DVAG zu Gesundheitsreform

23. März 2011 | 1.251 mal gelesen

Mit Blogbeiträgen vom 10. September und 15. November 2010 haben wir bereits die Auswirkungen der zum 01.01.2010 in Kraft getretenen Gesundheitsreform kommentiert.

Nun soll alles noch schlimmer kommen, so die Berechnungen des Instituts für Gesundheitsökonomie der Universität zu Köln.

Dieses hat die Zusatzbeiträge unter die Lupe genommen, die die Kassen seit 2010 erheben dürfen und die in voller Höhe von den Versicherten – ohne Beteiligung der Arbeitgeber – gezahlt werden müssen.

Derzeit beläuft sich der Zusatzbeitrag im Schnitt auf 8 Euro pro Monat. Bisherige Prognosen haben ermittelt, dass er sich bis 2015 auf knapp 23 Euro und bis 2020 auf knapp 75 Euro pro Monat erhöhen wird.

Die extrem angespannte Finanzsituation der Kassen und die ständig steigenden Ausgaben führen nunmehr nach Berechnungen des Instituts für Gesundheitsökonomie zu deutlich höheren Zahlen: Im Jahr 2014 schon 33 Euro und im Jahr 2020 bis zu 120 Euro pro Monat. Wie gesagt: Zusatzbeitrag, also zusätzlich zu den im Lohnabzugsverfahren ohnehin entrichteten Krankenkassenbeiträgen.

Wer soll das bezahlen, fragt man sich, denn gerade in den gesetzlichen Kassen finden sich viele, die schon bei 8 Euro Zusatzbeitrag an die Grenzen ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gekommen sind.

Bleibt: Das gesamte Gesundheitswesen in seiner heutigen Form ist nicht mehr finanzierbar.


Kommentare für diesen Artikel (8)

  1. Tobias Bartelt, 23. März 2011 um 09:55 Uhr

    Womit wir wieder bei der Diskussion angelangt wären, die im Blogbeitrag: Zoll als Inkassounternehmen, schon geführt wurde…

  2. Andreas Eswein, 23. März 2011 um 10:03 Uhr

    Die Fage ist nun: Was machen wir jetzt?
    Leistungen kürzen?
    Beitrag erhöhen?…oder beides?
    Alle zu PKV?
    Alle zu GKV?
    Reiche sollen noch mehr zahlen?
    Selbstbeteiligung bei der GKV einführen?
    30€ Praxisgebühr?

    Hat jemand eine gute Idee?

    Exklusive Grüße
    DANKE

  3. , 23. März 2011 um 10:22 Uhr

    @ Andreas Eiswein

    Da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Das gesamte Gesundheitswesen ist so verfahren, dass im Grunde nur noch radikale Konzepte etwas bewegen könnten.

  4. Wolfgang Reinhardt, 23. März 2011 um 11:07 Uhr

    … Die sich aber in den kommenden 20 Jahren politisch nicht durchsetzen lassen.

  5. Thomas S., 23. März 2011 um 16:24 Uhr

    Ich kann Herrn Reinhardt nur zustimmen. Solange die Politik lieber auf die nächste Wahl schielt statt langfristig zu denken und zu handeln, solange sich in der Bevölkerung keine Änderung der derzeitigen Vollkaskomentalität einsetzt, solange die Versicherten wegen jedem Wehwehchen zum (Fach-) Arzt rennen und solange niemand wirklich bereits ist (mehr) Eigenverantwortung zu übernehmen, solange wird sich eine radikale Reform nicht durchsetzen lassen.

    Ein Teil des Problems ist sicherlich auch die hohe Anzahl der gesetzlichen Kassen. Es gibt zurzeit ca. 170 Krankenkassen, die privaten nicht mitgezählt. Das sind einfach viel zu viele. Die ganzen Verwaltungen, Vorstände und die Infrastruktur etc. verschlingen ohne effiziente und produktive Gegenleistung für den Patienten/Beitragszahler eine Unsumme an Geld. Warum gibt es nicht eine einzige gesetzliche Krankenkasse (Deutsche Krankenkasse Bund?) analog der gesetzlichen Rentenversicherung?

