Erfreulich!

21. September 2010 | 1.195 mal gelesen

Ein aktueller Referentenentwurf aus dem Gesundheitsministerium beinhaltet weitere erfreuliche Nachrichten für GKV-Versicherte. Zum 1. Januar 2011 sollen die Einschränkungen zu einem Wechsel von der GKV in die PKV, die 2007 von der damaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) eingeführt wurden, rückgängig gemacht werden.

Der Wechsel in die PKV ist demnach bereits dann wieder möglich, wenn das Einkommen eines Arbeitnehmers die Versicherungspflichtgrenze nicht mehr wie bisher drei Jahre, sondern dann nur noch ein Jahr lang überschreitet.

Viele Arbeitnehmer und auch Berufseinsteiger mit einem Gehalt über der Pflichtgrenze können sich darauf freuen, nun wieder schneller in die PKV wechseln zu können.

Die Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung sind hierbei erste Adresse.

Denn unser Premiumpartner Central Krankenversicherung bietet gerade in der Vollversicherung mit dem Tarifkonzept central.vario Top-Versicherungsschutz. Unser Partner Central wurde zuletzt als “Beste Krankenversicherung Deutschlands” vom Wirtschaftsmagazin FOCUS Money ausgezeichnet.



Kommentare für diesen Artikel (25)

  1. Jürgen Z., 22. September 2010 um 08:30 Uhr

    “Das ist das Ende des solidarischen Gesundheitssystems”

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,718716,00.html

    Freundliche Grüße,

    Jürgen Z.

  2. Thomas S., 23. September 2010 um 20:53 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Lach,

    Sie schreiben: “Die Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung sind hierbei erste Adresse. Denn unser Premiumpartner Central Krankenversicherung bietet gerade in der Vollversicherung mit dem Tarifkonzept central.vario Top-Versicherungsschutz. Unser Partner Central wurde zuletzt als “Beste Krankenversicherung Deutschlands” vom Wirtschaftsmagazin FOCUS Money ausgezeichnet.”

    Zunächst einmal, jeder Mensch ist anders, die Bedürfnisse auch. Daher kann es den besten Tarif oder die beste Krankenversicherung nicht geben. Mit einem entsprechenden Experten sollte der Kunden den für sich passenden Tarif finden. Dazu müssen zunächst jedoch die Kundenanforderungen und
    -wünsche geklärt werden.

    Und genau da ist der Vermögensberater eben nicht erste Adresse. Vielmehr sollte sich der Kunde an einen kompetenten und unabhängigen Versicherungsmakler wenden.

    Wo man seine private Krankenversicherung abschließt bleibt schlussendlich immer dem Versicherungsnehmer überlassen, doch der Abschluss bei einem Makler hat gegenüber dem Versicherungsvertreter (und als solcher zählt auch der Vermögensberater), der nur für einen Versicherer tätig ist, Vorteile und dies auch bei der Haftung

    Der grundsätzliche Unterschied:
    Der Versicherungsvertreter hat nur die Möglichkeit die private Krankenversicherung seines Versicherers anzubieten während der Makler eine Marktübersicht mit den meisten privaten Krankenversicherer bietet und daher auch in der Regel für den Kunden eine gute und auch passende Krankenversicherung finden kann.

