Ladenöffnungszeiten

4. April 2011 | 945 mal gelesen

“Wenn Kunden draußen bleiben müssen”,

so ein Aufmacher im Handelsblatt vom 31. März 2011 (Seite 32).

Beschrieben wird dort, wie schwer sich Sparkassen und Banken immer noch damit tun, ihre Filialen kundenorientiert zu öffnen. Meist ist die Tür werktags ab 16.00 Uhr verschlossen, und samstags bleibt sie in fast allen Filialen ganz zu. Gerade in diesen Zeiten hat aber der normale Arbeitnehmer die Zeit, zur Bank zu gehen.

Für wen also sind diese seltsamen Öffnungszeiten besonders günstig? Dazu ein Banker im Originalzitat: “Da kommen nur noch die drei A´s in die Bank: Alte, Arbeitslose und andere Zeitdiebe”.

Im Grunde soll es uns recht sein. Denn Vermögensberater der DVAG sind an sieben Tagen die Woche fast rund um die Uhr für ihre Kunden da. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, den die Kunden sehr zu schätzen wissen.


Kommentare für diesen Artikel (10)

  1. Uwe Görög, 4. April 2011 um 11:04 Uhr

    Es ist schon schön, wenn man sieht bzw. hört, wie verwundert Kunden sind, wenn man sie darauf hinweist, das man “immer” erreichbar ist, auch außerhalb üblicher Banköffnungszeiten. Wenn der Kunde dann aus einer Notlage heraus am Samstag Abend gegen 22 Uhr 30 anruft und sich dafür zuerst einmal x-Mal entschuldigt, ist einem schlagartig klar, das die “Servicewüste Deutschland” immer noch existiert (aber nicht bei uns). Dieser Kunde ist aber hinterher zufrieden und empfiehlt weiter, weil er sieht, das ein Angebot der “jederzeitigen Erreichbarkeit” keine hohle Phrase ist.

  2. Marcel H. Costin, 4. April 2011 um 11:34 Uhr

    “Vermögensberater sind nie weiter weg als Ihr nächstes Telefon, jederzeit erreichbar, außer nachts und sonntags. Wenn doch sonntags, dann gerne mit einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen.”

    .

    Jeder Vermögensberater entscheidet selbst, freiwillig, wann er für seine Kunden erreichbar ist. Die meisten meiner Kunden erhalten auch meine Privatnummer, über welche sie mich in besonders dringenden Fällen erreichen könnten. Auch ein Vermögensberater braucht mal Wochenende und Freizeit – aber na logo, ist er doch Mensch wie jeder Andere – , drum ist es ähnlich wie in der Arztpraxis organisiert, es gibt hin und wieder eine Art “Bereitschaftsdienst”, denn oft sind Kunden unter der Woche zeitlich sehr ausgelastet oder beruflich im In- und Außland unterwegs. Ein weiterer Punkt der zeigt, dass es gar nicht so weit hergeholt ist den Vermögensberateralltag mit dem Arztberufalltag in Vergleich zu bringen.

    Ich kenne Vermögensberater, die ihren beruflich eingespannten Kunden auch mal für ein Wochenende im Bundesgebiet nachreisen und das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Warum auch nicht? Der Beruf lässt es zu und ein guter Kunde weiß dies zu schätzen. Bei der Gelegenheit erweitert man vielleicht sogar seinen Kundenkreis in dieser Region oder besucht einen alten Freund oder Verwandten… oder macht einfach Kurzurlaub. Die strategisch günstig positionierten DVAG-Berufsbildungszentren im ganzen Land fördern und unterstützen diese Möglichkeit zudem. Und dann gibt es da noch befreundete Vermögensberater im ganzen Land, die gerne ihr Büro oder den Drucker zur Verfügung stellen ;-).

    Vergangenes Jahr war ich einen Tag in Berlin, Ende diesen Monats bin ich für zwei Tage in Hannover und im Laufe der kommenden Wochen und Monate bin ich auch mal ein paar Tage im fränkischen Nürnberg oder im “ehemals römischen” Trier. Alles im Sinne des Kunden und immer mit Unterstützung der Kollegen – Toll!

