Wo ist die AM Leben?

23. Juni 2010 | 865 mal gelesen

Diese Frage stellt sich vordergründig sofort, wenn man den Asscompact Trend II / 2010 liest. Die Studie hat ermittelt, welche Berufsunfähigkeitsversicherer bei den Maklern besonders beliebt sind. Und siehe da: Unter den Top-Ten taucht die AM Leben nicht auf. Und dies, obwohl die AM mit ihrer 5-Sterne-BU mit das beste BU-Produkt am Markt anbietet.

Nun bedarf es keiner Zweifel an der Urteilsfähigkeit der Makler. Das Phänomen erklärt sich ganz einfach: Die Makler haben keinen Zugriff auf die Spitzen-BU der AM Leben, denn diese können exklusiv nur die Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung vermitteln. Wettbewerbsvorteil nennt man so etwas. 🙂

Oder: Beste Berufschancen für Vermögensberater der DVAG!


Kommentare für diesen Artikel (17)

  1. M. S., 23. Juni 2010 um 09:15 Uhr

    Weder bei dem Thema “Rürup für Selbstständige” noch bei “Gesetzliche Krankenkassen in Schieflage” gab es Kommentare von Maklern. Eigentlich schade, da diese Themen doch für Makler mindestens genauso wichtig sind, wie für jeden Vermögensberater.
    Aus diesem Grunde bin ich mal gespannt ob es zu diesem Thema Maklerstimmen geben wird.

    Eines ist doch Fakt: Wozu braucht ein Vermittler 10, 20 oder 100 BU-Anbieter, wenn auf ein TOP-Produkt wie die BU der AM-Leben zurückgreiffen kann.

    Und selbst das Argument, dass ein Makler die Möglichkeit hat, bei bestimmten Berufsgruppen oder Vorerkrankungen auf andere Gesellschaften auszuweichen, lasse ich nicht gelten. Langfrisitg kommt es bei dieser Vorgehensweise zu einer Problematik im Risikoausgleich (siehe hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Risikoselektion) dieser Gesellschaften. Gerade bei einem langlaufenden Vertrag unter Haftungsgesichtspunkten für einen Makler ein nicht kalkulierbares Risiko.

  2. Gisbert Sachs, 23. Juni 2010 um 09:28 Uhr

    Das sind die Informationen, die es nicht in die Werbezeitungen schaffen und die man sich selbst im Internet besorgen muss! Gut, wer sich ein wenig informiert und vorbereitet in das Gespräch mit einen Berater geht. Ich werde mir jetzt mal einen Vermögensberater suchen (und kommen lassen) und sehen, welche Vorteile eine Beratung noch für mich erbringt.

  3. Christian Loose, 23. Juni 2010 um 10:26 Uhr

    @ Gisbert Sachs

    Im Raum Berlin-Brandenburg dürfen Sie sich gerne an mich wenden:
    http://www.dvag.de/christian.loose
    Aber nicht nur durch die AM-Leben bieten wir Exklusivität, sondern auch bei anderen Produktpartnern, wie z.B. der Deutschen Bank mit unserem Privatkredit zu Topkonditionen oder dem verzinsten Girokonto für Privatkunden und Geschäftskunden.

    Alles Gute wünscht

    Christian Loose, Regionalgeschäftstellenleiter

  4. Ralf Cormaux, 23. Juni 2010 um 11:02 Uhr

    Anhand der Studie ist mal wieder zu erkennen, wie Studien bzw. Statistiken ein Bild verfälschen können. Ganz nach dem Motto: Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

    Fazit: Ohne kompetenten Berater sind Otto-Normal-Verbraucher im Finanzdschungel mittlerweile meist völlig überfordert. Nur Vergleiche im Internet oder in Zeitschriften zu lesen, genügt eben nicht.

    Ich wünsche uns allen einen schönen sowie erfolgreichen Fussballabend.

