Rating für Maklerpools

13. Juni 2010 | 937 mal gelesen

Viel wurde in unserem Blog bereits über Maklerpools geschrieben und diskutiert.

Dies liegt nahe, denn es gibt die eine oder andere Parallele zwischen dem Geschäftsmodell der DVAG Deutsche Vermögensberatung und dem des Maklerpools: Beide bieten unternehmerisch tätigen Beratern der Finanzbranche vielfältigen Service.

Es gibt aber auch wichtige Unterschiede: Ein Pool bildet die ihm angeschlossenen Makler nicht aus, die Marketingunterstützung ist weniger umfangreich, ein Pool stellt seinen Mitgliedern keine Begegnungsstätten und Berufsbildungszentren für Ausbildung, Coaching und Erfahrungsaustausch zur Verfügung und – ganz wichtig – die dem Pool angehörenden Makler sind nicht, wie die Vermögensberater der DVAG, Teil einer familiär ausgerichteten Berufsgemeinschaft, zum Beispiel durch weitreichende Einbindung der Lebenspartner.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift finanzwelt (Ausgabe 3/2010, S. 116 f.) wird über ein neu entwickeltes Rating für Maklerpools berichtet, das von der Assekurata-Rating-Agentur entwickelt wurde. Ziel ist dabei, das Leistungsspektrum, das ein Pool seinen Mitgliedern bietet, qualitativ und quantitativ zu bewerten, um so den Maklern fundierte und neutrale Orientierung bei der Auswahl eines Pools zu geben.

Offensichtlich, und so auch der Tenor des Beitrages, gibt es doch eine ganze Reihe von Maklerpools, die viel versprechen und wenig halten. Das Rating soll hier Licht ins Dunkel bringen, eine gute Idee, wie wir meinen.

Ebenso sind wir als DVAG gespannt darauf, wann der erste Pool – so wie wir in unserem Assekurata-Karriere-Rating – die Bestnote “exzellent” erhält. Denn auch in unserem Karriere-Rating kommt zum Ausdruck, in welchem Umfang und mit welcher Qualität wir unsere Vermögensberatern unterstützen.

Andere arbeiten daran, wir bieten bereits exzellente Berufs- und Karrierechancen. 😉


Kommentare für diesen Artikel (41)

  1. Dorn, Manfred, 13. Juni 2010 um 14:31 Uhr

    Als Makler, ich war dies vor Jahren, bin ich immer Einzelkämpfer und sämtliche Weiterbildung, Steuerfragen und und ….. muß ich neben meiner Tätigkeit voll im
    Blick haben. Auch die Kosten trage ich in vollem Umfang. Seit ich als VB innerhalb der DVAG tätig bin, werden mir viele dieser Dinge abgenommen und
    meine Kostenbeteiligung ist nur ein Bruchteil von früher. Pools ändern an dieser
    Situation m. E. nichts.
    Die berufliche Familiengemeinschaft möchte ich auf keinen Fall mehr missen. Wer würde in einem Pool mir meine Partnerinnen und Partner zum Nulltarif ausbilden?
    Auf das Rating bin ich gespannt.
    Danke DVAG für die tollen Rahmenbedingungen.

  2. Frank Schmidt, 14. Juni 2010 um 08:07 Uhr

    Entgegen der oben gemachten Aussagen möchte ich anmerken, dass es absolut keine Parallelen zwischen dem Geschäftsmodell der DVAG und dem Geschäftsmodell eines Maklers gibt. Oberflächlich, auf den ersten Blick, das gebe ich gerne zu, mag es so aussehen.

    Auch die Aussage, das Makler Einzelkämpfer sind, ist so nicht richtig. Richtig ist, meist arbeitet ein Makler allein, von den Mitarbeitern und/oder Bürokräften einmal abgesehen. Das muß auch so sein, denn der Makler hat wegen des anderen Geschäftsmodelles, auch andere Aufgaben, als ein Vermögensberater. Aber er kann sich immer auf den Rat und die Unterstützung anderer Makler verlassen.

    Die ebenfalls oben angesprochene Kostenfrage ist auch unrichtig dargestellt. Versicherungen zu denen vermittelt wird, verwalten den Kundenbestand für 0,00€ je Monat. Pools, die behalten vom Provisionsumsatz etwas ein. Bevor aber Mutmaßungen aufkommen, einen völlig verschwindend geringen Teil der Provision. Bei der DVAG ist das inzwischen wohl genau so. Berichtigt mich, wenn ich hier flasch liege.

    Steuerfragen und Weiterbildung sollte ich als Vermögensberater und Makler immer selbst im Blick haben. Fast jedes vermittelbare Unternehmen bietet für Makler kostenfreie Weiterbildungen an.

    Lediglich der Quereinstieg ins Finanzgeschäft, ist bei der DVAG anders organisiert. Viel, viel einfacher, als das bei Maklern möglich wäre. Aber, das liegt an den unterschiedlichen Anforderungen, die der Markt nun einmal fordert.

    Ich wünsche allen viel Spaß bei der Arbeit und allseits gute Geschäfte.
    Frank Schmidt

  3. M.K., 14. Juni 2010 um 10:09 Uhr

    @Frank Schmidt: Ein VB hat andere Aufgaben als ein Makler. Was meinen Sie genau damit? Gruß

  4. Andreas Müller, 14. Juni 2010 um 16:57 Uhr

    @Dr. Lach, Manfred Dorn, Frank Schmidt

    Hoffe Herr Dr. Lach Sie zensieren diesen Beitrag nicht weg.

    Lieber Herr Dorn,

    ich bin das Gegenteil von Ihnen. Vor 5 Jahren wurde ich nach 6 Jahren DVAG Finanz-Makler. Ursache war dass ich glaubte dass im Informationszeitalter den Kunden und Mitarbeitern allein “branchenübergreifende” Allfinanz. nicht mehr ausreicht.
    Des weiteren zahlen aus meiner Sicht die Kunden für Ihre Betreuung!! und nicht für Wettbewerbsreisen und “Begegnungsstätten”. Nett formuliert, der Courtage-Kuchen sollte einigermaßen gerecht “geschnitten” werden.

    Was auch immer Sie meinen Herr Dorn: Weiterbildung, Steuer, Kosten ?

    Ich hatte nicht mehr Kosten. Steuern war wie zuvor. Und Weiterbildung sogar besser! EDV heute ist ein Traum. Gleichzeitiger Rechenkernzugriff auf über 100 Versicherer inkl. Topmaklerprogramme. Hervorragende Bezahlung im Vergleich. Übrigens sind bei viel höheren Einnahmen die Kosten einfacher in den Griff zu kriegen.

    Familiengemeinschaft in der DVAG ? JA, wenn auch manchmal gemein größer war als Familie.

    Herrn, es muss schon viele Jahre her sein als Sie wechselten. Damals war DVAG-Allfinanz noch eine Marktlücke.

    Der Maklerei selbst ein alchimistisches “Zauberkunststück” gelungen: “Überholen ohne Einzuholen”

    Dabei sind Maklerpools, insbesondere ganzheitliche und vertriebstaugliche das Modell der Zukunft. Strukturvertrieb krankt an zu hohen Kosten bzw. zu wenig nachhaltige Kunden-Betreuungscourtage und deren “Fast-Nicht” Weitergabe was auch für MLP , AWD etc. zutrifft………….

    Dazu bitte ich auch das aktuelle Statement von Erich Paetz , Referatsleiter Verbraucherschutz Finanzen im gleichlauteten Ministerum zu beachten:

    “Lotsen für Verbraucher schaffen……habe den Eindruck Versicherungsmakler sind solche Lotsen…………..Verbraucherschützer und Versicherungsmakler sind keine Gegensätze….”

    Hat Herr Referatsleiter Paetz Recht oder irrt er sich ?

    @ M.K.

    Ja , DVAG-VB und Makler haben sowohl andere Aufgaben, Möglichkeiten und Status. Unter anderen hat ein Makler Kunden und kann jederzeit mit!! seinen Kunden wechseln . Frist 14 Tage! Deshalb behandelt man den Makler entprechend nett, damit er bleibt. Die EDV ist von den Möglichkeiten Quatrilliarden Meilen überlegen. Warum ? Die “Möglichkeiten” !!