    Ein weiteres Problem ist sicherlich, dass wir Deutschen und insbesondere die Politik immer wieder versuchen, das Rad von neuem zu erfinden. Warum orientieren wir uns beispielsweise nicht am System der Niederlande?

    Das Gesundheitssystem der Niederlande gilt als eines der effizientesten und fortschrittlichsten der Welt mit Vorbildcharakter bei der Umsetzung von Reformen in anderen Ländern.

    2006 ist mit der Gesundheitsreform in den Niederlanden ein neues Krankenversicherungssystem in den Niederlanden eingeführt worden. Alle Einwohner der Niederlande sind ab 2006 verpflichtet, bei einem Krankenversicherungsanbieter eine – gesetzlich definierte – Krankenversicherung abzuschließen.

    Eckpunkte des Krankenversicherungsgesetzes

    Versicherungspflicht
    Alle Einwohner der Niederlande müssen krankenversichert sein. Dazu schließen sie einen Vertrag mit einer Versicherungsgesellschaft. Wie das Basis-Leistungspaket aussieht, ist gesetzlich geregelt.

    Standardpaket mit notwendigen Leistungen
    Das Standardleistungspaket nach dem neuen Krankenversicherungsgesetz umfasst notwendige, kurative Leistungen, die auf ihre Wirksamkeit, Kosteneffizienz und kollektive Finanzierbarkeit hin geprüft wurden.

    Durchführung durch landesweit operierende Versicherer; Aufnahme- und Leistungspflicht Durchgeführt wird die Versicherung von privaten Versicherungsgesellschaften, die die im Krankenversicherungsgesetz genannten Voraussetzungen erfüllen. Als Schadenversicherer sind sie außerdem an die Rechtsvorschriften für die Schadenversicherungsbranche gebunden. Gewinnerzielungsabsichten sind erlaubt; der Gewinn kann gegebenenfalls an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. Die derzeit aktiven privaten Krankenversicherer können als solche weiter bestehen, und die bisherigen Krankenkassen können sich zu privaten Anbietern umformen. Auch für neue Anbieter ist der Markt offen.

    Die Effizienz des neuen Systems ist dadurch gewährleistet, dass die Versicherungsgesellschaften ständig miteinander konkurrieren. Die Versicherten können jährlich den Anbieter wechseln und die Anbieter dürfen niemanden, der in ihrem Tätigkeitsgebiet wohnt, als Versicherten ablehnen. In welcher Form das Standardpaket angeboten wird, kann der Versicherer grundsätzlich selbst entscheiden. Möglich sind sowohl Sachleistungen als auch die Kostenerstattung oder eine Kombination aus beidem. Auch die Versicherten können sich frei für eine dieser Formen entscheiden.

    Pauschalbeitrag
    Fast die Hälfte der gesamten Beitragslast wird in Form eines Pauschalbeitrags von den Versicherten getragen. So wird das Kostenbewusstsein gefördert. Die Versicherer können den Pauschalbeitrag für jede von ihnen angebotene Police selbst festlegen. Dabei gilt allerdings eine wichtige Regel: Für jede Art von Police darf nur ein einziges Beitragsniveau gelten. Das Alter, der Gesundheitszustand oder die soziale Situation des Versicherten darf keine Rolle spielen. Alle, die die gleiche Police haben, zahlen auch die gleichen Beiträge. Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern sind dabei natürlich möglich. So wird der Wettbewerb zwischen den Versicherungsgesellschaften gefördert und das Kostenbewusstsein der Versicherten geschärft. Für Kollektivversicherungen dürfen Beitragsermäßigungen angeboten werden. Die Pauschalbeiträge waren für 2006 voraussichtlich auf durchschnittlich 1.100 Euro pro Jahr gerahmt. In Wirklichkeit sind die Angebote der Versicherungsgesellschaften mit durchschnittlich 1.050 Euro ausgekommen.

