Internet-Wirrwarr

30. Juli 2011 | 605 mal gelesen

Internet-Vergleichsportale sind beliebt, und auch in der Finanzbranche gibt es welche, die durchaus erfolgreich sind. Meist aber nicht, weil sie dem Kunden das für ihn beste Produkt herausfiltern, sondern weil diejenigen Anbieter zum Zuge kommen, die dem Portalbetreiber die höchste Gebühr (Provision) bezahlen.

So die grobe Zusammenfassung eines ausführlichen Berichtes über Vergleichsportale in der Tageszeitung DIE WELT vom 7. Juli 2011 (Seite 17). Zitat: “Umso schlimmer, wenn die Suche nicht das bringt, was sich der Kunde erhofft. Dann hat man im Zweifel nicht nur zuviel gezahlt, sondern darüber hinaus auch noch einen miesen – oder doch zumindest unpassenden – Versicherungsschutz”.

Das Problem: Der Kunde merkt es gar nicht, denn er denkt ja, er hat im Internet auf einer neutralen Optimierungsplattform eingekauft.

Bleibt: Vergleichsportale verlangen dem Interessenten viel Zeit für Dateneingabe und Recherche ab, Aufgaben, die ansonsten vom Berater übernommen werden. Und sie führen am Ende selten zu einem besseren Gesamtergebnis, oft aber zu einem ahnungslos schlecht versorgten Kunden.


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