    Solange ich Makler bin , hatte ich auch eine Nette “KollegengemeinschafT” und arbeite nicht “einsam” im “kalten” Einzelkämpferdasein.

  5. Andrea, 14. Juni 2010 um 19:02 Uhr

    @ Andreas Müller,

    wenn Sie von der EDV reden, …. welche “Möglichkeiten” meinen Sie im einzelnen ? Und von wann sind Ihre Kentnisse von dem DVAG Systhem der EDV ? (etwa von vor 5 Jahren?) Aus meiner praktischen Erfahrung kann ich nicht erkennen welche sooooo viel besseren Möglichkeiten angewand wurden wenn ich zu einem Kunden kam der von einem Makler betreut wird oder wurde. (wobei ich damit nicht alle Makler über einen Kamm scheeren möchte) Es kann ja durchaus sein das Sie dieses Systhem mit den unglaublichen Möglichkeiten haben und auch nutzen. Dann sollten sie es schnellstens an Ihre Maklerkollegen weitergeben bei denen ich so etwas in keinster Weise finden konnte. Aber mal von der EDV abgesehen, ich habe den Eindruck das man mit Ihnen relativ vernünftig reden kann ! Desswegen eine Frage an Sie, …. was sagen Sie den Kunden falls mal ein Produkt der AM für den Kunden interessant sein könnte, Sie es dem Kunden aber nicht (mehr) vermitteln können ? Und sagen Sie mir jetzt nur nicht das es zu teuer oder nicht gut genug ist, …. ich glaube ich kenne mich am Markt schon sehr genau aus was den Vergleich mit anderen Produkten und / oder Gesellschaften angeht !!! (nur um das mal vorweg zu nehmen)
    Aber hier ging es ja um Maklerpool’s. Wenn jeder Maklerpool nur eine begrenzte Anzahl von Anbietern hat, dann ist doch für einen Makler die logische Schlussfolgerung sich mehreren Pools anzuschließen und nebenbei auch noch eigene Kontakte zu knüpfen zu den Gesellschaften welche der Makler in diesen Pool’s nicht findet. Nun setze ich mal voraus das dann auch jeder Pool bestimmte Meetings u.s.w. abhält. Und die separat ausgesuchten Gesellschaften auch. Stell ich mir alles ein wenig schwierig und Zeitaufwendig vor, oder man nimmt eben nicht mehr überall teil.
    (Liege ich da komplett falsch oder ist meine Denkrichtung einigermaßen richtig?)
    Viele Grüße Andrea

  6. Huber Steffen, 15. Juni 2010 um 00:15 Uhr

    Jeder Blogger hat für sich selbst seinen Weg gefunden und das respektiere ich. Der eine war DVAG`ler und nun Makler. Der andere war Makler und ist nun DVAG`ler wo er so richtig aufblüht und glücklich ist. Es ist wie in einer Partnerschaft. Der eine sagt “Oh, das ist meine Liebe” und der andere sagt sich “Mein Gott, die wäre ja gar nichts für mich”. Ich denke, jeder soll seinen Weg finden. Ich habe MEINEN Weg gefunden. Mein Onkel ist seit 35 Jahren bei der WWK und mein Schwiegerpapa ist bei der Allianz mit über 3.000 Kunden. Ich selbst bin seit 14 Jahren bei der DVAG und rundum glücklich, denn ich konnte mir nie vorstellen, bis zum Rentenalter ausschließlich Kunden zu beraten. Ich wollte etwas anderes. Dies konnte ich nur bei der DVAG verwirklichen. Nur in einem Strukturvertrieb konnte ich MEINE Ziele erreichen. Es ist schon ein Ritterschlag, wenn mein Schwiegerpapa sagt “Wenn ich jünger wäre, dann würde ich bei euch einsteigen”. Wichtig ist, man soll ehrlich zu sich sein und nicht die Wahrheit so zu verdrehen, wie sie einem passt um eine Rechtfertigung zu haben. Ich wünsche allen hier viel Erfolg und eine andere Sichtweiase über uns DVAG`ler. LG Steffen Huber

  7. Andreas Müller, 15. Juni 2010 um 08:47 Uhr

    Guten Morgen Andrea,

    kann mich bestens in Sie rein versetzen. Sie mit Sicherheit symphatisch und kompetent. Das spüre ich .

    Zu meinen DVAG-Strukturvertriebszeiten war ich wie Sie. Deshalb verstehe ich Sie. (nicht rhetorisch gemeint) Das heutige DVAG-VBI ist bekannt. Hat jeder gute! Ausschliesslichkeiter. Gehen Sie mal ins nächste Allianz-Büro. LV, Fonds, Bausparen, Baufiplattform alles da…….farbig, bunt etc…..

    Die Zeiten haben sich geändert, rasend schnell. Was heute wächst sind die Anteile der Makler am Versicherungsgeschäft in Deutschland. (Allianz~ 30%)
    Das der Prozess so schnell vorrangeht überrascht mich. Das selbst das CDU geführte Verbraucherminsterium Makler und Honorarberater als die Zukunft sieht ist der weltweiten Entwicklung des Berufsbilds zu verdanken.

    Die Technik der Top-Makler ist Ihnen heute schon überlegen. Selbst wenn Sie 3-D-Balken-Hologramme mit dem DVAG-I-Pad erzeugen und es Capuccino kochen kann, bleibt es bei den vielen Nachteilen für Sie die sich durch “Ausschliesslichkeit” der” branchenunabhänigen” Beratung innerhalb der Generali AMB ergeben. Bitte schauen Sie hier bei Wikipedia nach, was Finanz-bzw. Versicherungsmakler bedeutet , welche Möglichkeiten.

    Auch strukturierte Abrechnungen und Aufbau von Teams konnte ich in den letzten Jahren realisieren.

    @Herr Huber

    WWK hat mittlerweile Makleranteil letzten 15 Jahre von 15% auf 70% gesteigert ähnlich wie viele andere Versicherer. Übrigens Ihre beiden Verwandten sind ebenfalls wie Sie Ausschließlichkeitsvertreter.

    Gebe Ihnen dennoch Recht. Leben und Leben lassen. Derzeit erleben wir jedoch einen Zeitenwandel in Deutschlands Finanzberatungsmarkt. Und ich komme mir vor als ob ich beim Wechsel zum Makler von Holzlaufrad zum Carbonprofifahrrad wechselte.

    Hatte früher immer (war nicht der schlechteste! vorsichtig formuliert) Problematiken mit Referenzen. Glauben Sie mir, das Geschäftsmodell Makler mit all seinen Möglichkeiten ist wie Magnet. (ich gebe übrigens zu insbesondere mit dem vorherigen Kontrast der DVAG-Ausschliesslichkeit)

  8. , 15. Juni 2010 um 09:43 Uhr

    @ Andreas Müller

    Es ist schön, dass Sie sich als Makler wohl fühlen.

    Ihre Aussagen sollten aber ins rechte Licht gerückt werden:

    Zur IT: Sie argumentieren damit, dass die IT der Makler der der DVAG überlegen sei, weil sie Vielfalt in der Anzahl der Anbieter bietet. Das hat nichts mit “besser / schlechter” zu tun sondern ist ausschließlich Ausdruck unterschiedlicher Geschäftsmodelle.

    Ihre Begeisterung für Makler in Ehren: Der Berufsstand hat es zunehmend schwerer, und es wird in den nächsten Jhren zu massiven Marktbereinigungen kommen. Dafür die Gründe: Durch das Vermittlergesetz sind sie Anforderungen an die Haftung und Ausbildung massiv gestiegen. Das werden viele nicht durchhalten. Die notwendigen Investitionen in die IT sind so hoch, dass das nur noch größere Einheiten schaffen. Bleibt als Alternative nur die Aufgabe der eigenen Unabhängigkeit durch Beitritt zu einem Pool oder durch Nutzung der IT und der Ausbildungsangebote von Versicherern. Nachweislich haben sich die Durchschnittseinkommen der Makler in den letzten Jahren drastisch reduziert. Kürzlich haben wir hier in diesem Blog eine Urteil erörtert, das den Makler zukünftig zum Best Advice verpflichten wird. Das wird die Haftungssituation nochmals dramatisch verschärfen. Ganz nebenbei können und dürfen Makler nicht mit nebenberuflichen Beratern zusammenarbeiten.

    Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesem immer härter werdenden Umfeld Ihren Weg gehen. Ansonsten: Die Tür zu uns ist natürlich weiterhin geöffnet! 😉

    Wenn Sie darauf hinweisen, dass bei der einen oder anderen Vesicherungsgesellschaft der Anteil des Maklervertriebs hoch ist, dann zeigt das doch nur, dass diese Gesellschaften wenig Vetriebskompetenz haben und sich ihr Geschäft kaufen müssen. Diese Versicherer sind zu bedauern, denn das Maklergeschäft ist für die Versicherer teures und hoch volatiles Geschäft.

  9. Andrea, 15. Juni 2010 um 10:13 Uhr

    @ Andreas Bauer,

    bei allem Respekt, ich wollte von Ihnen wissen welche überagenden Möglichkeiten Ihre IT bietet die wir nicht kennen. Darauf haben Sie mir nicht geantwortet sondern haben darauf verwiesen das alle Ausschließlichkeitsvertreter mit einer ähnlichen Software arbeiten wie ich.
    Dies beantwortet leider nicht meine Frage. Und die Frage was Sie einem Kunden erzählen der AM haben möchte und für den es auch sinnvoll ist dies zu bekommen haben Sie auch nicht beantwortet. Fazit: ich bekomme mal wieder die gleichen inhaltlich nicht brauchbaren Anworten auf meine Fragen.
    Genau das habe ich schon so oft erlebt. Erst wird mir erzählt das alles viel besser ist auf der anderen Wiese und wenn ich ich dann wissen möchte was genau besser ist und ein wenig in die Tiefe gehe entpuppt sich alles als Blase. Ich glaubte wirklich diesmal hätte ich eine echte Chance auf klare Antworten. Wünsche Ihnen trotzdem weiterhin viel Erfolg. Und falls der auf lange Sicht ausbleiben sollte (auf Grund von Gesetzesänderungen am Finanzmarkt), dann können Sie u.a. auf das Angebot von Herrn Dr. Helge Lach zurückkommen. Allen Bloggern wünsche ich noch einen sonnigen Tag.
    Viele Grüße Andrea

  10. Wolfgang Reinhardt, 15. Juni 2010 um 10:36 Uhr

    Lieber Herr Müller und alle anderen Makler-Gäste,

    man gewinnt den Eindruck, Sie beschreiben oftmals nicht Ihre eigene Situation, sondern reden stellvertretend für einen ganzen Berufsstand. Vor diesem Hintergrund sollte doch einmal einiges ins rechte Licht gerückt werden.

    Den Berufsstand Makler stets als sozusagen moralische Instanz zu erheben ist vorsichtig gesagt hanebüchen!

    Was ich in meinen fast zwei Jahrzehnten als Vermögensberater bei Maklerkunden erlebt habe, beschreibt in beinahe 100% der Fälle das genaue Gegenteil, insbesondere dann, wenn es sich um Privatkunden handelte. Dort habe ich reinrassige “Zocker-Depots” vorgefunden, geschlossene Beteiligungen an der Grenze der Legalität sowie vermittelte Verträge inzwischen insolventer Versicherungen. Gerade im Bereich der Kapitalanlagen habe ich, abgesehen von Anlagen des grauen Kapitalmarktes, nicht einmal strategische Vermögensstrukturen vogefunden, sondern ausschließlich wild zusammen gewürfelte “High-End-Fonds”, vorwiegend von Pioneer und Templeton, die aber auch gar nicht in das Risikoprofil des Anlegers passten. Ich habe Makler erlebt, die plötzlich von der Bildfläche verschwunden waren, und Makler die Bargeld ihrer Mandanten durchgebracht haben. Ich habe sogar Makler erlebt, die auf Grund einer eigenen Privatinsolvenz als Untervertreter eines Maklers gearbeitet haben. Derzeit beobachte ich die große Mode im Berufsstand der Makler, massenhaft Gold-, oder sogar Silbersparpläne zu verkaufen, natürlich vollkommen isoliert von der Kundensituation bezüglich Risikoprofil bzw. Wünsche & Ziele. Mit dieser seltsamen Verkaufsstrategie konfrontiert argumentieren die Makler mit Absatzschwierigkeiten im Bereich der konventionellen Produkte, und der Notwendigkeit des eigenen Überlebens. Die hohe Volatilität des Produktes Gold wird dann mal eben wegdiskutiert, und die Welt der Rohstoffe schön geredet. Gerade aktuell hat sich eine Rentnerin an mich gewandt, dessen Makler ein sechsstelliges Depot betreut, sich seit zwei Jahren nicht mehr kümmert, und derzeit nicht auffindbar ist. Aktienquote nahezu 100%, bei einem vom Kunden gewünschten Risikoprofil 2 bis maximal 3.

    Ich glaube jeder erkennt, dass ich hier keine Einzelfälle beschreibe, sondern dass diese Vorgehensweisen irgendwie etwas mit dem allgemeinen Geschäftsmodell zu tun haben müssen. Damit mich niemand falsch versteht, ich gönne jedem Makler seinen Status und sehe das Miteinander der unterschiedlichen Berufsstände relativ entspannt, da ich auch mit vielen Maklern persönlichen Kontakt pflege. Was mich allerdings massiv stört ist die Tendenz, den Makler universell als das Zukunftsmodell zu hypen, und den seit fast 40 Jahren existenten Vermögensberater als Auslaufmodell zu beschreiben. Das hat mit der Realität aber auch rein gar nichts zu tun.

    Vielmehr das Gegenteil ist der Fall, und so werden sich, wie Herr Dr. Lach beschreibt, die Systeme annähern. Aber, liebe Freunde, die Deutsche Vermögensberatung schlägt den Takt, so wie sie das seit 35 Jahren tut!

  11. Wolfgang Reinhardt, 15. Juni 2010 um 12:21 Uhr

    Lieber Herr Müller noch einmal,

    lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Niemand empfiehlt Ihr Carbonprofisuperduperfahrrad weiter, sondern ausschließlich Sie als eloquente Persönlichkeit. Das hat möglicherweise etwas damit zu tun, dass Sie ganzheitlich zufrieden mit Ihrer Aufgabe sind. Damit sind wir beim Thema. Es ist gut was Sie machen, weil Sie es offenkundig gut machen und dahinter stehen. Aber machen sie sich nicht gut, indem Sie andere schlecht reden. Das ist so billig, dass Sie dafür nicht einmal ein Holzlaufrad kaufen können.

    Bitte seien Sie nicht so blauäugig, wie Sie es anderen vorhalten. Die Versicherer haben Vertriebspersonal abgebaut und kaufen Sie ein – nicht weniger, aber auch nicht mehr.

    Und zu guter Letzt (und zum gefühlten 100. Mal): Wir sind Ausschließlichkeitsvermittler im Versicherungsbereich, nicht aber im Finanzierungs-, Banking- oder Investmentbereich. Gerade im Altersvorsorgemarkt hat sich die Welt verändert. Alle Branchen spielen dort erfolgreich mit. Vor diesem Hintergrund haben unsere Partner abseits der AM mächtig aufgeholt, und wir haben unsere Stärken immer mehr im Bereich Bank & Investment, wo wir ja nachweislich eigenständig agieren.

    Auf Grund meiner heute morgen veröffentlichten mannigfaltigen Erfahrungen gibt es zwar den Versicherungsmakler, nicht aber den FINANZ- und Versicherungsmakler. Kompetenzen, wenn es nicht um Versicherungen geht, sind nicht zu erkennen, Strategien, Strukturen und Prozesse nicht vorhanden. Abseits von den bunten Renditecharts von Templeton, Pioneer und co. konnte ich bislang keine tragfähigen Konzepte im Bereich Vermögensmehrung bei Ihrer Zunft erkennen.

    …Und auf die Beschreibung Ihres Carbonprofifahrrads warten wir immer noch 😉

  12. Michael Miedl, 15. Juni 2010 um 13:04 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    ich schließe mich den Erfahrungen von Herrn Reinhardt mit meinen eigenen Erfahrungen kommentarlos an!

