Warum eigentlich Vermögensberater?

9. August 2011 | 2.526 mal gelesen

Ja, Vermögensberatung ist – wie vieles andere – ein Beruf, mit dem sich Geld verdienen lässt. Leider wird dieser Aspekt meistens in den Medien zu sehr betont und negativ dargestellt, ohne auch aufzuzeigen, wie wichtig der Beruf ist.

Denn was macht den Kern dieser Tätigkeit aus? Ganz einfach: Anderen Menschen zu helfen.

9 von 10 Menschen sind im Grunde ratlos, wenn es um Fragen der Vermögensabsicherung und des Vermögensaufbaus geht. Ein Vermögensberater hilft durch sorgfältige Analyse und ausgewogenen Rat.

Noch schlimmer: Viele Risiken, genauso viele Chancen sind den Bürgern gar nicht bewusst. Auch hier hilft der Vermögensberater, indem er Bedarf weckt und die Dinge beim Namen nennt.

Wie bedeutend diese Hilfe ist – und das ist wohl ein Problem – erfährt der Kunde oft nicht unmittelbar nach der Beratung, sondern (leider) oft erst sehr viel später: Zum Beispiel wenn er in seine eigene Immobilie einzieht, die er sich mit Hilfe des Vermögensberaters erspart hat. Oder wenn die Versicherung monatlich die vom Vermögensberater angeratene BU-Rente überweist, wenn dieser schlimme Fall der Fälle tatsächlich eingetreten ist. Oder wenn beim Eintritt in den Ruhestand aufgrund des frühzeitigen Rates eines Vermögensberaters tatsächlich soviel “auf der hohen Kante” ist, dass mindestens so viel Urlaub wie vorher möglich ist.

In welchem anderen Beruf geht das schon, Menschen so unmittelbar zu helfen?


Kommentare für diesen Artikel (29)

  1. Tom, 9. August 2011 um 10:44 Uhr

    Den Verkauf von Vorsorgeprodukten als “Hilfe für Menschen” zu bezeichnen, ist schon arg euphemistisch. Eine derartige Überhöhung eines Berufsstandes ist unangemessen. Was sollen denn dann (Not)ärzte sein? Heilige?

  2. Marcel H. Costin, 9. August 2011 um 13:24 Uhr

    Sehr geehrter Herr Tom,

    vielen Dank für den Besuch dieses Blogs und dem Teilen Ihrer Meinung.

    Ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass Sie Übertreibung ungerechtfertigt unterstellen, es aber selber offensichtlich praktizieren?

    Was für eine Schwierigkeit haben Sie mit dem allgemeinen Begriff “Helfen” ? Ich erkenne die asymetrische Analogie zum “Heiligtum” bei Ärzten nicht. Warum relativieren Sie dies so stark?

    Ihrer Aussage nach ist der Beruf des Vermögensberaters überflüssig. Heute haben sogar viele Bänker einen Vermögensberater, wenn das mal nicht ein offenes Bekenntnis zur benötigten Hilfe und Unterstützung ist?

    Wie immer an dieser Stelle die Empfehlung: Lassen Sie sich einmal von einem Vermögensberater dieses Hauses beraten und vielleicht weicht die Voreingenommenheit der Erkenntnis. 😉

    .

    Mit besten Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion Köln/Düsseldorf
    0177/7616059

  3. gestrichen, 9. August 2011 um 13:56 Uhr

    Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Das was Ihr schreibt ist echt peinlich. 🙁

  4. JoMa, 9. August 2011 um 14:08 Uhr

    Einfach nur traurig wie sich die DVAG darstellt und ihre Branche in den Himmel hebt. Leider bin ich noch Kunde der DVAG, noch.

  5. moritz maruschke, 9. August 2011 um 14:48 Uhr

    diese frage stelle ich mir auch tagtäglich…

  6. Thomas Lange, 9. August 2011 um 15:40 Uhr

    “In welchem anderen Beruf geht das schon, Menschen so unmittelbar zu helfen?”

    Ich schließe mich da Tom an.

    Ich bin kein Fan der Deutschen Vermögensberatung, weil ich glaube, dass heute jeder beliebe Versicherungsvertreter (Versicheurngen, Bausparen, Investments etc.) und / oder Makler auch branchenübergreifend beraten kann, aber dieses Aussage finde ich dann doch etwas arrogant.

