4,2 Prozent

17. Dezember 2010 | 954 mal gelesen

Sehr viele deutsche Lebensversicherer – darunter selbst die Allianz Leben – werden im Jahr 2011 die Überschussbeteiligung absenken (müssen). Sie zollen damit dem niedrigen Zinsniveau Tribut, das – ausgelöst durch die Krise der Banken – seit Jahren anhält. Dieses führt dazu, dass über die zwangsläufigen Neuanlagen der Anteil niedrig verzinster Papiere im Kapitalanlageportfolio der Versicherer immer größer wird.

Im gewichteten Durchschnitt wird die Überschussbeteiligung im Jahr 2011 dennoch immerhin 4,11 Prozent ausmachen. Mit Blick auf andere Anlageformen mit vergleichbarer Sicherheit eine Spitzenrendite, auch wenn das die Medien nicht wahrhaben wollen.

Besonders erfreulich: Unser Premiumpartner, die AachenMünchener Leben, gehört zu den wenigen großen und besonders sicheren Lebensversicherern, die 2011 ihre Überschussbeteiligung nicht absenken werden und mit 4,2 Prozent sogar noch über dem Durchschnitt liegen.

Eine wirklich erfreuliche “Weihnachtsbotschaft” für die Kunden der Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung. 🙂


Kommentare für diesen Artikel (9)

  1. Steffen H., 17. Dezember 2010 um 10:26 Uhr

    Ich persönlich bin kein Fachmann, aber interessiere mich für die Thematik und halte die “klassische” Lebens- und Rentenversicherung für tot.

    Unlängst hatte ich einen Artikel unter http://www.ftd.de gelesen, wo der Vorstandsvorsitzende der der Ergo-Gruppe äußerte, dass der Garantiezins auf 2 Prozent herbagesetzt werden sollte und das die Unternehmen und Kunden, damit durchhaus gut leben können.

    Ich habe konservativ ein Sparkonto bei der Deutschen Bank, wo ich mein Erspartes liegen habe, auf welches ich flexibel zurück greifen kann. Die Zinsen sind nicht die Welle, aber immer noch besser als unter dem Kopfkissen.

    Aber mit Verlaub – 2 Prozent Garantiezins über (in meinem Fall) 30 Jahren Laufzeit bei der Altersvorsorge finde ich eindeutig zu wenig. Ob sich die Zinsen in den kommenden Jahren soweit wieder erholen, damit die Überschüsse stimmen, mag ich bezweifeln.

    Aus diesem Grund habe ich mich von vornherin für die DWS-Riester-Rente-Premium als Fondssparplan entschieden. Das Risiko ist zwar höher, aber ich gehe mal davon aus, dass sich die Aktienmärkte in den kommenden Jahrzehnten besser entwickeln werden, als gedacht.

    Der EURO ist tot und was in den kommenden Jahren mit den Staatsanleihen passieren wird, in welche viele Lebensversicherer investieren, steht auch in den Sternen. Irgendwann sind auch da die Anlagen der guten Jahre am auslaufen. Und dann?

  2. , 17. Dezember 2010 um 10:55 Uhr

    @ Steffen H.

    … und deshalb raten unsere Vermögensberater ihren Kunden in rund 80 Prozent aller Fälle zu einer fondsgebundenen Lebens- oder Rentenversicherung, die den von Ihnen skizzierten Negativszenarien nicht ausgesetzt sind. Im Übrigen muss ja nicht alles richtig sein, was der Vorstandsvorsitzende der ERGO sagt. 🙂

  3. Wolfgang, 17. Dezember 2010 um 11:46 Uhr

    @ Herr Lach
    informieren Sie doch auch die Blogleser, dass es Riester-Renten Anbieter gibt, die nachweislich nicht in Streubombenhersteller investieren. Gesellschaften wie DWS, Union Investment, die AachenMünchener z.b. investieren nachwesislich nicht. Das sidn zukunftsweisende Argumente, die nicht angreifbar sind und somit kein Reizthema ist

  4. AS-Club'er, 17. Dezember 2010 um 15:05 Uhr

    @ Wolfgang

    Auch auf die Gefahr hin, dass Dr. Lach meinen Beitrag sperrt, möchte ich Sie doch darum bitten, Ihre Sätze entsprrechend korrekt auszuformulieren.
    Für einen Leser, der Ihre Gedanken nicht hat, ist nicht eindeutlig erkennbar, was Sie den eigentlich sagen wollen. Und dies führte hier bereits zu mehr Verwirrung als notwendig.