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl

  13. Andrea, 15. Juni 2010 um 13:30 Uhr

    @ Wolfgang Reinhardt,
    ich hatte ja gehofft diese Beschreibung zu bekommen …. FEHLANZEIGE ….
    Im übrigen sind es auch genau die Erfahrungen welche ich bisher mit Maklern gemacht habe.
    Gruß Andrea

  14. M. S., 15. Juni 2010 um 14:32 Uhr

    Also irgednwie ist das für mich sehr undurchsichtlig. Ich versuche mal zusammen zu fassen, was bei mir angekommen ist:

    Ein Makler hat (fast) alle Versicherungen im Angebot. Diese kann er aber aufgrund des Umfangs nur noch mit Hilfe einer Software unterscheiden. Hierauf beruht das Angebot an den Kunden. Dieses Angebot MUSS nach gesetzlichen Vorgaben immer das beste für den Kunden sein (Wie immer man das beste definiert) Der MAkler ist verpflichtet, bei einer Änderung der Angebote, den Kunden darüber zu informieren. Unterlässt er dies macht er sich haftbar für den entstandenen Schaden. Insbesondere bei Verträgen, die lange laufen, wie beispielsweise Rentenversicherungen setzt er sich der Gefahr aus, viele Jahre nach Vertragsabschluss für die zu geringe Ablaufleistung haften zu müssen

    Vorteil für den Makler (gegenüber der DVAG): Keiner (Software, Vertriebsunterstützung etc sind gleich); höhere Provisionen
    Nachteil für den Makler (gegenüber der DVAG): höhere persönliche Haftung, muss sich auf das PC-Programm verlassen;

    (Das Thema der Neukundengewinnung ist bei beiden Vertriebsformen identisch);
    DAs Thema “unabhängigkeot” ist in diesem Zusammenhang ein rein pschologisches Argument und hat mit den tatsächlichen Vor- udn NAchteilen nichts zu tun.
    Ebenso gehe ich nicht auf das Thema Erhalt der Provisionen ein. DIese erhält ein DVAG-Berater innerhalb 2 Wochen und auch jeder Makler bekommt das Geld für den Vertrag spätestens 2 Wochen nach Policierung.

    Vorteil für den Kunden: grösseres Angebot
    Nachteil für den Kunden: kein Einfluss der Makler auf die Produktpolitik, da an viele versch. Gesellschaften vermittelt wird, Mit nur einem Vertrag bei je einer Gesellschaft ist die Wahrscheinlichkeit von Schadenskündigungen weitaus höher

    Ein (DVAG)-Vermögensberater hat ausschlisslcih Tarife der Generali Gesellschaften an der Hand. Er kann also auch nur diese vermitteln. Die Haftung trägt die DVAG bzw. die AM-Leben.

    Vorteil für den Vermögensberater: keine Haftung, einheitliche Produktpalette, ein Ansprechparter in den einzelnen Sparten
    Nachteil für den Vermögensberater: Im Verkauf müssen seien Produkte immer konkurenzfähig sein. Wenn diese es ncith sind, kommt er nicth zum Zuge. Er macht also nur Geschäft, wenn er gute Produkte hat

    —- in der Konzequenz ist die DVAG immer bestrebt, sehr gute Produkte zu haben, um Geschäft machen zu können. Somit habne hiervon auch Bestandskunden einen Vorteil. Beispielsweise nützt es einem Krebskranken Privatversicherten nichts, wenn der MAkler statt der Versicherugn A nun die Versicherugn B vermittelt, weil diese besser ist. Er kann nicht mitwechseln.

    Vorteil für den Kunden: hochwertige Produkte, Möglichkeit zur dauergaften Verbesserugn des Versicherungsschutzes ohne “Neuverträge”, Sicherheit durch Übernahem der HAftung durch Generalikonzern
    Nachteil für den Kunden: zum billigsten Anbieter zahlt er ggf. etwas mehr an Prämie. Der einzige NAchteil ist demnach ggf etwas mehr zu zahlen als beim billigsten Anbieter auf dem MArkt. Wenn der Preis immer das entscheidenste Argument wäre, würde keiner BMW, MErcedes oder AUdi fahren, alle ihre Kleider bei C&A einkaufen und nicht von Puma, Adidas, C.Klein, Lacoste, Pepe, levis usw.

    DIe Frage eiens Beraters ist doch die, wie geht er damit um, Neukunden zu gewinnen. Am besten geht das damit, einem Kunden, der schon Verträge hat (also den Nutzen erkannt hat) diese Verträge auszutauschen mit dem Argument “besser” “schneller” “billiger” etc.
    VIele Makler brauchen dazu Semianre oder Hilfsmittel wie den Kniebel rechner. Makler argumentieren deswegen immer mit “Geld einsparen”

    Das ist auch der Grund weiso Vermögensberater um so viel besser sind, wie der MArkt: Sie können tatsächlich Neuverträge vermitteln. Ihr Argument” Geld sparen”

  15. Andreas Brauer, 15. Juni 2010 um 15:18 Uhr

    @ M.S

    “Das ist auch der Grund weiso Vermögensberater um so viel besser sind, wie der Markt…….” etc. Zitat: M.S

    Die DVAG wird in diesem Blog immer als “Benchmark” bezeichnet.

    Bezeichnender Weise läßt allerdings die Rechtschreibung von einigen Herren Vermögensberater stark zu wünschen übrig.

    Im vorherigen Kommentar sind rund 25 Rechtschreibfehler enthalten.

    Das ist wohl auch die “Benchmark”!!! 🙂

    @ Andrea

    Sie hatten gehofft eine Beschreibung zu bekommen und bezeichnen es mit Großbuchstaben als “FEHLANZEIGE”.

    Offensichtlich beziehen Sie sich auf den Kommentar von Herrn Andreas Müller und nicht auf den Hinweis Ihrerseits eines gewissen Herrn “Andreas Bauer”……..

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil! 🙂

    Die einen haben Probleme mit dem Schreiben und die anderen mit dem Lesen!

    Vielleicht sollten Sie daran arbeiten um der Begrifflichkeit “Benchmark” auch etwas mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen!

    Etwaige Rechtschreibfehler meinerseits bitte ich zu entschuldigen, da ich “nur ein Makler” bin. 🙂

    Mit den besten Grüßen
    Andreas Brauer

  16. , 15. Juni 2010 um 15:26 Uhr

    Gerne würde ich an dieser Stelle darum bitten, zu diesem Beitrag keine weiteren Kommentare zu verfassen, es sei denn, es gibt gänzlich neue Argumente. Ich denke, dies ist im Sinne aller anderen Blog-Leser.

    Letzte Anmerkung von mir: Es besteht ein Unterschied zwischen Rechtsschreibfehlern und Tippfehlern. Aber zugegeben: Auch letztere sollten die Ausnahme sein.

  17. Tobias Bartelt, 15. Juni 2010 um 17:34 Uhr

    Hallo Zusammen.

    Ich lese hier immer Produkte, Produktpartner und Produktvielfalt. Ich gebe zu, dass ich mich bei Maklern nicht so gut auskenne, aber als Vermögensberater ist, bzw. sollte, es doch höchstes Ziel sein, die Wünsche und Ziele des Kunden zu erfüllen. Und das ist nun mal, meiner Ansicht nach, nicht mit den Produkten X, Y, Z zu schaffen, sondern nur mit der richtigen Strategie. Das sollten sich meiner Meinung nach alle die diesen Blog regelmäßig als Leser, oder Blogger besuchen zu Herzen nehmen.

    Ein entscheidender Vorteil, den Kunden der DVAG mein Ansicht nach haben, die AM zahlt im Schadensfall. Klassisches Beispiel: Im eigenen Einfamilienhaus generiert sich ein Schadensfall. Der DVAG Kunde bekommt Geld, weil er Wohngebäude und Hausrat beim selben Versicherer hat. Der Maklerkunde hat möglicherweise die Hausrat bei Versicherer X und die Wohngebäude bei Versicherer Y, weil er eben das beste Anbieten muss. Dann soll es in der Vergangenheit Fälle gegeben haben, bei dehnen beide behauptet haben, der Andere sei zuständig. Und dann geht’s in den Rechtstreit. Wollen wir das? Ich denke nicht.