    Versicherte bis 18 Jahre zahlen keinen Pauschalbeitrag. Zur Finanzierung des Systems für Minderjährige wird ein staatlicher Beitrag in den Krankenversicherungsfonds eingezahlt.

    Einkommensabhängiger Beitrag
    Zusätzlich zum Pauschalbeitrag ist im Krankenversicherungsgesetz ein einkommensabhängiger Versicherungsbeitrag vorgesehen. Er wird als Prozentsatz vom Einkommen berechnet (für Arbeitnehmer im Jahr 2008: 7,2 % bis 30.000 Euro). Die Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Arbeitnehmern den von ihnen gezahlten einkommensabhängigen Beitrag zu erstatten. Für die Einziehung dieser Beiträge und ihre Einzahlung in einen Krankenversicherungsfonds (oder: „Gesundheitsfonds“) ist die Steuerbehörde verantwortlich. Die einkommensabhängigen Beiträge werden – über die gesamte Bevölkerung gerechnet – etwa 50 % der gesamten Beitragslast abdecken.

    Staatliche Beiträge
    Die Beiträge für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren werden, wie bereits gesagt, durch staatliche Einzahlungen in den Krankenversicherungsfonds finanziert.

    Risikoausgleich
    Die Einnahmen der Versicherungsgesellschaften bestehen aus den Pauschalbeiträgen ihrer Versicherten und aus den Risikoausgleichszahlungen, die sie – je nach Risikoprofil ihrer Versicherten – aus dem Krankenversicherungsfonds (oder: „Gesundheitsfonds“) erhalten. Ohne ein gut funktionierendes Risikoausgleichssystem wäre eine Kontrahierungspflicht nicht realisierbar, denn die Versicherer haben dadurch keinen Einfluss darauf, wen sie aufnehmen und wen nicht. Bei überproportional vielen „schlechten Risiken“ könnten sich dann erhebliche finanzielle Probleme ergeben. Um dies zu verhindern und ein „Level Playing Field“ für die Versicherer zu schaffen, ist ein Risikoausgleichssystem mit klaren und für alle Versicherer identischen Kriterien unverzichtbar.

    Selbstbeteiligung
    Für alle Versicherten ab 18 Jahren gilt seit 2008 eine verpflichtete Selbstbeteiligung von 150 Euro pro Jahr. Daneben können die Versicherer auch eine weitergehende freiwillige Selbstbeteiligung anbieten: Sie kann von 100 bis 500 Euro pro Jahr variieren.

    Gesundheitszuschuss
    Mit der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes wird für alle Versicherten ein einheitliches Beitragssystem geschaffen. Die Beiträge bestehen wie gesagt aus einem einkommensabhängigen Teil, der von der Steuerbehörde eingezogen wird, und einem pauschalen Teil, der direkt an die Versicherer zu zahlen ist. Um sicherzustellen, dass durch die Krankenversicherung niemand finanziell überfordert wird, wird ein Gesundheitszuschuss eingeführt. Die Höhe dieses Zuschusses richtet sich nach dem Einkommen der Versicherten. Kompensiert wird damit der Teil der Pauschalbeiträge, der eine als zumutbar festgesetzte Grenze übersteigt. Damit Bürger auch wirklich die Angebote verschiedener Versicherer miteinander vergleichen, werden bei der Berechnung der Höhe des Gesundheitszuschusses nicht die tatsächlich gezahlten Versicherungsbeiträge zugrunde gelegt, sondern der durchschnittliche Betrag der Pauschalbeiträge auf dem Markt. Für die Auszahlung der Zuschüsse ist eine neue, der Steuerbehörde angegliederte Stelle zuständig. Die für einen Zuschuss infrage kommenden Bürger müssen jährlich einen Antrag stellen, in dem sie ihr eigenes Einkommen und das ihres Partners für das kommende Jahr schätzen. Auf dieser Grundlage erhalten sie dann jeden Monat (vom Staat) einen Zuschuss.

