“Aus” für kleinere Makler?

16. Juli 2010 | 1.637 mal gelesen

Aktuelle Informationen zu Maklerpools liefert eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Psychonomics.

Danach arbeiten inzwischen 87 Prozent der Versicherungsmakler mit Maklerpools zusammen. Die meisten davon – kleine und mittlere Makler – zunehmend aus einem Grund, so die Studie: Sie bekommen selbst bei den Versicherern keine Courtagevereinbarung mehr. Sei es wegen fehlender Größe, vielleicht aber auch, weil die Versicherer grundlegende Zweifel am Geschäftsmodell dieser Makler haben.

Was bleibt diesen also übrig, um doch die Produkte dieser Versicherer vermitteln zu können? Der Anschluß an einen Pool, der das Vermittlungsvolumen bündelt.

Was bedeutet dies für den Markt?

Im Grunde ensteht so eine neue, spezielle Form des gebundenen Vermittlers. Dieser ist nicht an einen Versicherer gebunden, aber abhängig von der Expertise eines Pools bei der Produktauswahl und angewiesen auf dessen Geschick bei der Aushandlung der Courtage.

Natürlich kann ein Makler den Pool wechseln, wenn er unzufrieden ist. Doch sicher scheint: Gerade die professionellen Pools werden sich ihrer Marktposition bewußt sein und nicht mehr jeden Makler bei sich aufnehmen.

Eine existenzbedrohende Entwicklung gerade für kleine Makler. Denn wenn Versicherer und Pool die Zusammenarbeit ablehnen, besteht kein Marktzugang mehr bzw. nur noch zu solchen Partnern, die dem erforderlichen Qualitätsanspruch eines Maklers möglicherweise nicht gerecht werden können.

Angesichts dieser für kleinere Makler gefährlichen Marktentwicklung Anlass genug, sich mit dem Geschäftsmodell der DVAG Deutsche Vermögensberatung auseinander zu setzen. Denn die bietet jedem, der sich als Berater in der Finanzbranche engagieren will, weit mehr als jeder am Markt tätige Pool. Einschließlich des Produktangebotes führender Adressen des Finanzmarktes. 🙂


Kommentare für diesen Artikel (55)

  1. Michael Miedl, 31. Januar 2011 um 22:23 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    ich kann es nicht glauben, hab es aber auch gerade gelesen.
    Solche Typen wie Hr. Eiler kritisieren unsere Arbeitsweise und
    “vergackeiern” selbst ihre Kunden.
    Tut mir leid, ich dachte, es handelt sich um einen “Fachmann”-
    jedoch wiedermal nur nichts als heiße Luft, wenn der Mund aufgeht!

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl

  2. Ingvar, 1. Februar 2011 um 10:34 Uhr

    Ist immer wieder ein Augenschmauss zu sehen wie Sie hier Bilder erstellen, von der einzigen Alternative Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung. Zu Ihrer These: Aus für kleinere Makler ?

    Seit 31.12.2010 ist die Anzahl der selbstständigen Makler um 10% auf Rund 43.000 gewachsen. Nicht wenige, das wissen Sie, kommen aus Ihrer DVAG oder anderen Ausschließlichkeiten.

    Die Ansprüche der Kunden verändern sich. Gute Maklerpools sind großartige Alternativen und haben zum in wenigen Jahren Umsätze bis in den Bereich von 100 Millionen € im Jahr.

  3. , 1. Februar 2011 um 11:13 Uhr

    @ Ingvar

    Sie vergessen einen ganz entscheidenden Faktor, der gegen den Makler und für den Vermögensberater spricht: Nämlich das gewaltige Leistungsspektrum, mit dem die DVAG Ihren Beratern eine Vielzahl von administrativen Tätigkeiten abnimmt und diese auf höchstem Niveau erledigt. Damit verliert Makler viel Zeit und Geld. Unsere Vermögensberater können sich in dieser Zeit um ihre Kunden und um ihre Mitarbeiter kümmern.

    Darüber hinaus gibt es vielfältigste Sozialleistungen, professionelle Unterstützung im Marketing, organisierten Erfahrungsaustausch, kostenlose Aus-, Weiter- und Führungsaubildung. Vieles spricht so für den vermögensberater als Unternehmer im Unternehmen, ebenso vieles gegen den Makler als Einzelkämpfer in einem immer schwieriger werdenden Markt. Aber Sie werden es schon schaffen.. 🙂

  4. Thomas S., 1. Februar 2011 um 21:56 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Lach,

    Sie schreiben und ich darf Sie zitieren: „Sie vergessen einen ganz entscheidenden Faktor, der gegen den Makler und für den Vermögensberater spricht: Nämlich das gewaltige Leistungsspektrum, mit dem die DVAG Ihren Beratern eine Vielzahl von administrativen Tätigkeiten abnimmt und diese auf höchstem Niveau erledigt. Damit verliert Makler viel Zeit und Geld. Unsere Vermögensberater können sich in dieser Zeit um ihre Kunden und um ihre Mitarbeiter kümmern.“

    Also bei allem nötigen Respekt, das von Ihnen angesprochene Leistungsspektrum wird heute in vielfältiger Art und Weise von den zahlreichen seriösen Top-Maklerpools geboten.