    Aber kommen wir zurück zur Strategie. Meiner Meinung nach muss in einer Beratung berücksichtigt werden, dass der Kunde im eigenen Interesse im Schadensfall zahlungsfähig bleibt. Was bringen mir die tollsten Sparverträge, wenn ich mir nach einem Feuer die komplette Wohnungseinrichtung neu kaufen muss, da keine Hausratsversicherung? Nichts, die müssen dann nämlich für die neuen Möbel geplündert werden und nicht für das, für das sie gedacht waren.

    Genau so bei der Altervorsorge: Ich habe mit 60 Jahren endlich das Haus gebaut und soll dann mit 65/67 wieder in eine Mietwohnung, weil ich mit meiner Rente die Raten nicht bezahlen kann? Dann ist bei der Altervorsorge etwas schief gelaufen.

    Ob die Produkte jetzt ultimativ sind oder mittelmäßig ist (fast) egal, solange sie zusammenarbeiten und/oder ineinandergreifen. Und eins kann ich mit Bestimmtheit sagen. Ein so gutes Zusammenarbeiten bzw. ineinandergreifen wie bei den Produktpartnern der DVAG gibt es äußert selten. Denn nur so sind exzellente Strategien zur Erfüllung der Wünsche der Kunden überhaupt möglich.

    Vielen dank fürs lesen (und beherzigen ;-))

    Mit den besten Grüßen
    Tobias Bartelt

    P. S. Ich habe jetzt rein hypotetische Beispiele erwähnt und möchte niemanden mit meinen Ausführungen angreifen. Falls sich jemand persönlich vor den Kopf gestoßen fühlt, möchte ich mich an dieser Stelle dafür entschuldigen!

  18. Andreas Müller, 15. Juni 2010 um 19:48 Uhr

    @Dr. Lach

    Das mindeste wäre die anderen darüber zu informieren dass Sie meinen Beitrag gezielt wegzensiert haben. Warum ?
    Es gab weder Schimpfwörter noch sonstiges.
    Es macht den Eindruck Sie zensieren Ihnen unangenehmes oder wie die Osties sagten: ” Die Freiheit ist auch die Freiheit der Andersdenkenden!”

    War er so böse ?

    Bitte stellen Sie meine Antwort ein.

    Sehr geehrter Herr Dr. Lach,

    kennen Sie den Hollywood-Film “The Village” ? Wenn nicht unbedingt mal ausleihen. Die Botschaft des Films die ich meine kommt ziemlich am Ende des Films.

    Sie schreiben in meinem Geschäftsmodell wird es zunehmend schwerer.
    Auch im letzten Jahr konnte ich allein im Eigenumsatz 69 neue Vollkunden gewinnen. Mit meinem Büroteam konnte ich das wunderbar verarbeiten.

    Sehr wohl meine ich dass ein Strukturvertriebler der in der Hauptsache einen Versicherer hat schlechter bezahlt werden sollte (seitens des Kunden!!!) als ein betreuender Makler. Das passiert im Übrigen auch, allerdings zahlt der Kunde trotz dessen das Selbe.

    Verdienste der Makler ? Heisses Thema, dass gerade Sie das ansprechen. Kenne Niemanden der sich verschlechterte.

    Maklerpool macht nicht abhängig. Bin Kraft Gesetz nur dem Kunden verpflichtet. Kunden sind meine und nicht die meiner “Betreuungsgesellschaft”. Ausbildung, Technologie , Abrechnungen etc. heute alles vom Feinsten. Kosten weit unter 120,- ! übrigens inkl . VSH.

    @Andrea

    Liebe Andrea,

    Bitte formulieren Sie doch Ihre Fragen genau. Ich meinte ernsthaft Sie beantwortet zu haben.

    Ich rede nicht von Anderen Wiesen.

    Ich rede von veränderten Zeiten, von veränderten Kundenerwartungen, vom Geschäftsmodell. Verpackung allein reicht nicht mehr.

    Toll dass man hier darüber redet..

    Doktor Pohls Zitate waren: “Wer aufgehört besser zu werden, ………….”
    bzw. “Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!”

    Liebe Andrea,

    Sie stellen Ihre Fragen und wenn Dr. Lach Sie veröffentlicht plus meine Antworten hoffe ich Sie wieder a weng netter zu mir.

    Ihr Andreas Müller

  19. , 15. Juni 2010 um 20:21 Uhr

    @ Andreas Müller

    Eigentlich wollte ich Ihnen gut gemeint die Veröffentlichung dieses Kommentars ersparen. Nun denn. Einige Tage, und Sie werden sich selbst fragen, ob der Ihrige ein sympathischer Stil ist.

  20. Marcel H. Costin, 15. Juni 2010 um 21:13 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    ich bin der Meinung, Tobias Bartelt hatte einen guten Abschluß für dieses Tauziehen im Blog geliefert, bei dem man es belassen könnte. Im Kundengespräch haben wir doch auch nicht diese Fronten? Da lösen wir es doch auch anders… .

    Jeder ist auf einem anderen Erkenntnis- und Erfahrungsstand. Der Blog kann nun als Meinungsschlachtfeld oder zum Erfahrungsaustausch genutzt werden. Ich versuche mir eine möglichst neutrale Haltung zu bewahren und nicht andere Berufsstände zu verurteilen. Ich weiß ohnehin zu wenig darüber.

    Ich respektiere, wenn jemand eine andere Meinung hat, weil er andere Informationen kennt. Wenn jeder mit dem zufrieden ist was er hat und nach Veränderungen sucht bei Dingen mit denen er unzufrieden ist, passt es doch? Vielleicht findet der Eine oder Andere ja hier im Blog die benötigten Informationen zur Veränderung, vielleicht auch in einem anderen Blog.

    So what?

    Blog-Richtlinie: Informieren, statt Urteilen. 😉

    Viele Grüße,
    Marcel H. Costin

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  21. Stefan Dziewinski, 15. Juni 2010 um 22:38 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Lach,

    sehr geehrte Leser und vor allem werte Teilnehmer an dieser Unterhaltung,
    die Entwicklung dieses Beitrages wirkt schon etwas kleinkariert.

    Wer ist der Beste, welches ist das beste System, für Kunden, Berater/Makler?

    Das muss doch jeder Kunde, Berater oder Makler für sich selbst entscheiden. Oder der Markt.
    Es gibt hier keine allein selig machende Wahrheit.

    Es gibt gute Makler.

    Es gibt gute andere Geschäftsmodelle, siehe DVAG.

    Es gibt auch sehr gute Vermögensberater, zumindest gut ausgebildete.

    Der Kunde entscheidet sich für ein System.
    Das stimmt aber nur zum Teil, letztendlich entscheidet er sich für den Menschen, Makler oder VB.
    Und das hat nichts damit zu tun, welchen Systems der Verkäufer/Berater sich bedient.

    Ist die Entwicklung des Beitrages vielleicht ein Ausdruck des Verdrängungswettbewerbes? Vielleicht.
    Es geht nicht darum wer den Größten hat, wer des bessere EDV-System sein Eigen nennt. Das ist zunächst nur eine Glaubensfrage.
    Ich denke:
    Bei 80 Mio Menschen im Land ist Platz für beide Beratungsansätze.
    Jedem Kunden, wie er möchte.

    Wachstum sehe ich persönlich allerdings nur bei klar strukturierten Systemen und da auch nur in Ausnahmeunternehmen. Eben der DVAG. Für mich.
    Makler können das anders sehen und auch glücklich sein.
    Ich akzeptiere das freudig. Jeder hat das Recht auf seine gute Arbeit und die Erfolge für die Kunden stolz zu sein.

    Eine Bitte an alle Blogger:

    Bitte vergesst nicht die Verantwortung, welche wir alle für unsere Kunden, für die Menschen und unser Gemeinwesen haben.

    Wenn Makler und VB jeder Ihre Arbeit bei ihren Kunden gut machen, geht es dem Land gut. Und damit Maklern und VB.

    Die Zeiten ändern sich, wurde hier festgestellt.
    Makler wie VB sind zukünftig anderen Regularien unterworfen. Beide werden Lösungen suchen und finden müssen.
    Die Berater mit starken Strukturen werden sie vermutlich schneller und leichter finden. Und gute Makler bleiben auch weiterhin im Markt. Gut so.
    Alle verändern sich und werden im Idealfall besser. “Wer aufhört besser zu werden… siehe oben.
    Guten Abend
    PS: Etwas mehr Achtung vor dem Anderen täte uns allen gut.

