Geld macht Probleme

16. September 2010 | 741 mal gelesen

1.000 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 39 Jahren wurden im Rahmen einer aktuellen Studie zum Thema “Umgang mit Geld” befragt.

Die Ergebnisse sind interessant:

  • Fast jedem zweiten Befragten ist bewusst, dass man sich mit Geldfragen beschäftigen muss, ein Interesse daran besteht hingegen bei Vielen nicht.
  • Jeder Sechste ist bei Geldangelegenheiten nach eigenen Angaben total überfordert und hat bereits kapituliert.
  • Geld macht nur Arbeit und Probleme, meinen 29 Prozent der Befragten mit geringem Einkommen.
  • Immerhin 73 Prozent verfügen über einen Notgroschen, 65 Prozent sparen auf eine geplante Anschaffung.
  • Umgekehrt gaben 27 Prozent an, ihr Geld lieber sofort auszugeben, als es “auf der hohen Kante” zu verwahren.
  • Immerhin zwei Drittel sorgen bereits für das Alter vor.

Zusammenfassend zeigt sich: Der Umgang mit Geld wird oft als notwendiges Übel eingestuft und viele sind überfordert. Gleichzeitig interessieren sich aber auch viele junge Menschen für Geld und Geldanlage.

Noch deutlicher lassen sich damit die Berufschancen für Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung nicht aufzeigen. Denn zu deren wichtigsten Aufgaben gehört es, zum Sparen zu motivieren und Kunden fachkompetent dabei zu unterstützen, Vermögen zu planen, abzusichern und zu mehren.

Eine Hilfestellung, die – wie die Studie zeigt – von den meisten dringend benötigt wird.


Schlagwörter: ,

Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. Ralf Cormaux, 16. September 2010 um 22:53 Uhr

    Leider neigen viele Menschen dazu das Thema Geld zu verdrängen. Allerdings führt gerade dieses Vogelstrauß-Verhalten leider häufig später in die Not, da entweder wenig Reserven vorhanden sind oder Geld nur kurzfristig gespart und wieder ausgegeben wurde, wie z.B. für Urlaub oder Auto. Die Mischung der Anlagedauern macht den Unterschied und auch das Konzept.

    Dann ändert sich plötzlich eine Lebenssituation, z.B. durch Heirat und Geburt von Kindern, der Wunsch nach Eigenheim kommt und wenn es dann um mögliches Eigenkapital geht, ist häufig Fehlanzeige. Gleiches gilt auch für den möglichen Wunsch einer Existenzgründung, welche oft durch fehlendes Eigenkapital schon in den Anfängen zum Scheitern verurteilt ist. Interessanterweise beobachte ich das nun in den 14 Jahren meiner Tätigkeit recht häufig bei Menschen, die sogar zu den Besserverdienern zählen. Dort ist häufig kaum Eigenkapital vorhanden, weil Sparen aus ihrer Sicht kaum notwendig war, da Urlaube und Möbel meist direkt vom Girokonto bezahlt wurden.

    Wenn ich eins gelernt habe durch meine Erfahrungen in Tausenden von Kundengesprächen, dann gilt hier besonders der Slogan der DVAG “Früher an Später denken!”. Wenn nicht jetzt, wann dann?

    1996 stand ich dem Vermögensberaterberuf noch sehr negativ gegenüber und hatte mich seit 1993 erfolgreich dagegen gewehrt, in diese Branche zu wechseln. Ich dachte, diese Dienstleistung braucht kein Mensch und hätte zugegebenermaßen damals keinen Vermögensberater ins Haus gelassen. Grober Fehler – nun weiß ich es besser und meine über 600 Kunden wissen auch hoffentlich, was sie an mir haben. 🙂

    Viele Grüße vom Vermögensberater aus Willich und Tönisvorst
    Ralf Cormaux