    Neben den Anbindungen stellen die Top-Maklerpools den angeschlossenen Maklern ein umfangreiches Servicepaket zur Verfügung, d. h. Vergleichsprogramme, Kundenbestandsverwaltung, Prüfbericht § 34 c, Kompetenz- und Schadencenter, Spezialisten im LV-, KV- und Sachbereich, Schulungen, Kooperationen mit Werbeagenturen und Fachanwälten und noch vieles weitere mehr.

    Also so einzigartig, wie Sie immer tun ist die Deutsche Vermögensberatung AG gar nicht.

    Im Übrigen, nennen Sie mir einen stichhaltigen Grund, warum ein gestandener und unabhängiger Versicherungsmakler als Vermögensberater zur DVAG wechseln sollte?

    Während noch vor 20 Jahren der Versicherungs- und Vorsorgemarkt fest im Griff der Vertreter von Versicherungsgesellschaften war, hat sich das Bild in den letzten Jahren deutlich verändert. Neue Vertriebswege wie der zunehmende Bankenvertrieb über das Internet bieten zusätzliche und wachsende Konkurrenz im gleichen engen Markt. Besonders die zunächst nur im Industrie- und Gewerbegeschäft tätigen Makler haben inzwischen den Privatkunden für sich entdeckt und gewinnen durch Ihre Unabhängigkeit und in der Rolle des Interessenvertreters stetig mehr und mehr Kunden hinzu.

    In unserem stagnierenden Markt herrscht ein harter Verdrängungswettbewerb. Wachstum generieren viele Versicherer nur durch Übernahmen oder Fusionen. So sind in den letzten Jahren viele Traditionsunternehmen vom Markt verschwunden und der Trend ist ungebrochen. Die zweite Stellschraube bei den Versicherern sind Kostensenkungsprogramme, die meist als Effizienzsteigerungsprojekte bezeichnet werden. Restrukturierungen, schlanke Abläufe mit standardisierten Produkten oder höhere Führungsspannen senken deutlich den Bedarf an
    Arbeitskräften und somit die Kosten.

    Was bedeutet dies für den Ausschließlichkeitsvermittler?

    Er ist einem steigendem Druck seines eigenen Unternehmens ausgeliefert.

    Die Unternehmen verfolgen ihre Wachstums- und Ertragsziele durch eine immer restriktivere Vertriebssteuerung, in Form von Geschäftsplänen oder Wettbewerbern; häufig sogar mit unterjährig wechselnden Zielen. Der Vertreter ist dabei gefangen im Spannungsfeld zwischen Kundenerwartung und Unternehmenssteuerung. Handelt er im Kundeninteresse kann dies zu schmerzhaften finanziellen Einbußen führen. Eine finanzielle Belastung stellt für den Vertreter auch die Verlagerung von Verwaltungsaufgaben auf die Agenturen dar. Der Vertreter entwickelt sich vom Verkäufer zum Verwalter. Ein Mehr an Verwaltung bedeutet ein Weniger an Terminen und damit an Umsatz.

    Die Kunden sind heute mündig, dank den Print- und Onlinemedien sowie dem Fernsehen. Sie sind über das Preis- Leistungsverhältnis von vielen Produkten sehr gut informiert. Langjährige Kundenbeziehungen zerbrechen, da bei aller Zufriedenheit mit dem persönlichen Berater ein Preisunterschied von 50% oder mehr nicht argumentiert werden kann. Dem Vermittler sind jedoch die Hände gebunden und der mühsam aufgebaute Bestand verringert sich kontinuierlich bis zum Ruhestand.

    Erkennen Sie sich wieder? Es gibt einen sehr erfolgreichen Weg aus diesem Dilemma.

    Eine Alternative kann nur die Weiterentwicklung zum unabhängigen Makler sein. Von diesem Moment an ist der Vermittler einzig und allein seinen Kunden verpflichtet. Die neue Gesetzgebung zur Erhöhung der Beratungsqualität und Transparenz enthält inzwischen Anforderungen an die Vermittler, welche schon traditionell an die Makler gerichtet wurden.

    Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich die Zukunft beim unabhängigen Sachwalter des Kunden, nämlich dem Finanz- und Versicherungsmakler!

  5. , 1. Februar 2011 um 23:07 Uhr

    @ Dann wünsche ich Ihnen dabei viel Erfolg, denn es macht wenig Sinn den Versuch zu machen, Andersgläubige zu überzeugen:-))