Sparen, sparen

13. Juli 2010 | 551 mal gelesen

“Sparen, sparen”, so ein Aufmacher in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 11.07.2010 (Seite 41).

Den Lesern wird dort deutlich gemacht, wie wichtig und unerlässlich es ist, möglichst früh für das Alter vorzusorgen. Eine einfache Formel soll dabei helfen: Wer 2.000 Euro brutto im Monat verdient, sollte 5 bis 6 Prozent des Einkommens in die Altersversorgung investieren. Bei 3.000 Euro 6 bis 7 Prozent, bei 4.000 Euro 7 Prozent und bei Einkommen oberhalb der 4.000 Euro-Grenze 8 Prozent.

Solche “Richtwerte” sind als erste Orientierung sicherlich hilfreich. Nimmt man aber den Fall des 2.000 Euro-Einkommens, wird schnell deutlich, dass die vorgeschlagenen Sparquoten wohl viel zu niedrig bemessen sind. Denn mit 100 Euro im Monat lässt sich allenfalls eine bescheidene private Zusatzrente aufbauen und das auch nur dann, wenn der Vertrag sehr früh abgeschlossen und bis zum Ablauf durchgehalten wird.

Es ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben der Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung, ihre Kunden zum Sparen für das Alter zu motivieren und gemeinsam mit ihnen sämtliche staatlichen Fördermöglichkeiten wie zum Beispiel die Riester-Zulagen oder die Möglichkeiten zur Steuereinsparung zu ermitteln, um so den monatlichen Sparbetrag über das hinaus zu maximieren, was hier vorgeschlagen wird.


Kommentare für diesen Artikel (10)

  1. Harri Schultze, 13. Juli 2010 um 10:57 Uhr

    Zunächst finde ich es ja mal höchst erfreulich, dass die Frankfurter Allgemeine dieses Thema so deutlich aufgreift.

    Der schlechte Beigeschmack ist auch hier, dass mit pauschalen Richtwerten agiert wird, die irgendwie irgendwer ermittelt hat. Deren Sinn sich mir allerdings nicht erschliesst. Schliesslich sollte man vom Bedarf ausgehen und den individuellen Versorgungszielen.

    Es hilft nichts, für dieses Thema sollte man sich einfach mal Zeit nehmen und gemeinsam mit einem kompetenten Ansprechpartner – seinem Vermögensberater – das Versorgungsziel ermitteln und dann berechnen, was für Maßnahmen und Sparbeträge für die Erreichung des Versorgungsziels erforderlich ist.

    Bei 2.000 Euro Einkommen einen Sparbetrag von 100 Euro zu empfehlen, dass kann in der Tat nur ein kleiner Sockel als Zusatzversorgung werden. Zumindest muss man dann mit diesem Sparbetrag versuchen, die Förderungen aus dem Alterseinkünftegesetz optimal zu nutzen.

    Meine dringende Empfehlung ist es, solche Artikel in der Presse einfach als Anlass zu sehen, dieses Thema mit einem Fachmann zu besprechen und genau zu ermitteln welche Sparbeträge und Sparformen möglich, sinnvoll und nötig sind.

    Ich stehe da gerne zur Verfügung: http://www.harri-schultze.de

  2. Norbert Balzer, 14. Juli 2010 um 23:14 Uhr

    Wir reden hier von einem Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 11.07.2010 (Seite 41).

    Ich stelle mir gerade vor, wie die Öffentlichkeit (Verbraucherschützer und Mitbewerber) reagieren würde, hätte einer unserer Kollegen diese „Formel“ als Grundlage seiner Beratung genutzt. Ich meine, es hätte einen Aufschrei gegeben. Was bitte schön, hat das mit einer fachlich fundierten Aussage gemein?

    Wann begreifen endlich solche Journalisten, dass das Thema „Finanzen“ kein Krawallthema ist, sondern etwas mit Anstand und Verantwortung zu tun hat?

    Wir können uns hier um das „Medikament“ streiten, aber nicht darüber, dass vor einer Beratung eine Erfassung der finanziellen Situation (Anamnese) erfolgen muss. Diese „Formel“ gleicht einer Kaffeerunde neunzigjähriger, die ihre Erfahrungen mit Schmerzen austauschen.

    Zudem meine ich, dass das Thema Altersvorsorge so abgedroschen ist, das hier die Journalisten mehr die Ursächlichkeit der Problematik ins Rampenlicht stellen müssten. Es geht nicht um die Frage „wie viel muss ich zur Seite legen“ sondern darum „wie möchte ich morgen leben?“

    Liebe Kollegen, einfach diese „Uralte“ Idee weiterleben, erst die Analyse, dann die Empfehlung/ Beratung!

  3. Tobias Kugler, 14. Juli 2010 um 23:25 Uhr

    Grundgedanke – Gut
    Ausführung – Verbesserungswürdig 😉
    Es geht einfach nicht´s über eine persönliche und kompetente Beratung bei einem Vermögensberater der DVAG!
    Auch hier sind wir sehr innovativ….. denn wo sonst kann die Wunschrente mit dem iPad berechnet werden?

