DVAG-Umfrage zur Honorarberatung

29. September 2010 | 1.243 mal gelesen

Jetzt wollten wir es selber einmal wissen und haben deshalb das namhafte Marktforschungsinstitut USUMA beauftragt, 1.000 Menschen in Deutschland zu deren Meinung zur Honorarberatung zu befragen.

Zwei Drittel haben sich dabei klar und deutlich für das provisionsbasierte Beratungsmodell ausgesprochen.

Aber auch in andere Branchen haben wir “hineingehört”: So z.B. in die Automobilbranche. Gerade einmal 10 Prozent der Befragten wären bereit, einen unabhängigen Berater mit 500 Euro zu vergüten, wenn es um die Auswahl eines neuen Autos geht (zugegeben: von Autos verstehen die meisten mehr, als z.B. von den verschiedenen Möglichkeiten, fürs Alter vorzusorgen oder Geld anzulegen).

Ein letztes Ergebnis: Nur jeder zehnte der Befragten wäre bereit, alle zwei Jahre oder öfter einen Honorarberater zu konsultieren, um die eigenen Finanzen überprüfen zu lassen.

Zusammenfassend: Die Menschen wissen offensichtlich in der Breite sehr wohl die Vorteile des provisionsbasierten Beratungsmodells zu schätzen. Nichts anderes hatten wir erwartet. Denn bei unseren tagtäglich tausenden von Beratungsgesprächen stellt sich die Vergütungsfrage gar nicht. Der Kunde weiß, dass er zusammen mit dem Produkt auch die Beratung bezahlt. Und er weiß ebenso, dass eine gute Dienstleistung ihren Preis hat und ihr Geld wert ist.

So wird am Ende jeder das wählen, was ihm gefällt: Beratung gegen Honorar – oder wie bisher: Vergütung der Beratung über das Produkt, wenn der Vertrag zustande kommt.


Kommentare für diesen Artikel (4)

  1. MAK, 29. September 2010 um 16:33 Uhr

    Sehr geehrter Dr. Lach,

    es stellt sich nur die Frage, ob Vertreter “beraten” oder “verkaufen”…

    In mehreren Gerichtsurteilen, wie z.B. diesem hier http://www.juraforum.de/urteile/olg-celle/olg-celle-urteil-vom-07-02-2008-az-8-u-18907 wird von Seiten des Gesetzgebers bestätigt, dass Vertreter keiner Pflicht zur Beratung unterliegen und der Kunde somit nach dem Grundsatz handelt “Gekauft wie gesehen” – insofern ist der in Ihrer Studie gezogene Vergleich zu der Automobilbranche auch bzgl. DVAG durchaus richtig! 😉

    Viele Grüße
    MAK

  2. , 29. September 2010 um 20:03 Uhr

    @ MAK
    … Und sie beraten doch, immer und auf bestem Niveau. Ich empfehle die Lektüre des Abschlussberichtes zu unserem Servicerating mit der Bestnote ‘exzellent’

  3. Jörg Renner, 29. September 2010 um 21:22 Uhr

    @MAK,
    ich denke, wir machen beides, also zu erst beraten und dann verkaufen.
    Nur der, der gut beraten wurde und somit auch verstanden hat, was er durch einen Kauf erwirbt, wird diesen Kauf dann auch tätigen.
    Dies hat ja auch zum großen Teil etwas mit Vertrauen zu tun!

    Wenn ICH privat z.B. einen neuen Fernseher kaufen möchte, sehe ich mich schon mal im Internet um.
    Dies dient mir lediglich dafür, um mir einen Überblick zu verschaffen.
    Letztendlich gehe ich in den Fachhandel und lasse mich dort beraten.
    Wenn ich dann dieses Produkt dort kaufe, weiß ich auch genau, wohin ich mich wenden muß, falls mal etwas nicht in Ordnung ist.
    Das ich dafür auch beim Kauf einen etwas höheren Preis bezahle, ist mir voll bewußt und auch wert!

    Die sogenannte ” Geiz ist geil ” Mentalität bringt doch gar nichts.

  4. MAK, 4. Oktober 2010 um 14:32 Uhr

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