Nachbesserung

6. Mai 2011 | 1.048 mal gelesen

Mit Blogbeitrag vom 12. April 2011 berichteten wir über die Rückbelastung bereits gewährter Riesterzulagen bei rund 1,5 Millionen Riester-Sparern.

Die Kritik an dieser Vorgehensweise war zu Recht sehr groß, denn in den meisten Fällen handelte es sich um Verträge, bei denen aus Unkenntnis nach Geburt eines Kindes der dann notwendige Eigenbeitrag nicht entrichtet wurde.

Erfreulich ist, dass die Bundesregierung ein Einsehen hatte und den betroffenen Riestersparern die Möglichkeit gibt, die Eigenbeiträge nach zu entrichten, um so wieder die volle Zulage zu erhalten.

Darüber hinaus wird zukünftig bei jedem Riestervertrag ein Mindest-Eigenbeitrag in Höhe von 5 Euro monatlich notwendig sein, um vergleichbare “Pannen” für die Zukunft auszuschließen. Auch dieser Schritt sinnvoll, da sich so auch die Rentenleistung zumindest geringfügig erhöhen wird.

Weitergehende Informationen für alle Betroffenen bei Ihrem Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung ganz in Ihrer Nähe (hier geht’s zur Beratersuche).


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Kommentare für diesen Artikel (3)

  1. Harri Schultze, 6. Mai 2011 um 09:43 Uhr

    Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung und ich gehe davon aus, dass es bei diesen Nachbesserungen nicht bleibt. Weitere Verbesserungen und Vereinfachungen werden sicher folgen.

    Das Riestersparen ist das führende Instrument, um denjenigen, die Eigenverantwortung zeigen, mit massiven Förderungen und/oder Steuerermäßigungen beim Sparen für einen verbesserten Lebensstandard im Alter zu helfen.

    Riestersparen lohnt sich nahezu für jeden (hierzu ein sehr guter Artikel aus dem Focus: http://www.focus.de/finanzen/steuern/riester-rente-kasse-machen_aid_606806.html). Und bei der vielfältigen Auswahl an Riesterförderwegen, ist da auch für jeden der Richtige dabei.

    Pauschale Antworten, welcher Vertrag (Vertragsart) ist für wen die Beste, kann es allerdings nicht geben. Dies ist immer abhängig von persönlicher Situation, den Wünschen und Zielen und vom (Spar-)Typ.

    Daher ist die dringende Empfehlung auch hier eine gute Beratung!

    Mit einer gründlichen Analyse der Ist-Situation, einem ausführlichen Gespräch über persönliche Wünsche und Ziele, der Berücksichtigung aller “Riester-Typen” und das ganze eingebunden in ein Vorsorgekonzept = Vermögensberatung.

    Gruß vom Vermögensberater aus Willich
    Harri Schultze
    http://www.harri-schultze.de

  2. Andreas Eswein, 6. Mai 2011 um 13:53 Uhr

    “Mach es einfach sonst geht es einfach nicht”

    Exklusive Grüße
    DANKE

    P.S Gratulation für den 9.000 FAN auf Facebook

  3. AS-Club'er, 7. Mai 2011 um 16:25 Uhr

    Na da hat sich doch meine Beratungsstrategie ausgezahlt.

    Ich erkläre seit 2001 jedem Kunden, dass er, wenn er bei mir einen Riestervertrag abschliesst, immer mind. 5 Euro (meistens als 60 Euro Jahreszahlung) in den Vertrag sparen muss, auch wenn ggf. nach Gesetzeslage auch ein “Nullvertrag” ausreichen würde.

    Damit sind meien Kunden gut gefahren: Keiner hat wegen fehlendem Mindestbetrag keien Zulage erhalten und für die 60 Euro erhöht sich seine Rente.
    Manchmal wird bei der ganzen Diskussion um Zulage vergessen, dass es in erster Linie um die spätere Rentenzahlumgen geht!!

    Wenn sich das Parlament jetzt noch dazu durchringen kann, jeden als Förderberechtigt einzustufen, udn damit das unselige mittelbar/unmittelbar noch wegfällt, wäre ein wirklicher Schritt in Richtung bürgerfreundliche Altersvorsorge getan.
    Und wenn dies gegenfinanziert werden müsste, dann eifnach die RürupFörderung von 20.000 Euro auf 18.000 Euro pro Person kürzen und dafür Riesterförderugn für alle einführen.