Geburtenrate sinkt weiter

20. November 2010 | 974 mal gelesen

Durchschnittlich 2,54 Kinder je Frau in Deutschland – leider eine historische Zahl aus dem Jahr 1964.

Heute sind es gerade noch 1,36 Kinder, also fast nur noch die Hälfte, so das statistische Bundesamt in einer gerade veröffentlichten Auswertung.

Immer weniger Kinder, immer höhere Lebenserwartung – das sind die beiden zentralen Bestimmungsfaktoren für die demographische Entwicklung unseres Landes.

Es sind aber genauso entscheidende Einflussgrößen auf die gesetzliche Sozialversicherung. Und deren Probleme verschärfen sich durch die stetig abnehmende Geburtenrate weiter. Denn je weniger Kinder heute auf die Welt kommen, desto weniger Beitragszahler wird es geben, wenn diese Kinder ins Berufsleben einreten.

Bei einem gleichzeitig immer größeren Anteil älterer Menschen, die den “Löwenanteil” der Leistungen aus der Sozialversicherung vereinnahmen, wieder einmal der statistische Nachweis darüber, dass die Bürger nicht mehr darauf vertrauen dürfen, “von Staats wegen” bei Krankheit oder im Alter ausreichend versorgt zu werden.

Da hilft nur eins: Frühzeitig und ausreichend privat vorsorgen.


Kommentare für diesen Artikel (3)

  1. Michael Miedl, 21. November 2010 um 12:27 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    Diese Geburtenrate wundert mich nicht, ist doch unser Land noch immer nicht in der Lage, den Familien ausreichend Platz in KITA’s zu bieten und diese finanziell zu fördern.
    In unserem kleinen Ort mit 3500 Einwohnern wurden in den vergangenen Jahren gerade mal 23 Kinder pro Jahr geboren.
    Gerade deshalb ist immer mehr privates Engagement notwendig.
    Am Mittwoch, den 24.11 um 18.00 Uhr habe ich einen Pressetermin in meinem
    Buero, bei dem ich 15000,- Euro “Babygeld fuer Schoenwald” zur
    Verfuegung stelle nach dem Motto: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

    Viele Gruesse aus Schoenwald in Oberfranken

    Michael Miedl

  2. Thomas Lange, 22. November 2010 um 10:35 Uhr

    15.000 EUR aus der eigenen Tasche oder als “Riester-Förderung”?

  3. Michael Miedl, 22. November 2010 um 12:47 Uhr

    @Thomas Lange

    ……..aus eigener Tasche!

    Gruß, Michael Miedl.