    Deshalb einfach die Klarstellung: Die von der DVAG vermittelten riestergeförderten Verträge gehören zu den Riesterverträgen, “die direkte Anlagen in Hersteller von Streumunitionen ausschließen und das nachweislich schriftlich fixiert haben”

    Quelle: http://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Streubomben-in-Riester-Vertraegen-Fuer-die-meisten-Anbieter-spielt-Ethik-keine-Rolle-4182697-4182699/

  5. wolfgang, 17. Dezember 2010 um 17:25 Uhr

    @ AS-Club`er
    danke für die Richtigstellung. Der Gedanke war hier der gleiche

  6. Harald, 18. Dezember 2010 um 09:57 Uhr

    Streubomben hin , Streubomben her, wer garantiert denn dass die angebotenen Fonds und Fondsgebundenen Leben- oder Rentenversicherungen nicht zur Bombe für den Versicherungsnehmer werden.
    Garantierte Rentenfaktoren mit Treuhänderklausel garantieren im Endeffekt gar nichts.
    Hybrid und Höchststand Absicherung verbrennen die Beiträge und garantieren letztendlich nur das eingezahlte Kapital, ohne Garantieverzinsung egal wie hoch.
    In vielen Policen liest man übrigens dass wenn sich die “gewählten ? ” Fonds gen 0 entwickeln der vertrag einfach erlischt.
    Zu den Riesterfondssparplänen muss man einfach mal erklärt bekommen wie sie funktionieren sollen, und wird dann feststellen dass egal wie gut die enthaltenen Fons sich entwickeln werden, am Schluß die Kosten und das System die Rente auf die eingezahlten Beiträge beschränken wird.

  7. Michael, 20. Dezember 2010 um 13:44 Uhr

    Selbst Besitzer mehrer AM Produkte u.a. zweier Fondspolicen, frage mich wo Ihre Quelle liegt?

    Ich habe mich aktuell mal umgeschaut und finde unter dem Finsinger-Rating (Quelle: WiWo: http://www.wiwo.de/finanzen/finanzen-tabellen/lebensversicherungen.html) die Allianz mit einer Rendite von 4,7% auf den vorderen Plätzen. Die AM liebt mit Ihren 4,3% sogar 0,2% unter dem Benchmark und findet sich so auch ehr im unteren Drittel wieder.

    Das es sich bei dem genannten Finsinger-Rating um zahlen aus dem Jahr 12/2009 handelt, würde ich mich freuen wenn Sie hier auch einmal die Quelle für Ihre genannten Zahlen benennen würden.

    MfG

  8. M. S., 22. Dezember 2010 um 10:23 Uhr

    @ Michael

    Sie werfen da eine interessante Frage auf, allerdings sollten Sie sich zuerst folgende Fragen stellen:

    – Welche Auswrikung hat der in der Tabelle ausgewiessenen “Realistischer Zins auf Kapitalanlagen” auf Ihre beiden Fondspolicen

    – Welche Auswirkung hat der “Realistischer Zins auf Kapitalanlagen” auf Ihre andere (welche?) AM-Produkte? Dazu sollten Sie diese benennen.

    Die Tabelle ist sortiert nach “Kapitalverzinsung des Versicherers in der Zukunft unter realistischen Annahmen nach einem mathematischen Modell”

    – Wie sieht dieses Modell aus? Welche Annahmen sind dabei getroffen? Und vorallem: Welches Zahlenmaterial liegt zugrunde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Gesellschaften Einblick in ihre Bücher geben haben.

    Und wieso taucht in der Tabelle, welche in die Zukunft blickt, eine KarstadtQuelle Versicherungs auf, die seit längerem Ergo DIrekt heisst…. ?

  9. Michael, 24. Dezember 2010 um 14:25 Uhr

    Schade, dachte es würde Ihrerseits die Quelle offengelegt, stattdessen wird eine alternative Studie in Frage gestellt.

    Im Übrigen, wie ich auch geschrieben haben handelte es sich dabei um eine Tabelle aus dem Jahr 2009 und nicht aus der Zukunft. Leider gibt es im meinen vorherigen Post ein Fehler bei der URL, hier nun der passende Link: http://www.wiwo.de/finanzen/finanzen-tabellen/lebensversicherungen.html