  7. Tom, 9. August 2011 um 15:57 Uhr

    @Costin

    Wenn Sie meinen Kommentar aufmerksam gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, dass ich gerade vom Euphemismus abrate. Natürlich sind Ärzte keine “Heiligen”, obgleich ihre Hilfe i.d.R. nicht langfristig, wie bei einem Vorsorgeprodukt wirkt, sondern unmittelbar bzw. kurzfristig. Menschen werden geheilt und können ihrem Tagwerk wieder nachgehen. Trotz unserer segensreichen modernen medizinischen Versorgung und gut ausgebildeter Ärzte, die übrigens tatsächlich jeder irgendwann mal braucht, ist deren Tätigkeit nichts “Heiliges”, sondern normales Tagwerk. Eine Arbeit wie jede andere auch. Nichts anders machen Finanz-, Versicherungs- und Vermögensberater: sie üben eine Tätigkeit aus im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Ausbildung. Das dabei Menschen geholfen wird, will ich nicht abstreiten; das passiert aber auch, wenn ein KfZ-Mechaniker ein Auto repariert und Mensch wieder mobil wird. Braucht es da eine Überhöhung zum “Menschenhelfer”? Natürlich nicht,

    Was bleibt ist die Erkenntnis, dass jeder Beruf in irgend einer Form nützlich und für den Menschen hilfreich ist, Nicht weniger – aber auch nicht mehr. Das auch Bänker gelegentlich einen Vermögensberater konsultieren wertet diesen Beruf nicht auf – auch Ärzte konsultieren gelegentlich einen ihrer Kollegen.

    In diesem Sinne wünsche ich weiterhin angenehmes Tagwerk beim beraten und verkaufen.

  8. Uli Mörchen, 9. August 2011 um 16:15 Uhr

    Ein großes Bravo, Tom – dafür, dass Sie den Vergleich mit dem Arzt ins Spiel bringen.

    Ein guter Arzt wird immer, wenn er einen neuen Patienten kennen lernt, diesen genau befragen und untersuchen, um sich ein genaues Bild machen zu können. Nach dem Befund die entsprechenden Anwendungen oder Medikamente verordnen. Den Patienten langfristig begleiten.

    Übertragen auf den Beruf des Beraters muss man leider feststellen, dass es eben auch viele „Kurpfuscher“ gibt, die das nötige Medikament schon kennen, bevor sie den Patienten kennen gelernt haben. Diesem dann nur noch plausibel machen müssen, warum genau diese Therapie zu ihm passt.

    Da bin ich doch gern als Vermögensberater tätig und freue mich immer wieder über das positive feedback. Feedback von Menschen, die merken, dass ihnen nicht einfach ein Produkt übergestülpt wird, sondern mit ihnen gemeinsam ein Gesamtkonzept erstellt wird, welches langfristig tragfähig, bezahlbar und vor allem den individuellen Zielen und Wünschen entsprechend gestaltet ist.

    Wenn sie dieses als Euphemismus deuten, so bleibt Ihnen dieses unbenommen. Die meisten zufriedenen Kunden der DVAG sehen das einfach anders als Sie.

  9. Tom, 9. August 2011 um 17:35 Uhr

    @Uli Mörchen:

    Den Arzt habe ich nicht ohne Grund ins Spiel gebracht, da es um die Wirkung einer erbrachten Dienstleistung geht. Diese ist beim Arzt i.d.R. schneller spürbar, und evtl. sogar wertvoller: denn während eine BU-Police eben erst bei Berufsunfähigkeit zahlt und ihren Nutzen entfaltet, sorgt ein Arzt dafür, dass Menschen eben NICHT berufsunfähig werden. Welche Tätigkeit ist also wertvoller?

