Altersversorgung in Gefahr

19. August 2010 | 782 mal gelesen

Mehr denn je sollte für die Auswahl desjenigen Versicherers, dem die eigene private Altersversorgung anvertraut wird, das Thema Solidität im Vordergrund stehen.

Nicht die letzten Zehntel Prozentpunkte hinterm Komma bei der Rendite, nicht das innovativste Kosten- oder Gebührenmodell und nicht etwa eine schillernde Verpackung durch ausgefallene Produktbezeichnungen sind bei der Altersversorgung wirklich relevant. Entscheidend ist, dass der Versicherer auch nach z.B. 35 Jahren Beitragszahlung in der Lage ist, weitere 20, 30 oder 40 Jahre die versprochene Rente zu bezahlen.

S&P-Rating der AM Leben

Und da brauchen sich die Kunden der Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung wahrlich keine Sorgen zu machen. Denn mit der AachenMünchener Lebensversicherung und deren Muttergesellschaft Generali, drittgrößter europäischer Versicherungskonzern, sind Solidität und dauerhafte Leistungsfähigkeit im Rahmen der abgeschlossenen Lebens- und Rentenversicherungen über jeden Zweifel erhaben.

Und das zählt am Ende.

Nicht ganz so sicher dürften sich die deutschen Kunden der Liechtensteiner Quantum Leben AG fühlen. Denn ganz aktuell hat die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein verfügt, dass die Quantum Leben AG “zum Schutz der Verbraucherinteressen” aufgrund von Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit des Versicherers vorübergehend das Neugeschäft einstellen muss. Darüber hinaus wurde ein Sonderbeauftragter eingesetzt.

Dann doch lieber auf Nummer sicher gehen …


Kommentare für diesen Artikel (5)

  1. Harri Schultze, 19. August 2010 um 12:09 Uhr

    “drum prüfe wer sich ewig bindet”

    Auf die inneren Werte kommt es an bei einer Partnerschaft, die bis an’s Lebensende halten soll.

    Das Werben mancher Versicherer empfinde ich oft als hanebüchenes Balzverhalten. Leider scheinen selbst Verbraucherschützer dem Charme der Versprechungen allzu oft zu erliegen, so dass viele veröffentlichte Bewertungen auf den Hochrechnungen und Annahmen der Versicherer selbst beruhen.

    Wer vorsichtig und solide kalkuliert, um seine Versprechen auch zuverlässig einzuhalten ohne dabei die Solidität seines Unternehmens zu gefährden, der wird in den Platzierungen “wer hat das beste Produkt etc….” dafür oft bestraft.

    Ich empfehle jedem, der das wichtige Thema Altersvorsorge anpackt und sich damit lebenslang an eine Gesellschaft bindet, auf die Größe, Finanzkraft, Gesellschaftsstruktur und Solidität des Unternehmens zu schauen.

    Zahlungsschwierigkeiten eines Versicherers bedrohen im Zweifel die Existenz des Versicherten. Eine Altersvorsorge ist in den meisten Fällen nicht zu Finanzierung von ausschließlich Luxus im Alter da, sondern dient der Existenzsicherung.

    Die Deutsche Vermögensberatung arbeitet ausschließlich mit Premium-Partnergesellschaften zusammen, die der Kontrolle BaFin unterliegen und bei der die Kunden der Deutschen Vermögensberatung sich ihrer Altersvorsorge sicher sein können.

    Dies war seinerzeit eines der Hauptargumente, meine Selbständigkeit mit dem Erfinder der Allfinanzberatung – der Deutschen Vermögensberatung AG – zu starten. Dieses Jahr feiere ich mein fünfjähriges Firmenjubiläum und bin zufriedener denn je mit der Deutschen Vermögensberatung als Betreuungsgesellschaft und den Premium-Produktpartnern.

  2. Andreas Pfadenhauer, 19. August 2010 um 12:48 Uhr

    Für einen Kunden ist überhaupt nicht ersichtlich, ob das gewählte Unternehmen solide und seriös ist. Da kann man sich eigentlich nur auf die Stiftung Warentest und deren anerkannte Tests verlassen.

  3. Hr. Becker, 19. August 2010 um 13:49 Uhr

    @Andreas Pfadenhauer

    Sorry, aber es gibt eine Publizitätspflicht, wird auch Veröffentlichungspflicht für Kapitalgesellschaften genannt.

    Alle Kapitalgesellschaften (z.B. AG, GmbH, KGaA oder auch die GmbH & Co. KGs), müssen für Wirtschaftsjahre ihren Jahresabschluss elektronisch dem Handelsregister einreichen. Dort kann jeder über das Internet den Jahresabschluss einsehen. (www.ebundesanzeiger.de)

    Die Einteilung der Kapitalgesellschaften richtet sich nach Umsatz, Gewinn und Anzahl der Arbeitnehmer. Kleine Kapitalgesellschaften müssen nur die Bilanz und den Anhang zum Jahresabschluss veröffentlichen, die anderen Kapitalgesellschaften auch die Gewinn- und Verlust- Rechnung sowie den Lagebericht.