    Unterschied bei der Beraterhaftung:
    Dass es zwischen Makler und Ausschließlichkeitsvertreter auch Unterschiede in der Beraterhaftung gibt zeigt ein Urteil vom 07.02.2008 (Az.: 8 U 189/07) des Oberlandesgerichtes Celle auf. Ein Mann hat bei einem Versicherungsvertreter eine private Krankenversicherung abgeschlossen. Es war dem Kunden bekannt das der Versicherungsvertreter ausschließlich nur für ein Versicherungsunternehmen tätig war. Der Kunde hat selbst von sich aus eine Vergleichsrechnung über die Beiträge zwischen der GKV und der PKV erstellt aber dabei nicht an später gedacht. Denn als seine Frau, die gesetzlich versichert war, dass zweite Mal schwanger wurde musste die Frau sich auch privat versichern, da sie nicht mehr arbeiten wollte. Durch den Beitrag für die Frau in der PKV wurde es richtig teuer und da der Kunde der Ansicht war dass ihn der Versicherungsvertreter auf diese Besonderheit hätte hinweisen müssen verklagte er den Vermittler und das Versicherungsunternehmen. Das OLG lehnt seine Klage ab und sieht keine Verletzung der Beratungspflicht. Kurz erklärt ist weder der Versicherungsvertreter noch der Versicherer haftbar zu machen, da beide dem Kunden gegenüber keine Beratung schulden ob der Wechsel in die PKV von der GKV wirtschaftlich sinnvoll und sachgerecht ist oder nicht. Der Versicherungsvertreter ist auch nicht verpflichtet dazu den Kunden über die Vor- oder Nachteile bei einem Wechsel aufzuklären, wenn dieser nicht nachfragt. Nur wenn im Einzelfall ein besonderes Auskunfts- oder Beratungsbedürfnis erkennbar ist oder wenn der Versicherungsvertreter konkrete Vergleichsberechnungen über die Kosten in der GKV und PKV angefertigt hat, sieht es anders aus. Dieses Urteil ist sicherlich nicht für jeden nachvollziehbar und schützt den Ausschließlichkeitsvertrieb vor einer Falschberatung. Wer sich für eine PKV interessiert sollte deshalb auch den Makler bevorzugen, denn da besteht wohl eine umfassendere Beraterhaftung und schützt im Endeffekt den Kunden. Zumal der Makler so oder so geeigneter ist einem Interessenten die richtige Krankenversicherung anzubieten. In der Regel hat er auch mehr Kenntnisse über den Background des Versicherungsunternehmen, was für die Beiträge im Alter nicht unwichtig ist.

    FAZIT: 1:0 für den Versicherungsmakler

  3. Eugen Schmidt, 24. September 2010 um 08:00 Uhr

    Hallo Thomas S.,

    Sie beschreiben für mich ein sogenanntes “Traumszenario”. Oft wurde hier schon über den Vergleich Makler, Vertreter und Vermögensberater geredet und immer kamen wir zu dem Entschluss es gibt keinen goldenen Weg, jeder ehrlich arbeitende Makler, Vertreter und Vermögensberater kann(!) seinem Kunden seinen Wunsch erfüllen, im besonderen auch die Vermögensberater der DVAG, denn oft ist es nicht wichtig 100 Gesellschaften an der Hand zu haben, oft reicht bereits eine, die so flexibel ist wie 100 und das ist mit der Central gegeben. Der Kunde kann sich selbst aussuchen, ob er einen Top Schutz möchte, oder auch nur eine Grundabsicherung.

    Dabei wird es dem Kunden egal sein, ob er 2€ mehr im Monat bezahlt oder 2 € weniger, ihm ist wichtig stets die Leistung zu bekommen, die ihm versprochen wird und das auch ins hohe Alter hinaus.

    Fazit: Tor nicht anerkannt, also 0:0 🙂

  4. Andreas Brauer, 24. September 2010 um 08:03 Uhr

    @ Thomas S.

    Dem ist nichts hinzuzufügen, zumal ein Versicherungsmakler ebenfalls die Central anbieten kann!

  5. Tobias Bartelt, 24. September 2010 um 09:56 Uhr

    @ Thomas S.

    So wie sie die Sachlage erläutern, ist es wohl so, das der Versicherungsmakler aus mehreren Tarifen für den Kunden den geeigneten auswählen kann/soll/muss.

    Die DVAG hat, zumindest soweit mir bekannt, als einziger Vertrieb die Tarife der GP Reihe UND einen Wunschzettel mit dessen Hilfe der Kunde sich eine Krankenvoll- oder Krankenzusatzversicherung selbst zusammenstellen kann/soll/muss/darf.