    Wenn die DVAG meint, ihre Kerntätigkeit bestünde darin, Menschen zu helfen, welchen Status oder Wert muss dann wohl erst die Tätigkeit eines Arztes haben? Darum meine eher ketzerische Anmerkung mit dem “Heiligen”. Meines Erachtens ist ein direkter Vergleich ohnehin schwierig. Ein Vermögensberater versucht durch sein Handwerk (sinnvolle) Produkte zu verkaufen – ein Arzt versucht durch die richtige Diagnose zu heilen und verdient sein Geld durch Abrechnung mit der Kasse bzw,. bekommt Gehalt. Mehr Gleichnisse sehe ich nicht. Dass Ihre Kunden zufrieden sind freut mich – das trifft auf Kunden von anderen Versicherungsberatern, Maklern und Mehrfachagenten aber ebenso häufig zu, die mitunter ähnliche Konzepte oder sogar bessere anbieten können – incl. guter Versicherungs-, Bauspar- und Investmentprodukte. Braucht dieser Berufsstand daher eine “Erhöhung”, als Helfer der Menschen? Sicher nicht. Vorsorge zu vermitteln ist das Tagesgeschäft. Eine Notwendigkeit aufgrund fehlenden Schutzes durch den Staat. Im Grunde decken alle Berater Lücken ab, die der Staat geschaffen hat. Ein Ausnutzen einer Situation. Braucht so etwas eine euphemistische Aufwertung? Denken Sie mal drüber nach.

    Die Schlussfrage dieses Blogbeitrages lautete: “In welchem anderen Beruf geht das schon, Menschen so unmittelbar zu helfen?” Antwort: in JEDEM Beruf, in dem für Menschen eine Dienstleistung erbracht wird. Daran denken Sie, wenn Ihr Haus unter Wasser steht und der Klempner die Rohre flickt.

    In diesem Sinne weiterhin gute Geschäfte.

  10. Thomas Lange, 9. August 2011 um 18:18 Uhr

    @Tom

    Ich stimme Ihnen voll und ganz zu!

    @Uli Mörchen

    Nehmen Sie mir das nicht krumm, aber die DVAG ist auch nicht das Maß aller Dinge. In meinen Augen gibt es das in der Finanzbranche sowieso nicht.

    Für mich als Kunden ist es schlicht selbstverständlich, dass mich ein Versicherungsvertreter / Makler / Vermögensberater = zusammen sind es dennoch alles nur Verkäufer kompetent, umfassend und auch fair beraten.

    Das ich nicht überversichert bin, das er sich nicht jeden Monat mit was neuem meldet und mir ständig was neues aufschwatzen oder umdecken möchte.

    Glauben Sie mir, ich habe diesbezüglich viel Lehrgeld gezahlt. Seit ich mich damit selbst beschäftige, belese und kümmere habe ich erstmal einen Haufen unnützen, nicht existenziellen Kram über Bord geworfen und spare.

    Vor allem habe ich nach einem kompletten Wechsel meiner Versicherungen zu einem neuen Anbieter vor knapp 10 Jahren mehrere Gespräche mit potentiellen Vertretern von verschiedenen Unternehmen und auch Maklern geführt und da hat sich schnell die Spreu vom Weizen getrennt.

    Das reichte von A wie Allianz über Gothaer bis hin zu Z wie Zürich. Ich möchte jetzt nicht schreiben, bei welchem Versicherer ich dann den Vertreter meines Vertrauens gefunden habe. Es ist keine Direktversicherung und auch kein “Dumpinganbieter”.

    Aber einen Arzt nun mit einem Vermögensberater gleich zu stellen ist so, als würde man einen Hund mit einer Katze vergleichen, auch wenn beide einen Schwanz haben.

    Eins habe ich aber gelernt – alle wollen nur das beste und das ist mein sauer verdientes Geld. Und da ist in der Branche keiner besser oder schlechter als der andere.

  11. joerg renner, 9. August 2011 um 19:50 Uhr

    @ Tom,
    Ihrer Ausführung zum Beruf des Arztes kann ich teilen!
    @Uli,
    Ihren Ausführungen auch.
    Allerdings gibt es unter den Ärzten, wie auch unter Beratern, wie Sie es bezeichnen ” Kurpfuscher” !
    Man kann nicht alle über einen “Kamm” ziehen.
    Dies will und wollte sicher keiner in seinen Kommentaren!?
    Sicher wollen Sie beide das gleiche.
    Nur geht man unterschiedliche Wege.

