“Rote Karte”

23. Juli 2010 | 1.333 mal gelesen

“Rote Karte für Kostenausweis und Produktinformationsblatt”,

so macht das Versicherungsjournal in seiner Ausgabe vom 22.07.2010 auf.

Der Hintergrund: Das von der Bundesregierung beauftragte Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW hat herausgefunden, dass der in der Versicherungsbranche seit einiger Zeit geforderte Ausweis der Abschlußkosten und die Produktinformationsblätter das beabsichtigte Ziel – Schaffung von Transparenz für den Kunden – weit verfehlen.

Sodann entwickelt das ZEW eigene Vorschläge dafür, wie ein Produktinformationsblatt gestaltet werden sollte und wie die auszuweisenden Kosten zu berechnen sind.

Wem noch nicht schwindlig ist, möge diese Vorschläge im Versicherungsjournal lesen…

Sicher scheint: Mit diesen Vorschlägen wird aus dem Produktinformationsblatt ein Produktinformationsbuch. Und der Ausweis der Kosten wird nur mit Hilfe einer hochkomplexen mathematischen Formel möglich sein, die ganz sicher kaum ein Kunde verstehen wird.

Immerhin räumt das ZEW selbst ein: “Die Vergleichbarkeit von Altersversorgungsprodukten bereitet erhebliche Probleme”. Im Grunde ein Kompliment an jeden Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung, denn diese vergleichen nicht nur Altersversorgungsprodukte aus dem Versicherungsbereich, sondern beraten branchenübergreifend, also Versicherung, Bank, Investment und Bausparen einschließlich Baufinanzierung.

Bleibt: Staatliche Regulierung macht es am Ende nicht immer besser.


Kommentare für diesen Artikel (24)

  1. Huber Steffen, 23. Juli 2010 um 11:53 Uhr

    Wem nützt dieses geänderte PIB ? Niemanden, denn wenn die Banken, wie im letzten Test festgestellt, weiter Sch… beraten, dann ist es egal, was auf dem PIB drauf steht. Wenn ein Arzt eine Pfeife ist und Medikamente verschreibt, die dem Patienten nicht helfen bzw. sogar schaden, ist es egal ob der Beipackzettel eine Seite oder 50 Seiten lang ist. Auf die Beratung und Betreuung kommt es an. Der dumme ist wieder mal der Kunde. Mal schauen, was als nächstes kommt.

  2. Wolfgang, 23. Juli 2010 um 18:48 Uhr

    Was für ein Softwareprogramm ist den das, bei der sich Altersvorsorgeprodukte aus dem Versicherungsbereich vergleichen lassen. Es wird doch das fertige Beratungsprogramm beim Kunden geliefert, ohne dass der Kunde mit dem Vermögensberater die Altersvorsorgeprodukte ( Versicherungen) vergleichen kann.
    Wenn, dann kann das Programm von ITA SELECT Versicherungsprodukte vergleichen, haben aber die Vermögensberater nicht ! Oder doch ? Wenn ja, dann ist auch von mir ein Glückwunsch gerechtfertigt.
    Mal schaun, was so geschreiben wird.

  3. Andrea, 23. Juli 2010 um 20:59 Uhr

    Lieber Wolfgang,

    es stand nirgendwo geschrieben das ein Softwareprogramm die Altersvorsorgeprodukte vergleicht sondern das dies der Vermögensberater macht. Und Sie können fest davon ausgehen das ein fertig ausgebildeter Vermögensberater dies auch kann !!!

    Das es Softwareprogramme gibt welche dies in vollem Umfang leisten können erscheint mir doch recht unwarscheinlich, da solche Altersvorsorgeprodukte viel zu komplex sind. Außerdem, … wer gibt denn ständig die Neuerungen in diesem Bereich in dieses Programm ein ?
    Meiner Meinung nach nicht praktikabel und erst recht nicht wenn dieses Programm ständig auf dem aktuellsten Stand sein soll.

    Ein Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung kann das sehr wohl. Dazu braucht er nur die Police und die dazugehörigen Bedingungen und kann dort dank seiner Ausbildung alles herauslesen und somit auch vergleichen.

    Viele Grüße Andrea

  4. Marcel H. Costin, 23. Juli 2010 um 23:40 Uhr

    Hallo Wolfgang,

    Sie haben da vielleicht etwas missverstanden?