    Mein persönliches Fazit: 1:0 für Vermögensberater

    MfG

    Tobias Bartelt

  6. Andrea, 24. September 2010 um 10:11 Uhr

    @ Thomas S. und Andreas Brauer,

    Sie scheinen sich sehr gut auszukennen im Bereich KV und erst recht mit der Central. Dann wissen sie sicherlich das die Central Tarife hat, welche die Makler sehr gern hätten aber nicht bekommen !
    Das führte in einzelnen Fällen bereits dazu das einige Makler dann sagten:
    Wenn ich diese Tarife nicht bekomme dann biete ich die Central gar nicht mehr an. SEHR KUNDENBEZOGEN !!!
    Dann gehe ich jede Wette ein das viele Makler seinem Kunden nie sagen würden das sie diesen Tarif nicht anbieten können, aber genau dieser Tarif für den Kunden der geeignetste ist, und der Kunde sich dann an einen Vermögensberater wenden soll. (Weil Tarif in dieser Form ein Exclusiv – Tarif)
    Verstößt ja gegen das Berufsverständnis des Maklers ansich, alles anbieten zu können.
    Es gibt aber auch einige (wenige) Makler die genau das praktizieren.
    Schlussendlich komme ich eigentlich immer wieder zu dem Schluss das der Kunde DEN besten Vertriebsweg (Makler, Versicherungsvertrter oder Vermögensberater) für sich wählt und selbst entscheidet wohin er geht.
    Abschließend möchte ich noch sagen das wir uns doch alle sehr davor hüten sollten dem Anderen andauernd die Kompetenz abzusprechen !!!

    Viele Grüße Andrea

  7. Michael Miedl, 24. September 2010 um 10:28 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    es mag schon verlockend sein, als Makler mehrere Gesellschaften anbieten zu können. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass der Kunde hier letztendlich max. 2-3 Angebote bekommt und sich darunter auch immer die Central befindet. Unterstelle ich den Maklern, dass sie nur das “Beste” anbieten, dann ist die Central nicht mal soooo schlecht.
    Wie die Central und alle anderen Gesellschaften die Herausforderungen der Zukunft meistert, bleibt abzuwarten. Die Beitragssteigerungen der PKV´s wird sicher nicht geringer werden.

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl

  8. Christian Loose, 24. September 2010 um 11:16 Uhr

    Erstmal: Ich stimme Eugen Schmidt und Andreas Brauer zu.
    Zu Thomas S. ist zu sagen, dass Sie natürlich Recht haben, dass Kunden
    unterschiedliche Bedürfnisse haben.
    Genau deswegen haben wir als DVAG neben der “normalen” Analyse eine Krankenversicherungsanalyse, wo der Vermögensberater die individuellen Bedürfnisse
    des Kunden abfragt.
    Und wenn Sie den central.vario kennen, dann wissen Sie auch, dass die ganze Sache ein großes Baukastenset ist, gerade um den individuellen Wünschen des Kunden gerecht zu werden, es handelt sich also um kein Produkt von der Stange.
    Ich kenne übrigens einen Versicherungsmakler, der bevorzugt und
    gerne die Central anbietet. Warum wohl?

    Ein sonniges Wochenende wünscht

    Christian Loose 🙂

  9. Eduard Berg, 24. September 2010 um 12:08 Uhr

    Also wenn ich mich mit meinen Neukunden so unterhalte, welche bei einem Makler KV Versichert sind, erlebe ich oft folgendes Szenario.
    Sobald die Stornofrist des Makler für den verkauften Vertrag vorbei ist, wird ihm einfach ein neuer (meist günstigerer Vertrag) angeboten.
    Da der Kunde aber älter wird und die Makler nur über den Preis verkaufen, hat der Kunde von Vertrag zu Vertrag eher schlechtere Leistungen.

    1:0 für die Makler in der Kategorie: wie Verdiene ich das meiste Geld an meinen Kunden.

  10. Andrea, 24. September 2010 um 18:05 Uhr

    @ Eduard Berg,

    die gleiche Erfahrung habe ich auch schon gemacht.
    Aber ganz ehrlich, das trifft wirklich längst nicht auf alle Makler zu !!!
    Auch unter den Maklern gibt es sehr ehrliche und seriöse Mitbewerber,
    welche sich eben (aus den verschiedensten Gründen) für den Vertriebsweg des Maklers entschieden haben. Manchmal habe ich hier im Blogg den Eindruck das alle Makler gleich in der Schublade “unseriös” abgelegt werden.
    Aber wie schon gesagt, auch unter den Maklern gibt es sehr seriöse und ehrliche Menschen.
    Und (ganz ehrlich) auch diese Erfahrung habe ich gemacht.
    Also nehmen wir doch bitte Abstand von den ständigen Verallgemeinerungen.

    Viele Grüße Andrea

  11. Thomas, 24. September 2010 um 18:48 Uhr

    @ Eugen Schmidt

    Sie schreiben: „Dabei wird es dem Kunden egal sein, ob er 2 € mehr im Monat bezahlt oder 2 € weniger, ihm ist wichtig stets die Leistung zu bekommen, die ihm versprochen wird und das auch ins hohe Alter hinaus. Fazit: Tor nicht anerkannt, also 0:0!“

    Eben, der Preis ist grundsätzlich sekundär. Wichtig ist alleine die Leistung. Die ergibt sich jedoch nicht aus den tollen Hochglanzbroschüren oder vollmundigen Werbeversprechen, sondern einzig und alleine aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen.

