Risikoschutz unerlässlich

27. Juni 2010 | 1.037 mal gelesen

Ausführlich widmet sich die Tageszeitung DIE WELT in ihrer Ausgabe vom 14. Juni (Seite 16) dem Thema Todesfallschutz.

Völlig richtig wird darauf hingewiesen, dass Kapital-Lebens- oder Rentenversicherungen im Regelfall nicht ausreichen, um das Todesfallrisiko gerade bei jungen Familien mit Kindern angemessen abzusichern. Mindestens 200.000 Euro sollten zusätzlich über eine Risikolebensversicherung abgeschlossen werden, so die Welt. Die Laufzeit sollte hierbei auf das Ausbildungsende der Kinder ausgerichtet sein, während die Altersversorgungsverträge deutlich längere Laufzeiten haben sollten.

Was in der Welt nicht erwähnt wird: Auch der “Häuslebauer”, der sich vergleichsweise hoch verschulden muss, um den Immobilienwunsch realisieren zu können, sollte sich Gedanken über eine Risikolebensversicherung machen. Denn dies ist der günstigste Weg, der Familie die Immobilie auch im Todesfall zu erhalten.

Wichtige Ratschläge, die fest im Beratungsrepertoire der Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberater verankert sind.


Kommentare für diesen Artikel (4)

  1. M.Ney, 27. Juni 2010 um 12:52 Uhr

    Nunja die Aussage ist natürlich vollkommen wahr nur : wieso wird das hier so dargestellt als on das eine neue Weisheit seitens der Vermögensberatung dieser Gesellschaft ist?
    das ist schon Jahrzehnte bekannt und wird von absolut jedem seriösen Berater auf dem Markt bei jeglichen Gesellschaften angeraten! Noch besser zum Verständnis das es hier nur ein Hochloben der eigentlich alten Fakten ist : Eine Finanzierung bei den Bausparkassen wird ohne eine gültige RisikolebensV. garnicht abgeschlossen also vollkommen unnützer Beitrag über uralte Informationen !!!

    M.Ney

  2. , 27. Juni 2010 um 15:25 Uhr

    @ M. Ney

    Freut mich, dass Sie dennoch unseren Blog lesen.

    Vielleicht ging es auch nur wieder einmal darum aufzuzeigen, dass die schreibende Zunft in Zeitungen und Journalen sehr oft nicht allzu viel von unserer Materie versteht, selbst wenn es für uns Banalitäten sind … .? 🙂

  3. M. S., 27. Juni 2010 um 15:46 Uhr

    @ M. Ney

    Zu Ihrer Info: Es ist durchaus üblich, dass Häuslesfinanzierer wenn diese den ersten Jahreskontoauszug erhalten und eben nicht von einem kompeteten und seriösen Berater informiert wurden, ziemlich erstaunt sind, dass da Kosten für eine RisikoLV berechent werden.

    Ein Zweizeiler an die Bausparkasse und die Risikoversicherung ist draussen… und dann war es das schon wieder mit der Absicherung.

    Wo kein guter Berater, da oft viel Müll…. und im Todesfall dann die Zwangsversteigerung.

  4. Andrea, 27. Juni 2010 um 22:50 Uhr

    @ M.S.,

    genau das ist die Realität ! Natürlich wird genau dies von jedem guten Berater, gleich welches Arbeitssysthem er lebt, angeraten. Nur die Praxis bei den Kunden sieht oft anders aus. Der Kunde bekommt oft genug (natürlich) eine Risiko LV bei entsprechender Finanzierung und kündigt diese dann oft genug wenn er sie (bemerkt). Ein ganz klares Zeichen für fehlende Beratung.
    Außerdem geht es ja bei Finanzierungen bekanntlich auch ohne Bausparkassen. Es gibt auch Baufinanzierer (z.B. Banken) welche zu höheren Beleiungsgrenzen finanzieren und welche nicht in jeder Situation nach einer bestehenden Risiko LV fragen ! Dann als Berater wenn es wirklich an die finanzielle Grenze des Kunden geht auch einmal zu sagen:” Lieber Kunde wenn du die Beiträge für die nötige Risiko LV nicht mehr übrig hast, rate ich dir von dieser Finanzierung ab” und ganz bewusst die dabei zu verdienende Provision nicht (mit)zu nehmen, zeugt doch von wirklichem Kundeninteresse. SO ! berate ich und ich glaube auch sehr viel meiner Kollegen. Wenn dann schon “Zeitungen” sich zutrauen ihre Leser (=Kunden)
    in diesem Bereich zu beraten (denn der Kunde = Leser richtet sich nunmal nach diesen Berichten) dann sollten sie es auch allumfassend und ohne Lücken tun ! ! ! (und mit Beratungsprotokoll) Was dann schwer wird !
    Wenn die Bausparkassen diese Finazierungen NICHT ohne Risiko LV machen wieso sehe ich dann (in meiner Praxis) ca. 90 % aller Baufinanzierungen über Bausparkassen ohne diese Absicherung ?
    NIEMAND ist unfehlbar !
    Viele Grüße Andrea