Platz 3

8. Mai 2011 | 1.069 mal gelesen

Mehrfach haben wir schon über die Beschwerdestatistiken der Aufsichtsbehörde BaFin berichtet.

Kunden haben die Möglichkeit, sich beim Amt zu beschweren, wenn sie mit der Beratung, dem Service oder anderen vertragsrelevanten Vorgängen zu ihrem Versicherungsvertrag unzufrieden sind. Die Beschwerdestatistik gibt insoweit sehr gut Auskunft darüber, wie kundenorientiert ein Versicherer mit seinem Vertrieb arbeitet.

Aktuell berichtet das Versicherungsjournal vom 4. Mai 2011 ausführlich über die Beschwerdestatistik 2010 in der Lebensversicherung.

Erfreulich: Unser Premiumpartner AachenMünchener Lebensversicherung erreicht mit 1,97 Beschwerden auf 100.000 Verträge einen sehr guten dritten Platz unter den großen Lebensversicherern mit mehr als 2 Mio. Verträgen. Der schlechteste Wert in der Reihe der insgesamt ausgewiesenen, 69 Lebensversicherer liegt bei einer Beschwerdequote von 11,82 Beschwerden auf 100.000 Verträge.

Glückwunsch also an unseren Partner, genauso wie an die Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung. Denn schließlich gehen auch Beschwerden über Beratung und Betreuung in die Statistik ein.

Quelle: VersicherungsJournal (http://www.versicherungsjournal.de)


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Kommentare für diesen Artikel (9)

  1. Jörg Friedrich, 13. Mai 2011 um 08:31 Uhr

    Absolut super!!!
    Hier zahlt sich auch die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Deutschen Vermögensberatung aus.Viele Dinge, weswegen Verträge storniert werden, liegen eben einfach nicht am Berater und der Konzeption.
    Das sollten sich mal die Kritiker ansehen, die uns früher als Kloppertruppen und Drückerkolonnen bezeichnet hatten.
    Aber um die ist es ja merklich still geworden!!.;-))
    Viele Grüße
    Jörg Friedrich

  2. Frank Schmidt, 13. Mai 2011 um 11:09 Uhr

    Hallo,

    wenn Verträge storniert werden, liegt es immer am Berater und/oder seinem Konzept. Entweder wurde das falsche Konzept gewählt, oder der Kunde hat es schlicht nicht verstanden.

    MfG
    Frank Schmidt

  3. Harri Schultze, 13. Mai 2011 um 13:31 Uhr

    @Frank Schmidt,

    grundsätzlich haben Sie recht und ich sehe das auch so. Es gibt aber auch Fälle, bei denen sich eben die Planungsgrundlage und Rahmenbedingungen so dramatisch ändern, dass es trotz aller Vorausschau des guten Beraters und trotz des tsunamisicheren Konzeptes, zu einer Vertragsstornierung kommt.

    In diesem Fall trifft das ja nicht nur den Kunden, der ggf. Verluste durch Vertragsstornierung einstreicht, sondern vielfach auch den Berater, der in vielen Fällen bis zu 5 Jahre für die Abschlüsse haftet.

    Für mich belegen die oben genannten Zahlen vielmehr, dass es insgesamt in der Versicherungsbranche mit Werten von 0,0009% bis 0,005% Beschwerden bezogen auf die Anzahl Verträge wohl kein wirkliches Qualitätsproblem gibt – so wie es viele “Verbraucherschützer” und “Testheftchenschreiber” versuchen dem Volk einzureden.

    Die geschürte Verunsicherung beim Verbraucher hinsichtlich Vorsorge und Versicherungen ist für mich ein Hauptgrund dafür, dass eine große Zahl von Bürgern lieber NICHTS machen aus Furcht mit dem falschen Vertragspartner oder Versicherer ein Vertragsverhältnis einzugehen. Das ist schlimm!

    Welche andere Branche kann eine Beschwerde-Kennzahl von 0,00% aufweisen?

    Es gibt viel zu tun für uns Berater, denn die Realität sieht deutlich besser aus als es in den Bangemachberichten der Medien vielfach dargestellt wird, das belegen diese Zahlen aus der Versicherungswirtschaft.

    Gruß vom Vermögensberater aus Willich
    Harri Schultze
    http://www.harri-schultze.de

  4. Frank Schmidt, 13. Mai 2011 um 18:22 Uhr

    Hallo Herr Schultze,

    ja,ja, stimmt schon. Aber (fast) auch jede Kündigung ist streng genommen eine Beschwerde. Finanziell Gründe, sind doch meist nur vorgeschoben.

    MfG
    Frank Schmidt

  5. Harri Schultze, 13. Mai 2011 um 19:15 Uhr

    ach neeee Herr Schmidt, die Welt ist doch gar nicht so böse.

    Was auch immer der wahre Beweggrund hinter jeder einzelnen Kündigung eines Vertrages ist, das kann ja alles mögliche sein, aber eine Beschwerde wäre es doch nur dann, wenn der Versicherte etwas an dem Vertrag erkennt, was nicht den Ausführungen des Versicherers oder Beraters bei Abschluss entspricht.

    Die niedrige Prozentzahl an tatsächlichen Beschwerden sagt mir allerdings, dass in den meisten Fällen kein echter Grund für eine Beschwerde vorliegt.

