DVAG zu Riester

27. März 2011 | 983 mal gelesen

Dass die Riesterrente eine gute Erfindung ist, weiß jeder.

Dass sie gleichermaßen auch ein überaus kompliziertes Produkt ist, wissen vor allem unsere Vermögensberater. Denn kein anderes Unternehmen in Deutschland hat mehr Riesterverträge vermittelt.

Wie wichtig die Beratung und laufende Betreuung durch einen Fachmann sind, zeigt ein anschauliches Beispiel aus der Tageszeitung DIE WELT vom 10. März 2011.

Dort wird beschrieben, wie eine verheiratete Frau, zunächst ohne Beschäftigung und kinderlos, dann mit Kindern und später mit geringefügiger Beschäftigung permanent gegenüber der Zulagenstelle ihren neuen Status mitteilen müßte, um nicht die eigene Zulage und die für die Kinder – sogar rückwirkend – zu verlieren. Und nur mit Zulagen macht riestern Sinn.

“Otto-Normalverbraucher” ist hierbei mit Sicherheit völlig überfordert, allein schon deshalb, weil gar nicht bekannt ist, unter welchen Bedingungen für wen Anspruch auf Zulagen besteht. Und das Zulagenamt kann es ja nicht ahnen, wenn sich die Bedingungen beim Vertragsinhaber zulagenrelevant verändern.

Das Beispiel macht deshalb sehr deutlich, dass kompetente Beratung nicht nur beim Abschluss, sondern fortwährend notwendig ist. So gehört es zu den Kernaufgaben eines Vermögensberaters, veränderte Lebenssituationen im bestehenden Vorsorgekonzept zu berücksichtigen. Auch, damit immer die maximale staatliche Förderung fließt.


Kommentare für diesen Artikel (15)

  1. Niko T., 28. März 2011 um 20:28 Uhr

    Die Riesterlösung der DVAG ist alles andere als gut. Das Produkt nennt sich ,,Fondsprodukt”, was im Detail aber einfach nur gelogen ist. Eigentlich ist das Produkt wie eine typsche kapitalbindende Lebensversicherung strukturiert (was bekanntlich legaler Betrug ist). Die Überschüsse gehen lediglich in einen Fonds, der, weil die DVAG NICHT unabhänghig ist, in einen DWS Fonds. Im Detail sind das unter 5 € im Jahr, die in einen zweitklassigen Fonds investiert werden <— wer ehrlich und moralisch gefestigt ist, erkennt, dass diese Lösung keinen Profit gibt . Außerdem sollen die Anleger durch die Überschrift ,,Fondsgebundene Riesterrente" hinters Licht geführt werden.

    Gut, dass die DVAG offiziell zugegeben hat, ein gebundenes Unternehmen zu sein, da sie sonst alle ,,Vermögensberater" die Versicherungsfachmann IHK Prüfung absolvieren müssten, welche alle UNABHÄNGIGEN Finanzdienstleister absolvieren möchte…. Außerdem vermittelt die DVAG ausschließlich Versicherungsprodukte der AachenMünchener und Fonds der DWS.

    Schaut mal in euren Versicherungsordner und knallt ihn nicht einfach so in den Schrank für Jahrzehnte, dann werdet ihr es erkennen!!!!

    So far,

    ich bin gespannt, wann dieser Kommentar gelöscht wird.

  2. Tobias Bartelt, 29. März 2011 um 07:46 Uhr

    @ Niko T.

    Ich glaube ihr Kommentar wird überhaupt nicht gelöscht oder beachtet (außer von mir), weil sich niemand auf ihr Niveau herablassen möchte (außer mir, um ihnen dies mitzuteilen).

    MfG und eine schöne Woche allen Lesern

    Tobias Bartelt

  3. Christian Loose, 29. März 2011 um 09:50 Uhr

    @ Niko T.

