Stein am Bein

3. August 2011 | 977 mal gelesen

Die weltweit ausufernde Staatsverschuldung schürt die Sorgen der Bürger um die Stabilität der eigenen Währungen.

Was macht der deutsche Anleger: Er investiert vermehrt in Immobilien, ohne zu beachten, dass diese im wahrsten Sinne des Wortes schnell ein lästiger und nur schwer liquidierbarer Stein am Bein werden können. Oder er kauft Gold und andere Edelmetalle, ohne daran zu denken, dass dies eine höchst spekulative Anlageform ist. Oder er legt das Geld gleich in Tagesgeld oder auf dem Sparbuch an und nimmt aufgrund minimaler Verzinsung realen Vermögensverlust in Kauf.

Dazu im Wortlaut ein erfrischendes Zitat aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Guter Rat! vom 01.08.2011, Seite 46:

“Nach jedem Börsen-Crash hat der Deutsche von Aktien wieder die Nase voll. Zu riskant, denkt er sich, und überhaupt seien an der Börse nur Zocker und Betrüger am Werke. Selbst wenn daran nur ein Stückchen wahr sein sollte, kommt auch der konservative Anleger um Aktien kaum noch herum. Denn während sich der reale Wert der Anleihe bei einer Inflation verringert, werden Aktien bei steigenden Preisen teurer. Statt sich aber auf eine einzelne Aktie festzulegen, sollten Einsteiger lieber in einen Aktienfonds investieren.”

Und die gibt´s – vom Marktführer DWS Investments – mit der zugehörigen Allfinanzberatung bei den Vermögensberatern der DVAG Deutsche Vermögensberatung.


Kommentare für diesen Artikel (7)

  1. Cüneyt Erdin, 3. August 2011 um 09:56 Uhr

    Genau so ist es!
    Schließlich gibt es viele verschiedene Fonds, die sich unter anderem auch in den Risikoklassen unterscheiden.
    Für jeden Kunden sollte das passende Portfolio (also der eine oder die mehreren Fonds) ermittelt und mindestens als Beimischung in das Allfinanzkonzept des Kunden genommen werden.

  2. Marcel H. Costin, 3. August 2011 um 13:33 Uhr

    Guten Tag zusammen,

    …und wenn man sich schon mit Investment und Ansparen befasst, sollte man auch gleich ein Konzept in der Hinterhand haben, welches bei Engpässen verhindert, dass man nach wenigen Jahren die sich langsam füllende Schatzkiste wieder plünderrn muss.

    Das können zum Einen flexible Rücklagen sein, zum Anderen sollte man sich Gedanken machen, welchen Risiken ein Durchschnittsmensch so ausgesetzt ist. Hier hilft ein wenig Statistik und die gibt’s beim Vermögensberater Ihres Vertrauens. Beratersuche vor der eigenen Hausüre: http://www.dvag.de -> oben rechts.

    Es ist nunmal Fakt, dass die wenigsten Sparer bis zum Ende durchhalten, Verträge kündigen und nach Überwindung der schlechten Zeiten wieder von Vorne beginnen. Dafür gibt es sehr gute Lösungen, welche vor allem im Verstehen begründet liegen. Wer im Internet rumsurft und auf ein gutes angebot hofft, wird niemals auf wichtige Zusammenhänge in anderen Bereichen stoßen. Auch gibt es kaum einen anderen Berufszweig der aktiv in diesen Dingen berät, bevor sie realisiert werden.

    Vermögen aufbauen beginnt also mit Verstehen. Manchmal lohnt es sich über Geld nachzudenken, anstatt nur dafür zu arbeiten! 😉

    Mit besten Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion Düsseldorf/Köln

  3. Tom, 5. August 2011 um 20:44 Uhr

    Sie schreiben:

    “Oder er kauft Gold und andere Edelmetalle, ohne daran zu denken, dass dies eine höchst spekulative Anlageform ist.”

    Gold ist keine spekulativere Anlageform als ein Aktienfonds. Eher das Gegenteil davon. Das sollten Sie eigentlich wissen und bekommen es anhand dieser Grafik noch einmal veranschaulicht:

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Historical_price_of_gold_02-2010.svg&filetimestamp=20100508095840

  4. moritz maruschke, 8. August 2011 um 14:19 Uhr

    na, daß ist eine merkwürdige bzw. fragwürdige aussage.
    fakt ist, viele länder sind überschuldet. diese überschuldung bekommt man, wenn überhaupt nur mit einer inflation in den griff….in dem falle schauen die sparer letzten endes in die röhre und nicht die hausbesitzer…..

  5. , 8. August 2011 um 17:05 Uhr

    @ moritz maruschke

    … das dürfte sehr darauf ankommen, wie Sparer spart: So ist es unstrittig, dass beispielsweise das Sparen über Aktienfonds – wie das über Immobilien – inflationsfest ist, dafür aber deutlich fungibler und weniger “verwaltungsaufwändig”.

  6. moritz maruschke, 8. August 2011 um 22:38 Uhr

    @dr. lach
    das kommt darauf an, ob ich verwaltungsaufwand oder verwaltungskosten bevorzuge 😉

  7. Helmut Frerker, 9. August 2011 um 07:46 Uhr

    Zur Beruhigung vieler Immobilienanleger trägt sicher bei, daß ihre Immobilie nicht mit einem sichtbaren Tagespreis ausgewiesen wird.Wäre es anders, wäre auch die Ruhe schnell vorbei.Denn die Immobilienpreise im ländlichen Raum, der vor zehn Jahren noch attraktiv war, fällt wegen des Trends ” zurück in die Stadt ” deutlich.Um nur ein Beispiel zu nennen.
    Das gute Gefühl bei Immobilien ist verursacht durch die Aufbaujahre nach dem Krieg und im Bauchgefühl der Nation verankert, entspricht aber heute nicht mehr der Realität. Die Immobilie ist eine von vielen Anlageklassen. Da gibt es auch Risiken, siehe oben.