    Ich sehe es als VB und demokratisch eingestellter “Staatsbürger” so:
    1. Was will mein Kunde ( oder potentieller )
    2. Wenn die Sicherung seines Vermögens im Vordergrund steht?
    Was soll ich Ihm da jetzt empfehlen?
    Der Staat verschuldet sich ohne Ende! Unsere Kinder und Kindeskinder müssen dafür gerade stehen, welche Vorbildwirkung haben wir als Eltern?
    Wie sollen wir unsere Kinder motivieren, in der Schule gute Noten zu bekommen, wenn dies sowieso nichts bringt?
    Wir und unsere Kinder sind der Willkür der rechtlich fragwürdigen Politik noch ausgeliefert!
    Das sollten wir ändern, als uns gegenseitig verbal,über nicht unmittelbar wichtige Dinge, gegenseitig zu “zerfleischen” !
    Wenn Sie nicht gleich verstehen oder können, setzen Sie sich einfach mal mit dem Grundgesetz auseinander!
    Viel Erfolg beim AUFWACHEN, wünscht Ihnen
    Jörg Renner

  12. Marco Neumann, 9. August 2011 um 20:29 Uhr

    Sehr geehrter Herr Lange,

    genau die Annahme, “jeder beliebige Versicherungsvertreter”, könne auch branchenübergreifend beraten ist ein Irrglaube.
    Denn wie schaut denn der Markt tatsächlich aus- verschiedenste Vertriebe, die seit Jahren versuchen die Arbeitsweise der DVAG nachzumachen. Ohne Erfolg.
    Ganz nach dem Motto- Oft kopiert, aber nicht kapiert!
    Es fehlt hier einfach an der nötigen Substanz der einzelnen Gesellschaften ein solches Zusammenspiel von Banken, Versicherungen und Investment, sowie Bausparkassen zu erwirken.
    Selten habe ich einen Berater einer V’Gesellschaft gesehen, der sich am Tisch des Kunden gegen Abend über die notwendigen Schritte für die Baufinanzierung unterhält, den geplanten Wechsel des Girokontos vorbereitet, die Feinabstimmung bei der Vermögensabsicherung vornimmt und gleichzeitig dabei die Rücklagenbildung als Notgroschen nicht vergisst.
    Wir tun das im Sinne des Allfinanz-Gedankens!
    Und das Ganze unter Berücksichtigung der Ziele und Wünsche des Kunden, verpackt in ein abgestimmtes Konzept, welches auch langfristig tragbar und vorallem jederzeit individuell veränderbar ist.
    Und nicht der simple “Verkauf von Vorsorgeprodukten” wie es ein Redner zu Anfang formulierte.

    @An Alle
    Jeder soll sich gerne seine eigene Meinung über die DVAG bilden, jedoch soll das auch Jeder, indem er die Arbeitweise wirklich kennenlernt, um dann persönlich entscheiden zu können, inwieweit der Vermögensberater durch sein Tun jedem Einzelnen finanzielle Vorteile bringen kann und sich seine jeweilige Arbeitsweise vom Markt positiv unterscheidet.
    Und nicht auf einen bereits rasenden Zug von Miesmachern aufzuspringen, weil ja die Gruppendynamik besser ausschaut.
    Wir möchten Niemanden überreden, sondern vielmehr mit Überzeugung eine langfristige Partnerschaft gewinnen.
    Und wenn das im Einzelfall nicht gelingt, dann ist das legitim und absolut ok.

    Getreu dem Motto- Wir bitten nicht, sondern wir bieten!!

    Gruß aus der Meisterstadt

    Marco Neumann

  13. joerg renner, 9. August 2011 um 21:15 Uhr

    @
    Marco Neumann,
    Ihren Ausführungen kann ich voll zustimmen!!!

    Wie ich in meinem voherigen Kommentar schon geschrieben und begründet habe,weiß ich echt nicht, welche Empfehlung ich aussprechen soll!?
    Was passiert, wenn meine. aus meiner Sicht richtige Empfehlung falsch war/ist!?
    Klar, bei Falschberatung- Haftung meinerseits!

    Nur mal so am Rande: Welcher Politiker haftet eigentlich für seine politischen
    Entscheidungen?

  14. Tom, 9. August 2011 um 21:45 Uhr

    @Marco Neumann

    Ich finde es ja schön, dass Sie so überzeugt von Ihrer Arbeit sind und Ihren Job derart ernst nehmen. Ich wünschte das könnte jeder – auch in Ihrem Unternehmen – so von sich behaupten.