    Es ist jedem freigestellt, für die im Basis-Leistungspaket nicht enthaltenen Leistungen eine Zusatzversicherung abzuschließen.

    (Quelle: Wikipedia)

    Eine weitere Tatsache, die unter dem Strich zu erhöhten Ausgaben im Gesundheitsbereich führt, ist: In deutschen Krankenhäusern kommt es immer wieder zu Infektionen. Da sind beispielsweise die Niederländer schon viel weiter – und auch strenger.

    Dem berüchtigten Keim MRSA (multiresistenter Staphylokokkus aureus), der gegen Antibiotika resistent ist, wird in den Niederlanden mit konsequenten Maßnahmen zu Leibe gerückt. Will sich etwa ein Deutscher in einer niederländischen Klinik behandeln lassen, muss er sich zunächst auf MRSA testen lassen – das geschieht mit jedem Patienten. Und wird isoliert, bis klar ist, dass er nicht mit MRSA-Keimen verseucht ist.

    Ob es an diesen Vorsichtsmaßnahmen liegt oder nicht: Die Zahl der MRSA-Infektionen in den Niederlanden etwa im dreiprozentigen Bereich, in den skandinavischen Ländern liegt sie noch niedriger. In Deutschland liegt die Infektionsrate übrigens etwa achtmal höher als in den Niederlanden.

    Immer wieder wird von Experten als Grund für die niedrige Zahl an MRSA-Keimen in den Niederlanden aufgeführt, dass das Land nur in seltenen Fällen Antibiotika verschreibe. Und so sind sich einige Experten sicher, dass die vermehrte Anwendung von Antibiotika eben zu einer höheren Zahl von Krankenhausinfektionen führen kann. Gerade in Deutschland wird schnell – auch mal vom Hausarzt – ein Antibiotikum verschrieben. Und

    Das sagte etwa auch Dr. Alexander Friedrich von der Uniklinik Münster im Gespräch mit dem WDR. Er spricht sowohl von einem niedrigen Einsatz von Antibiotika als auch davon, dass Hygienemaßnahmen in dem Land nicht nur auf dem Papier existierten.

    (Quelle: rp-online.de)

    Ein weiterer Punkt der dringender Korrektur bedarf: Die Deutschen gehören zur internationalen Spitze, was die Ausgaben für Medikamente anbelangt.

    Ganze 3,4 Milliarden Euro Einsparpotential will der Arzneiverordnungsreport 2009 aufgedeckt haben. Wer den Taschenrechner bemüht, wird feststellen, dass der Deutsche statistisch sieben bis acht Arzneimittelverordnungen jährlich für durchschnittlich 44 Euro pro Verordnung und damit im Gegenwert von etwa 330 Euro jährlich entgegennimmt.

    Rechnet man den Konsum nicht verschreibungspflichtiger Medikamente hinzu, könnte man meinen, der Deutsche ernähre sich nicht nur von Brot allein, sondern auch von Tabletten im “Wert” von etwa 400 Euro jährlich. Ein Großteil dieser Medikamente wandert allerdings ungenutzt in die ohnehin schon prall gefüllten Medikamentenschränke der Deutschen Haushalte und gut ein Viertel anschließend in den Müll. Die Packungen waren nämlich wieder einmal viel zu groß, oder die Beschwerden dann doch schneller verflogen als gedacht.

    Allein dieses eine Viertel Sondermüll würde den Beitragszahlern ein jährliches Einsparungspotential von 6,6 Milliarden Euro bescheren. Sicherlich ein weiteres Viertel der Arzneimittelkosten ist den Folgen einer verfehlten Gesundheitspolitik geschuldet und dient nebenbei der Suche nach Unterhaltung und Ansprache. Wer einmal in den Vormittagsstunden die Wartezimmertüren der Ärzte einen Spaltbreit öffnet, wird sie sehen, die vorwiegend älteren Herrschaften, von Bewegungsmangel, Rauchen und Überernährung gezeichnet.

