Innere Kündigung bei Angestellten

5. Juli 2011 | 1.372 mal gelesen

Auf die aktuelle Situation angestellter Arbeitnehmer in Deutschland geht der Kölner Stadtanzeiger in seiner Ausgabe vom 2. Juli 2011 (Rubrik Job und Karriere) ein.

Danach haben 21 Prozent keinerlei und 66 Prozent nur geringe emotionale Bindung an ihr Unternehmen – zusammen also erschreckende 87 (!) Prozent (Engagement-Index Deutschland 2010).

Die Ursachen: Stress, keine Unterstützung, keine Wertschätzung, unsinnige Projekte, keine Beförderungsaussichten, schlechte Bezahlung, unfähige Führungskräfte.

Die Konsequenz: Keine emotionale Bindung, hohe Wechselbereitschaft, abnehmende Motivation und Leistungsbereitschaft, Unzufriedenheit und am Ende: Innere Kündigung.

Ja: Die Tätigkeit als selbstständiger Vermögensberater bei der DVAG Deutsche Vermögensberatung ist nicht für jeden etwas, und es bedarf eines hohen Einsatzes, um erfolgreich zu sein.

Sicher aber ist: An Karriere- und Einkommenschancen, an Anerkennung und an Förderung von Engagement fehlt es dabei nicht. Die Folge: In wohl keinem anderen Unternehmen ist die emotionale Bindung der Mitarbeiter so hoch wie bei uns.


Kommentare für diesen Artikel (7)

  1. Markus Becker, 5. Juli 2011 um 19:17 Uhr

    Großes Lob für diesen Beitrag, vorallem die Aussage, dass es nicht für jeden etwas ist, anders als das vielleicht ab und an suggeriert wird! Dem Rest stimme ich vollkommen zu!

    Gruß
    vom Vermögensberater aus der Realität.

  2. Huber Steffen, 6. Juli 2011 um 12:44 Uhr

    Es sind so viele Menschen unzufrieden. Nicht nur im Berufsleben, sondern auch im Privatleben ( z.B. in einer Partnerschaft ). Den allermeisten fehlt allerdings der Mut etwas zu verändern. Sie fürchten auch das “Geschwätz” des Umfeldes und lassen sich vollquatschen. Aussagen wie z.B. “So was macht man nicht, höre auf zu träumen, spinn nicht, etc.” ist an der Tagesordnung.

    Jeder hat die Wahl und kann selbständig eine Entscheidung treffen. Jeder sollte seinen Weg gehen und den Mut haben etwas zu verändern. Viele Menschen tun dies aber nicht und leben bis zum Lebensende unglücklich weiter. Ist eigentlich traurig, oder ???

    LG Steffen Huber

  3. Simon Hammes, 6. Juli 2011 um 15:16 Uhr

    Hallo zusammen,

    ich habe es auch erlebt und mich jetzt für den Hauptberuf bei der DVAG entschieden.

    Ist mal wieder ein klasse Artikel. Riesen Lob!

    Anbei ein interessanter Artikel von MSN Money mit dem Titel “10 Anzeichen dafür, dass Sie den Job wechseln sollten”.

    http://money.de.msn.com/karriere/bilder.aspx?cp-documentid=152698332

    Er ist von November 2010 aber immer noch top aktuell.

    Liebe Grüße aus Baden

    Simon Hammes

  4. Rouven Fisch, 6. Juli 2011 um 21:04 Uhr

    Wenn man mal bedenke das ein Unternehmen aus jedem einzelnem Mitarbeiter besteht, dann sollte sich jeder Unternehmer / Chef mal ne ander und angemessene Wertschätzung für seine einzelnen Mitarbeitern ausdenken…
    Denn jeder einzelne ist auch wichtig.

    Rouven Fisch
    Vermögensberater
    in Sigmaringen
    0162-1944190

  5. Thomas80, 7. Juli 2011 um 00:29 Uhr

    Naja…das muss man differenzieren. Man kann sehr schnell in Google
    EX(na klingelts ???)-Mitarbeiter finden, die wohl keine solch emotionale Bindung haben.

    Die Firma mit der wohl größten emotionalen Bindung der Mitarbeiter ist wohl Google oder NASA

  6. Robert Reichelt, 7. Juli 2011 um 07:53 Uhr

    Gestern gab es Post…
    Ein Hochglanzprospekt in Form des neuen Traumschiffes Aida Mar.
    Inhalt dieser Broschüre war die Bekanntgabe, das unser nächstes
    Bestentreffen, nicht wie die vergangenen Jahre in einer Location mit Fundament stattfindet, sondern auf der Nordsee:-)
    Also zu meiner emotionalen Bindung an “meine” Firma trägt das schon massiv bei.DANKE.

    Grüße aus Braunschweig
    Robert Reichelt
    Vermögensberater

  7. Cüneyt Erdin, 7. Juli 2011 um 09:01 Uhr

    Klar, man sollte schon differenzieren, aber auf jeden Fall dabei darauf achten, daß man sich nicht in die Suche nach der “Nadel im Heuhaufen” verrennt.. Negative Meinungen gibt es en masse im Netz, z. B. über den Otto Versand, Sparkassen, oder auch über Ärzte. Wer suchet der findet.
    Das, was man nur selten, oder gar nicht findet, sind ausführliche, negative Berichte über einzelne Unternehmen oder Vorgesetzte und deren Arbeitsweise von den “geschädigten” angestellten Mitarbeitern.

    Warum? Die Antwort liegt auf der Hand: der/die Mitarbeiter(in) möchte sich und seine Anstellung schützen. Also lassen sich (leider) diese Menschen eher zu Hause, am Stammtisch oder bei Freunden über die Firma/den Vorgesetzten aus, was ja auch völlig in Ordnung ist, denn das sind Menschen, denen man vertraut. Alternative: es jahrelang runterschlucken und dann evtl. sogar krank werden. Dafür gibt es sicherlich genügend Beispiele, auch in Ihrem (Sie als Leser) eigenen Umfeld.

    Aber wieso? Weshalb? Warum? 😉
    Nur um die “vermeintlich” sichere Stelle zu behalten? Ne, zumindest vorübergehend und eben das ist ja eine der Aussagen dieses Berichtes!! Die Menschen suchen etwas Neues, eine neue Anstellung, weil sie durch die negativen Erfahrungen die Bindung an ihr Unternehmen verlieren. Und während dieser Suche bleiben sie in der Regel noch in der bisherigen Anstellung…..ohne/mit wenig Bindung an das Unternehmen!

    Bei mir war es vor ca. 8 Jahren ähnlich. Durch Punkte, wie fehlende Wertschätzung, schlechte Bezahlung und schlechte Beförderungsaussichten hatte ich damals auch innerlich gekündigt und mich dann auf die Suche nach einer neuen Aufgabe gemacht. Diese Suche hat über ein Jahr gedauert! Sie war sehr intensiv, aber als ich dann über eine Empfehlung an einen Vermögensberater kam, war für mich sehr schnell klar, dass es das ist, was ich such(t)e. Bis heute eine der besten Entscheidungen meines Lebens!
    Auch ich habe in den vergangen 7 Jahren meiner Tätigkeit in meinem direkten Umfeld als Vermögensberater Negatives mitbekommen, jedoch gab es immer mehr Positives, als Negatives. Man sollte alles immer als Ganzes sehen und sich nicht auf einzelne Negative Punkte konzentrieren. Eben das mach(t)en wohl einige Menschen, die von Thomas80 gemeint sind.

    @ Rouven Fisch
    bin 100%ig Ihrer Meinung. Und eben so etwas erleben wir hier als Vermögensberater!