    Aber um es noch einmal zu sagen: es geht mir NICHT darum, Kritik an den Konzepten und den vermittelten Produkten der DVAG zu üben. Auch weiß ich ganz genau, dass auch andere Makler sehr gute Arbeit leisten und teilweise nicht minder gute Produkte und ein tragfähiges Gesamtkonzept anbieten können (auch wenn Sie leicht schwärmerisch gerade den Eindruck erweckten, dass NUR SIE bzw. die DVAG in nächtelanger schweißtriefender Arbeit ausschließlich zum Wohle des Kunden arbeiten). Am besten ohne Vergütung, natürlich (haben wir kapiert, wollens aber nicht kopieren 😉

    Fakt ist und bleibt: der Berufsstand des Maklers, Beraters, Vermittlers etc. hat nur deswegen seine Daseinsberechtigung, weil es Versorgungslücken gibt, die der Staat geschaffen hat. Und Fakt ist ferner, dass auch ein Vermögensberater nur dann Geld verdient, wenn er entsprechende Verträge verkauft, gleich ob es nun eine Alters-, Gesundheits-, Hinterbliebenen- oder BU-Versorgung ist, dem Hausbau dient oder den “Notgroschen” aufbaut. Das diese Produkt-Vermittlung gut verpackt ist durch eine “Vermögensberatung”, schreibe ich Ihrem Handwerk zu, dass Sie beherrschen sollten bzw. müssen. Eine Überhöhung dieser Tätigkeit, frei nach dem Motto “wo kann man so gut Menschen helfen wie bei uns”, ist aber völlig unangemessen und kommt Ihrem Berufsstand aus den von mir genannten Gründen auch absolut nicht zu.

    In diesem Sinne wünsche ich weiterhin angenehmes “Vermögen beraten”.

  15. Thomas Lange, 9. August 2011 um 21:48 Uhr

    @Marco Neumann

    Wieso ist das ein Irrglaube?

    Sie vertreiben Produkte eines bestimmten Konzerns und was dieser nicht bietet, von ein Partnern.

    Jeder seriös arbeitende Versicherungsvertreter und Makler macht auch erst einmal eine Analye. Wie das nun ausschaut ist ja auch erstmal egal.

    Jeder Versicherer in Deutschland bietet heute entweder selbst oder in Kooperation mit Partnern durch die Bank alles an. Zumindest das durfte ich in den diversen Gesprächen erleben.

    Von daher ist das Modell der DVAG sicher einmal einzigartig gewesen, wobei die Betonung auf “gewesen” liegt.

  16. Informant, 9. August 2011 um 21:54 Uhr

    @ Marco Neumann,

    dieses Allfinanz Konzept der DVAG als Alleinstellungsmerkmal hinzustellen ist schlichtweg falsch.
    Denn sowohl Ihre Mitbewerber(AWD,MLP,AFA etc.),als auch Versicherungsmakler arbeiten genau diese Punkte beim Kunden ab. Entscheidend sind eben die Produkte die der Kunde bekommt und da trennt sich die Spreu vom Weizen.
    Und das es, ich betone, “optimalere Produkte” gibt als die vom Generali Konzern, ich denke darüber sind wir uns alle einig.

  17. , 10. August 2011 um 06:36 Uhr

    @ Tom

    In welcher gedanklichen Welt leben Sie? Wie kann ein Staat Versorgungslücken schaffen? Das ginge ja nur dann, wenn es Aufgabe des Staates wäre, seine Bürger, aus denen er besteht, zu versorgen. Zunächst einmal ist in einer freheitlichen, sozialen Marktwirtschaft jeder sich selbst verantwortlich, und nur der, der dies unverschuldet nicht kann, hat Anspruch auf Solidarität.

  18. , 10. August 2011 um 06:38 Uhr

    @ Informant

    Nein, da sind wir uns nicht einig. Denn kein Makler kann die bislang am Markt einmalige Vermögenssicherungspolice der AM vermitteln. Die gibt´s nur bei Vermögensberatern der DVAG, genauso wie z.B. den neuen K-Tarif Young & Drive.

