67,9 Prozent

2. Mai 2011 | 991 mal gelesen

67,9 Prozent des Neugeschäftes der AachenMünchener Leben, unseres Exklusivpartners in der Lebensversicherung, entfielen im Jahr 2010 auf Einmalbeiträge.

Eine stolze Zahl, die aber schnell erklärt ist: Wir sind Marktführer in der Riester- und Rürup-Rente. Und die Zulagen bei Riester werden als Einmalbeiträge verbucht. Genauso wie die umfangreichen Beträge, die Rürup-Sparer meist am Jahresende überweisen, um die steuerliche Maximalförderung zu nutzen. Hinzu kommt, dass allein die Größe und das Alter unserer Bestände zwangsläufig hohe Ablaufleistungen bedingen, die wir zu einem Großteil als Einmalbeiträge bei der AM Leben halten.

Würde man diese Effekte herausrechnen, läge der Anteil der Einmalbeiträge sicher unter 50 Prozent. Wie man aus beiliegender Übersicht zum Neugeschäft der 15 führenden deutschen Lebensversicherer erkennt, heben wir uns damit als DVAG mit der AM Leben sehr positiv ab. Denn in vielen Fällen läßt sich das Einmalbeitragsgeschäft nur unter Subventionierung aus der Bestandsrendite darstellen.

Hinzu kommt: Offensichtlich spielt das “Brot-und-Butter-Geschäft” gegen laufenden Beitrag bei dem einen oder anderen Lebensversicherer offensichtlich keine Rolle mehr.


Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. Wolfgang Stadler, 2. Mai 2011 um 16:09 Uhr

    Vor einigen Wochen war ich in Konkurrenz mit einer örtlichen Sparkasse bzgl. Riester für einen 23jährigen. Von mir wurde aufgrund der langen Laufzeit ein Riesterfonds bzw. eine fondsgebundene Riesterversicherung angeboten. Die Sparkasse bot dem jungen Kunden bei 44jähriger Laufzeit einen Banksparplan mit ca. 4,2% an – auch nicht mehr, wie eine konventionelle Rentenversicherung z.B. über die AM Leben abwirft. Kein Wunder also, warum kaum Geschäft über laufende Beiträge generiert wird…

  2. Carsten Leonhardt, 4. Mai 2011 um 08:03 Uhr

    Vor über 20 Jahren während meiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann:

    “Ein Lebensversicherer, der zu mehr als 80 % seiner Einnahmen langfristtig über Einmalbeiträge generiert, ist wie ein vollbeladener Öltanker mit Ruderschaden.”

    Warum schielen Lebensversicherer, die sehr langfristige Verträge eingehen, so sehr auf das kurzfristige Geschäft?