Ende der Unabhängigkeit für FORMAXX?

30. Mai 2011 | 892 mal gelesen

Der Anspruch, mit dem der Finanzvertrieb FORMAXX angetreten ist, war hoch: Unabhängige Allfinanzberatung auf höchstem Qualitätsniveau, mit dem Ziel, binnen weniger Jahre unter die Top 3 der Finanzvertriebe in Deutschland aufzurücken.

Ein Großteil der Unabhängigkeit musste in den Folgejahren aufgegeben werden, weil aufgrund akuter Finanznot Versicherer als Teilhaber aufgenommen werden mussten, z.B. auch in der Form von Darlehen.

Nun ist es wohl ganz vorbei mit der Unabhängigkeit: Die Signal Iduna Versicherungen entsenden ihren Vertriebsvorstand, der zukünftig bei FORMAXX Vorstandsvorsitzender sein wird, wie das Versicherungsjournal heute berichtet.


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Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. Marcel H. Costin, 30. Mai 2011 um 17:09 Uhr

    Guten Abend alle miteinander,

    die Gründerzeiten großer Allfinanzvertriebe sind lange vorbei. Wie im obigen Beispiel gut zu erkennen, es bedarf dazu mehr als einer guten Idee und Kapital. Es benötigt vorallem Vertrauen und Vertrauen kann niemand kaufen, es entwickelt sich über ‘viele Jahre’.

    Ein Unternehmen muss immer wieder beweisen, dass es vertrauenswürdig ist und welcher Investor / (Handels-) Partner lässt sich schon ‘viele Jahre’ Zeit? In keinem mir bekannten Businessplan werden (diese) Emotionen berücksichtigt. Da werden Unternehmen, Produkte und Ideen, zusammengeklebt, genagelt und geleimt und immer wieder ausgetauscht. Eine wackelige Angelegenheit – “Bretterbude”.

    Unternehmen in welchen von Anfang an, über Jahrzente Herzblut steckt sind langfristig im Vorteil. Und wenn sie deswegen noch das Vertrauen der wichtigsten, kräftigsten, gesündesten Finanzunternehmen am Markt genießen, erst recht. 😉

    Ein gutes Gefühl mit dem Original zusammenzuarbeiten. Warum also das Rad neu erfinden, wenn bereits alles da ist?

    .

    Mit vertrauensvollen Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion
    Düsseldorf / Köln
    0177/7616059