Der Traum von der Million

13. Mai 2011 | 1.053 mal gelesen

“Der Traum von der Million bleibt eben Privatsache”,

so das Ende eines lesenswerten Beitrages des Finanzanalytikers Volker Looman in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 7. Mai 2011.

Daraus einige Zitate:

“Fleiß und Sparsamkeit sind auf dem langen Weg zu finanziellem Wohlstand die besten Begleiter.”

“Anleger sollten nicht auf heiße Geldtipps warten, sondern jeden Monat trotz Steuern und Inflation mindestens 10 Prozent ihres Nettoeinkommens auf die hohe Kante legen.”

“Wohlstand entsteht durch Arbeit und Sparsamkeit. Reichtum gedeiht auf einem anderen Boden.”

“Frühes und regelmäßiges Sparen kann kleine Wunder bewirken.”

“Gier und Träume sind nicht gerade die besten Begleiter zum Wohlstand.”

“Die mit Abstand größten Ziele heißen Eigenheim und Altersvorsorge.”

“Trotzdem ist ein gewisses Maß an Eigenkapital die Grundlage vieler Investitionen, und den Wert von Rücklagen wissen Anleger spätestens in dem Augenblick zu schätzen, in dem sie bei Banken um Kredite bitten.”

“Die meisten Eigenheimer setzen auf Sicherheit. Erst Schein auf Schein, dann Stein auf Stein, schließlich wieder Schein auf Schein.”

Zitate, die allesamt auch aus der Beratungspraxis eines Vermögensberaters der DVAG stammen könnten.


Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. Eckhard Stephan, 13. Mai 2011 um 11:25 Uhr

    “Trotz der wirtschaftlichen Erhohlung werden die Tarifgehälter in diesem Jahr nur geringfügig wachsen. Weil gleichzeitig die Preise spürbar steigen, werden viele Beschäftigte sogar Reallohnverluste erleiden. Zu dieser Einschätzung kommen Volkswirte nach einer Zwischenbilanz der Lohnrunde 2011.” Zitat Berliner Zeitung vom 11.05.2011. Diese permanent gewordene beinharte ökonomische Tatsache, lieber Herr Lohmann, fordert inzwischen auch vom Vermögensberater ganz Ausserordentliches ab, um dem Traum von einer Million privatsachlich nicht doch Traum sein lassen zu müssen!

  2. Lachner Johann, 15. Mai 2011 um 09:04 Uhr

    Das ist eine Tatsache! Find ich einen sehr guten Kommentar.