    ZITAT: “Im Grunde ein Kompliment an jeden Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung, denn diese vergleichen nicht nur (bloß!) Altersversorgungsprodukte aus dem Versicherungsbereich, SONDER beraten branchenübergreifend, also Versicherung, Bank, Investment und Bausparen einschließlich Baufinanzierung. ”

    Da steht:
    Vermögensberater vergleichen NICHT (bloß), sondern sie beraten Branchenübergreifend!

    Es steht da nicht:
    Vermögensberater vergleichen UND beratend Branchenübergreifend.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es eine Software gibt, welche (automatisch) “vergleichen” kann, sondern nur ein Programm, welches Selektionen, Filterungen und Gegenüberstellungen ermöglicht, damit der Mensch vor dem Rechenknecht dann einen Vergleich treffen kann.

    Und wie wir hier ja gelernt haben. Konditionen sind nicht alles. Die Abstimmung und das Konzept müssen stimmen UND die Gesellschaft von der es kommt sollte eine gewiße Finanzsstärke, Erfahrungen und Philosophie besitzen. Die Wirtschaftlichkeit, Zukunftsorientierung und solche Dinge sollten stimme, damit der Kunde auch lange was von seinem Produkt hat.

    Außerhalb der Konditionen gibt es noch eine zweite Welt, in welche die Konditionen eingebettet sind. 😉

    Vermögensberater der DVAG müssen auch gar nichts vergleichen. Sie sprechen mit dem Kunden darüber worauf er wert legt und welche Lösungen er benötigt und bauen dann vom Grunde neu auf. Das Ergebnis was dann heraus kommt wird mit der JETZT-Situation verglichen um die Veränderung/Verbesserung aufzuzeigen. Auch sollte er sich ja nicht verschlechtern. Dinge die bereits in Ordnung sind, bleiben weitest gehend unangetastet. Das ist Vermögensberatung! ;-D

    Vergleichen und so lange mit fest vorgegebenen Bausteinen rumtauschen bis es besser wird, das machen Andere. Man läuft Gefahr, Dinge auszutauschen die der Kunde gar nicht braucht.

    Viele Grüße,
    Marcel H. Costin

  5. Andreas Breunig, 24. Juli 2010 um 12:24 Uhr

    @Wolfgang
    Dem ist nichts hinzu zufügen. Danke. War mir bisher nicht aufgefallen. Stimmt ein DVAG HV kann nicht vergleichen, denn er hat diesbezüglich keine offiziellen Möglichkeiten. Und wozu auch ? Man bedient sich zwar der Morgen&Morgen Ratings bei Gefallen, hat aber das LV Analyseprogramm aller Anbieter, auch mit AM, nicht zur Verfügung. Warum ?

    @Andrea
    “Und Sie können fest davon ausgehen das ein fertig ausgebildeter Vermögensberater dies auch kann !!!”
    Wie, Andrea in Ihrer geschlossenen, gebundenen Welt ? (Details siehe oben Antwort an Wolfgang)

    “Außerdem, … wer gibt denn ständig die Neuerungen in diesem Bereich in dieses Programm ein ?”
    Andrea, bitte glauben Sie es wirklich ? Es gibt eine Vielzahl großer renomierter Anbieter, für wenig oder kein Geld, die online rund -um die Uhr Ihr Software aktualisieren. Das Internet revolutioniert den Berufsstand des freien Finanzdienstleiters. Einige Anbieter sind sogar mit den jeweils aktuellen “Rechenkernen” der Versicherer vernetzt.

    Welcome in the Future

  6. Wolfgang, 24. Juli 2010 um 17:45 Uhr

    @ Andrea
    Bitte, das ist eine Plattform, für fachkompetente Fragen, Erfahrungen und Meinungen von Experten in der Finanzwelt. Ihre Argumentationen spiegeln sich als Fan-Post Nachricht. Da Ihre Ausführung nicht nicht all zu lang ist, ist es nicht nötig, den Text nochmal zu posten. Sie meinen, daß es unwahrscheinlich ist, Softwareprogramme für Versicherungsvergleiche zu geben. Die Wahrscheinlichkeit ist also gegeben. Natürlich kann ein ” fertig ausgebildeter ” Vermögensberater die Altersvorsorgeprodukte der Versicherungen vergleichen. Ihm sind sie nicht zu komplex. Und ein Vermögensberater/in der Deutschen Vermögesnberatung kann das sehr wohl. Seit wann versuchen Sie sich denn als Vermögensberaterin ? Dem Sachverhalt entsprechend weniger als 5 Jahre.

