Vertriebssteuerung der besonderen Art

2. August 2010 | 878 mal gelesen

Dass Vertriebsmitarbeiter in den Sparkassen und Banken die Produkte verkaufen müssen, die der Bank die höchsten Erträge einbringen, ist nicht neu. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass die dabei erfolgreichen Mitarbeiter einen Bonus bekommen.

Es geht auch andersherum, so die Financial Times in ihrer Ausgabe vom 22. Juli 2010 (Seite 21).

“Commerzbank bestraft Berater”, titelt der Beitrag. So hat die FTD herausgefunden, dass Berater der Commerzbank mit einem Malus belegt werden, wenn Kunden Anteile am offenen Immobilienfonds Hausinvest Europa zurückgeben.

Der Grund: Aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen verzeichnen viele Immobilienfonds erhebliche Abflüsse, was die Fondsgesellschaften bzw. auflegenden Banken entsprechend unter außerplanmäßigen Liquiditätsdruck setzt. Eine schwierige Situation, denn die in die Fonds eingebrachten Immobilien lassen sich kurzfristig oft gar nicht oder nur unter Inkaufnahme erheblicher Verluste liquidieren. 

Die Berater sollen deshalb über den Malus angehalten werden, den Kunden vom Verkauf abzuhalten. Dazu die FTD: “Mit kundengerechtem Verhalten hat dies nichts zu tun”. Dem wollen wir uns als DVAG Deutsche Vermögensberatung anschließen.


Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. Interessierter Leser, 3. August 2010 um 14:44 Uhr

    Hallo,
    ich habe selbst einige Anteile an offenen Immo fonds in meinem Portfolio. Sollte ich jetzt Angst haben?
    mfg

  2. Wolfgang Reinhardt, 3. August 2010 um 17:07 Uhr

    Angst ist immer der schlechteste Ratgeber, Allerdings sollten Sie die Diskussion aufmerksam verfolgen. Wenn Sie einen DVAG-Vermögensberater haben können Sie sich entspannt zurück legen. Er behält Ihre Anlagen stets im Auge, und kommt rechtzeitig auf Sie zu, wenn tatsächlich Handlungsbedarf besteht.

    Wenn Sie noch keinen DVAG-Vermögensberater haben klicken Sie einfach auf “Beratersuche”. Dann haben sämtliche Unsicherheiten ein für allemal ein Ende!