    PPS: Warum gibt es Makler?
    Weil der Markt sagt: “Wir brauchen sie”.

    Warum gibt es Vermögensberater?
    Weil der Markt sagt, “Wir brauchen sie”.

  22. Norbert Balzer, 15. Juni 2010 um 22:59 Uhr

    Lieber Herr Dr. Lach, liebe Leser,

    das ist ja eine aufregende Diskussion oder eher eine Art „Nachbarschaftskrieg“?

    Bei all den Streitereien sollten wir alle, also Vermögensberater und Makler, einmal daran denken, dass im Grunde jeder eine ordentliche Arbeit bringen will. Der Unterschied besteht eben nur darin „WIE“.
    Wenn jemand die Entscheidungskompetenz hat, dann ist es unserer Kunde. Er stellt uns täglich Aufgaben und „WIR“ sollten diese lösen. Welcher normale Kunde hat nach einem anstrengenden Tag Lust auf ein“ Ich hab da mal für Sie die ultimative Privathaftpflichtversicherung- Gespräch“?

    Nein, Menschen wollen über Ihre Zukunft sprechen und brauchen jemanden der Lösungen bringt.

    Sicher wird manchmal am Markt nach einem Nischen-Produkt gesucht. Allerdings schreiben wir hier über den Normalzustand.

    Herzliche Grüße an Alle die am Morgen in den Spiegel schauen können.

  23. Uwe Dreyer, 16. Juni 2010 um 09:53 Uhr

    @Herrn A. Müller:

    Schade, dass Sie der Bitte des “Hausherrn” Dr. Lach schon nicht folgen und hier entweder was neues bringen oder Ruhe geben. Aber bevor Sie wild vor sich hin zitieren, sollten Sie sich ein wenig schlauer machen, wenn Sie den Respekt behalten wollen. Ihr den “Osties” (was für ein Unwort !) untergeschobenes Zitat stammt übrigens von Rosa Luxemburg, die allerdings 1919 ermordet wurde und nicht erfahren konnte, was mit ihren Worten so alles gemacht wurde und wird. Gleiches gilt für Ihre Zitate von Dr. Pohl, der zum Ärger seiner Neider zum Glück wohl auf ist. In Berlin gibt es einen bundesweit sehr beliebten Comedykünstler, den Sie vielleicht kennen. Einer seiner Sprüche, die man manchmal beherzigen sollte, fängt übrigens so an: “Janz wichtig: … !!!” … Den Rest erspare ich mir aus Höflichkeit und Kinderstube.

    Grüße aus dem brandenburgischen Osten dieser Republik !

  24. M. S., 16. Juni 2010 um 09:57 Uhr

    @ Andreas Bauer

    Wie Dr. Lach bereits erkannt hat, sollten SIe meine TIppfehler nicht mit Rechtschreibfehlern verwechseln 😉 Ansonsten stehe ich zu diesen 🙂

    @Andreas Müller

    Meinen Glückwunsch zu 69 neu gewonnen Kunden. (Ob diese jedoch durch Umdeckugn oder Neugenerierung von Sparbeträgen zustande kamen, erwähnen Sie nicht) Unabhängig davon: Wie Sie bereits in Ihrem ersten Beitrag hier schreiben, haben SIe über 5 Jahre DVAG-Erfahrung. Das Sie diese nutzen udn damit Erfogl haben zeigt doch genau das was ich sagte:

    Die DVAG ist in der Lage, ihre Leute so auszubilden, dass diese Neukunden gewinnen können. Damit ist sie nachweislich besser als das MArktumfeld (ob Ihnen oder mir das passt oder nicht)

    Das ein Makler auf den einzelnen Vertrag mehr CASH, also mehr Überweisung aufs Girokonto bekommt ist doch unstrittig. Udn dass deswegen ein Makler u.U. weniger arbeitet als ein Vermögensberater ist im Regelfall die FOlge davon. Nur dafür hat der MAkler eine weitaus grössere Haftung: SEIN HAus und Hof (sofern vorhanden und nicht der Ehefrau gehörend)

    Aber vielleicht habe ich doch einen Denkfehler …. EIn Makler verdient mehr und muss denoch mehr Umsatz schreiben als ein Vermögensberater: SIe schreiben davon, dass Ihr Büroteam Ihre Kunden “verarbeitet”. Hört sich für mich nach ziemlich hohen Personalkosten an 😉

  25. Jürgen Z., 16. Juni 2010 um 10:34 Uhr

    @ all,

    letztendlich gibt es nur einen “wirklichen” Maßstab :

    >> Der zufriedene Kunde, welcher in “seinem” Berater einen Helfer in

    finanziellen Angelegenheiten findet !! <<

    Just my 5 Cent´s ,

    Jürgen Z.

  26. Wolfgang Stadler, 16. Juni 2010 um 19:11 Uhr

    und auch heute Abend freue ich mich wieder, Ihnen allen mitzuteilen, das JEDER seine Berechtigung hat, der für den Kunden arbeitet. Und diejenigen, die hier so für Ihren Status kämpfen, sind sicherlich auch diejenigen, die Ihren Beruf RICHTIG machen – Gruß an Herrn Brauer.

    Aber leider gibt es halt viel zu viele, die unsere Branche für Ihre eigenen Einnahmen missbrauchen – da ist es ehrlich gesagt sch…egal, ob derjenige Makler ist, Vermögensberater oder was auch immer.

    Und was die Zukunft bringt, ist Glaskugelschauen :-).. ich fühl mich hier jedenfalls wohl 🙂

  27. Andrea, 16. Juni 2010 um 19:15 Uhr

    @ all,
    also ich glaube auch das hierzu nun wirklich mehr als genug gesagt wurde. Zumal ja nicht wirklich etwas neues an Fakten beigetragen wird. Außerdem ging es ursprünglich um das Thema “Rating für Maklerpool’s”. Und davon, denke ich, sind wir mittlerweile Meilenweit entfernt. Bei all der Emotionalität
    erkennt man aber doch das jeder der sich hier geäußert hat voll hinter seiner Arbeit und dem von ihm gelebten Systhem steht. Wenn dem so ist sollte man auch davon ausgehen das jeder der hier schreibenden seine Arbeit ordentlich macht. Wenn dann der Kunde damit zufrieden ist und seinem Berater vertraut sind wir doch alle ein Stück weiter. Aber vor allem ist der Kunde ein Stück weiter, denn er hat wenigsten etwas gemacht. Und etwas ist ja bekanntlich mehr als nix !
    Dabei werd ich es dann auch belassen denn ich glaube wir sollten uns langsam mal wieder anderen Themen widmen. (dem Kunden)
    Viele Grüße Andrea

  28. , 16. Juni 2010 um 20:44 Uhr

    Ein sehr schöner Abschluss zu dieser Diskussion. Wenn es substantiell Neues gibt, sollten wir über den Impuls eines Blogbeitrages und hoffentlich wieder vielen Kommentaren weiter diskutieren.

  29. Sabine Brunotte, 8. August 2010 um 18:57 Uhr

    Was bislang nicht erwähnt wurde ist, dass tatsächlich bereits einer von bislang drei gerateten Maklerpools von Assekurata das Rating “Exzellent” erhalten hat. Es handelt sich hier um den Maklerpool pma in Münster. Die beiden anderen Pools (Wifo und FiNet) haben das Rating “Sehr gut” erhalten. Nicht so schlecht – oder?

    Auch scheint es falsche Vorstellungen davon zu geben, was Maklerpools mittlerweile alles leisten. Von der Bedarfsermittlung über Vergleichssoftware und Maklerverwaltungsprogramm bis hin zu Backoffice-Dienstleistungen und Weiterbildung ist das Angebot groß. Und die meisten Leistungen sind bei Pools sogar kostenlos, wie meine aktuelle Studie zeigt. Pools und Verbünde leisten übrigens auch, was viele Einzelkämpfer vermissen: den kollegialen Austausch und gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen, z.B. bei Schulungen und Veranstaltungen.