  7. Wolfgang, 24. Juli 2010 um 18:07 Uhr

    @ Marcel H. Costin

    Herr Costin, wenn Sie schon ein Zitat posten, dann verlangt es der Anstand, dass dem nichts, aber auch garnichts hinzugefügt wird.
    Das richtige Zitat: “Im Grunde ein Kompliment an jeden Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung, denn diese vergleichen nicht nur Altersversorgungsprodukte aus dem Versicherungsbereich, sondern beraten branchenübergreifend, also Versicherung, Bank, Investment und Bausparen einschließlich Baufinanzierung”.
    Ihre Behauptung: Zitat ” Da steht:
    Vermögensberater vergleichen NICHT (bloß), sondern sie beraten Branchenübergreifend!
    Wo haben Sie diesen Text gelesen ? Ersetzen Sie das Wort ( bloß ) kommt im Text nicht vor, mit ( nur), somit stimmt das Ganze wieder. Im Text ist also sinngemäß versteckt, dass Vermögensberater Altersvorsorgeprodukte vergleichen und natürlich auch beraten. Ich gebe zu, dass es oftmals schwer ist aus einem langen Text den wahren Hintergrund zu erkennen. Und sei es oftmals ein einziges kleines Wort, oder zwei. In diesem Fall das “nicht nur”. Ein Beispiel: Sie beraten “nicht nur”, sondern verkaufen auch. Lange Rede kurzer Sinn, Vermögensberater ( DVAG )können nicht vergleichen

  8. Claudia Müller, 24. Juli 2010 um 20:50 Uhr

    Wozu sollte ich sämtliche Anbieter vergleichen können? Ich bin Vermögensberaterin und nicht irgendein Vergleichsportal. Eventuell vorhandene Verträge oder Anlagen kann ich ohne irgendeine Software vergleichen mit dem, was ich anraten würde. Im Gegenteil, es wäre überhaupt nicht meine Welt, wenn ich als Aufgabe das Bedienen einer Vergleichssoftware hätte. Was ist so schwer daran zu verstehen, dass Vermögensberater, Makler, Ausschliesslichkeit nebeneinander existieren? Es ist doch nicht allzu anspruchsvoll, zu verstehen, dass es unterschiedliche Ansätze sind und es nicht darum geht, sich ständig gegenseitig die Kompetenz abzusprechen. Ein wenig mehr Souveränität… und es wäre möglich, sich auszutauschen auf sachlicher Ebene. Ein frommer Wunsch, ich weiss! Ich respektiere alle Mitbewerber und den Dialog, sofern menschlich und fachlich eine gemeinsame Ebene erkennbar ist. Konstruktive Dialoge erweitern den Horizont! Natürlich darf ein wenig Spass nicht fehlen – dafür sind die Trolle hier… ;-).

  9. Andrea, 24. Juli 2010 um 22:21 Uhr

    Guten Abend Herr Breunig,

    es scheint das Sie sich komplett auf Softwareprogramme verlassen.
    Um z.B. Produkt “A” mit Produkt “B” zu vergleichen braucht man kein Softwareprogramm sondern es reichen die Produktinformationen (welche laut Gesetz ausgehändigt werden müssen) und eine Gute Ausbildung (welche ein Vermögensberater der DVAG ohne Zweifel hat) .
    Eventuell wissen Sie es nicht, aber unsere Ausbildung umfasst nicht ausschließlich die AachenMünchner. Unsere Ausbildung geht weit darüber hinaus.
    Es gibt sogar viele Vermögensberater welche eine IHK Prüfung innehaben.
    (welche übrigens voll von der DVAG bezahlt wird)
    Welche “offiziellen Möglichkeiten” meinen Sie ??? Auch das Internet steht mir zur freien Verfügung !!!! Auch damit kann ich umgehen.
    Sie können also davon ausgehen das unsere Welt “gebunden” aber keinesfalls “geschlossen” ist !
    Eine Vielzahl renomierter Anbieter pflegen Programme komplett kostenlos oder fast für nix ??? (ohne andere “Hintergedanken” dabei) ???
    Frage an Sie : Glauben Sie wirklich daran !!!??? Wenn ja dann viel Spaß dabei. Bestimmt würden auch Sie Programme pflegen damit andere Menschen damit arbeiten und Geld verdienen können ohne dafür eine eigene Entlohnung haben zu wollen.

