Beipackzettel am Ende?

26. Juni 2010 | 550 mal gelesen

Bereits am 14. Januar 2010 hatten wir in unserem Blog das Ansinnen der Politik, über freiwillige Produktinformationsblätter (“Beipackzettel”) für Kunden Transparenz bei Bankprodukten zu schaffen, thematisiert.

Unsere Prognose: Der Beipackzettel wird dazu beitragen, dass die Intransparenz noch größer wird.

Genau das ist schon nach wenigen Monaten eingetreten. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat die Beipackzettel der Banken und Sparkassen untersucht und dabei festgestellt, dass es sich vielmehr um verkaufsfördernde Prospekte als um neutral gehaltene Information handelt.

Nunmehr soll die bisher auf Freiwilligkeit beruhende Thematik wohl doch als gesetzliche Pflicht mit gesetzlich vorgegebenen Standards zu Inhalten und Aufmachung geregelt werden. Ob das dem Verbraucher am Ende weiter hilft, ist eine andere Frage.