    Wesentlich in der PKV-Beratung ist nicht so sehr, ob die Gesellschaft für Zahnersatz nun 75 oder 80 % leistet. Viel wichtiger sind existenzielle Leistungsbestandteile, wie z. B.

    – Gemischte Anstalten,
    – Reha-/Kur/Anschlussheilbehandlungen
    – finanzielle Folgen bei Hilfsmitteln (Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Hilfsmittelkatalogen)
    – psychotherapeutische Behandlung (ambulant / stationär)

    Kann oder will der Kunden mit Einschränkungen leben, die ihn schlechter stellen als in der GKV? Kennt er die Systemunterschiede und weiß er, dass es Leistungen in der GKV gibt die die PKV so nicht zwangsläufig kennt?

    Das sind die Punkte, die in einer kompetenten Beratung geklärt werden müssen. Gerade bei den älteren Tarifen hat die Central in diesen Bereichen entsprechende Defizite, hat mit der vario-Reihe aber extrem nachgebessert.

    Ich sage ja nicht, dass die Central grundsätzlich schlecht ist, das ist sie nämlich ganz und gar nicht. Es ist halt nur so, dass deren Tarife nicht für jeden Kunden optimal oder empfehlenswert sind. Wichtig ist eine kompetente und unabhängige Beratung durch einen Versicherungsmakler, der für Beratungsfehler (s. o.) – im Gegensatz zum Versicherungsvertreter bzw. Vermögensberater – haftet.

    Fazit: Immer noch 1:0 für den Versicherungsmakler! 😉

    @ Tobias Bartelt

    Die einzigen Leistungen, die in den Tarifen der Gesundheitspolice wirklich exklusiv und top sind, sind das Optionsrecht und die Erweiterungsgarantie, wobei es immer mehr Gesellschaften gibt, die in diesem Bereich nachziehen.

    Ansonsten enthält die Gesundheitspolice wirklich keine Leistungen, die es nicht anderswo ebenso gut oder sogar besser gibt (oftmals sogar für weniger Geld).

    Beispiele:

    – Zahnersatzleistungen in den GP(X)-Tarifen analog den Leistungen des central.prodent auf hohem Niveau, jedoch keine Leistungen für Zahnbehandlungen und Prophylaxemaßnahmen.

    – Zahnersatzleistungen in den reinen GP-Tarifen (= 40 % des Rechnungsbetrages) angesichts der Leistungslücken in der GKV zu niedrig. Eine gute Zahnzusatzversicherung sollte für Zahnersatz (und natürlich die übrigen Leistungsbereiche, z. B. KfO, Zahnbehandlungen) mindestens (!!!) 50 % leisten.

    – Stationäre Zusatzleistungen nur bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung für Ärzte. Eine gute Krankenhauszusatzversicherung sollte auch über dem Höchstsatz der Gebührenordnung für Ärzte leisten, d. h. > 3,5fach GOÄ). Eine gute Krankenhauszusatzversicherung sollte ferner keine Leistungs-einschränkungen oder nachteilige Regelungen bezüglich „Gemischter Anstalten“ (z. B. Krankenhäuser mit Kur und REHA-Dienstleistungen) haben. Wie sieht es da denn bei den Zusatztarifen der Central aus, hm?

    – Heilpraktikerleistungen: Erstattungsfähig sind bei medizinischer Notwendigkeit Behandlungen eines Heilpraktikers nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker bis zu den dort ge-nannten Höchstsätzen sowie von Heilpraktikern verordnete Arzneien. Eine gute Heilprakti-kerversicherung leistet auch nach dem sog. „Hufelandverzeichnis“ und für Naturheilverfahren auch durch Ärzte

    u. n. v. w. m.

    Apropos Wunschzettel, ein kompetenter Makler arbeitet im Erstgespräch mit einem mehrseitigen Kriterienfragebogen für den Leistungsumfang einer privaten Krankenversicherung. Dieser Fragebogen enthält die Fragen und Informationen auf die es wirklich ankommt (siehe vorgenanntes Statement @ Eugen Schmidt). Glauben Sie mir, ihr ach so toller Wunschzettel enthält noch nicht einmal 30 % der Fragen auf die es im Beratungsgespräch wirklich an-kommt.

    Drum 2:0 für den Versicherungsmakler! 😉

    @ Andrea

    Sie schreiben: „Sie scheinen sich sehr gut auszukennen im Bereich KV und erst recht mit der Central. Dann wissen sie sicherlich, dass die Central Tarife hat, welche die Makler sehr gern hätten aber nicht bekommen! Das führte in einzelnen Fällen bereits dazu das einige Makler dann sagten: Wenn ich diese Tarife nicht bekomme dann biete ich die Central gar nicht mehr an. SEHR KUNDENBEZOGEN! Dann gehe ich jede Wette ein das viele Makler seinem Kunden nie sagen würden das sie diesen Tarif nicht anbieten können, aber genau dieser Tarif für den Kunden der geeignetste ist, und der Kunde sich dann an einen Vermögensberater wen-den soll.

    Von welchen Tarifen sprechen Sie denn Andrea? Von den Tarifen der Gesundheitspolice? Nunja, bis auf das Optionsrecht und die Erweiterungsgarantie sind diese Tarife nahezu identisch mit den – ich nenn es mal – Central eigenen Zusatztarife GZE(X) und die kann auch ein Makler vermitteln. Was das Optionsrecht und die Erweiterungsgarantie anbelangt, möchte ich auf mein o. g. Statement @ Tobias Bartelt verweisen.

    Und glauben Sie mir, ich spreche Ihnen gar nicht die Kompetenz ab, ich kenne Sie ja gar nicht. Sie alle sollten nur nicht immer suggerieren, dass die Beratung der DVAG die einzig wahre ist.

    @ Christian Loose

    Sie schreiben: „Ich kenne übrigens einen Versicherungsmakler, der bevorzugt und gerne die Central anbietet. Warum wohl?“

    Weil die Central grundsätzlich keine schlechte Gesellschaft ist, sehr wohl aber die im einen oder anderen Fall ungeeignete. 

    @ Eduard Berg

    Sie schreiben: „ Also wenn ich mich mit meinen Neukunden so unterhalte, welche bei einem Makler KV Versichert sind, erlebe ich oft folgendes Szenario. Sobald die Stornofrist des Maklers für den verkauften Vertrag vorbei ist, wird ihm einfach ein neuer (meist günstigerer Vertrag) angeboten. Da der Kunde aber älter wird und die Makler nur über den Preis verkaufen, hat der Kunde von Vertrag zu Vertrag eher schlechtere Leistungen.“

    Mal wieder alle über einen Kamm geschoren, gell! Auch in der Maklerschaft tummeln sich genug schwarze Schafe herum, das mag ich auch gar nicht bestreiten. Im Gegensatz zum Versicherungsvertreter bzw. Vermögensberater kann ich einen Makler aber für den Mist (s. o.) haftbar machen. Und weil dem so ist wird ein seriöser Makler seine Reputation nicht aufs Spiel setzen und nur dann etwas verändern, wenn es für den Kunden wirklich Sinn macht.

    Aber grundsätzlich sollten Sie nicht mit Steinen schmeißen, wenn sie im Glashaus sitzen. Auch in der DVAG gibt es genug Berater, die Umdeckungen vornehmen wenn die Stornohaftungszeit abgelaufen ist. Und nicht immer ist dies im Sinne des Kunden.

  12. Jörg Renner, 24. September 2010 um 20:13 Uhr

    @Andrea,
    Ihre Meinung, dass alle Makler hier im Blog als unseriös abgelegt werden, teile ich nicht.
    Im Gegenteil.
    Es kommentieren hier sogar einige Makler regelmäßig unsere Beiträge.
    Was nicht heißen soll, dass wir immer einer Meinung sind, dies kommt aber auch vor.
    Ansonsten, sollte man, wie Sie richtig schreiben, nicht alle über einen Kamm
    scheren.
    Dies gilt bei uns, sowie bei unseren Mitbewerbern.
    Ich wünsche allen ein sonniges Wochenende aus der wunderschönen Altmark

  13. Eduard Berg, 24. September 2010 um 21:01 Uhr

    Tut mir leid. Muss mich entschuldigen.
    Natürlich gibt es auch viele seriöse Makler.
    Habe vergessen dies in meinem Beitrag zu erwähnen.