    Wenn man sich nur auf die Angaben von Finanztest und Co. verlässt, dann sieht man gerade aktuell die Problematik bei 50.000 Versicherten des Insolventen Onlineversicherers Ineas und LadyCarOnline.

    http://www.dvag-unternehmensblog.de/2010/07/26/versicherungen-online/

    Noch in der November-Ausgabe 2009 hob Finanztest das Beitragsniveau der Ineas grafisch im Vergleich zum Durchschnitt als – „weit besser“ – hervor und ermittelte bei zwei Rechenbeispielen Ineas als günstigsten Anbieter.

    Jetzt stehen die Kunden ab 01.09.2010 ohne Versicherungsschutz da! Wie viele von den Kunden, z.B. auf ihren Teil- und Vollkaskoschäden „sitzen bleiben“ wird man sehen?

  4. Harri Schultze, 19. August 2010 um 15:25 Uhr

    @Andreas Pfadenhauer:

    Ich gebe Ihnen da völlig recht. Der “Kunde” ist oft nicht in der Lage hier ein objektives Urteil zu fällen und auch nicht jeder Kunde ist in der Lage sich die Daten aus dem Bundesanzeiger zu besorgen, geschweige denn diese richtig zu deuten.

    Die Quellen sind also tatsächlich Tests und Ratings von anerkannten Institutionen. Es ist eben immer nur die Frage, welchen Test man wie hoch gewichtet.

    Die Problematik ist immer, dass ein einzelner Test meist ein kleines Mosaiksteinchen – z.B. die Höhe der prognostizierten Ablaufleistung oder die günstigste Prämie – vergleicht. Das birgt jedoch die Gefahr, dass die Gesamtsicht verloren geht.

    An dieser Stelle hilft der gesunde Menschenverstand:
    Mal unterstellt das alle nur mit Wasser kochen können, wie kann dann ein einzelner Versicherer sich so deutlich im Preis von allen anderen unterscheiden.

    Die Beispiele “Ineas”, “LadyCarOnline” sowie auch “Quantum Leben AG” zeigen sehr deutlich, dass bei der Wahl des Versicherers (insbesondere bei der Altersvorsorge) das aller wichtigste die Finanzstärke / Solidität ist. Ich würde mir von den “Testern” wünschen, dass diese Kennzahl in jeden Vergleich mit einer hohen Gewichtung einfliesst. Dann würde so manches Ranking sehr viel anders aussehen.

    Wer beim Thema Vorsorge und Versicherung nur nach dem Preis geht, dem ist nun mal nicht zu helfen und dafür ist theoretisch auch kein “Warentest” erforderlich. Ich halte jeden für in der Lage Preise selbst vergleichen zu können.

    Unterm Strich bestätigt das alles wiederum das Geschäftsmodell der Deutschen Vermögensberatung.

    Die Welt der Finanzen ist so vernetzt und komplex, dass der einzelne Bürger hier alleine kaum noch den Überblick behalten kann. An dieser Stelle ist eine solide Beratung durch einen Fachmann, dem man vertraut und der bestens geschult und immer auf dem neusten Wissensstand ist, der einzig richtige Weg.

  5. Marcel H. Costin, 20. August 2010 um 16:40 Uhr

    Hallo liebe Bloger,

    @ Andreas Pfadenhauer
    Eine weitere Möglichkeit ist durch ein breites Netzwerk an Empfehlungsgebern, die erfahrene Kompetenz zu komunizieren und dadurch gleich zu fördern und zu fordern. Wie die Leute die die DVAG gerade erst näher kennenlernen vielleicht noch nicht wissen. Empfehlung der erbrachten Dienstleistung ist die gängigste Methode einen Vermögensberater der Gesellschaft überhaupt kennen zu lernen und auch eine der sinnvollsten – Jeder kann sich bei vorigen Kunden über den Vermögensberater erkundigen, wir er arbeitet und wie sehr er sich kümmert.

    @ Harri Schulze
    Da gebe ich Dir recht, was das Wasserkochen angeht.
    Das ist etwa so, als wenn man ein Auto nur halb voll tankt um Geld zu sparen, die ganze Strecke aber dennoch schaffen will. Da jeder die Erfahrung seines Lebens nur ein einziges Mal machen und erst hinterher schlauer sein kann, sollte er sich auf jemanden mit geballten Erfahrungswerten berufen. Am besten noch über eine Empfehlung, um auf Nummer sicher zu gehen.

    Einen schönen Start ins Wochenende!
    Hier lacht die Sonne…
    Marcel H. Costin