Das Online-Offline-Paradoxon

5. Januar 2011 | 611 mal gelesen

Noch vor 5 Jahren sagten einige “Wahrsager” dem Internet als eigenständigem Vertriebskanal der Finanzbranche eine goldene Zukunft voraus.

Richtig ist: Das Internet-Banking ist für breite Bevölkerungskreise bereits Standard. Kein Wunder, haben sich doch Sparkassen und Banken jahrelang größte Mühe damit gemacht, die Kunden aus den Filialen zu “verbannen”, um so Kosten zu sparen.

Hingegen hat eine aktuelle Studie der GfK Panel Services ergeben, dass nur sehr wenige Kunden bei Finanzprodukten direkt im Internet abschließen. Im Versicherungsbereich findet dies in kleinerem nennenswerten Umfang allenfalls in der Auslandsreisekrankenversicherung und in der Autoversicherung statt.

Der “Normalfall”, so die Studie ist ein ganz anderer: Rund 90 Prozent der Befragten mit Internetanschluss ziehen bei Informationssuche und Abschluss eines Vertrages die persönliche Beratung vor.

Recht häufig (40%) gibt es aber inzwischen den Fall, dass Kunden zunächst im Internet recherchieren und danach den Weg zum Berater wählen. Von der “Online-Recherche” also zur “Offline-Beratung”.

Damit zeigt sich letztendlich, dass Bedarf und Produkte rund um die Themen Finanzen und Vorsorge für “Otto-Normal-Verbraucher” einfach zu komplex sind, um damit im Internet alleine klar zu kommen. Angesichts der Individualität des Bedarfs, des Produktwettbewerbs am Markt und der Flut immer wieder neuer gesetzlicher Regelungen ist nicht damit zu rechnen, dass sich dies ändert.

Beste Berufschancen damit für Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung. Denn die sind mit ihrer exzellenten fachlichen Qualifikation und mit ihrer Allfinanzkonzeption für Information und Beratung bestens gerüstet.


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