    Es kann auch nicht darum gehen, ob Makler oder Vermittler innerhalb einer Vertriebsstruktur die besseren Berater sind. Fest steht aber, dass Makler, anders als Vertreter nach §84 HGB, aufgrund gesetzlicher Definition im Lager des Kunden stehen. Das verpflichtet sie dazu, dem Kunden Vorschläge aus einer hinreichend großen Zahl von Anbietern zu unterbreiten, die geeignet sind, die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden zu erfüllen.

    Damit ist noch nicht gesagt, dass jeder Makler den Kunden besser berät als ein gebundener Vermittler – aber er muss sich an diesen Anforderungen messen lassen. Das Gebot des “Best advice” ist übrigens nicht zutreffend – bislang geht es um den “Suitable advice”, also eine den Wünschen und Bedarf des Kunden angemessene Lösung zu finden – allerdings aus der Breite des Marktes und nicht nur aus dem Portfolio eines einzelnen Versicherers, Konzerns oder Konzernverbundes.

    Es bleibt zu wünschen, dass alle Kunden an faire Berater kommen, die das Kundenwohl und nicht nur die eigene Einkommensmaximierung im Auge haben – dann ist schon viel erreicht.

  30. Wolfgang Reinhardt, 8. August 2010 um 22:50 Uhr

    Sehr geehrte Frau Brunotte,

    ein erfreulich ausgewogener Beitrag, der deutlich macht, dass mehrere Beratungsansätze in friedlicher Koexistenz nebeneinander existieren werden.

    Der “suitable advice” dürfte meiner Meinung nach eher eine Übergangslösung zum “best advice” sein. Sehen Sie das anders? Und, wenn Sie mir recht geben, welche Auswirkung hat das auf die tatsächliche Rechtssicherheit des Maklers? Inwieweit sehen Sie den Makler in seiner Berufsausübung über die Maßen reglementiert?

    Was mich stört ist das immer wiederkehrende Argument, dass der Makler des Gestzes wegen auf der Seite des Kunden steht. Das mag ja stimmen, nur wissen wir auch, wie dünn gesetzliche Grundlagen sich als Boden für eine anständige Beratung in der Praxis darstellen. Gleichwohl zeigt das ständige Beharren auf diese Regelung die typisch deutsche Tendenz zur Gesetzeshörigkeit, und die Zustimmung zum deutschen Hobby der Regelungswut.

    Jeder Berater, der es ehrlich meint, muss sich auf die Seite des Kunden stellen, um langfristig erfolgreich arbeiten zu können. Jede Betreuungsgesellschaft muss ihre Mitarbeiter in diesem Vorhaben unterstützen, um langfristig erfolgreich im Markt bestehen zu können. Garant dafür ist die Eigenständigkeit des Unternehmens. Ich vermeide bewusst das Prädikat “Unabhängigkeit”, da ich dies für einen der größten Etikettenschwindel der letzten 10 Jahre halte. Jeder Selbständige, egal aus welcher Branche, weiß, dass es Unabhängigkeiten im Geschäftsleben nicht gibt. Ich halte das sogar für gut, denn es sind die verbindlichen Beziehungen zwischen Unternehmen in einer Dienstleistungskette, die maßgeblich dazu beitragen, nachhaltige Mehrwerte für Kunden zu schaffen.

    Es ist vielmehr die Eigenständigkeit des Betreuungsunternehmens, die die notwendigen Sicherheiten für den Mitarbeiter und den Kunden bewirkt. Die weitgehende Unabhängigkeit von den Kapitalmärkten, deren Shareholder langfristige, generationenübergreifende Planungen verhindern sowie die ausgezeichnete Eigenkapitalstärke sind Garanten für Planungssicherheit bei den Beratern, und damit auch bei den Kunden. Eine eigenständige Betreuungsgesellschaft wählt Produktpartnerschaften sorgfältig aus, und muss nicht zwangsweise jede neue Mode mitmachen. Sie hält sich aus Produktbereichen heraus, die eine langfristige Kundenbindung gefährden könnten, weil sie es schlichtweg nicht nötig hat, den schnellen Euro anzupeilen.

    Diese Voraussetzungen sehe ich bei der Deutschen Vermögensberatung beinahe perfekt erfüllt.

    Um diese Vorzüge zu bewahren, muss die Deutsche Vermögensberatung und deren Vermögensberater das Kundeninteresse über alles andere stellen, da ansonsten dieser Mikrokosmos zusammen bricht. Das ist gelebter Verbraucherschutz mit Hilfe der Kräfte der Märkte, und nicht mit Hilfe von Beamten, die letztlich keine Ahnung von den Besonderheiten unseres Geschäftes haben.

    Mir bleibt zu wünschen, dass Sie in Zukunft öfter in unserem Blog den Austausch mit uns suchen.

    Beste Grüße, Wolfgang Reinhardt!

  31. Heiko Eiler, 30. Januar 2011 um 18:53 Uhr

    Hi,

    ich habe nur die ca. ersten 12 Beiträge gelesen, deswegen sorry, wenn ich einige Argumente wiederhole… Tippfehler dürfen nicht sein,aber ich habe dicke Finger und schreibe auf einem Net-Book 🙂

    Liebe Andrea: Sie sind auf einige Makler gestossen, die Ihre Arbeit unzureichend ausgeführt haben. Vorab: Formaxx, AWD, OVB, MLP sind in meinen Augen keine Makler, sondern nur Vertreter einer knallharten ”Vertriebsstruktur.

    Ein Makler hat im Gegensatz zur DVAG sehr viele Vorteile: Ich masse mir mal an, JEDES Produkt der DVAG mit besseren Leistungen und günstigeren Beiträge zu torpedieren. Selbst über die aachen-Münchener selbst, liessen sich die Produkte günstiger platzieren als über die DVAG.
    Sie beschreiben, dass der Makler in einer Zwickmühle steckt, wenn er die AM als besten Versicherer anbieten muss: Das kommt definitiv nie vor. Die AM scheitert z.b. an den Bedingungen in der Berufsunfähigkeit, oder an den Bilanz-Kennzahlen. Denn die Stonro-Quote der DVAG ist überdurchschnittlich hoch, und belastet die Kosten der Gesellschaft.

    Ein Makler kann auf Spezial-Konzepte zugreifen. Gruppentarifen und Sonderrabatten. Das geht bei der DVAG nicht.

    Ein Makler darf keine Nebenberuflichen Vertreter beschäftigen: Doch, darf er.

    @M.S. Sie haben ja viele Argumentationen aufgeführt:
    Ein Makler kann die Produktauswahl nur mit Software bestimmen:
    Stimmt: Denn über 200 Tarifwerke im Kopf haben ist glaube ich nicht möglich….die DVAG-ler kennen nur zu einem gewissen Prozentsatz Ihre eigene Produkte nicht mal richtig….die Erfrahrung habe ich zu Hauf gemacht,

    Software,Vertriebsunterstützung sind gleich: Nein…aber bei Weitem nicht….Denn da gibt es es zich tausende Unterschiede. So kann der Makler bei der IT auf ein gignatisches und gösstenteils kostenloses Software-Know-How zugreifen, dass es in diesen Dimensionen bei der DVAG nicht gibt….. ( Wertermittlungs-Bögen, Bilanzkennzahlen ALLER Unternehmen, Vergleichs-Software, Bedarfs-Software, Volatium…etc…

    Die DVAG bildet die Leute so aus, dass sie Neukunden gewinnen können, und ist damit Vorreiter: Das mag ich zu bezweifeln…aber selbst wenn es so ist, so ist sie nicht sonderlich erfolgreich in der Bestandserhaltung… das aber hat auch vielfache GRünde….

    Oh je…ich könnte da noch Aufsätze zu schreiben….. LG

  32. , 31. Januar 2011 um 08:48 Uhr

    @ Heiko Eiler

    Schade, dass Sie nur 12 Beiträge gelesen haben. Hätten Sie sich etwas mehr Zeit genommen, hätten Sie sich fast alle Ihrer Behauptungen und Thesen gegen die DVAG sparen können. Denn fast alles wurde hier bereits diskutiert und widerlegt.