    Wieso glauben eigentlich viele Außenstehende das wir hinter einem “DVAG Zaun” leben ??? Ich denke ihr glaubt auch noch echt an dieses Märchen das wir ein Wochenendseminar bekommen und dann Produkte “verkloppen” sollen. AUFWACHEN

    Ein schönes Wochenende von Andrea

  10. Wolfgang Reinhardt, 25. Juli 2010 um 00:02 Uhr

    Herr Breunig, welcome in the present…

    Umsatzerlöse: 1.097,0 Millionen EUR
    Jahresüberschuss: 138,8 Millionen EUR
    Eigenkapital: 512,2 Millionen EUR

    Gesamtbestand: (Vertragssumme inkl. Baudarlehen) 162,4 Milliarden EUR

    Anzahl Vermögensberater: 37.382
    Anzahl Geschäftsstellen und Direktionen: 3.184
    Anzahl betreuter Kunden: 5,4 Millionen
    Stand 31.12.2009

    Und welche Zahlen kann Ihr Laden so vorweisen?
    Gibt es da auch einen Blog, wo man ungefiltert seine Meinung sagen darf?

    Aber machen Sie sich ruhig weiter Gedanken über Ratings, Vergleichssoftware und Rechenkerne. Wir machen indes die Arbeit.

    Verzeihung, aber wer Erfolg hat hat Recht!

  11. Andrea, 25. Juli 2010 um 09:39 Uhr

    @ Wolfgang,

    in meinem Leben habe ich immer wieder Menschen kennen gelernt welche
    mit persönlichen Beleidigungen anfangen sobald ihnen die Argumente ausgehen. All das nur um von der eigenen Inkompetenz abzulenken.
    Dies sollte nicht das Niveau dieses Bloggs sein. Desswegen werde ich auf Ihre, zum Teil wiedersprüchlichen, Beiträge nicht weiter eingehen.
    Trotzdem auch Ihnen weiterhin viel Erfolg.

    Viele Grüße Andreas

  12. Michael Miedl, 25. Juli 2010 um 19:18 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    seit nunmehr 16 Jahren bin ich als VB der DVAG tätig und ich muss sagen:
    “Ich bin unvergleichlich(grins)!”

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl

  13. Wolfgang, 26. Juli 2010 um 09:22 Uhr

    @ Michael Miedl

    Da bekommen Sie zu 100% Recht. Jeder Mensch, jede Kreatur ist einzigartig.
    Gruß Wolfgang

  14. Wolfgang, 26. Juli 2010 um 09:41 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Lach
    wenn Sie schon Beiträge nicht veröffentlichen wollen, dann erst recht, bei Anschuldigungen in Bezug auf “persönliche Beleidigungen”.
    Ich stelle den Text von “Andrea” noch mal ein.

    Wolfgang, 24. Juli 2010 um 17:45
    @ Andrea
    Bitte, das ist eine Plattform, für fachkompetente Fragen, Erfahrungen und Meinungen von Experten in der Finanzwelt. Ihre Argumentationen spiegeln sich als Fan-Post Nachricht. Da Ihre Ausführung nicht nicht all zu lang ist, ist es nicht nötig, den Text nochmal zu posten. Sie meinen, daß es unwahrscheinlich ist, Softwareprogramme für Versicherungsvergleiche zu geben. Die Wahrscheinlichkeit ist also gegeben. Natürlich kann ein ” fertig ausgebildeter ” Vermögensberater die Altersvorsorgeprodukte der Versicherungen vergleichen. Ihm sind sie nicht zu komplex. Und ein Vermögensberater/in der Deutschen Vermögesnberatung kann das sehr wohl. Seit wann versuchen Sie sich denn als Vermögensberaterin ? Dem Sachverhalt entsprechend weniger als 5 Jahre.