    Viele Grüße vom Vermögensberater aus Willich und Tönisvorst
    Ralf Cormaux

  5. Huber Steffen, 23. Juni 2010 um 14:04 Uhr

    Die BU-Versicherung der AM ist wirklich TOP. Mein Team und ich betreuen ca. 1.500 Kunden. Jeder Kunde, der Leistungen aus der BU-Versicherung beantragt hat, wurde auch von der AM bewilligt. Eine Versicherung ist nur gut, wenn auch eine Leistung erbracht wird. Da schaut es bei anderen Gesellschaften anders aus. Im letzten Jahr habe ich mich mit einem Richter vom Amtsgericht Schweinfurt unterhalten können. Er verhandelt in der Woche sehr viele Fälle zw. Versicherungsnehmern und den Versicherungsgesellschaften. Es sind fast immer die gleichen Versicherer, die die Zahlungen verweigern. Billigversicherer und die aus dem Internet. Wie heißt es doch so schön, billig ist nicht immer gut. Bei der AM stimmt der Preis und die Leistung, denn gerade wenn es um die Existenssicherung geht, sollte man keine Experimente machen. Meine Kunden sind mir / uns dankbar.

  6. sani, 23. Juni 2010 um 14:31 Uhr

    möglicherweise liegt es auch mit daran, dass es sich ein Makler nicht erlauben darf, einem 30-jährigen Fliesenleger eine BU bis zum 65. mit 1500€ Rente für sagenhafte 290,-€ Monatsbeitrag zu verkaufen, wenn er dies bei einem anderen “5-Sterne-BU-Versicherer” für 130,-€ erledigen kann. Dann nützt das sog. “Top-Produkt” der AM auch nix. Der andere BU-Versicherer bietet nämlich identische Leistungen und hat auch 5 Sterne bei Morgen&Morgen. Und kostet weniger als die Hälfte. Deshalb ist die AM wahrscheinlich auch nicht so beliebt, und ja, ein Makler hat auch keinen Zugriff auf diese Produkte. Das stimmt. Braucht er aber ja auch nicht. Siehe oben….

  7. Wolfgang Stadler, 23. Juni 2010 um 15:18 Uhr

    M.S. trifft den Nagel auf den Kopf – immer wenn es um Honorarberatung etc. geht, stürmen die Maklervertreter hier die Hütte. Wenn Herr Dr. Lach hier z.B. unsere Ratings der DVAG veröffentlicht bzw. aktuelle Produktratings, bei denen wir i.d.R. TOP sind, hört man hier nichts. Dennoch wird immer wieder in den Diskussionen aufgeführt, wir hätten überteuerte und schlechte Produkte.

    und jetzt? 🙂

  8. Frank Schmidt, 23. Juni 2010 um 15:32 Uhr

    Ein freundliches Hallo an Alle.

    Warum ist die AM nicht in der Studie dabei? Na weil da nur nach „Maklers Lieblingen“ gefragt wurde. Nun sind einerseits bekanntlich Vermögensberater keine Makler und andererseits ist die BU der AM gut, auch wenn sie von Maklern nicht vermittelt werden kann. Außerdem, welchen Sinn hat eine Studie, in der nach Lieblingen gefragt wird?

    @ M.S. Warum braucht ein Vermittler mehrere gute BU-Anbieter?

    Nun, die Antwort ist doch ganz einfach. Weil Versicherungen verschiedene Ziele und Annahmerichtlinien haben. Dadurch ergibt sich mehr Gestaltungsspielraum. Den klassischen Bankkaufmann bekomme ich in jeder Versicherung unter. Aber denken wir doch mal an die Kraftfahrer, Dachdecker, Bauarbeiter, . . . (BG3 und BG4). Wie lange werden diese bei den einzelnen Gesellschaften versichert? Endalter 52,55, 58, 60 oder doch bis 67? Und was kostet das dann? Ist das noch bezahlbar? Da bin ich froh, dass es mehrere sehr gute Gesellschaften gibt.

