Wo bleibt der Verband?

22. Januar 2011 | 570 mal gelesen

Viel wird derzeit über die Lebensversicherung geschrieben, meist nur Negatives.

Dabei wird oftmals ausgeblendet, dass gerade mit den Policen unseres Premiumpartners AM Leben immer noch eine Überschussbeteiligung von 4,2 Prozent erreicht wird. Wo sonst gibt es das – mit vergleichbarer Sicherheit. Und ebenso wird vergessen, dass nur die private Rentenversicherung das biometrische Risiko eines hohen Lebensalters adäquat absichern kann.

Zu was führt diese unausgewogene, teils falsche, in jedem Falle verkürzte Darstellung: Angesichts der Fülle solcher Negativmeldungen natürlich zu einer Verunsicherung der Bürger, die darin mündet, dass viele Altersversorgung mit dem Sparbuch betreiben (!!). Und ebenso viele stellen aufgrund dieser Verunsicherung bestehende Altersversorgungsverträge in Frage, kündigen diese und geben das Geld, das eigentlich im Alter dringend benötigt wird, aus.

Es ist eine der aktuell wichtigsten Aufgaben der Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung, im Rahmen der tagtäglich vielen tausend Beratungsgespräche etwas gegen die Verunsicherung und die daraus resultierenden Folgen zu tun. Durch Aufklärung und Beratung.

Fragt man sich: Wo bleibt der Verband der Versicherer, dessen Aufgabe es eigentlich wäre, gerade jetzt für die Vorzüge der Produkte seiner Mitglieder zu werben. Und wo bleibt die Politik, die zur Verhinderung von Altersarmut eine Riester- und eine Rürup-Rente ins Leben gerufen hat und diese mit Milliardenaufwand fördert, um so die Bürger zum Abschluss privater Rentenversicherungen zu motivieren, nun aber taten- bzw. sprachlos zulässt, dass die staatlich geförderten Produkte in Mißkredit gebracht werden?

Schade, dass so wenig geschieht, um Erreichtes zu erhalten.