    In Deutschland seien 29,2 Milliarden Euro für Arzneimittel ausgegeben worden, womit Medikamente 18 % der 160 Milliarden Euro aus dem Gesundheitstopf der Krankenkassen ausmachten, heißt es. Dabei werden hier nur die Gesetzlichen Krankenkassen erwähnt. Denn auch die privaten Krankenkassen und privaten Zusatzversicherungen, die Berufsgenossenschaften, Beihilfestellen, die Rentenversicherung (Reha) und Selbstzahler geben Geld für Arzneimittel aus.

    Außerdem gehen 33 % der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Krankenhausbehandlung drauf, und dort werden davon bekanntlich auch Medikamente bezahlt. Es wird geschätzt, dass in Deutschland etwa 700 Euro pro Kopf und Jahr für Arzneimittel ausgegeben werden. Ein Rekordwert im internationalen Vergleich. Und das, obwohl die Deutschen weder kränker als die Menschen in anderen Industrieländern sind, noch dadurch gesünder gemacht werden als andere.

    (Quelle: sueddeutsche.de)

  6. Marcel H. Costin, 25. März 2011 um 00:49 Uhr

    @ Thomas S.
    >>”Warum gibt es nicht eine einzige gesetzliche Krankenkasse (Deutsche Krankenkasse Bund?) analog der gesetzlichen Rentenversicherung?”<<

    .

    Die DVAG arbeitet immerhin mit nur einer einzigen gesetzlichen und einer einzigen privaten Krankenkasse zusammen. Und auch sonst nur mit nur "einer einzigen" Gesellschaft je Sparte, oder zumindest wenigen.

    Schön, dass wenigstens Sie die Konzentration auf einige Wenige als wirtschaftlich sinnvoll erkannt haben. 😉 So gigantisch viel Unterschied tut sich ohnehin nicht auf, hauptsache vernünftig abgesichert.

    Mit besten Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion
    Düsseldorf / Köln
    0177/7616059

  7. Thomas S., 25. März 2011 um 09:18 Uhr

    @ Marcel H. Costin

    Offensichtlich haben Sie mein Statement falsch verstanden. Im privaten Versicherungssektor stehe ich der Konzentration auf wenige oder gar eine Gesellschaft sehr skeptisch, wenn nicht sogar ablehnend, gegenüber. Ich selber lasse mich von einem Makler beraten und betreuen und weiß um dessen Vorteile gegenüber einem Vermittler aus der Ausschließlichkeit.

    Was ich im Bezug auf die GKV meinte ist folgendes: Mit Einführung des Gesundheitsfonds wurden die Beiträge aller Krankenkasse angeglichen bzw. vereinheitlich. D. h. ein entscheidendes Unterscheidungskriterium im Bereich der GKV ist weggefallen.

    Wenn es also nur noch einen Beitragssatz gibt und die Leistungen der GKV zu über 95 % ohnehin gesetzlich festgeschrieben sind, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen alle Kassen in eine einzige gesetzliche Krankenkasse (Deutsche Krankenkasse Bund?) zu überführen.

    Wettbewerb ist m. E. im GKV-Bereich ohnehin nur bedingt gegeben. Insofern sehe ich die Monopolisierung in diesem Bereich nicht unbedingt kritisch, zumal sich Verwaltungskosten und Vorstandsgehälter einsparen lassen, so dass man die eingesparten Gelder anderweitig sinnvoller einsetzen kann.

  8. Wolfgang Reinhardt, 25. März 2011 um 10:53 Uhr

    Herr S.,

    warten Sie mal ab. Der Wettbewerb wird schon bald explodieren, und zwar über die Zusatzbeiträge. Die Politik hat diese quasi freigegeben.