  19. , 10. August 2011 um 06:42 Uhr

    @ Tom

    Sehr gut, dass Sie den Vergleich mit dem Arzt ins Spiel bringen. Denn tatsächlich sind sich dessen Tätigkeit und die des Vermögensberaters sehr ähnlich:

    Der Arzt fragt, untersucht und diagnostiziert. Das Gleiche macht der Vermögensberater, indem er mit dem Kunden über dessen Ziele und Wünsche sowie über seine finanzielle Situation spricht und danach die Analyse aufnimmt.

    Der Arzt therapiert, indem er Medikamente verschreibt. So wie der Vermögensberater geeignete Produkte vermittelt, die helfen, finanzielle Risiken abzusichern und Vermögen aufzubauen.

    Der Hausarzt ist erster Ansprechpartner seines Patienten, wenn dieser sich nicht wohl fühlt. So wie der Vermögensberater, der immer mit Rat und Hilfe zur Seite steht, wenn der Kunde Service benötigt.

  20. Jürgen Hartenstein, 10. August 2011 um 07:25 Uhr

    @ Dr. Lach

    Sehr geehrter Dr. Lach, aufgrund ihr Ausbildung vor dem Studium, kann man Sie durchaus als Fachmann im Bereich Versicherungen bezeichnen, unabhängig von Ihren ebenfalls unbestrittenen Qualitäten als Marketingspezialist.
    Natürlich sehen sie das das Konzept der Allfinanzberatung durch eine rosarote Brille.
    Aber einen Vermögensberater mit einem Arzt zu vergleichen, find ich reichlich übertrieben. Überspitzt gesagt, wäre die BHV für Ärzte dann nicht mehr zu bezahlen.
    Ich habe hier gerade wieder einen Fall der Fehl/Falschberatung im Bereich KV auf dem Tisch liegen. Das ganze Procedere, wie der Vertrag zustande gekommen ist, läßt nur einen Schluß zu. Hier wollte der VB partout einenAbschluß tätigen. Stornohaftungszeit rum, Central tritt vom Vertrag zurück….Kunde steht im Regen.
    Und was die Vermögenssicherungspolice betrifft; ähnlich Produkte gibt es schon länger. Der Vorteil erschließt sich mir aber nicht wirklich. Hier sei beispielsweise das Produkt “Wertpaket Haushalt” genannt. Der Versicherer dürfte Ihnen nach Ihrem CV zu urteilen, bekannt vorkommen 😉

  21. Tom, 10. August 2011 um 08:29 Uhr

    @Dr.Helga Lach

    auch wenn Sie die freheitliche, sozialen Marktwirtschaft propagieren, zu der ich auch voll und ganz stehe: der Staat hat auch eine Fürsorgepflicht seinen Bürgern gegenüber. Und die darf nicht darin bestehen, dass Leistungen, die noch vor 30 Jahren Teil des Sozialvers.systems waren, bewusst zurück gefahren wurden um dafür einer privaten Lösung Platz zu schaffen.

    Auch wenn Sie diese Einschnitte mit dem Wandel der Demografie erklären möchten, so ist dies nur ein Teil der Wahrheit. Denn Geld für diese gekürzten Leistungen ist nach wie vor mehr als genug da, was man an diversen “Rettungspaketen”, Steuererleichterungen für Spitzenverdienern, geringere Steuerprüfungen etc. erkennen kann. Kurz: seit den 80 Jahren wurde eine Umverteilung von unten nach oben vorgenommen mit dem Ziel, die “Eigenverantwortung” (wie Sie es so schön nennen) der Bürger zu “stärken”. Oder anders: den Versicherungsgesellschaften mehr Geschäft zu ermöglichen. Eine Politik, von der insbesondere auch Ihr Unternehmen profitiert und dessen Geschäftsmodell von Seiten der Politik auch immer “konstruktiv” begleitet wurde…

    Wer da nun noch vom “Menschenhelfer” spricht, verkennt absolut die Hintergründe dieses System und lässt blanken Zynismus walten.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin gut beratendes Vermögen.

  22. JoMa, 10. August 2011 um 11:21 Uhr

    Warum haben Versicherungsvertreter bzw. Vermögensberater einen schlechen Ruf, und an diesem Ruf gibt es keinen Zweifel! Ich möchte auf keinen Fall abstreiten, dass es auch gute Berater gibt…

    Nun, Vermögensberater bzw. Versicherungsvertreter kann im Prinzip jeder werden, vor allem sehr schnell bei der DVAG, denn das System funktioniert nur durch Kunden- und Verkäuferaquise. Das schneller Geld durch Abschlüsse im Bekanntenkreis lockt die Menschen, und dazu natürlich die DVAG bzw. deren Berater, denn die verdienen mit, bei jedem Abschluss.

    Bitte streitet das nicht ab, denn warum verlangt mein Berater 6 Empfehlungen von mir, als Gegenleistung für seine Beratung?! Er wurde sogar etwas gereizt als ich nur 2 abgab. Klar, der Druck ist groß, als kleiner “Vermögensberater” möchte man schnell nach oben und “Regionalgeschäftsstellenleiter” werden, ist auch nicht viel weiter “oben”, reicht aber um einen Porsche zu fahren. Nur ist es mit der Zeit sehr viel schwieriger Kunden zu aquirieren bzw. Abschlüsse zu tätigen, alleine ich kenne zehn Versicherungsvertreter oder Vermögensberater aus meinem Bekanntenkreis, ist doch nicht normal!

    Schneeballsystem könnte man das nennen, darf man aber nicht! Aber wie jeder weiß, den Wasserfilter zu verkaufen ist am schwierigsten, vor allem wenn den keiner braucht bzw. schon jeder kennt. Und den verkauft unabhängig von der Qualifikation jeder! “Wir haben die besten Partner…”, wenn ich ein Autohaus aufmache mit BMW, Mercedes, Audi, Toyota…., da ist die Qualität hoch, der Preis aber auch! Ausserdem ist die Vorgehensweise der Beratung auch Schema F. Nichts bewegendes, ein Fortschritt zu den “alten” Versicherungsvertretern, deswegen lassen sich auch die unwissenden Kunden blenden.

    Mein Berater wollte mir ein schlechtes Gewissen einreden weil ich ihm keine 6 Empfehlungen gegeben habe. Er meinte, ich müsse später damit leben, wenn es meinem näheren Umfeld finanziell schlecht geht. Und ich müsse mit diesem Gewissen und dieser Schuld klar kommen. Was ist das bitte? Weil er MIR helfen will, oder weil er sich helfen will (Porsche, etc.)!

    Vergesst es, DVAG und alles andere in einen Sack…

  23. Joachim Trapp, 10. August 2011 um 11:47 Uhr

    @ all

    Ein Vermögens- oder auch ein Finanzberater der sich zumindest an die Grundsätze hält…….Gespräch führen, Bestandsaufnahme sorgfältig mit Istzustand und Wunschzustand, danach beraten und gemeinsam mit dem Kunden zusammen die Weichen stellen……..verhält sich zumindest von der Sorgfältigkeit wie ein guter Arzt, nur eben in einem ganz anderen Bereich !!!

    Alle die sich so nicht verhalten haben in der Finanzbranche nichts zu suchen !

    Und zum Abschluss noch eine Gemeinsamkeit des Vermögensberaters mit der des Arztes, oder auch mit dem des Steuerberater oder gerne auch mit dem Kfz-Mechaniker:
    Wenn es zu spät ist kann keiner von ihnen mehr helfen !

    Fazit: Statt immer nur dieses Hin- und Hergezerre, was man in manchem Beitrag hier so herausliest, sollte einfach jeder einmal nur eines tun…….nämlich sein Bestes in seiner Tätigkeit geben.

    Herzliche Grüße
    Joachim Trapp

  24. Uwe Gleser, 10. August 2011 um 14:04 Uhr

    @ all

    Worum es hier geht, ist doch im Grunde ganz einfach:

    Im Gegensatz zur ” einfachen Vermittlung”, oder Verkauf von Produkten egal in welcher Branche, hat
    der Vermögensberater durch die teilweise enge Verbindung über Jahrzehnte mit seinen Kunden, die einmalige Gelegenheit, sich am Erreichten, für den Kunden mitzufreuen und dadurch Bestätigung für seine Arbeit zu bekommen.

    Ich selbst war zB. bei mindestens 20 Richtfesten eingladen, als Anerkennung für meine Arbeit, teilweise betreue ich Familien schon in der 3. Generation.

    Fazit: so wie sich ein Arzt über die Gesundung seines Patienten freuen kann, bzw
    im Freundes und Familienkreis als guter Arzt weiterempfohlen wird, so ist es auch bei uns, nicht mehr aber auch nicht weniger.

    Uwe Gleser

  25. Janko Lach, 10. August 2011 um 14:36 Uhr

    Lieber Marco Neumann,

    keine Angst, die DVAG versucht schon sehr lange keiner mehr zu kopieren. Auch wenn die DVAG Erfinder des Rades ist, so haben andere Vertriebe dieses ehemalige Holzkonstrukt zu hochtechnischen Leichtlaufrädern mit vielen Speichen zur Stabilisierung der Laufruhe gemacht. Die DVAG hingegen hat immer noch das Holzrad mit einer dickeren Speiche names AachenMünchner und ein paar ganz wenigen kleinen dünnen Speichen.

    Das Problem der VB ist folgendes: Vor lauter Gehirnwäsche wissen Sie überhaupt nicht, wie der Markt arbeitet und vor Allem, was er bietet. Sowohl für den Kunden als auch für den Mitarbeiter. Und warum ausgerechnet Versicherungsmakler das große Feindbild der DVAG sind, verschließt sich mir bis heute.

    Und um zum Thema des Threads zurückzukommen. Warum eigentlich Vermögensberater? Keine Ahnung! Ich kenne nicht einen einzigen Grund.

    Grüße aus der Pfalz vom fairsten Finanzvertrieb Deutschlands 🙂

  26. Christopher Reichel-Dittes, 10. August 2011 um 15:58 Uhr

    @JoMa: mein wirklich (ernstgemeintes) aufrichtiges Beileid, wenn ihnen das wirklich so widerfahren ist. Ich würde mich wirklich schämen, wenn ein Partner aus meiner Struktur so auftreten würde beim Kunden. Trotzdem eine große Bitte: werfen sie uns nicht alle in den von ihnen erwähnten Sack. Damit tun sie vielen Beratern, die respektvoll, wertschätzend und mit Herzblut ihrer Arbeit nachgehen Unrecht! Und das wäre schade.

    Gruß Christopher Reichel-Dittes

  27. JoMa, 10. August 2011 um 16:14 Uhr

    @Christopher Reichel-Dittes

    Für so einen Berater kann sich eine Organisation meiner Meinung nach auch nur schämen. Eine Entschuldigung habe ich bisher nicht erhalten, was mich eben dazu drängt, die Verträge wieder zu kündigen.

    Möchte nicht alle in einen Sack stecken, wie ich geschrieben habe, gibt es auch gute Vermögensberater. Leider meint nur jeder von sich einer zu sein, gefühlt sind es vielleicht < 5% die es wirklich gut sind. Zumindest ist dies meine bisherige Erfahrung.

  28. , 10. August 2011 um 17:45 Uhr

    @ Janko Lach

    Sie kennen keinen einzigen Grund? Das erklärt Ihre zahlreichen Vorurteile ggü. der DVAG, denn auch diese belegen, dass Sie unser Unternehmen nicht kennen. Sie sind herzlich eingeladen, es besser kennen zu lernen. Informieren Sie sich z.B. mit unserem Geschäftsbericht oder auf unseren zahlreichen Websites.

  29. Marco Neumann, 10. August 2011 um 18:21 Uhr

    @Janko Lach

    Sehr geehrter Herr Janko Lach.

    Ihren Aussagen ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Sie bleiben ein absoluter Superheld!

    Nur bevor Sie uns den Blog mit Unterstellungen füllen, lade ich Sie ein das Unternehmen kennenzulernen und sich mit den Sachverhalten der Gesellschaft sachlich und konstruktiv auseinanderzusetzen.

    Auch Ihnen werden dann Argumente für eine Tatigkeit in unserer Berufsgemeinschaft nicht verschlossen bleiben.

    Ansonsten verschwenden Sie doch nicht Ihre kostbare Zeit hier mit von ” Gehirnwäsche” bestraften und arbeiten selbst an der Ausweitung Ihrer persönlichen Vertragsdichte pro Haushalt.

    Die Müsste ja bereits bei 12 liegen, oder?;-)

    Beste Grüße

    Marco Neumann