    Sicher für viele ein neuer Grund sich für diesen Beruf zu entscheiden: Vermögensberater kommen viel rum und sind sogar in der 3. und 4. Dimension für ihre Kunden fast immer erreichbar.

    Mit omnipräsenten Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion
    Düsseldorf / Köln
    0177/7616059

  3. thomas80, 4. April 2011 um 22:28 Uhr

    Der Wettbewerbsvorteil marginalisiert sich, wenn man den Siegeszug des Internets betrachtet.
    Heutzutage sind moderne Bankkunden immer online (durch Smartphones) und können ihre Finanzgeschäfte übers Web regeln.

    Andere Banken wie z.B. die Targobank haben mobile Kundenberater, welche nach Hause kommen.

    Die staatlich geförderten Sparkassen und Volksbanken sind kein gutes Beispiel.

  4. Michael Miedl, 4. April 2011 um 22:59 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    ich hab mit meinen Bürozeiten am Freitag ab 16.00 Uhr und Samstag ab 10.00 Uhr in einer ehemaligen Bankfiliale gute Erfahrungen gemacht. Gerne stehe ich hier zur Verfügung, zumal die Sparkasse 200 Meter weiter um 16.00 Uhr schließt.

    Viele Gruesse aus Schönwald in Oberfranken

    Michael Miedl

  5. Wolfgang Reinhardt, 5. April 2011 um 09:54 Uhr

    Herr “thomasirgendeinezahl”, Ihre “Modernen Bankkunden”, zu denen ich mich übrigens auch zähle, regeln über ihr Smartphone den Zahlungsverkehr. Eine langfristige Vermögensentscheidung über das Internet zu treffen ist ein ganz anderes Kaliber, und ob Sie es nun wollen oder nicht, die Kunden wünschen sich Beratung.

    Ob Banken und Sparkassen staatlich gefördert sind ist unerheblich. Ihre Marktanteile sind entscheidend. Insofern sind sie das beste Beispiel.

    Und mit der Targo Bank haben Sie ja wirklich einen Volltreffer gelandet! Diese Bank tritt übergangslos in die Fußstapfen ihres Vorgängers Citibank, und kann dessen Ruf als Schmuddelkind der Branche sicher bald noch toppen.

    Ihre Branchenkenntnisse, die Sie hier verbreiten, lassen mich ausnahmslos den Kopf schütteln.

  6. JoachimTrapp, 5. April 2011 um 13:36 Uhr

    Ein Unternehmen bzw. eine Bank umzubenennen wird wenig helfen –
    es sind noch immer die selben Berater mit den den selben Schulungen und der selben Arbeitsweise.
    Das ist wie wenn ich einem Haus wo der Schwamm im Mauerwerk sitzt und feucht ist einfach mal neu anstreiche – sieht zwar erst mal für eine relativ kurze Zeit gut aus, aber wenn der Lack ab ist…….naja Sie alle wissen schon was darauf folgt.

    Heute Morgen bin ich selber auf der Straße vor der Filiale einer Bank von zwei Damen angesprochen worden (ich sag jetzt nicht wo und benenne auch nicht die Bank aus Höflichkeit).
    Girokonto und Ökostrom noch dazu und hast du nicht gesehen…….
    Alles wäre laut Aussage der Damen bei Ihrem Haus viel besser……
    Daraufhin fragte ich ob der Berater auch persönlich nach Feierabend oder auch mal im absoluten Notfall am Sonntag weiterhelfen kann.
    Die Antwort: Dafür haben wir dann eine Hotline geschaltet für sie.

    Weiterhin fragte ich ob es den einen persönlichen Berater für alle Fachbereiche geben würde.
    Natürlich nicht bekam ich zur Antwort, für fast jeden Bereich ein anderer Berater !

