Lebenserwartung steigt weiter

12. November 2010 | 1.185 mal gelesen

Gute Nachrichten vom Statistischen Bundesamt: Die Auswertung der Jahre 2007 bis 2009 hat ergeben, dass (im Vergleich zu 2001) neugeborene Mädchen in Deutschland damit rechnen dürfen, 82,53 (81,07) Jahre alt zu werden. Bei Jungs liegt der Wert bei 77,33 (75,11) Jahren.

Erneut also ein signifikanter Anstieg der Lebenserwartung. Grund zur Freude? Ja natürlich.

Doch die Sache hat eine Kehrseite: Wenn die Menschen älter werden, verlängert sich die Rentenbezugszeit. Eine erneute Herausforderung für die gesetzliche Rentenversicherung, genauso wie für die private, die schnellstmöglich im Neugeschäft die der Prämienkalkulation zugrunde liegenden Sterbetafeln – mit entsprechenden Prämienerhöhungen – anpassen muss, um Nachreservierungen zu vermeiden. Für den Bestand werden diese ohnehin notwendig sein.

Ebenso betroffen ist die Krankenversicherung. Denn es ist nachgewiesen, dass die höchsten Krankheitskosten im Schnitt in den letzten Lebensjahren entstehen. Verlängert sich dieser Zeitabschnitt, wird dies die Gesamtkosten in der gesetzlichen wie in der privaten Krankenversicherung weiter erhöhen.

Für den Bürger wird dies in jedem Falle bedeuten: Der Umfang privater Vorsorge für das Alter – in den Bereichen Gesundheit und Unterhalt – muss erhöht werden. Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung zeigen Wege auf.


Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. Gabriele Pretzlaff-Fischer, 8. Dezember 2010 um 23:32 Uhr

    Die zu geringe Absicherung vieler Bundesbürger und die oft unzureichende Aufklärung, ist für mich täglich die Motivation immer mehr Menschen ordentlich und seriös zu beraten. Ganz wichtig ist für mich, dass mein Beruf.dadurch noch wertvoller wird und jKrisen sicher ist.

    Es rendiert sich einmal mehr das Berufsbild ” vermögensbetrater” näher zu betrachten.

    Ich bilde aktuell 4 neue Vermogensberater aus, die im Jahr 2011 ganz sicher diesem riesigen Beratungsbedarf hauptberuflich zur Verfügung stehen