    @ M.S. Thema Rürup für Selbstständige

    Das hatte ich gelesen, mich aber entschlossen, es nicht zu kommentieren.
    Da wurden lauter Gründe sichtbar, warum ich mich in Fragen der Altersvorsorge, gerade NICHT an einen Vermögensberater wenden würde.
    Jetzt folgt zwar eine Mutmaßung, aber ich glaube, diese ist nicht weitab der Realität. Ein Vermögensberater würde mir die Vorteile der Rüruprente sicher sehr gut erklären können und mir diese Produkte auch verkaufen. Das ist schließlich sein Job.
    Über Altersvorsorge allgemein läßt sich ja trefflich streiten, aber nie und nimmer würde ich da eine Rüruppolice, oder meinetwegen auch eine Riesterrente, voranstellen. Die beste Investition, die ein Selbstständiger tun kann, ist die wertsteigernde Investition in sein Unternehmen. Dann kommt erst einmal das Aufbauen von Rückstellungen, dann die private Altersvorsorge und wenn das erledigt ist, kann über eine Rüruprente nachgedacht werden. Wobei, eine Rüruprente ist so ziemlich das Letzte, was ein Selbstständiger benötigt. Hätte der Staat mit seiner Gesetzgebung dieser Police nicht einige Zusatzvorteile, wie zum Beispiel den Insolvenzschutz verpasst, wäre dieses Produkt völlig überflüssig.
    Das ist natürlich meine persönliche Meinung. Aber vielleicht rede ich ja auch am Thema vorbei und wir alle hatten vorausgesetzt, dass der Selbstständige, der für eine Rüruprente in Betracht kommt, schon Immobilien, Bargeldrücklagen in ausreichender Höhe, private und betriebliche Policen besitzt, und nun als „Sahnehäubchen“ nur noch ein steuerbegünstigtes Produkt sucht.

    Hoffend auf einen Sieg heute Abend
    Frank Schmidt

  9. MAK, 23. Juni 2010 um 15:54 Uhr

    Ein wirklich interessantes Thema! Die Beratung bzgl. Absicherung der Arbeitskraft ist eines der schwierigsten und wichtigsten Felder. Ist es denn so, dass zwischen den Bedingungen der “Top-BUs” keine Unterschiede gibt? Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für jeden Kunden das Richtige? Veröffentlich die AM denn die internen Leistungsquoten aller beantragten BU-Renten?

  10. Andrea, 23. Juni 2010 um 20:23 Uhr

    @ sani,

    bitte teilen Sie mir genau den Versicherer mit der diesen von Ihnen dargelegten Fall in der Form absichert. (über die Brücke gehe ich noch nicht)
    Mir ist in meiner 10 jährigen Karriere kein einziges Produkt bekannt welches in irgend einer Form die absolut identischen Leistungen bietet aber nur die Hälfte an Preis haben soll. Wenn Sie mir diese Gesellschaft nennen dann werde ich Ihnen sehr warscheinlich nach eingehender Prüfung den Grund nennen können worin der sehr hohe Preisunterschied herkommt.
    Bis bald, … ich erwarte Ihre Antwort.

    Viele Grüße Andrea

  11. Andreas Brauer, 24. Juni 2010 um 00:47 Uhr

    @ Andrea

    Es gibt in der Tat den ein oder anderen 5 Sterne-BU-Anbieter, der zu den genannten günstigen Konditionen mit hervorragendem Bedingungswerk den Fliesenleger relativ preiswert eindecken kann.

    Die Anbieter sind hinglänglich in der Branche bekannt ohne dass sie hier namentlich genannt werden müssen. Einige Blogger nennen hier auch nicht ihren kompletten Namen 🙂

    Absolut identische Leistungen wird es am Markt in der Regel nicht geben. Die Betounung liegt hier auf “absolut”. In Details wird es immer Unterscheidungen zwischen den Anbietern geben.

    Entscheidend ist letztlich, ob im Leistungsfall geleistet wird. Und hier ist nicht nur die Gesellschaft maßgeblich, sondern auch der Vermittler wie er mit dem Thema Gesundheitsfragen bei Antragstellung umgeht.

    Um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen, ist es sicher nicht verwunderlich, dass eine Gesellschaft die nicht von Maklern angeboten werden kann, zu den Lieblingen gewählt wird.

    Mal Hand auf`s Herz: Würde bei einer Umfrage unter Vermögensberatern nach den Lieblingen nicht das Ergebnis so aussehen, dass in allen Versicherungssparten ausschließlich Generali-Produktlösungen stets vorne stünden? 🙂

    @ Wolfgang Stadler

    Nicht nur bei dem Thema Honorarberatung (bin übrigens selbst kein Freund davon) stürmen wir Makler “die Hütte”, sondern äußern uns auch zu den Ratings der AM.

    Ich wollte nur zunächst den Sieg von Jogi`s Jungs ausgiebig feiern!!!

