Orientierungslos

17. Oktober 2010 | 1.064 mal gelesen

Mag sein, dass der eine oder andere wirtschaftlich nicht in der Lage ist, zu sparen oder für das Alter vorzusorgen.

Für die deutliche Mehrheit der Bevölkerung trifft dies nicht zu, dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie.

Danach hat sich die so genannte Sparquote, also der Anteil der Ersparnisse am verfügbaren Einkommen, im Jahr 2009 nochmals erhöht und liegt nun bei 11,3 Prozent.

Das angesammelte Geldvermögen liegt inzwischen bei knapp 116.000 Euro je Haushalt (Durchschnitt).

Interessant ist, wohin die Ersparnisse im Jahr 2009 geflossen sind:

149 Mrd. Euro in Sichtguthaben (z.B. Sparbücher)
29,2 Mrd. Euro in Investmentfonds
63,3 Mrd. Euro in Versicherungen

Begründet wird dieses Verhalten in der Studie mit dem starken Rückgang der Zinsen.

Das kann nicht sein! Denn gerade für Sichteinlagen, die Anlageform mit dem mit Abstand größten Zufluss, werden aktuell extrem niedrige Zinsen vergütet, oftmals unter einem Prozent p.a. Die Nettoverzinsung bei privaten Lebens- und Rentenversicherungen liegt hingegen aktuell bei über 4 Prozent. Und der DAX steuert gerade auf seinen Jahreshöchststand zu.

Insoweit sind es die Banken, die in großem Stil von dieser Entwicklung profitieren, da für sie Sichteinlagen mit Minimalverzinsung im Regelfall hochprofitabel sind.

Der überwiegende Grund für dieses Verhalten der Bürger ist also nicht der niedrige Zins. Vielmehr ist es wohl eine Mischung aus Verunsicherung und drastisch gestiegener Risikoscheu, die die Bürger zu einem derart defensiven und vorsichtigen Sparverhalten – unter Inkaufnahme negativer Renditen – veranlasst.

Anlass genug für uns als DVAG Deutsche Vermögensberatung, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, um über weit attraktivere Anlageformen zu informieren. Und die gibt es mit Blick auf das Sparbuch der Banken allemal – rentierlich, liquidiätsnah und natürlich auch: Sicher!


Kommentare für diesen Artikel (3)

  1. Jens Reimann, 18. Oktober 2010 um 07:59 Uhr

    Ganz meiner Meinung ! Gerade wenn man das Sparbuch im Verhältniss zur Inflation betrachtet, stellt man fest das es sich hierbei um “moderne Geldverbrennung” handelt.
    Deshalb ist es schön zu wissen, dass es sichere und flexible Anlageformen gibt die sogar deutliche Gewinne erziehlen können.

    Für Fragen stehe ich und mein Team gerne bereit. 🙂

    Liebe Grüße aus der Region Hannover

  2. Jürgen Z., 18. Oktober 2010 um 14:44 Uhr

    Hallo,

    beim meiner eigenen Beratung vor ca. 17 Jahren fragte mich mein damaliger

    Berater : “Wissen Sie warum das Sparbuch Sparbuch heißt ? ”

    >> Weil man es sich sparen kann ! <<

    Damals wie heute topaktuell .

    Zwinkernde Grüße,

    Jürgen Z.

  3. Wolfgang, 19. Oktober 2010 um 09:18 Uhr

    Sehr wohl gibt es besser verzinsliche Liquide Anlageprodukte. Dei Direktbanken umgarnen nur so mit ihren Sparanlagen mit jederzeitiger Verfügung. z.B. 1,65 % p.a. dabei kann man bei jeder Bank ( ausser Genossenschaftsbanken ) Geld bei den Automaten abheben.

    Jens Reimann, 18. Oktober 2010 um 07:59
    Ganz meiner Meinung ! Gerade wenn man das Sparbuch im Verhältniss zur Inflation betrachtet, stellt man fest das es sich hierbei um “moderne Geldverbrennung” handelt.
    Deshalb ist es schön zu wissen, dass es sichere und flexible Anlageformen gibt die sogar deutliche Gewinne erziehlen können.

    Welche flexible Analgeformen meinen Sie, Herr Reimann ?