  33. Michael Miedl, 31. Januar 2011 um 12:27 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    immer wenn ich Beiträge lese wie diesen von Herrn Eiler denke ich:
    Warum verdammt nochmal läuft mein Geschäft innerhalb der DVAG seit nun 17 Jahren gut bis sehr gut, wenn wir doch so schlecht aufgestellt sind? 🙂
    Mit mittlerweile 900 Kunden und über 3000 Verträgen in den Bereichen Bank, Bausparkasse und Versicherung vermisse ich nichts von dem, was uns Herr Eiler vermitteln will.
    In einem Punkt gebe ich ihm Recht – er ist sehr anmaßend mit div. Aussagen.

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl

  34. Stefan Deppisch, 31. Januar 2011 um 17:00 Uhr

    Hallo Blogger,

    ich schließe mich Herrn Miedl an! In den letzten 10 Jahren haben wir im Team über 1000 Kunden durch unsere Beratung und Betreuung gewinnen können. Diese waren teils auch bei Maklern – den meisten geht es nicht mehr um die 2,20€ günstigere Haftpflicht o. ä. sondern um kompetente Berater! Fluktuation im Bestand ist auch kein Problem einer Gesellschaft, sondern einzig und allein am Einsatz eines Beraters zu messen! Warum sollte ein Kunde gehen wen er rundum zufrieden ist? Wegen 2,20€? – wohl kaum, zumindest nicht in unserer Geschäftsstelle! Herrn Eiler stimme ich nur in einem Punkt zu: mit einem Netbook ist es wirklich schwer fehlerfrei zu tippen, gut dass wir das iPad haben.

    Schöne Grüße

  35. AS-Club'er, 31. Januar 2011 um 18:18 Uhr

    @ Heiko Eiler

    Es mag zwar sein, dass Sie Makler sind, aber Sie haben weder viel Ahnung von der Kalkulation einer (Lebens-) Versicherung, noch von den Tarifen der AachenMünchener.

    Sie schreiben, dass “die Stonro-Quote der DVAG … überdurchschnittlich hoch ist, und … die Kosten der Gesellschaft” belastet. Das müssten Sie erstmal kalkulatorisch beweisen. Um es vorweg zu nehmen, genau das Gegenteil ist der Fall.

    Weiter schreiben Sie: “Ein Makler kann auf Spezial-Konzepte zugreifen. Gruppentarifen und Sonderrabatten. Das geht bei der DVAG nicht.” Da sieht man mal, wie wenig Sie die Koperationsvereinbarungen zwischen AM-Vers. und DVAG kennen. Alles möglich !!!! :-))

  36. Ingvar, 1. Februar 2011 um 10:47 Uhr

    @ As-Club

    Sie gehören zu den besten Vermittlern Ihrer DVAG im Eigenumsatz . Durchaus ist der unabhängigge Vermittler die weitaus bessere Alternative, selbst zu solchen Top-Ausschließlichkeitsvertretern wie Sie es sind.

    Ein aktuelles Bespiel Ihres Dilemmas: Die aktuelle Finanztest 2/2011 testete Pflegetagegeldtarife. Central in allen Bereichen letzter oder vorletzter Platz. Angenommen der Kunde bräuchte ein solches Pflegetagegeld, welche Alternative haben Sie ? Die Allianz arbeitet intensiv mit unabhängigen Vermittlern und wäre von mir empfohlen worden, denn Sie war beim Test ganz vorn dabei.

    Bespiel 2 Ein Kunde will BU / LV / KV und hat Vorerkrankungen. Ihre Generali
    lehnt den Kunden ab oder ist wegen Zuschlägen oder Tarif unbezahlbar. Wie helfen Sie jetzt ?

  37. , 1. Februar 2011 um 11:16 Uhr

    @ Ingvar

    Wenn man, so wie wir, seine Vertriebskraft auf einige wenige Partner konzentriert, hat man dort etwas zu sagen und kann etwas bewegen. Sie unterschätzen vor diesem Hintergrund kollossal unsere Möglichkeiten, Kunden mit Vorerkrankung “unterzubringen”. Und wenn wir es nicht schaffen, wird kein anderer Versicherer dieser Welt Spaß mit der Kundenbeziehung haben.

    P.S.: Die Generali Versicherungen gehören nicht – wie von Ihnen behauptet – zum Kreise unserer Produktpartner.

  38. Wolfgang Stadler, 1. Februar 2011 um 11:43 Uhr

    darf ich Sie ergänzen, lieber Dr. Lach – wir haben auch mehr als einen Pflegetarif von nur einem Anbieter – auch damit lag “Ingvar” falsch 🙂

  39. Thomas S., 1. Februar 2011 um 22:23 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Lach,

    Sie schreiben und ich darf Sie zitieren: „Wenn man, so wie wir, seine Vertriebskraft auf einige wenige Partner konzentriert, hat man dort etwas zu sagen und kann etwas bewegen. Sie unterschätzen vor diesem Hintergrund kolossal unsere Möglichkeiten, Kunden mit Vorerkrankung “unterzubringen”. Und wenn wir es nicht schaffen, wird kein anderer Versicherer dieser Welt Spaß mit der Kundenbeziehung haben.“

    Also das glauben Sie doch wohl nicht selbst was Sie da schreiben. Sie mögen als Deutsche Vermögensberatung zwar einen nicht unerheblichen Einfluss auf Ihre Kooperationspartner haben, aber das Sie enorme Möglichkeiten haben, Kunden mit Vorerkrankungen „unterzubringen“, wäre mir neu, zumal ich andere Erfahrungen gemacht habe.

    Beispiel gefällig:

    Ein sehr guter Freund von mir stellte über einen Vermögensberater einen Antrag auf Risikolebensversicherung bei der AML . Aufgrund eines Schädel-Hirn-Traumas, das zum Zeitpunkt der Antragstellung rund 6 Monate zurück lag lehnte die AachenMünchener ab. Die Allianz Leben, die ihm von einem Makler vermittelt wurde, versicherte ihn zu normalen Konditionen.

    Risikovoranfragen, die heutzutage bei einem unabhängigen Vermittler bei bestehenden Vorerkrankungen üblich sind, kennt die AachenMünchener aus eigener Erfahrung nicht.

    Bei zahlreichen empfehlenswerten BU-Anbietern (u. a. auch die Generali) ist es üblich, dass dem Kunden gegenüber bei einem notwendigen Erschwernis (insbesondere bei Leistungsausschlüssen) bestätigt bzw. schriftlich dokumentiert wird, dass die Notwendigkeit nach einer bestimmten Zeit (meistens 2 bis 3 Jahre) gegen Vorlage eines ärztlichen Attestes erneut geprüft wird. Mir persönlich ist kein einziger Fall bekannt, in dem die AML dem Kunden gegenüber so etwas schriftlich dokumentiert hat.

    Also von daher halte ich Ihre diesbezüglichen Einflussmöglichkeiten für reine Augenwischerei.

    @ Wolfgang Stadler

    Yo klaro, Pflegetagegeldtarif der Central und Pflegerententarif der AML. Eine wirklich riesige Auswahl haben Sie da.

    Zum Thema Pflegerentenversicherung sei gesagt:

    Die Pflegerentenversicherung führt ein Nischendasein. Es gibt nur ein Hand voll Anbieter dieses Produkts. Die Pflegerentenversicherung ist i.d.R. zu teuer, da ebenso wie bei Lebensversicherungen Kapital angespart werden muss. Dies verteuert das Produkt unnötig.

    Unterm Strich ist die Pflegerente aber zweifelsohne die teuerste Variante unter den Pflegezusatzversicherungen − und zwar ohne signifikant bessere Leistungen zu bieten. Vorsorgewillige sollten daher sorgfältig prüfen, ob sich der Vertragsabschluss lohnt. Das gilt insbesondere für Frauen, die hier besonders teuer zur Kasse gebeten werden. So müsste eine 35−Jährige für eine Pflegerente von 1.500 Euro bei einem guten Anbieter rund 70 Euro Monatsbeitrag zahlen. Diese Versorgungslücke lässt sich aber schon für ein Viertel des Pflegerentenbeitrags über eine Pflegekosten− oder Pflegetagegeldpolice schließen.

  40. Bernhard H., 3. Februar 2011 um 19:34 Uhr

    @Thomas S.

    Stimmt. Es gibt nichts hinzuzufügen. Schön und inhaltlich sauber .
    Lesenswert. Logisch. Fakten. Denkenswert.

  41. , 3. Februar 2011 um 20:19 Uhr

    @ Berhard H.

    ^^

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