Diskretion

28. Juni 2011 | 794 mal gelesen

Wer möchte schon, dass Dritte mithören, wenn man gegenüber einem Berater Angaben zum eigenen Einkommen, zu Anlagezielen oder zur eigenen wirtschaftlichen Situation offenlegt? Denn eigentlich geht dies niemanden etwas an, obgleich natürlich eine gute Beratung nur dann möglich ist, wenn solche Angaben in die Empfehlungen mit einfließen.

Ein aktueller Test von Banken und Sparkassen (s. DIE WELT vom 15. Juni 2011) hat ergeben, dass bei jedem fünften Beratungsgespräch die Beratungszone so gewählt war, dass Unbeteiligte das Gespräch mithören konnten. Diskretion also weit gefehlt.

Ein Wettbewerbsvorteil für Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung. Denn diese beraten den Kunden auf Wunsch in dessen persönlichem Umfeld. Und dort entscheidet der Kunde ganz alleine, wer mithört und wer nicht.


Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. Harri Schultze, 28. Juni 2011 um 10:37 Uhr

    Die Diskretionszone in vielen Banken und Sparkassen ist vergleichbar mit der einer Apotheke. Auch hier werden oft sensible (oder vielleicht sogar peinliche) Dinge im Flüsterton am Thresen erläutert und zahlreiche wartende Kunden stehen unmittelbar dahinter oder daneben.

    Noch besser, wenn dann Banker/-in bzw. Apotheker/-in eine Rückfrage an einen Kollegen hat und mit lauter Stimme durch den Raum spricht/ruft. (……RITA, wat hilft gegen Fußp……..). Man könnte auch gleich Plakate drucken “Herr X/Y hat aus finanziellen Gründen …….” oder in der Apotheke “Frau X/Y hat Probleme mit ……….” o.ä.

    Ist es nicht wesentlich angenehmer, sensible Themen in den eigenen 4 Wänden oder zumindest in den geschlossenen Räumen einer Praxis zu besprechen.

    Die Beratung sollte doch persönlich und vertrauensvoll sein und sensible Daten gehören sicher nicht am Verkaufsthresen, im Großraumbüro oder gar in der Schalterhalle besprochen. Eines der eindrucksvollsten Beispiele liefert hier oftmals der Postbankschalter, irgendwo mittem im Spielwarengeschäft als “Shop im Shop” untergebracht. Da ist Diskretion und Beratung sicher ganz besonders gut möglich 🙂

    Beim “Hausarzt der Finanzen”, dem persönlichen Vermögensberater, ist jeder Kunde ein “Privatpatient” und geniesst die volle Diskretion bei Vorsorge-, Finanz- und Absicherungsthemen. Die Beratung findet entweder als Hausbesuch in der eigenen Wohnung oder in der Vermögensberaterpraxis statt.

    Gruß vom Vermögensberater aus Willich
    Harri Schultze
    http://www.hausarzt-der-finanzen.de

  2. Tobias Kugler, 28. Juni 2011 um 13:50 Uhr

    Erst vor zwei Tagen war ich mit einem Kunden in einer Bank und da sagte er noch zu mir:

    “Da bin ich aber froh das ihr euer Beratungszimmer separat habt und nicht im Eingangsbereich einen Schalter wo jeder vorbei kommt!”

    Mir als Kunde wäre hier unwohl. Schön, dass unsere Kunden dies zu schätzen wissen!

    Viele Grüße vom Vermögensberater aus Bad Waldsee
    Tobias Kugler