    Daraufhin kam die Masterfrage von mir:
    Wenn das alles so super klasse ist und sie, man merkte das den Damen ja auch wirklich an, so wahnsinnig überzeugt von der Beratung im eigenen Haus sind….mal so ganz unter uns…..haben sie sich selber denn auch schon beraten lassen ???
    Nein noch nie…..kam die Antwort !

    Hammer, absolut hammermäßig, die Dame schaue dann doch lieber im Internet nach, als sich im eigenen Haus beraten zu lassen – wie sie mir dann noch berichtete.

    Vielleicht hätte ich ja noch zu ihr sagen sollen………wenn Ihnen so viel “Gutes” widerfährt, wäre das doch mal einen Kurssturz ihrer Papiere wert…….
    ……aber höflich wie ich war habe ich mich verabschiedet (natürlich nicht ohne vorher noch einmal nachzufragen ob sie denn einfach mal eine Beratung erleben möchte, ganz ohne eine Verpflichtung, einfach nur mal so um einen Vergleich an der Hand zu haben – was sie natürlich nicht wollte, hätte sie vielleicht auch ein wenig schockiert mal den Unterschied zu bemerken) und habe den Damen noch noch einen einen schönen Tag gewünscht – die Damen mir übrigens auch……eines muß man den beiden aber lassen, die waren sehr höflich und freundlich.

    So viel nun zu den realen Erlebnissen des Tages.

    Wie sage ich oft zum Kunden:
    Schlecht für Sie aber gut für uns.

    Viele Grüße
    Joachim Trapp

  7. thomas80, 5. April 2011 um 18:56 Uhr

    ich treffe auch meine Vermögensentscheidungen übers Internet. Meine Wertpapiere und mein Fonds verwalte ich online.

    Ich gebe zu, dass ich zufriendener Targobank Kunde bin. Ausser die jährlichen Kreditkartengebühren ist für mich alles kostenlos (Best Konto).

    Und die mobilen Bankberater kommen tatsächlich nach Hause ( kam bei mir gegen 18 Uhr für eine Auslandsüberweisung nach Asien und Wertpapierübertrag). Der Bankberater hatte natürlich auch einen Einblick in mein Vermögen/Wertpapiere gehabt und wollte mir einen Rohstoff-Fond (seine Begründung: in meinem Depot kämen Edelmetalle zu kurz) andrehen bzw. etwas “Sicheres” wie eine private Rentenversicherung.

    Hab beides abgelehnt….eine private Rentenversicherung kostet zuviel und bringt zu wenig Rendite im Gegensatz zur Direktanlage in Wertpapieren (Aktien, ETF) und Edelmetalle brauch ich nicht. Etwas “Sicheres” ist für mich eine eigengenutzte Immobilie und mit Sicherheit keine private Rentenversicherung.

    Wenn man ein gewisses Vermögen hat (niemals Dispo Kredit in Anspruch nehmen und sich nix Unnötiges andrehen läßt, ist die Targobank verdammt gut !

    Vielleicht kontaktiere ich den Targobank-Berater beim Immobilienkauf, der mit dem Ablauf des Wohn-Riesters ansteht. Aber da will ich unbedingt einen Finanzierungsspezialisten haben.

    Gruss,

    Dipl-Ing Thomas Winkler

  8. Norbert Balzer, 5. April 2011 um 22:57 Uhr

    @Joachim Trapp – höflich ist auch ein Berater der sich nach dem Totalverlust durch seine Anlageempfehlung bei seinen Kunden entschuldigt.

  9. JoachimTrapp, 6. April 2011 um 07:33 Uhr

    @Norbert Balzer
    Ehrenhaft wäre es wenn er den Totalverlust dann aus seinem Privatvermögen ausgleicht 😉

    oder anders gesagt, was nutzt dem Kunden die Höflichkeit der Entschuldigung wenn beim Abschluss die hohen Risiken verschwiegen wurden !

    Zum Glück bieten wir diese Produkte nicht unseren Kunden an.

    Viele höfliche Grüße
    Joachim Trapp

  10. Lachner Johann, 15. Mai 2011 um 09:06 Uhr

    So ist das!!