    Viele Grüße aus Bad Waldsee
    Euer Vermögensberater Tobias Kugler

  4. A.Lange, 16. Juli 2010 um 19:13 Uhr

    Tobias Kugler sagt, die DVAG ist am besten. Vermutlich hat er noch nie nachgerechnet, wie mieserabel sich die dort verkauften Versicherungen für den Rentenaufbau verzinsen. Kaum, dass die Inflationsrate getopt wird.

  5. M. S., 16. Juli 2010 um 20:54 Uhr

    @ A. Lange

    Kann es sein, dass Sie Lebenpolicen mit Absicherung von beispielsweise BU, Tod, EU, Pflege etc. ohne Berücksichtigung der Absicherugn meinen.

    Dann, aber auch nur dann haben Sie recht: Denn wenn zusätzlich im Vertrag 1500 Euro mtl BU.Rente mit abgesichert sind ist es ja völlig logisch, dass die Verzinsung nicht so hoch ist, wie ohne eien solche.

    Wissen SIe Herr Lange.. gefällt mir auch nicht.. aber ist eine mathematische Tatsache und jeder andere Anbieter, ob vom Makler oder vom Direktversicherer muss hier genauso den Risikoanteil vom Sparbetrag abziehen. Ergo: Informieren/studierne Sie bevor Sie hier Halbwahrheiten verbreiten.

  6. Ralf Gottfried, 17. Juli 2010 um 00:17 Uhr

    Hallo A.Lange,

    wie verzinst sich denn bei Ihnen die Rente,wenn unsere doch so schlecht ins bei unsere Partnern? Leute die nur meckern und nichts konstruktives bringen um es zu verbesser, find ich persönlich blockieren für jede Entwicklung.
    Soll kein persönlicher Angriff sein,aber ich habe ihre Beiträge gelesen und lese immer wie schlecht alles doch ist aber hab nie gehört was sie unter “gut” verstehen oder “schlecht”.

    Wenn Sie genau sagen können was denn so schlecht ist,kann man das ja ändern. Dann sagen sie doch mal was gut ist in ihren augen. Vielleicht sind ihre Angebot ja wirklich besser als die unsere.

    Sie wissen ja das wir im Internet alles offen legen über uns,meinen sie das wir das machen würden wenn wir so schlecht sind?

  7. Harri Schultze, 17. Juli 2010 um 00:56 Uhr

    @A.Lange:

    welche Produkte meinen Sie genau?

    Sicher wissen Sie, dass wir für den Aufbau einer Altersvorsorge das komplette Allfinanz-Spektrum beraten können. Das machen wir mit Premium Produktpartnern und vor allem unter optimaler Nutzung der Fördermöglichkeiten insbesondere aus dem Alterseinkünftegesetz.

    Hier eine pauschale Aussage zu treffen, die Verzinsung sei nicht gut, kommt der Aussage gleich, die Autos aus dem Volkswagenkonzern haben zu wenig Power. Eine solche Aussage würde nur jemand treffen, der nur den VW-Polo kennt und nicht weiss, dass von Scoda über Seat, VW und Audi bis hin zu Porsche das komplette Spektrum vorhanden ist.

    Es kommt darauf an, das Produkt zu nutzen, welches für die Wünsche und Ziele des Kunden zielführend ist. Für mich wäre beispielsweise ein Porsche 911 denkbar ungeeignet. Der hat zwar ordentlich Power, aber wohin mit den Kindersitzen? Ein Passat, A4 oder A6 oder warum nicht ein Octavia – das wären bedarfsgerechte Lösungen für meinen individuellen Fall.

    Also liebe/r Herr/Frau Lange, werden Sie doch gerne konkret, dann lässt sich auch konkret der Taschenrechner befragen.

    Gruss
    Ihr
    Harri Schultze

  8. Christian Loose, 17. Juli 2010 um 12:49 Uhr

    @ A.Lange

    Dann haben sich die Rating-Agenturen wohl alle geirrt und unsere
    Produkte sind doch nicht so gut.
    Danke, dass Sie uns mit Ihrer detaillierten Aussage aufgeklärt haben! 😉

  9. Andrea, 17. Juli 2010 um 12:57 Uhr

    Hallo Herr Lange,
    egal zu welchem Beitrag, …. ich lese von Ihnen immer den gleichen Satz:
    Zu wenig Zinsen bei der AM.
    Bringen Sie doch bitte mal zur Abwechslung etwas konstruktives zu dem jeweiligen Thema oder kennen/können Sie nur den einen Satz ???
    Lässt ja tief blicken ……
    einen schönen Sonnabend wünscht Andrea

  10. Jürgen Z., 17. Juli 2010 um 18:11 Uhr

    Gottseidank haben wir in unserer sehr umfangreichen Ausbildung auch den Bereich Finanzmathematik incl. Kalkualtionsgrundlagen für Versicherungen und Kapitalanlagen SEHR ausführlich behandelt – wir haben in diesen Bereichen sogar Prüfungen abgelegt 😉

    Schon alleine deshalb sehen VB´s der DVAG einige Äußerungen hier zu Produkten und deren “Ver-Zins-ung ” sehr gelassen….

    Just my 5 Cent 🙂

    Sehr gut ausgebildete Grüße,

    Jürgen Z.