    In diesem Sinne

    Mit besten Grüßen
    Andreas Brauer

  12. Frank Schmidt, 24. Juni 2010 um 08:06 Uhr

    Hallo Andrea,

    ich bin zwar nicht “sani” und kenne dessen Kunden nicht, aber ich habe aus Eigeninteresse trotzdem mal nachgesehen. Also ich finde da auf die Schnelle gleich 13 Gesellschaften, die diese Prämienbedingung erfüllen. Mit Allianz , Alte Leipziger und Condor sind da alphabetisch sortiert ganz oben gleich 3 dabei, die auch vom Bedingungswerk her sehr gut sind.

    Anm.: Ich würde den aber schon bis EA 67 versichern und nicht die letzten 2 Jahre in der Luft hängen lassen. Wenigstens einen EU Schutz sollte er für diese Zeit haben. So, nun muß ich los und bin voraussichtlich diese Woche auch nicht mehr zu erreichen. Warte mal, was “sani” antwortet.

    Schöne und erfolgreiche (Rest) Woche
    Frank Schmidt

  13. Frank Schmidt, 24. Juni 2010 um 08:10 Uhr

    Nachtrag

    So ist das mit “auf die Schnelle”. Die 13 Gesellschaften sind die, die bei einem Zahlbeitrag von unter 150€ p.M. liegen und nicht unter 130€.

    MfG
    Frank Schmidt

  14. M. S., 24. Juni 2010 um 09:07 Uhr

    @ Frank Schmidt

    Genau diesen von Ihnen beschriebenen Vorgang, bestimmte Berufsgruppen bei bestimmten Versicherern zu versichern meinte ich mit Risikoselektion. Ob diese langfristig ein Vorteil ist, wage ich rein versicerungsmathematisch zu bezweifeln.
    Weiterhin gebe ich Ihnen Recht, dass eine BU-Absicherugn nur bis zum 65 Lebensjahr nicht wirklich Sinn macht. Meines Wissens wird jedoch von der AM-Leben eine BU-Absicherung bis 67 LJ angeboten. (Diese Möglichkeit sollte dann aber auch von den Vermögensberatern genutzt werden!)

    In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf ein weiteres Problem eines Maklers hinweisen. Erstvertrag BU bei Gesellschaft A, Kunde möchte nach einigen Jahren seine BU-Rente erhöhen. Gesellschaft B bietet inzwischen „bessere“ Bedingungen. Wo wird der Vertrag abgeschlossen? Was passiert mit dem ersten Vertrag. Bleibt dieser oder wird er umgedeckt. Was wenn sich die Gesundheit verschelchtert hat, was wenn der Kunde dies nicht zu 100% dem Makler mitteilt usw. usw.
    Im Ergebnis hat der Kudne bei zwei oder noch mehr Gesellschaften seine BU abgeschlossen und kann im Schadensfall dann dreimal versuchen seine Ansprüche durchzusetzen

  15. Andrea, 24. Juni 2010 um 10:01 Uhr

    @ sani,

    so, habs nachgerechnet ….. der von Ihenen beschriebene Fliesenleger kostet bei der AM nicht 230,- ….. nicht ein mal 200,- und auch keine 180,- € !!!
    also bewegt sich dieser Fall im gleichen Preissegment wie die restlichen Großen Gesellschaften ! (oder wollen wir uns hier wirklich über 5,- € Beitragsdifferenz unterhalten um anschließend wieder auf das leidige Thema zu kommen das die AM angeblich ein generell zu teurer Versicherer sein soll !!!???)
    Also “sani” bitte bei der Realität bleiben ! (Fakten sind prüfbar !)

    Liebe Grüße Andrea

  16. Wolfgang Stadler, 24. Juni 2010 um 10:22 Uhr

    Lieber Herr Brauer, ich wusste schon, dass Sie sich hier melden ;-).. Sie gehören ja auch zu den Vorzeigemaklern, die sich hier sogar mit Namen melden und … da bin ich mir sicher … vorzügliche Arbeit leisten.

    Weiter so – auf einen sympathischen und sachlichen Austausch!

  17. Michael Miedl, 24. Juni 2010 um 10:23 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    …..fehlt nur noch die Familie, die sich alle nötigen Absicherungen, egal wie gut/weniger gut oder günstig/weniger günstig auf Dauer auch leisten kann.

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl