicht nur die beiden Wörter miteinander vergleichen und sagen “ist doch der selbe Satz!”.

    .

    Vermögensberatung ist ein ganz besonderes Restaurant, da geht man hin, nimmt sich Zeit, der Kellner übersetzt die verschiedenen internationalen Speisekarten und kommentiert was sich in welchem Gericht für Zutaten befinden, man gibt in der Küche ein Gericht in Auftrag und wenn zu wenig Soße drauf ist, wird diese umgehend nachgeliefert. Das ganze Drumherum stimmt auch, Kellner, Atmosphäre, Pianist, Raumluft, Temperatur, Sitzmöglichkeit, etc.. Werte, Tradition…so wie Wolfgang Reinhardt sehr gut beschrieben hat.

    Warum ins Restaurant gehen, wenn man doch die Zutaten im Supermarkt, an der Kasse selber kaufen und zuhause kochen kann? Wer auf die Frage eine Antwort weiß, der hat Vermögensberatung verstanden. 😉

    .

    Was nicht geht ist, den Einkaufswagen ins Restaurant zu schieben, dem Küchenchef auf die Schulter zu klopfen und um 1.000g Hackfleisch, 3 Zwiebeln und einen Eimer Tomaten zu bitten – und dann auch noch erstaunt sein, dass der die Dreißstigkeit besitzt, dass er seine Kochzutaten nicht verkaufen will…

    “Wieso, Sie verkaufen doch Lebensmittel?”

    Küchenchef: “Nein! Wir verkaufen ausschließlich Gerichte, die werden aus Lebensmitteln zubereitet.”

    “Aha, Sie geben also zu, dass Sie Lebensmittel verkaufen!”

    Loriot hätte da einen prima Sketch drauß machen können… er möge in Frieden ruhen… vermutlich würde der Sketch so Enden, dass der genervte Mensch im Internet in einem Blog schreibt, dass der Küchenchef etwas gegen ihn habe.

    Also nochmal:
    “Was ist im Ergebnis der Unterschied zwischen einem Restaurant und einem Supermarkt?”

    UND “Was ist im Kern der Unterschied zwischen einem Kellner und einer Kassiererin?”

    Menschen dabei zuzusehen, wie der Groschen fällt, ist jedes Mal ein tolles Erlebnis. 😉

    .

    Mit besten Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion Düsseldorf/Köln
    0177/7616059

  38. Tom, 3. September 2011 um 19:26 Uhr

    @Marcel H. Costin

    Das Gleichnis mit dem Restaurant vs. Supermarkt haben Sie sehr schön dargestellt… was Sie leider vergessen haben zu erwähnen ist, dass der “DVAG-Koch” (Vermögensberater) maximal “Eintopfsonntag” für den Kunden kocht… niemals ein “Sternegericht”.

    Ist wirklich schön, Ihren gefallen Groschen zu sehen 😀

  39. heini, 4. September 2011 um 22:26 Uhr

    lieber jeden Tag Eintopf vom 1-Sterne Berater und dadurch satt als 1-2 mal im Jahr ein zu klein geratenes Gericht vom 5-Sterne Makler, soviel dazu aus meiner Kleindenkersicht 😉

  40. Tom, 4. September 2011 um 23:19 Uhr

    @Heini

    Ich gestehe Ihnen gerne Ihre eingeschränkte Sichtweise der Dinge zu, auf die in der Tat ein Konzept der DVAG sprichwörtlich “wie der Deckel auf den Topf passt”. Wer nur einfache Kost mag, wird bei der DVAG sicher nicht allzu enttäuscht werden.

    Ich für meinen Teil erwarte allerdings von einem Restaurantbesuch, welches immerhin verspricht höchste Ansprüche zu erfüllen, mehr als einen Eintopf. Ob dies alternativ ein Makler-Koch zu kreieren weiß sei dahingestellt; mir konnte jedenfalls noch kein Vermögensberater, Finanzmakler, Wirtschaftsberater etc. das Essen so schmackhaft machen, wie es die Speisekarte (Hochglanzbroschüre, Anzug und Webauftritt) versprach.

    Aus diesem Grund verschmähe ich weiterhin den DVAG-Eintopf und setze mich lieber in ein Sterne-Restaurant, damit nicht nur der Hunger gestillt, sondern auch ein Geschmackserlebnis entsteht.

  41. JoMa, 5. September 2011 um 10:56 Uhr

    @Marcel H. Costin

    Zu ihren zahlreichen Kommentaren muss ich eine Kleinigkeit los werden:

    Die sinnbildlichen Vergleiche ihrer Tätigkeit mit Architekten, 5-Sterne-Köchen oder sonstigen Berufen ist alles andere als eine sachliche Argumentation. Für manch einen Berufsstand könnte dies sogar eine Beleidigung darstellen. Diese Vergleiche lassen sich zwar schön schreiben bzw. lesen, aber was hat dies mit der Realität zu tun? Wie sie sehen, steigen alle auf diesen „Zug“ auf, sodass jeder Kommentar wiederum fortgeführt wird. Und bei ihren Kommentaren ist dies oft der Fall. Eine schöne Schreib- und Ausdrucksweise, aber maximal Stoff für eine Komödie im Free-TV. Ich möchte Sie damit nicht persönlich angreifen! Eine sachlichere Argumentation wäre aber gerade in ihrem Berufsstand ein Schritt nach vorne.

  42. Tobias Bartelt, 5. September 2011 um 17:18 Uhr

    Kommt mir das nur so vor, oder artet es immer zu der Diskussion, ob Makler oder DVAG’ler besser ist, aus, wenn der Begriff Makler im Blogbeitrag auch nur erwähnt wird, egal ob positiv oder negativ?

    Ich persönlich jedenfalls habe das Gefühl, sich diese Diskussion immer weiter vom Beitragsthema entfernt.

    MfG

    Tobias Bartelt

    Anmerkung des Moderators: Ein gutes Schlusswort, der Thread ist geschlossen.