    Andrea, 25. Juli 2010 um 09:39
    @ Wolfgang,

    in meinem Leben habe ich immer wieder Menschen kennen gelernt welche
    mit persönlichen Beleidigungen anfangen sobald ihnen die Argumente ausgehen. All das nur um von der eigenen Inkompetenz abzulenken.
    Dies sollte nicht das Niveau dieses Bloggs sein. Desswegen werde ich auf Ihre, zum Teil wiedersprüchlichen, Beiträge nicht weiter eingehen.
    Trotzdem auch Ihnen weiterhin viel Erfolg.

    Viele Grüße Andreas

    Egal, ob Vermögensberater/in oder DVAG-Fremde, in diesem Blog erwartet man eine Gleichstellung. Gerne können Sie mir auch eine Mail senden über Welche Erkenntnisse als nicht gewünscht eingestuft werden.
    Gruß Wolfgang

  15. Konrad Acht, 26. Juli 2010 um 11:20 Uhr

    Sehr geehrter Herr Reinhardt,

    als Argument schreiben Sie die zugegebenermaßen beieindruckenden Geschäftszahlen Ihres Strukturvertriebs und fordern Herrn Breunig auf die Zahlen seines “Ladens” offenzulegen.

    Meine Fragen an Sie :

    Was haben Sie persönlich von der Höhe der Umsätze, Gewinne, Rückstellungen etc. ?

    Wieviel davon erhielten Sie für sich als Rückstellung , Provision etc. ?

    Ich Ihr Geschäftsmodell (Beschränkung auf AM Generali) für veraltet, hoffe darf dies hier äußern. Sie als Handelsvertreter begnügen sich mit der Hälfte der branchenüblichen Bezahlung und verzichten auf fast jegliche kundenorientiere Folgeeinkommen, außer minimal in Sachversicherungen.
    Sie haben es am Markt immer schwerer Neukunden zu finden. Grund Übersättigung am Markt durch DVAG und das veraltete sogenannte “Allfinanz”konzept.

  16. , 26. Juli 2010 um 13:17 Uhr

    @ Konrad Acht

    Ein Geschäftsmodell als veraltet zu bezeichnen, mit dem Jahr für Jahr der Markt geschlagen und die Position als Nummer 1 ausgebaut wird, ist schon eine recht seltsam anmutende Sicht auf die Welt. Lesen Sie den heutigen Blogbeitrag, dann sehen Sie, welchen Nutzen Kunden von vermeintlich modernen Geschäftsmodellen haben.

  17. M. S., 26. Juli 2010 um 15:44 Uhr

    @ Konrad Acht

    Ich wurde ihnen ja gerne recht geben, aber da sie nicht mal in der Lage sind, den Rechenschaftsbericht der deutschen Vermogensberatung zu lesen, Frage ich mich wirklich, welche esoterischen Fahigkeiten Sie meinen zu haben, um solchen – sorry – Schwachsinn zu schreiben

    – die Deutsche Vermogensberatung gibt über 80 Prozent ihrer Provisionen an ihre vermogensberater weiter. Und jetzt wollen Sie erklären, dass ein Berater bei einem anderen Unternehmen die Eierlegende Wollmichsau vorfindet. Des weiteren haben sie keine Ahnung, was am Markt an Folgeprovisionen gezahlt, den sonst müssten Sie die Zahlungen als überdurchschnittlich hoch bezeichnen.

    – die Beschraenkung auf die Generali-Gruppe ist unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben vielmehr ein Zukunftsmodell. Es wäre angebracht, wenn Sie sich einmal unvoreingenommen mit dem deutschen Vertriebsmarkt beschäftigen wuerden.

    -die Kronung ist jedoch ihre Behauptung, dass eine Marktubersattigung vorliegt, weil eine Deutsche Vermogensberatung am Markt ist. Die DVAG hat einen Marktanteil von max. 5 Prozent über alle Sparten hinweg. Ihre Argumentation erschließt sich mir somit in keinster Weise.

    Das Problem der DVAG ist aus meiner Sicht vielmehr, dass die Bestehenden Kunden von – nochmal sorry – nullblickern wie Ihnen verunsichert werden, ihre Vertrage kundigen, um vermeintliche schönere abzuschließen.