    Kein Bereich und keine Branche ist wohl so stark reguliert was die Dokumentation von Verträgen und Beratung angeht und auch die Qualifikation der Berater ist ja inzwischen gesetzlich geregelt. Nochmal: in welcher anderen Branche gibt es das, dass der Vertrieb seine Qualifikation nachweisen muss um aktiv werden zu dürfen…….und das ist gut so 🙂

    Dass oft der Wunsch nach mehr Rendite oder nach einem Eierlegendenwollmilchsauvertrag hier Vater des Gedanken ist, dass will ich wohl glauben.
    Und schon sind wir wieder bei meinem Lieblingsthema angelangt:

    Deutschland brauch mehr und bessere finanzielle Allgemeinbildung……dann würde “schwarze Beraterschafe” bereits vom Kunden entlarvt aber auch hätten die polemisierenden Miesmacher kein offenes Ohr mehr beim mündigen Bürger.

    Schön das die Deutsche Vermögensberatung auch in diesem Punkt jetzt gemeinsam mit dem Handelsblatt eine Initiative für Schüler gestartet hat.

    Gruß
    Harri Schultze
    http://www.harri-schultze.de

  6. Stefan, 13. Mai 2011 um 22:42 Uhr

    Recht haben Sie, Kollege Schulze.
    Deutschland braucht mehr und bessere Allgemeinbildung!
    “Butter und Brot”-Geschäft,: jedem eine Haftpflichtversicherung vor der Hausrat oder Glas, BU vor der Vollkasko, Rücklagenbildung vor Spekulation oder Dispokredit, das sind hier doch die Instrumente der Allgemeinbildung, die wir tagtäglich anwenden.
    Und wenn das soweit erfolgt und befolgt wurde, kann und muss die Altersversorgung folgen.
    Auch hier ist der Aspekt der Sicherheit dem der Rendite oder dem Ertrag immer vorzuziehen. Was nicht grundsätzlich gegen einen fondsbasierten Riestersparvertrag, egal ob über die Fondsgesellschaft oder über die Versicherung mit BU-Schutz spricht. Hier komen unsere individuellen Beratungsstärken für den Kunden zur Geltung.
    Ich bin froh, wenn Kunden überhaupt sparen, die Rendite ist ja nur das Sahnehäubchen. Das Ansammeln, statt Ausgeben hat beim Sparen immer die größere Wirkung auf das Guthabenkonto als der reine Guthabenszins. Sparen oder nicht sparen ist entscheidender als 0% oder 10% Verzinsung.
    Viel zuviele sehen mangels fehlender finanzieller Algemeinbildung bei der Versicherung ihres KFZ auf jeden Cent, natürlich Vollkasko, vergesen aber wesentliche Grundnahrungsmittel Ihrer Vermögenssicherung und des Vermögensaufbaus,Sie kenne das ja. Lieber Butter und Brot immer sicher, als kurzzeitig mal Sekt und Kaviar.
    Die Innitiative, finanzielle Allgemienbildung in die nächste Generation, auch Kundengeneration, zu transportieren, beschäftigt mich derzeit sehr. Gibt es denn hier erste oder auch längere Erfahrungen? Gern würde ich davon profitieren.
    Wer hat denn schon Erfahrungen, z.B. mit Gymnasialklassen und deren Lehrern?

  7. Harri Schultze, 15. Mai 2011 um 10:36 Uhr

    @Stefan: Gerne Berichte ich mal aus meinem Vortrag in der 9. Gymnasialklasse. Nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf. Alles was Sie dafür benötigen finden Sie hier: http://www.Harri-Schultze.de
    Gruß aus Willich
    Harri Schultze

  8. Frank Schmidt, 15. Mai 2011 um 18:34 Uhr

    Hallo Herr Schultze,

    nein, die Welt ist wirklich nicht böse. ‘ komme auch nicht drauf, wie Sie das aus meinen Worten schlußfogern. Sei esdrum.

    Ich kann aber nicht verstehen, wie man den Fakt anzweifeln kann, dass eine Kündigung der Vertragspartnerschaft zwischen Berater und Kunde, nicht einer Beschwerde gleich käme. Nur dass diese dann nicht an die BaFin geht, sondern eben anders artikuliert wird.

    Allen anderen Äußerungen stimme ich natürlich zu.

    MfG
    FS

  9. , 16. Mai 2011 um 10:00 Uhr

    @ Frank Schmidt

    Für Makler ist Ihre Argumentation zweifelsfrei richtig, denn dieser schließt – anders als ein Vermögensberater der DVAG – mit dem Kunden über die Maklervollmacht einen Vertrag. Wird die Vollmacht entzogen und damit der Vertrag beendet, liegt dies wohl in erster Linie daran, dass der Kunde mit dem Makler unzufrieden ist.

    Kündigt der Kunde hingegen einen einzelnen Versicherungs-, Invesment- oder Bausparvertrag, hat dies meist mit dem Beratungsverhältnis nichts zu tun. Es gibt reichlich Kündigungsanalysen, und hierbei sind die mit Abstand wichtigsten Kündigungsgründe: Der Kunde braucht den Vertrag nicht mehr oder er kann ihn nicht mehr bezahlen.