    Schönes We an alle

  14. Claudia Müller, 24. September 2010 um 21:09 Uhr

    @ Thomas
    Ihren Beitrag in Ehren – doch etwas irritiert bin ich dennoch. An anderer Stelle haben Sie sich als Verbraucher, 24 Jahre alt, interessierter Laie, ohne persönlichen Bezug zur Finanzdienstleistungsbranche, beschrieben. Ihre Glaubwürdigkeit hinkt gewaltig. Was haben Sie zu verbergen, oder ist Ihnen etwas peinlich? Es bloggt sich viel angenehmer mit integrer Grundhaltung… 🙂

  15. Andrea, 24. September 2010 um 22:18 Uhr

    @ Thomas,

    sehr interessante Argumentation ….
    “Wenn ich dies und jenes aus dem Tarif raus lasse ist er in den Leistungen nicht anders als die anderen Tarife” Also auch nicht besser.
    Akzeptieren Sie doch einfach das Optionsrecht und Erweiterungsgarantie mit abgesichert sind und es diesen Tarif in dieser Kombination kein zweites mal auf dem Markt gibt und das diesen Tarif kein Makler von der Central bekommt. (und erst recht nicht für diesen Preis)
    Auf die Geschichte ob ein Kunde dann lieber auf Optionsrecht und Erweiterungsgarantie verzichten soll und anstelle dessen lieber Prophylaxemaßnahmen (Zahnreinigung pro Jahr im Wert von 120,-€) absichern soll gehe ich hier nicht mehr ein ! (hatten wir schon einmal in diesem Blogg)
    Im KV Vollversicherungsbereich können auch Sie die Vario Tarife der Central anbieten und haben damit auch (laut Focus Money) die beste private Krankenversicherung deutschlands in Ihrem Produktportfolio.
    Herzlichen Glückwunsch dazu !
    Des weiteren gibt es schon gravierende Unterschiede zwischen einem Versicherungsvertreter und einem Vermögensberater, aber das werden Sie sicherlich wissen.
    Allen Bloggern noch ein schönes Wochenende.

    Andrea

  16. Thomas S., 25. September 2010 um 01:15 Uhr

    @ Claudia Müller

    Sie schreiben: “Ihren Beitrag in Ehren – doch etwas irritiert bin ich dennoch. An anderer Stelle haben Sie sich als Verbraucher, 24 Jahre alt, interessierter Laie, ohne persönlichen Bezug zur Finanzdienstleistungsbranche, beschrieben. Ihre Glaubwürdigkeit hinkt gewaltig. Was haben Sie zu verbergen, oder ist Ihnen etwas peinlich? Es bloggt sich viel angenehmer mit integrer Grundhaltung…”

    Glauben Sie mir, ich bin nicht DER Thomas, den Sie meinen. Thomas ist ein aller Weltname und im Normalfall werde ich hier als Thomas S. aufgeführt. Dies ist im Übrigen mein richtiger Name, der Nachname wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen abgekürzt!

    Also noch einmal, ich bin weder 24 Jahre alt noch interessierter Laie.

    @ Andrea

    Ja, ich kenne die Unterschiede zwischen Versicherungsvertreter und Vermögensberater. Man kann es aber drehen und wenden wie man will, im Versicherungsbereich ist der Vermögensberater nunmal als Einfirmenvertreter gebundener Vermittler und als solches dem Vertreter gleichgestellt. Der Rest des Leistungsspektrums tut in diesem Fall nichts zur Sache.

  17. Wolfgang Stadler, 25. September 2010 um 09:30 Uhr

    Gerade noch wollte ich Thomas loben, für diesen wirklich guten Beitrag. Ob er nun derjenige Thomas ist, der im letzten Beitrag noch 24 Jahre ist, weiß ich nicht. Sollte das so sein, dann haben wir es hier mit jemanden zu tun, der hier nur “aushorchen” möchte?!

    Halten wir dennoch fest, liebe Kolleginnen und Kollegen – wir verzetteln uns hier im Machtkampf zwischen Maklern und VB´s. Ist das wirklich so wichtig?

    Die Stärke unseres Vermögensberater-Berufs liegt im Allfinanzgedanken – und nicht darin, tausend Anbieter zu haben. Wichtiger wie das beste Produkt ist eine genaue Erfassung der Ist-Situation und eine Planung gemeinsam mit dem Kunden, wie dieser so schnell und sicher wie möglich seine Ziele erreicht. Dass wir dabei durchgängig gute Produkte haben, ist 35 Jahren DVAG-Erfahrung geschuldet.