  18. Stephanie Pondrek, 26. Juli 2010 um 15:47 Uhr

    @Dr.HelgeLach

    habe Herrn Acht so verstanden,als dass er seinem modernen Geschäftsmodell den unabhängigen Makler meinte. Hier ist mit Allianz, Ergo, Generali,…… etc. doch auch alles möglich was Sie “können”.

    Ihr heutiger Blogbeitrag zum Thema “Billigversicherer” hat damit nix zu tun.

    Ergänzend diesbezüglich , dass auch Sie Partnergesellschaften haben, die Versicherungsschäden ablehnen (gefühlt in letzter Zeit Tendenz steigend) und höchste Beitragssteigerungen haben (siehe Ihre Central)

  19. Wolfgang Stadler, 26. Juli 2010 um 16:35 Uhr

    @ Konrad Acht

    mich würde echt mal interessieren, ob Leute wie Sie eigentlich lesen, zu welchem Beitrag sie hier bloggen, oder ob sie einfach prinzipiell einen blöden Kommentar über die DVAG loswerden wollen. Dafür gibt´s sicherlich andere (blöde) Blog´s, wo sich Menschen wie sich tummeln.

    Erstens ist Ihr Beitrag eine Themenverfehlung – Setzen Sechs.

    Zweitens ist Ihr Halbwissen ziemlich dürftig – ich habe sogar den Eindruck, Ihren Senf hier schon des öfteren gelesen zu haben.

    Zum Thema: Kostenausweis und Produktinformation – ich bin mal gespannt, wohin das mit der EU noch führt. Irgendwann muss Ihnen der Media-Markt-Verkäufer genau sagen, wieviel er, der Media-Markt und wer auch immer am gerade gekauften Laptop verdient… Verbraucherfreundlichkeit!

  20. Wolfgang Reinhardt, 26. Juli 2010 um 16:42 Uhr

    Herr Acht, keine Sorge, ich bin schon ein paar Tage dabei und habe so meine Erfahrungen. Im übrigen arbeite ich in Berlin. Sie glauben gar nicht was man in diesem Schmelztiegel von Vertriebskonzepten so erlebt. Ich kenne etliche, die morgens vollmundig als Adler gestartet, und abends als Broiler in der Pfanne geendet sind.

    Das System ist immer das gleiche. Als die DVAG noch in Reichweite war, kamen die Versprechen, und alsbald zu überholen. Als das organisch innerhalb der nächsten 30 Jahre nicht mehr möglich war, verfolgten einige wenige die Idee, uns durch Zukäufe zu überholen. Nachdem dieser Zug nun auch abgefahren war, will man uns in die Gruft schreiben, und sagt uns das Aussterben voraus. Das Problem aus Ihrer Sicht ist lediglich, dass das keinen Kunden interessiert, weil wir genau die Leistung erbringen, die der Markt benötigt.

    Wir bauen keine Wolkenkuckucksheime aus Theorien, die nicht realisierbar sind. Wir machen einfach unsere Arbeit und sind erfolgreich. Wir schlagen den Markt jedes Jahr um Längen, und da wundern Sie sich über unsere Reaktionen auf Ihre DVAG-Untergangstheorien? Mit Verlaub, diese sind uns egal.

    Unsere selbst Sie beindruckenden Zahlen zeigen Ihnen doch Eines: Wenn sich der Markt irgendwann tatsächlich ansatzweise von unserem Geschäftsmodell entfernt, können Sie mit Sicherheit davon ausgehen, dass wir uns auf Grund unseres Erfolgs und unserer Größe darauf einstellen, und diese Erfordernisse umsetzen können. Trotz der Größe ist die DVAG nämlich durch flach gehaltene Hierarchien ein sehr schnelles Unternehmen.

    Und damit bin ich bei der Beantwortung Ihrer Frage. Erstens habe ich mit meiner bescheidenen Arbeitskraft zum Erreichen dieser Erfolge beigetragen. Die Anerkennung dafür ernte ich fast täglich. Zweitens ist es ein existenzieller Unterschied, 100,- Euro verdient zu haben, oder 100,- Euro überwiesen zu bekommen. Drittens ist es für mich ebenso ein großer Unterschied, wieviel von den 100,- Euro ich denn behalten darf, und nicht in administrative Maßnahmen abführen muss, die ich bei der DVAG gestellt bekomme.