    Wahnsinn, so viele Unwahrheiten in ein paar Sätze zu verpacken – das ist definitiv rekordverdächtig!
    Für den Fall, daß Sie irgendwann mal die Wahrheit kennlernen wollen, sollten Sie ab sofort davon gar nichts mehr nehmen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/LSD

    Eine erfolgreiche, aber dennoch kundenorientierte Woche wünscht

    Christian Loose

  4. Wolfgang, 29. März 2011 um 10:01 Uhr

    @ Niko T.
    Ja Niko, da sehen Sie mal, die Welt braucht auch mal was zum amüsieren. Sie sind nun mal so ein Finanzkasperl.
    Wenn ein Produkt verkauft wird wird nicht gelogen, sondern eventuell nicht die ganze Wahrheit gesagt.
    Eine Riesterrente ist keine Lebensversicherung, sondern ist ähnlich einer Rentenversicherung. Die Anzahl der zu wählenden Fonds ist ein vielfaches bei Versicherungsprodukten. Von welchen Betrag werden 5 Euro in einen Fonds angelegt. Welche Fonds der DWS sind zweitklassig, und was ist nach Ihrer Fachkompetenz denn erstklassig ? Es ist gut, dass Sie anonym bleiben, denn mit solchen Kallauern würden Sie als Mofaschildvertreter eingestuft.
    Fühlen Sie sich an Ihrer Ehre angekratzt, dann argumentieren Sie das Gegenteil von meinen Beitrag.

  5. Tobias Kugler, 29. März 2011 um 10:45 Uhr

    Meine Damen und Herren, heute sing(k)t für die – das Niveau!
    Kommt schon… eine sachliche Diskussion unter Erwachsenen muss doch mögich sein!!

    @ Niko T.

    Wie lautet Ihr VOLLER Name?

    Welche Ausbilung/Studium können Sie vorweisen?

    Und bei welcher Gesellschaft arbeiten Sie, dass Sie sich verstecken?

    @ Christian Loose

    Sorry, aber so ein Kommentar hilft in meinen Augen nicht, das Niveau zu steigern!

    Viele Grüße

  6. Harri Schultze, 29. März 2011 um 10:55 Uhr

    @Niko

    Danke für diesen Beitrag.
    Tolles Beispiel dafür, wie dringend der Markt gute Berater benötigt.
    Wie in so wenigen Sätzen so viele Themen wild durcheinander gemischt werden, fast hätte ich gesagt “ohne Sinn und Verstand”.
    Das kenne ich eigentlich nur von Menschen, die in einer Diskussion nicht mehr in der Sache bleiben können, da sie argumentativ mit dem Rücken an der Wand stehen.
    Wenn Sie Aufklärung wünschen, dann können Sie gerne bei mir eine honorarfreie Sitzung buchen und wir gehen in Ruhe die Themen einmal Punkt für Punkt ganz sachlich durch.

    Viele Grüße
    Harri Schultze

  7. , 29. März 2011 um 11:06 Uhr

    @ All

    Der eine oder andere Kommentar sollte nicht mit Antworten honoriert werden, wenn die Intention des Verfassers allzu offensichtlich ist.

    Wir werden in Kürze auf der Startseite des Blogs “Spielregeln” einbinden. Diese sind dann u.a. Grundlage dafür, ausschließlich provozierende Kommentare nicht mehr freischalten zu müssen, ohne uns dem Vorwurf der Zensur auszusetzen.

  8. Tobias Bartelt, 29. März 2011 um 15:05 Uhr

    @ Hr. Dr. Lach

    Dafür ein vielfaches Danke!

    MfG

    Tobias Bartelt

  9. Sascha Neumann, 29. März 2011 um 21:03 Uhr

    Auch von mir ein herzliches danke das den sinnlosen Provokationen ein Ende gemacht wird.
    Ich freue mich schon auf das Seminar in Marburg in dem das professionelle Auftreten im Internet geschult wird.
    Viele Grüße
    Sascha Neumann

  10. , 30. März 2011 um 08:38 Uhr

    @ moritz maruschke

    Wenn Sie sich einige der Kommentare der letzten Tage ansehen, werden auch Sie einräumen müssen, dass es den Verfassern ausschließlich darum geht, zu prvozieren und zu diskreditieren.

    Darüber hinaus sollte immer berücksichtigt werden, dass unser Blog kein neutrales Diskussionsforum, sondern ein Unternehmensblog ist, in dem ein Unternehmen sich positiv darstellt und Themen aus der Branche aufgreift und zur Diskussion stellt. Es ist nur naheliegend, dass ein Unternehmen, das einen Blog betreibt, auch die Spielregeln aufstellen darf.

    Und letztendlich nochmals mein Hinweis: Für all diejenigen, die die Absicht haben, Finanzvertriebe wie die DVAG und andere zu provozieren, zu beleidigen und ohne stimmige Argumentation zu kritisieren, findet sich sehr schnell im Internet das eine oder andere Forum, das sich genau darauf spezialsiert hat.