    Strategieverkauf schlägt Produktverkauf – schönes WE!

  18. , 25. September 2010 um 10:13 Uhr

    @ Thomas S.

    Verraten Sie uns doch mal das Datenschutzgesetz, in dem geschrieben steht, dass Sie Ihren Nachnamen in unserem Blog nicht offenlegen dürfen.

    Sie haben Recht: Der Vermögensberater ist im Versicherungsbereich gebundener Vermittler. Insoweit besteht formaljuristisch Gleichheit mit dem Versicherungsvertreter. In der täglichen Arbeit trennen uns Welten. Nehmen Sie doch mal Kontakt auf mit einem ehemaligen Vertreter der AachenMünchener, der heute unter unserem Dach als Vermögensberater tätig ist. Er wird Ihnen die eklatanten Unterschiede am lebenden Exempel eindrucksvoll vermitteln. Diese Mühe sollten Sie sich machen, denn anscheinend ist Ihr Bild von der Tätigkeit eines Vermögensberaters doch sehr verkürzt.

  19. Christian Loose, 25. September 2010 um 10:47 Uhr

    @ Thomas S.

    Zitat: “Weil die Central grundsätzlich keine schlechte Gesellschaft ist, sehr wohl aber die im einen oder anderen Fall ungeeignete.”
    Können Sie mir den “einen oder anderen Fall” näher erläutern, mir Beispiele geben?

    Mit freundlichen Grüßen aus der Hauptstadt

    Christian Loose

  20. Claudia Müller, 25. September 2010 um 11:46 Uhr

    @ Thomas S.
    Dann bleiben Sie doch der Einfachheit halber bei Ihrem “datenschutzrechtlich” bedingten Pseudonym. Hier bloggt auch ein “Thomas”, ohne das Datenschutz-S. Oder gibt es doch einen Zusammenhang? Fadenscheinige Begründungen helfen nicht wirklich.

  21. Wolfgang Stadler, 25. September 2010 um 11:58 Uhr

    Lieber Thomas S. – Sie wollen den Unterschied zwischen Produktverkauf und Beratung zu Zielen und Wünschen eines Mandanten nicht erkennen – so wie wir es seit 35 Jahren tun. Oder können Sie nicht?

    Egal – nach 10 Jahren Vermögensberatung habe ich mein Bild von vielen Maklerkunden. In den seltensten Fällen entsprach das Ihrem Bild.

    schönes WE

  22. Thomas S., 25. September 2010 um 14:12 Uhr

    So, da bin ich wieder. Zunächst einmal, ich bin nicht der ominöse 24-jährige Laie Thomas und ich möchte auch niemanden aushorchen. Warum sollte ich das auch tun? Ich weiß wo ich die Informationen finde die ich benötige.

    @ Claudia Müller

    Ich verwende immer mein „datenschutzrechtlich” bedingtes Pseudonym, wie Sie es nennen. Warum der Blogbetreiber aus „Thomas S.“ Thomas gemacht hat, kann ich Ihnen nicht beantworten. Das müssen Sie Herr Dr. Lach schon selber fragen. Wenn ich in diesem Blog poste, dann immer als „Thomas S.“, jetzt und auch in Zukunft.

    @ Herr Dr. Lach

    Sie schreiben: „Verraten Sie uns doch mal das Datenschutzgesetz, in dem geschrieben steht, dass Sie Ihren Nachnamen in unserem Blog nicht offen legen dürfen.“

    Natürlich steht so etwas nicht im „offiziellen“ Datenschutzgesetz. Bitte sehen Sie mir es nach, dass ich meine vollständigen Daten grundsätzlich nicht öffentlich bekannt gebe.

    Herr Dr. Lach, Sie schreiben ferner: „…denn anscheinend ist Ihr Bild von der Tätigkeit eines Vermögensberaters doch sehr verkürzt.“

    Herr Dr. Lach, glauben Sie mir, ich kenne die DVAG sehr gut und zwar in allen Facetten. Aus diesem Grund bin ich auf einen diesbezüglich Austausch nicht unbedingt angewiesen.

