Super, Deutsche Bank!

5. September 2010 | 1.089 mal gelesen

Fremdkunden bezahlen derzeit im Inland für die Abhebung von Bargeld am Geldautomaten bis zu 10 Euro Gebühr, ein Betrag, der aus Kostengesichtspunkten nicht nachvollziehbar ist und deshalb von der Politik und vom Kartellamt heftig kritisiert wird.

Ein Kompromiss scheitert bislang am Verhalten der Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die den Bargeldbedarf der Menschen als Wettbewerbsfaktor gegen die Geschäftsbanken einsetzen.

Unser Premium-Partner Deutsche Bank handelt nun aus eigener Kraft, und das finden wir prima, profitieren doch so unsere Kunden, die sich für das Girokonto der Deutschen Bank entschieden haben. Denn diese können ab sofort bei den meisten Shell-Tankstellen gebührenfrei mit ihrer EC-Karte an der Kasse Bargeld beziehen. Und das natürlich auch, wenn nicht getankt wurde.


Kommentare für diesen Artikel (10)

  1. Harri Schultze, 5. September 2010 um 22:33 Uhr

    Wer sich zu lange sträubt sinnvolle Kompromisse einzugehen, um seinen Wettbewerbsvorteil dadurch zu erhalten, muss eben damit rechnen, dass der Wettbewerb kreativ wird. Das mit dem Ergebnis, dass sich der Wettbewerbsvorteil komplett in Luft auflöst.

    Wenn dann keine anderen guten Argumente mehr da sind, also echte Argumente die die Konditionen und/oder den Service betreffen, dann muss sich niemand über Kundenabwanderung wundern.

    Ich freue mich auf jeden Fall, meinen zahlreichen Kunden, die das für die Deutsche Vermögensberatung exklusive Girokonto der Deutschen Bank nutzen, die frohe Botschaft über die Shell-Kooperation überbringen zu können.

    Und für Kunden, die sich neu für das exklusive Girokonto entschließen, freut es mich noch mehr. Denn das guthabenverzinste Girokonto ist für neue “Konto”-Kunden für 24 Monate gebührenfrei.

    Feine Sache!

    Gruß vom
    Harri Schultze
    Vermögensberater aus Willich

  2. Tobias Kugler, 5. September 2010 um 22:34 Uhr

    Ich kenne einige die diese Funktion bereits regelmäßig nutzen und begeistert sind.

    Wirklich tolle Sache!

    Schade finde ich allerdings, dass die Volksbanken und Sparkassen sich scheinbar so stark gegen eine Senkung der Gebühr wehren…

    Da muss man halt seine eigene Lösung finden: “Super, Deutsche Bank!”

    Viele Grüße vom Vermögensberater aus Bad Waldsee
    Tobias Kugler

  3. Ralf Cormaux, 6. September 2010 um 10:43 Uhr

    Die Deutsche Bank zeigt sich allemal bürgerorientierter als die Sparkassen. Gerade die verdeckten Gebühren bei Bargeldabhebungen an den Sparkassenautomaten sind ein sehr großes Ärgernis. Zumal es bei den Sparkassen scheinbar keine generelle Regelung gibt, sondern wir unseren Kunden sagen müssen, das hängt von der Sparkasse ab, ob sie kostenlos Geld abheben dürfen oder nicht. Auf Dauer wird sich die Strategie der Sparkassen, so ihre Kunden gegen den Wettbewerb zu schützen, nicht auszahlen.

    Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen: Das kostenlose Girokonto (Zinskonto-Plus) der Deutschen Bank bietet ein Top-Preis-Leistungsverhältnis.

    Gruß vom Vermögensberater aus Willich und Tönisvorst
    Ralf Cormaux

  4. Mirko Domazet, 6. September 2010 um 12:25 Uhr

    Super nun ist selbst dieser kleine Makel vom Deutsche Bankkonto beseitigt worden. TOP 😉

    Weiter so Deutsche Bank…

    Gruß aus dem hessischen Büttelborn

    Mirko Domazet

  5. Norbert Balzer, 7. September 2010 um 00:17 Uhr

    Liebe Kollegen und Leser,

    es geht noch schlimmer!!!

    Gerade heute habe ich eine Absage von einer potentiellen Kundin erhalten. Mein Finanzierungsvorschlag sei unseriös, KfW- Mittel wirken sich negativ in der Baufinanzierung aus, so die Aussage eines Sparkasse-(Beamten) im Berliner Umland. Zwar sei die mtl. Belastung um ca. € 70.- mtl. höher als ein vergleichbares Angebot der DVAG, aber wenn „Sie jetzt nicht unterschreiben, gilt unser Angebot ab Montag nicht mehr“

    Und offen gesagt, wer hat da nicht Lust auf eine „Flashmopp“ in dieser Filiale????

  6. Joachim Trapp, 7. September 2010 um 16:52 Uhr

    @ Norbert Balzer

    Dazu fällt mir jetzt auch nichts mehr ein.
    Mich wundert es nur das der Bankmitarbeiter noch in den Spiegel schauen kann.

  7. Tobias Bartelt, 8. September 2010 um 10:17 Uhr

    @ all.

    Entschuldigt die Frage, aber ist das nicht eigentlich eine Falschberatung und damit strafbar?

    MfG

    Tobias Bartelt

  8. M. S., 8. September 2010 um 14:51 Uhr

    @ Tobias Bartelt

    Eine Falschberatung im rechtlichen Sinne gibt es gar nicht.

    Was Sie meinen ist, dass durch eine Beratung (in Verbindung mit einem Vertragasabschluss) dem Clienten ein finanzieller Schaden entstanden ist.

    Da der Bänker kein Beratung im rechtlichen Sinne durchführt, er wird ja nicht für die Beratung bezahlt, sondern ein Verkaufsgespräch führt, mit der Absicht, einen Darlehensvertrag abzuschliessen, ist ja noch kein Schaden entstanden.

    Und da eine höhere Rate in der Regel zu niederigen Gesamtkosten führt, ist hier die Prozessführung dass tatsächlich ein Schaden entstanden ist äußerst schwierig.

    Außerdem: Wo kein Kläger (Geschädigter) da kein Richter und demzufolge auch kein Urteil.

  9. Tobias Bartelt, 13. September 2010 um 10:33 Uhr

    @ M.S.

    Danke für diese ausführliche Antwort.

    MfG

    Tobias Bartelt

  10. Besucher, 13. September 2010 um 19:53 Uhr

    Eventuell liegt die Uneinsichtigkeit der Volks-/ Raiffeisenbanken und der Sparkassen an der Tatsache, dass die cash-group (Commerzbank, Deutschen Bank, HypoVereinsbank oder Postbank, sowie deren Tochterunternehmen) trotz ihrer enormen Finanzstärke bzw. Größe lediglich 9.000 Geldautomaten (Inland) zur Verfügung stellen, während die Volks-/Raiffeisenbanken und Sparkassen ca. 43.000 Automaten aufgestellt haben.
    Senkt man also die Gebühren, stellen die VR-Banken und Sparkasse der cash-group günstig Automaten zur Verfügung. Für die Kosten müssen die Banken allerdings selbst aufkommen. Netter Service für die cash-group und ihre Kunden!