Sparen, sparen, sparen…

12. Juni 2010 | 915 mal gelesen

…. so das Resumée der Studie “Die Kaufkraft der Renten in der Zukunft – Wie hoch ist die Inflation für Rentner”.

Die vom Deutschen Institut für Altersvorsorge beauftragte Studie verdeutlicht, dass zukünftige Rentner ihre Ausgaben in Bereiche verlagern werden, die höheren Teuerungsraten ausgesetzt sind als die Ausgaben der Berufstätigen. Beispiele sind hochpreisige Pflegeleistungen, aber auch Mieten, die stärker steigen als z.B. der Großteil der Preise für Konsumgüter..

In der Konsequenz bedeutet dies, dass zukünftige Rentner nicht davon ausgehen dürfen, im Alter weniger Geld zu benötigen. Das Gegenteil kann der Fall sein.

Und so kommen die Autoren der Studie zu folgenden Ratschlägen:

  1. Jeder sollte unbedingt die ihm möglichen Vorsorgeformen Riester und betriebliche Altersversorgung voll ausschöpfen.
  2. Wohneigentümer sollten mindestens acht, Miethaushalte mindestens neun Prozent des Bruttoeinkommens für Altersversorgung sparen.
  3. Mit dem Alterssicherungssparen sollte möglichst ab dem 20. Lebensjahr, allerspätestens aber mit dem Eintritt in den Beruf begonnen werden.
  4. Bei Wegfall finanzieller Belastungen, z.B. Berufseintritt der Kinder oder Abschluss der Immobilienfinanzierung, sollte die Sparquote nochmals erhöht werden.
  5. Nach der Geburt von Kindern sollte die Berufspause möglichst kurz sein.
  6. Wenn möglich, sollte die Option geschaffen werden, möglichst lange arbeiten zu können.

Wichtige und gute Ratschläge, die meisten davon elementarer Bestandteil der Beratung der Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung. Denn deren Aufgabe ist es unter anderem, die Menschen zur Vorsorge zu motivieren und kundenindividuelle Möglichkeiten aufzuzeigen.

Der Bedarf ist gewaltig, das zeigt die Studie. Beste Berufschancen damit für Vermögensberater der DVAG.


Kommentare für diesen Artikel (3)

  1. Harri Schultze, 12. Juni 2010 um 16:51 Uhr

    Aus vielen vielen Gesprächen und Kundenberatungen kann ich das nur unterstreichen:

    Die Kosten im Alter werden im Allgemeinen völlig unterschätzt und wenn man dann mal genau kalkuliert, dann ist meist die Überraschung groß.

    Gleichzeitig wird die bestehende gesetzliche und auch private Altersversorgung im Allgemeinen völlig überschätzt und wenn man dann mal genau kalkuliert, dann ist auch hier meist die Überraschung groß.

    Es ist also einfach nur eine Frage wie lange man diese “Überraschungen” hinausschiebt. Wer früher an später denkt, also schon mit jungen Jahren beginnt auf das Ziel Altersvorsorge hinzusparen, der kann mit kleinen Sparbeiträgen schon viel erreichen. Und wer sich umfassend beraten lässt und alle möglichen Förderungen dabei optimal nutzt, für den wird vielleicht sogar eine positive Überraschung.

    Je intensiver man sich mit diesen Themen auseinandersetzt, desto klarer wird, der Slogan der Deutschen Vermögensberatung “Früher an Später denken” war nie wichtiger als heute. Und das bedeutet bei einer immer komplexeren Finanz- und Förderwelt:

    Nie war eine kompetente branchenübergreifende Beratung wichtiger als heute.

  2. Norbert Strauß, 13. Juni 2010 um 10:32 Uhr

    Eigentlich haben wir die Ergebnisse der Studie doch geahnt, doch gerade als Berater haben wir immer wieder die Pflicht darauf hinzuweisen, dass hier verschiedene Prozesse zur Alterarmut führen : Demographie, Rentenreformen und -ganz wichtig – die Inflation. Und die Inflation hört nicht auf wenn der Ruhestand begonnen hat, sie geht immer weiter – Jahr für Jahr- und zwar wesentlich schneller als die Steigerung der Gesetzlichen Rente. Das kann nur der ausgleichen, der dann noch etwas auf dem “Konto” hat. Dabei zu helfen ist unsere Aufgabe.
    Norbert Strauß

  3. Marcel H. Costin, 13. Juni 2010 um 18:17 Uhr

    Liebe Blogger,

    …es ist beeindruckend, wieviele Menschen der festen Überzeugung sind, dass ausgerechnet SIE SELBST davon nicht ganz so betroffen sind. Demnach gering ist der Anreiz sich dem Thema zu widmen. Somit ist es schon richtig zu sagen, dass Deutsche Vermögensberater Spar-Motivatoren sind.

    Das hat nichts mit Verkaufen zu tun, sondern mit Wachrütteln! Wir suchen noch viele, strebsame Vermögensberater die sich dem größten Altersvorsorge-Weckdienst anschließen… .

    ZZZzzzzz….. 😉

    Mit wachen Grüßen,
    Marcel H. Costin

    Praxis für Deutsche Vermögensberatung AG
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