    @ Andrea

    Sie schreiben: „Im KV Vollversicherungsbereich können auch Sie die Vario Tarife der Central anbieten und haben damit auch (laut Focus Money) die beste private Krankenversicherung Deutschlands in Ihrem Produktportfolio.“

    Jaja, Hauptsache man ist „Testsieger” in Zeitschriftentests. Garantiert und wichtig ist nur das, was in den AVB auch genannt wird. Und nur das ist einklagbar! Kulanz oder freiwillige Zahlungen sind für den einzelnen bzw. für den Moment schön, belasten aber das Versicherungskollektiv und sind eben freiwillig.

    Die Auswahl eines Vollkostentarifs nach Testergebnissen von Focus Money und/oder Stiftung Warentest birgt bereits bei der Auswahl eines sog. „Toptarifs“ derartige Risiken, Gefahren und Leistungslücken, dass dies bereits bei einem solchen Tarif zu einem finanziellen Katastrophe im Leistungsfall führen kann.

    Die Tests und Tarifempfehlungen sind nicht nur ungeeignet, sondern leiten die Interessenten in eine falsche Richtung, da diese sich auf Aussagen wie „Topschutz“ und „Beste Krankenversicherung Deutschlands“ verlassen und den Suchenden ein Leistungsbild suggeriert wird, was so teilweise schlichtweg nicht vorhanden ist.

    Solche Tests tragen eher zur Verunsicherung der Verbraucher bei.

    @ Christian Loose

    Entsprechende Beispiele habe ich bereits in diesem Beitrag und unter

    => http://www.dvag-unternehmensblog.de/2010/08/22/central-krankenversicherung-top/

    ausführlich dargelegt. Aus diesem Grund mag ich darauf jetzt nicht noch mal näher eingehen.

    @ Wolfgang Stadler

    Selbstverständlich erkenne den Unterschied zwischen Produktverkauf und Beratung zu Zielen und Wünschen eines Mandanten, sehr gut sogar. Vielleicht wollen Sie aber nicht einsehen, dass man nun einmal nicht Interessenvertreter eines Versicherungsnehmers sein kann, wenn man gesetzlich die Interessen der Versicherungsgesellschaft vertreten muss.

    Egal, auch ich habe mein Bild von vielen DVAG-Kunden. In den seltensten Fällen entsprach das Ihrem Bild.

  23. Jörg Renner, 25. September 2010 um 18:50 Uhr

    @Thomas S.
    Ich kann mich noch genau an den Anfang der 1990iger Jahre errinnern.
    Damals belegten z.B. die AM und Central in den von Ihnen oder uns beschriebenen Zeitschriftentests keine vorderen Plätze.
    Da hieß es dann: Wie können wir nur mit diesen Gesellschaften zusammen
    arbeiten, die sind ja sooooooooo schlecht?
    Heute, nachdem wir maßgeblich bei der Produktgestaltung mitwirken und unseren Partnergesellschaften sagen, was wir am Markt brauchen und damit
    Erfolge erzielen, sogar bei den genannten Zeitschriftentests,
    da ist das wieder nicht OK.
    Es wird immer Menschen geben, den man es nicht recht machen kann.
    Die sogenannte ” Eierlegendewollmilchsau” hat noch keiner erfunden!!!

  24. Andrea, 25. September 2010 um 19:09 Uhr

    Sehr geehrter Herr Thomas (S.) ?

    mir fehlen echt die Worte bei so viel Ignoranz Ihrerseits !!!
    Mehr möchte ich und werde ich hierzu nicht mehr schreiben.
    Ihnen und allen anderen Bloggern ein schönes Restwochenende.

    Andrea

  25. Wolfgang Stadler, 25. September 2010 um 19:43 Uhr

    @ Thomas S.

    bereits mehrfach habe ich mich zu dem Thema geäußert, ob ein Makler oder Vermögensberater der bessere Ansprechpartner für einen Mandanten ist. Da es in D nur wenige wirkliche Makler gibt, ist diese Fragestellung auch sicherlich nicht ganz einfach zu beantworten.

    Als Interessensvertreter einer Versicherung sehe ich mich nicht – auch wenn Sie dabei immer wieder in dasselbe Horn blasen. Mein Portfolio besteht aus Bank, Bausparkasse und Versicherung – außerdem versuche ich, eine Vielzahl von staatlichen Förderungen für meinen Mandanten zu erlangen.

    Dass ein Kunde in einer Beratung Versicherungen angeboten bekommt, liegt in der Natur der Sache – Vemögensaufbau ohne Absicherung ist ein bisschen wie Autofahren ohne Licht. Es kann gut gehen…

    N´Abend