    Um alle Diskussionen hierüber im Keim zu ersticken: Ich interessiere mich nicht für Theorien über die schöne neue Welt hinter dem Vorhang. Dafür habe ich zu oft hinter dem Vorhang nachgeschaut.

  21. Thomas, 26. Juli 2010 um 16:57 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    man mag ja durchaus für oder auch gegen die DVAG sein bzw. man mag zur DVAG stehen wie man möchte. Aber das Allfinanzkonzept, welches sich mittlerweile seit Jahrzehnten etabliert und bewährt hat und von Beratern egal welchen Couleurs angewendet wird, als veraltet zu bezeichnen, ist mit Verlaub mehr als realitätsfern (@ Konrad Acht).

    Manchmal muss ich ohnehin den Kopf schütteln, wenn hier im Blog Vermögensberater und Versicherungsmakler auf einander eindreschen. Grundsätzlich entscheidet doch der Kunde, ob er von einem Makler, Versicherungsvertreter oder Vermögensberater beraten wird, wobei der Vermögensberater im Versicherungsbereich ja auch Vertreter (= gebundener Vermittler) ist.

    Was unterscheidet überhaupt den Versicherungsvertreter/Vermögensberater vom Makler? Zunächst einmal haftet der Makler grundsätzlich für seine Fehler, der Versicherungsvertreter nur ausnahmsweise. Makler haben ein größeres Produktportfolio als gebundene Vermittler und stehen im Gegensatz zu diesen kraft Gesetzes auf Seiten des Kunden und sind demzufolge keine „Gefüllungsgehilfen“ einer Versicherungsgesellschaft.

    Ich bin allerdings schon der Ansicht, dass die Zukunftsaussichten für herkömmliche Versicherungsagenten sehr vage sind. Nur eins ist sicher: Der Versicherungsmarkt bewegt sich. Heute wird das Geschäft nicht mehr ausschließlich vom Ausschließlichkeitsvertreter gemacht. Vor 20 Jahren fielen noch satte 80 % des Prämienvolumens auf diese Sparte – heute nur noch etwa 50 % des Gesamtmarktes. Die berufliche Existenz als Repräsentant eines Versicherungshauses entpuppt sich immer mehr als Auslaufmodell. Die Verbraucher sind anspruchsvoller geworden und die Konkurrenz hat kräftig zugelegt. Direktversicherer locken mit günstigen Prämien, Internet-Suchdienste bieten den Kunden neue Vergleichsmöglichkeiten. Und die Banken haben schon längst den Versicherungsvertrieb als lukrativen Zusatzmarkt entdeckt.

    Aber das sind lediglich meine persönlichen Ansichten, die nicht unbedingt geteilt werden müssen. Soll doch jeder nach seiner Fasson glücklich werden!

    In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen und erfolgreichen Tag!

    Thomas

  22. , 26. Juli 2010 um 18:07 Uhr

    @ Stefanie Pondrek

    Warum schreiben Sie jedes mal unter anderem Namen, zuletzt unter Konrad Acht, Andres Breunig usw. ? Ehrlichkeit gehört nicht zu Ihren Tugenden, vielmehr die feste Absicht, Halb- und Unwahrheiten über die DVAG zu verbreiten und so diesen Blog zu missbrauchen. Mein Rat: es gibt viele Schmuddelforen, in denen Sie sich sicherlich unter viel Beifall auslassen können.

  23. Wolfgang Reinhardt, 26. Juli 2010 um 18:12 Uhr

    Herr Dr. Lach, mit der Methode suggeriert man Mannschaftsstärke. Erinnert irgendwie an das Klonschaf “Dolly” 😉

  24. Marcel H. Costin, 27. Juli 2010 um 11:55 Uhr

    Nein, nein Wolfgang,

    das Krankheitsbild nennt sich “Dissoziative Identitätsstörung” und wird heute ärztlich behandelt! Es gibt Hoffnung für die Leser dieses Kennenlern-Blogs! 😉

    Mit besten Grüßen,
    Ihr/Euer Marcel H. Costin