  11. Hr. Becker, 30. März 2011 um 11:33 Uhr

    Das Thema war doch die RIESTER-RENTE, oder nicht?

    Dann vielleicht mal wieder zum Thema zurück, in der aktuellen Ausgabe des Magazin CAPITAL 04/2011 wird auf den Seiten 96 -98 und 100, sowie 102 – 104 mit zwei Artikeln „Die Riester-Illusion“ und „Das ist eine Blackbox“ Streitgespräch zwischen Walter Riester und Axel Kleinlein (Finanzmathematiker) sehr schön auf die bestehende Problematik eingegangen.
    Ein aus meiner Sicht sehr lesenswerter Bericht.

    Hier ein Auszug daraus:

    http://www.capital.de/unternehmen/:Capital-Exklusiv–Erste-Auszahlungen-von-Riester-Renten-fuer-Kunden-enttaeuschend/100037207.html

  12. Martin Frey, 30. März 2011 um 13:09 Uhr

    Gehört zwar nicht zum Thema, aber: Wenn man eine Kommentarfunktion im Blog zuläßt muss man zwangsläufig auch damit rechnen, dass nicht nur Lobeshymnen gepostet werden. Ich fände es besser, eine “Provokation” mit sachlichen Argumenten zu erwidern, als den Beitrag zu zensieren. Das hat immer einen faden Beigeschmack und es kommt zwangsläufig auch der Verdacht auf, dass ganz bewusst Beiträge nicht veröffentlicht werden, die unschöne aber dennoch richtige Inhalte haben. Außer dem Moderator hat ja niemand gelesen, was im Beitrag stand!

  13. Andreas Eswein, 30. März 2011 um 17:27 Uhr

    Riester ist genial und sollte von jedem geprüft werden ob es für seine Situation und seine Ziele passt – am besten mit einen Fachmann!

    @Hr. Becker,
    zum Bericht: mal ganz im ernst nach 10 Jahren was will man da erwarten die müssen froh sein ihr eingezahltes Geld + Zulagen nach 2 Krisen an der Börse überhaupt raus zu bekommen. Dank Riester ist das Geld garantiert.

    Exklusive Grüße
    DANKE

  14. Marcel H. Costin, 30. März 2011 um 23:30 Uhr

    Hallo werter Leser,

    um den letzten Abschnitt im Blogbeitrag noch mal etwas zu verdeutlichen, der Vermögensberater hat die Vertragssituation seiner Kunden im Blick (auch Verträge die der Kunde bereits vorher woanders abgeschloßen hatte). Alle relevanten Vertragsinformationen liegen ihm vor, so kann er auf Veränderungen auf Seiten der Kunden oder der Gesetzgebung oder des Marktes rechtzeitig reagieren.

    Jeder Vertrag hat ein Ziel, dieses wird mit dem Kunden bei der Bestandsaufnahme hinterfragt und später in der Beratung besprochen.

    Riestern hat auch ein Ziel, leider verstehen selbst 10 Jahre nach Auflage der Förderung noch viel zu viele Menschen den Mechanismus und Zweck dahinter nicht und prahlen mit Unwissenheit – wie peinlich!

    Es gibt leider noch immer viele Menschen die der festen Ansicht sind, mit 154€ Riesterzulage das Maximum an Förderung erreicht zu haben. Völlig nachvollziehbar, dass Berechnungen auf der Grundlage sich nicht so häufig lohnen wie, wenn man es professionell und richtig macht. Wer meint, Riestern lohnt nicht, sollte mal die Steuervorteile mit einberechnen – wer wissen will wie man das macht, darf mich gerne dazu kontaktieren.

    Dieses Phänomen passiert immer wieder auch in anderen Produkt-Bereichen. Es braucht einfach viele Jahre bis Jahrzente bis es beim Letzten angekommen ist, da ist es allerdings schon zu spät.

    Der alte Slogan der DVAG “Früher an später denken!” hat nach wie vor nicht ausgedient und gilt heute mehr denn je!

    Vermögensberatung heißt nicht nur verkaufen, sondern auch betreuen und kümmern. Ziel- und Zweckgerichtet. Denn so kann jeder Vermögen aufbauen!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion
    Düsseldorf / Köln
    0177/7616059

  15. Hr. Becker, 31. März 2011 um 12:05 Uhr

    Jeder fünfte Euro fließt in

    Quelle: CAPITAL 04/2011

    Hinweis: Die ungekürzte Wiedergabe des Beitrages verstößt gegen Urheberrecht