Mangelhafte Finanzberatung in Deutschland

3. Juni 2011 | 1.069 mal gelesen

Erneut hat eine Verbraucherzentrale die Beratungsqualität von Bankberatern, Finanz- und Versicherungsvermittlern getestet (s. Versicherungsjournal vom 19. Mai 2011).

Analysiert wurden 200 Verträge, die meisten davon abgeschlossen als Altersversorgungsverträge.

Die Kriterien: Berücksichtigung der finanziellen Situation und der Risikobereitschaft des Kunden sowie die Transparenz und die Kosten der Produkte.

In 75 Prozent der Fälle seien die Verträge zu teuer, in 53,5 Prozent für den jeweiligen Kunden zu risikoreich. Und in 21 Prozent konstatierte die Verbraucherzentrale mangelnde Transparenz. So die Ergebnisse.

Und so erstaunt es nicht, dass am Ende erneut die Trennung von Beratung und Vertrieb gefordert wird, also ein Geschäftsmodell mit Honorarberatung, mit dem die Verbraucherzentralen selbst in der Finanzberatung agieren. Sei die Anmerkung gestattet, dass die Beratungsqualität in den Verbraucherzentralen selbst nachweislich nicht die beste ist (s. dazu auch unseren Blogbeitrag vom 11. August 2010).


Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. Michael Miedl, 3. Juni 2011 um 19:34 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    “…..nachweislich nicht die beste” ist gut gesagt – es waren vielmehr niederschmetternde Ergebnisse bei der Beratung durch den Verbraucherschutz zu finden.
    Wenn alle Vermittler schlechte Arbeit abliefern, gibt es wohl nur eine seriöse Stelle zur Beratung – den Verbraucherschutz?
    Das ist natürlich auch eine Strategie, für das eigene, kostenpflichtige Beratungsangebot zu werben.
    Ich erlaube mir mal, die Kompetenz derjenigen anzuzweifeln.

    Viele Gruesse aus Schönwald in Oberfranken

    Michael Miedl

  2. Dominikus, 24. Juni 2011 um 12:46 Uhr

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